Milch

Milch ist ungesund

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 30.12.2018
  • 13 Kommentare
Milch ist ungesund
© istockphoto.com/AntonioGuillem

Man solle täglich Milch trinken ist ein Ratschlag den viele Menschen befolgen. Mittlerweile mehren sich Hinweise darauf, dass Milch bei Weitem nicht so gesund ist, wie allgemein angenommen. Gesundheitsbewusste Menschen verzichten mittlerweile auf die Milch und wenden sich Alternativen zu.

Inhaltsverzeichnis

Vitamin D3 Kapseln

Nachstehend ein paar gute Gründe, auf Kuhmilch zu verzichten:

  • Milch hält unsere Knochen gesund, heisst es. Nicht selten ist das Gegenteil der Fall. Milch beugt weder Knochenbrüchen noch Osteoporose vor. Nach Angaben der Nurse’s Health Study, können Milchprodukte das Risiko für Knochenbrüche sogar erhöhen. Länder in Afrika oder Asien, in denen so gut wie keine Kuhmilch konsumiert wird, haben die niedrigsten Osteoporose-Raten, was sicher nicht nur am niedrigen Milchkonsum liegt, sondern u. a. auch daran, dass sich die Menschen dort noch viel bewegen und viel im Freien sind (Vitamin D).
  • Milch enthält zwar Calcium. Doch ist ihr Calcium nicht unbedingt besser verwertbar als das aus pflanzlichen Quellen. Gleichzeitig liefert die Milch nur sehr wenig Magnesium - und gerade Magnesium wäre für die Knochengesundheit mindestens genauso wichtig wie eine gute Calciumversorgung. Sehr gute pflanzliche Mineralstoffquellen sind grüne Blattgemüse wie Spinat, Tahin (Sesampaste) und Grünkohl. Weitere pflanzliche Calciumquellen finden Sie hier.
  • Die Kuhmilch wird in mindestens drei grossangelegten Studien, die im American Journal of Dermatology kommentiert wurden, mit der Entstehung von Akne und anderen Hauterkrankungen in Verbindung gebracht. Forschungsergebnisse zeigen, dass Milchtrinker ein um 44 Prozent erhöhtes Risiko haben, Hautprobleme in Form von Akne zu entwickeln.
  • Milchprodukte können das Krebsrisiko erhöhen. Forschungen haben enthüllt, dass eine höhere Aufnahme von Milchprodukten das Risiko bei Männern an Prostatakrebs zu erkranken, zwischen 30 und 50 Prozent erhöht. Zusätzlich werden durch das Trinken von Milch Insulinähnliche Wachstumsfaktoren der Sorte 1 (IGF-1) – auch bekannt als Somatomedin C – erhöht. Dieser Faktor gilt als krebsfördernd.
  • Fast 75 Prozent der Weltbevölkerung leidet an Laktoseintoleranz, was soviel bedeutet wie, dass sie nicht in der Lage sind, den Milchzucker in den Milchprodukten zu verdauen. Ihnen fehlt das Milchzucker spaltende Enzym Laktase. Der Milchzucker vergärt im Darm mit der Folge, dass die Betroffenen unter starken Blähungen und Durchfällen leiden.
  • Oft noch problematischer ist das Milcheiweiss, das von vielen Menschen nicht vertragen wird und chronische Atemwegserkrankungen, häufige Infekte, Kopfschmerzen und Verdauungsbeschwerden verursachen kann.
  • Wer an chronischen Gesundheitsproblemen leidet, erlebt häufig eine signifikante Verbesserung der gesundheitlichen Situation, wenn konsequent auf Milchprodukte verzichtet wird. Insbesondere bei Darmproblemen, Hautproblemen, Allergien und jeglichen Entzündungsprozessen im Körper sollten Kuhmilchprodukte wenigstens testweise einige Monate lang streng gemieden werden.

Alternative Vorschläge

  • Setzen Sie sich so oft wie möglich der Sonne aus, um Ihren Vitamin-D-Spiegel zu heben, da dieses Vitamin für die Calciumaufnahme und Knochengesundheit dringend benötigt wird.
  • Essen Sie statt Milchprodukte möglichst täglich grüne Blattsalate und/oder Gemüse zu essen, um Ihren Calciumbedarf zu decken.
  • Ziegenmilch und Schafsmilch werden von vielen Menschen besser vertragen als Kuhmilch.
  • Avocados sind ein hervorragender Butterersatz. Ihre Cremigkeit und ihr Geschmack machen es Ihnen leicht, auf Butter zu verzichten.
  • Auch Kokosfett/öl ist ein guter Ersatz für Menschen, die Milchprodukte meiden wollen. Dieses butterähnliche Fett lässt sich ausgezeichnet zum Braten und Backen verwenden, da es sehr hitzestabil ist.
  • Ersetzen Sie die Kuhmilch mit pflanzlichen Milchsorten wie Soja-, Hafer-, Reis- oder Mandelmilch.

Nachstehend finden Sie Rezepte die helfen können, pflanzliche Drinks selbst herzustellen:

Anzeige:

Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

Gesunde Ernährung ist Ihre Leidenschaft? Sie lieben die basenüberschüssige, naturbelassene Ernährung? Sie möchten gerne die Zusammenhänge zwischen unserer Nahrung und unserer Gesundheit aus ganzheitlicher Sicht verstehen? Sie wünschen sich nichts mehr als all Ihr Wissen rund um Gesundheit und Ernährung zu Ihrem Beruf zu machen?

Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit aus. Wenn Sie mehr über das Fernstudium an der Akademie der Naturheilkunde wissen möchten, dann erfahren Sie hier alle Details sowie Feedbacks von aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen.

Mehr zu diesem Artikel

Teilen Sie diesen Artikel

Leserkommentare

Liebe Leserinnen und liebe Leser

Wir haben uns immer sehr über Ihre Kommentare gefreut. Da uns die Ressourcen fehlen, um auf alle Ihre Fragen und Anmerkungen gebührend einzugehen, haben wir uns entschieden, die Kommentarfunktion zu deaktivieren.

Lieben Dank für Ihr Verständnis,
Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

Zuletzt kommentiert

Stephan schrieb am 09.06.2018

Hallo,
ich kann es nicht einfach glauben, das man hier so ein Produkt wie Milch gänzlich vergrault, ich habe mich nur hier Registriert, um mal meine Meinung zu sagen.
Wenn jeder der Milch trinken, gleich Akne bekommen würde. Dann würde Milch nicht mehr verkauft werden, das ist absoluter quatsch. Also die ganze Seite hier, ist eine Werbung für Nahrungsmittelersatz, die auf Tatsachen basiert, die ziemlich Umstritten sind. Allgemein finde ich das Veganer übertreiben. Was Massentierhaltung angeht, OK. Aber Veganer vermenschlichen Tiere, seit wann haben Tiere ein Bewusstsein, das nicht von Instinkten bestimmt wird? In der Tierwelt, fressen andere Tiere genauso, wie wir Tiere essen. Kann der Löwe zum Veganer werden. Ich wünsche dem viel Glück, der das versucht :D Wir können halt alles Essen, wir sind halt Allesfresser, nur nicht übertreiben. Dann könnte von einem allem ein bisschen Essen. Und jeder würde gesund bleiben.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Stephan

Sie schreiben: "Wenn jeder der Milch trinken, gleich Akne bekommen würde."

Nein, das ist nicht so. Deshalb schreiben wir das auch nicht. Wir schreiben hingegen, dass Milchkonsum "... mit der Entstehung von Akne und anderen Hauterkrankungen in Verbindung gebracht" wird und dass "Forschungsergebnisse zeigen, dass Milchtrinker ein um 44% erhöhtes Risiko haben, Hautprobleme in Form von Akne zu entwickeln."

Nun, auch Alkohol und Zigaretten werden verkauft, obwohl man um deren Schadpotential weiss. Dass ein Produkt verkauft wird, ist also ganz sicher kein Argument für dessen Harmlosigkeit, auch wenn sich das viele Menschen gerne einreden und daran glauben möchten.

Den Rest Ihres Kommentars hätten Sie sicher nicht geschrieben, wenn Sie dies gelesen hätten: Die Schein-Argumente der Fleischesser. Sie sind ein wunderbares Beispiel für die dort beschriebenen Verteidiger ihres Milch- und Fleischkonsums :-)

Ob Tiere ein Bewusstsein haben oder vielleicht etwas ganz anderes, das wir Menschen noch gar nicht erkannt haben, weiss bisher noch niemand. Wir wären daher mit derartigen pauschalen Diskriminierungen vorsichtig.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit



Alle 13 Kommentare anzeigen

Quellen

  • Zentrum der Gesundheit