Zentrum der Gesundheit
Schwangerschaft und Chemikalien

Schwangerschaft und Chemikalien

Autor: , Letzte Änderung:

(Zentrum der Gesundheit) - Immer mehr Paare müssen sich heutzutage die Frage stellen, warum die erwünschte Schwangerschaft ausbleibt. Die Antwort darauf ist häufig nicht einfach zu finden, weil die möglichen Gründe nicht nur bei den Partnern selbst liegen können. Selbstverständlich sollten beide Partner sich zuerst einem versierten Therapeuten anvertrauen. Falls dort keine Erklärung gefunden wird, sollte man den Blick über die eigene körperliche oder seelische Verfassung hinaus auf andere Einflüsse richten. Auch auf die unmittelbare oder mittelbare Umwelt.

Vorsicht vor Chemikalien während der Schwangerschaft

Unzählige Produkte des täglichen Bedarfs enthalten Chemikalien, die sich negativ auf die Fruchtbarkeit von Frau und Mann auswirken, eine Schwangerschaft verzögern oder gar verhindern können. Dies trifft besonders auf die so genannten "perfluorierten Chemikalien" zu.

Obwohl die Brisanz dieser Chemikalien bekannt ist, sind sie auch in Produkten des täglichen Gebrauchs vorhanden. Beispiele sind Lebensmittelverpackungen, Hautcremes, Zahnseide, Teppichreiniger, Antihaftbeschichtungen, wasserfeste Kleidung, Pflanzenschutzmittel und viele andere mehr.

Chemikalien können Leben behindern oder verhindern

Chemikalien gelangen über die Haut oder durch die Atmung in den Blutkreislauf, lagern sich im Körper ab und bewirken dort unterschiedlichste Reaktionen, darunter auch die Behinderung der menschlichen Fortpflanzung. In einer aktuellen dänischen Studie mit über 1 .200 Frauen wurde herausgefunden, dass sich die Dauer bis zu einer Schwangerschaft proportional zum Gehalt an perfluorierten Chemikalien im Blut erhöhte: Je mehr Gift im Blut, desto länger die Wartezeit.

Der Leiter dieser Studie, Dr. John Olsen von der University of California in Los Angeles (UCLA), hat die Ergebnisse der Studie im Online-Journal "Human Reproduction" veröffentlicht.

Ähnliche Studien wurden auch mit Tieren durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass perfluorierte Chemikalien die Organe angreifen, die Fruchtbarkeit beeinflussen und die Entwicklung von Föten behindern.

5 Tipps zur Vermeidung von perfluorierten Chemikalien

  • 1. Kaufen Sie Produkte, die in natürlichen, umweltfreundlichen oder recyclingfähigen Verpackungen angeboten werden. Solche Verpackungen enthalten in der Regel nur wenige Chemikalien.
  • 2. Vermeiden Sie Küchengerät mit Teflon. Auch dieser Stoff enthält perfluorierte Chemikalien. Sie gelangen vom Gefäss in die Nahrung und dann in den Blutkreislauf.
  • 3. Kaufen Sie nur natürliche und biologisch abbaubare Reinigungsmittel. Andere Reinigungsmittel enthalten häufig perfluorierte Chemikalien.
  • 4. Vermeiden Sie das Aufbewahren von Lebensmittel in Kunststoffbehältern. Verwenden Sie Behälter aus klassischen Materialien wie Glas, Porzellan oder anderem Bewährten, das keine oder weniger gefährliche Chemikalien enthält.
  • 5. Kaufen Sie Milch, Mineralwasser und andere Getränke möglichst in Glasflaschen und nicht in Wegwerfpackungen.

Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

Gesunde Ernährung ist Ihre Leidenschaft? Sie lieben die basenüberschüssige, naturbelassene Ernährung? Sie möchten gerne die Zusammenhänge zwischen unserer Nahrung und unserer Gesundheit aus ganzheitlicher Sicht verstehen? Sie wünschen sich nichts mehr als all Ihr Wissen rund um Gesundheit und Ernährung zu Ihrem Beruf zu machen?

Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit aus. Wenn Sie mehr über das Fernstudium an der Akademie der Naturheilkunde wissen möchten, dann erfahren Sie hier alle Details sowie Feedbacks von aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen.



Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, würden wir uns über einen kleinen Beitrag für unsere Tätigkeit sehr freuen! Spenden Sie jetzt mit Paypal