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Kritik am Zentrum der Gesundheit – Das ZDG-Bashing

  • Autor: Carina Rehberg
  • aktualisiert: 03.12.2018
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Kritik am Zentrum der Gesundheit – Das ZDG-Bashing
© gettyimages.de/bgblue

Unser Portal Zentrum der Gesundheit steht immer wieder in den Schlagzeilen des Mainstreams und wird massiv kritisiert. Das Ziel: Leserinnen und Leser sollen verunsichert werden, sich am besten ganz vom Internet abwenden und ihre Gesundheit einzig und allein in die Hände ihres Arztes legen. Denn alles andere sei dubios, zwielichtig, kontrovers und natürlich ausschliesslich von Verkaufsinteresse geprägt. Heute möchten wir Ihnen zeigen, wie das übliche ZDG-Bashing eingefädelt und umgesetzt wird. Wir kommentieren dazu einen derzeit noch kursierenden Kritik-Artikel.

Inhaltsverzeichnis

Die typischen Fragen unserer Kritiker

Immer wieder erhalten wir Anfragen, ob man denn ein Interview mit uns machen dürfe, da man zum Thema «Gesundheitsportale im Internet» recherchiere. Wir sagen stets zu, bitten jedoch um Zusendung der Fragen, geben also keine mündlichen Interviews, da wir auf diese Weise das Risiko minimieren möchten, dass Gesagtes falsch verstanden oder falsch wiedergegeben wird und wir überdies unsere Aussagen schwarz auf weiss vorliegen haben und so besser überprüfen können, wie diese dann letztendlich für die jeweiligen Artikel genutzt werden.

Hochinteressant ist, dass sich die wenigsten Journalisten für unsere Inhalte interessieren (und wenn doch, so wird stets einer unserer Erfahrungsberichte herausgegriffen), stattdessen tauchen immer wieder dieselben Fragen auf, wie etwa: Wie finanzieren Sie sich, wer schreibt für Sie, wer sind Sie, wer leitet Ihre Firma, wie stehen Sie mit dem Shop der Fair Trade in Verbindung, warum sieht man Werbung auf Ihrer Seite, wie viele Personen beschäftigen Sie, wie viele Autoren, wie viele Zugriffe verzeichnet Ihre Seite pro Monat, wie wird die Arbeit Ihrer Mitarbeiter entlohnt usw. usf.

Wir verkaufen keine Produkte, haben keinen Shop, wir leben von Werbung!

Am 15. Februar 2018 erschien beispielsweise ein Artikel über uns in der Braunschweiger Zeitung, der seither immer wieder an den unterschiedlichsten Stellen auftaucht. Wir geben ihn nachfolgend wieder und kommentieren ihn absatzweise. Kursive Abschnitte stammen aus der Braunschweiger Zeitung.

Das Geschäft mit dubiosen Gesundheitstipps

BRAUNSCHWEIG – Internetseiten wie das Zentrum der Gesundheit verbreiten zweifelhafte Informationen – und verkaufen die dazu passenden Mittelchen.

Kommentar ZDG: Wir besitzen keinen Shop und wir verkaufen keine Produkte. Jeder Journalist befragte uns bislang zu diesem Thema und jedem Journalisten erklärten wir, dass wir über keinen eigenen Shop verfügen, auf unserer Seite lediglich Werbeplatz für Anzeigekunden zur Verfügung stellen und zum Shop unseres Werbepartners verlinken. Dennoch wird in fast jedem Artikel behauptet, das Zentrum der Gesundheit verkaufe Produkte oder habe einen Shop.

Noch einmal: Wir haben keinen Shop. Wir hätten gar nicht die Zeit, die Mittel, die Räumlichkeiten, geschweige denn das Personal, um neben unserer Arbeit auch noch einen Shop zu unterhalten. 

Und ja, wir leben von Werbung, was für den Leser den Vorteil hat, unsere Informationen kostenlos lesen zu können. Wer sich für Werbung nicht interessiert, kann unsere Anzeigen ignorieren. Wir haben diese so platziert, dass sie nicht stören. Wenn Sie online die Braunschweiger Zeitung lesen wollen, so finden Sie dort übrigens beides: Werbung UND kostenpflichtige Artikel.

Das Kurkuma-Kochbuch vom Zentrum der Gesundheit

Erster Kritikpunkt: Kokosöl

Unzählige Nahrungsergänzungsmittel werden im Internet als Heilmittel gegen Krankheiten angepriesen. Seriöse Belege lassen sich für solche Behauptungen nur selten finden. Unsere Leserin Kathrin Knoll fragt: Vor einiger Zeit wurde Kokosnussöl für alles Mögliche angepriesen. Gibt es tatsächlich Belege, dass es vor Alzheimer schützt? Die Antwort recherchierte Johannes Kaufmann.

Kommentar ZDG: Kokosöl ist ein Lebensmittel, kein Nahrungsergänzungsmittel.

Kokosöl muss ein wahres Wundermittel sein. Das zumindest ist der Eindruck, den das Zentrum der Gesundheit (ZdG) vermittelt. „Neben all seinen Vorteilen für die Gewichtsreduktion, für einen gesunden Cholesterinspiegel, einen aktiven Stoffwechsel und ein starkes Immunsystem kann Kokosöl sogar die Symptome von Alzheimer lindern“, heißt es auf der beliebten Internetseite für Gesundheits- und Ernährungstipps. Im angegliederten Online-Shop wird passenderweise Kokosöl verkauft – für rund 20 Euro pro Kilogramm.

Kommentar ZDG: Man greift nun ein einziges Thema heraus (ein Erfahrungsbericht mit Kokosöl) und bewertet anhand dessen ein gesamtes Internetportal, das in den letzten zehn Jahren annähernd 3000 Artikel publiziert hat.

Was den Preis des bei uns beworbenen Kokosöls betrifft, so befindet sich dieser für ein hochwertiges Bioprodukt aus fairem Handel absolut im Rahmen. Es gibt durchaus auch höherpreisige Kokosöle.

Ob wir von der Braunschweiger Zeitung wohl eine bessere Bewertung erhalten hätten, wenn wir das Kokosöl von Aldi zu 4,99 pro 450 ml beworben hätten? Ein Produkt, dessen Händler für mangelhafte Transparenz, für Ausbeutung der Lieferanten und Erzeuger sowie für sein fehlendes Interesse an Umweltschutz und Menschenrechten bekannt ist?

Mal wieder: Ist Kokosöl schlecht für’s Herz?

Doch sollte das die Gesundheit nicht wert sein? Besser nicht, lautet zumindest die Überzeugung der American Heart Association. Die Kardiologen-Vereinigung aus den USA warnte im Juni 2017 davor, derartige Fette und Öle mit einem hohen Anteil gesättigter Fettsäuren – beim Kokosöl rund 90 Prozent – als gesund zu bezeichnen. Für das Herz seien sie das jedenfalls nicht.

Kommentar ZDG: Was wirklich in der Studie der American Heart Association stand und dass es auch Professoren gibt, die der Meinung sind, gesättigte Fettsäuren seien nicht die Ursache von Arteriosklerose und damit für viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen, haben wir ausführlich hier erklärt. Der Braunschweiger Journalist hat sich also nicht die Mühe gemacht, auch Aussagen anderer Wissenschaftler zu überprüfen, um den Sachverhalt differenziert darstellen zu können.

2. Kritikpunkt: Unsere Erfahrungsberichte

Und für das Gehirn? Die Deutsche Alzheimer-Gesellschaft verweist auf Anfrage auf ihre Stellungnahme aus dem Juni 2016. Der Titel: „Alzheimer – Halbwahrheiten und Heilsversprechen helfen nicht weiter“.

Als ein Heilsversprechen würde das ZdG seinen Artikel vermutlich nicht bezeichnen. Darin wird der Fall eines Alzheimer-Patienten beschrieben, der von seiner Frau mit Kokosöl behandelt wurde. Am Ende des Artikels wird betont, dass dieser „nichts weiter als ein Bericht über die Erfahrung eines Alzheimer-Patienten“ sei. Man wolle niemanden von einer Behandlung abhalten. Das widerspricht allerdings den zitierten vollmundigen Behauptungen in der Einleitung und der im Artikel enthaltenen Verschwörungstheorie rund um „die Machenschaften der Lebensmittelindustrie“, denen Kokosöl seinen schlechten Ruf verdanke.

Kommentar ZDG: Stimmt, ein Erfahrungsbericht ist kein Heilsversprechen – doch weil viele Menschen genau wie der Journalist der Braunschweiger Zeitung das eine nicht vom anderen unterscheiden können und immer wieder und wieder auf diesem einen Artikel herumhacken, haben wir ihn entfernt, in der Hoffnung, dass der eine oder andere Kritiker nun die Scheuklappen abnehmen und auch andere Artikel auf unserer Seite wahrnehmen kann.

Wer dennoch einen Blick auf den einstigen Artikel werfen möchte, kann dies im Webarchiv tun – und wird bei der Lektüre feststellen, dass es dort weder „vollmundige Behauptungen“ gibt noch eine Verschwörungstheorie. Es wurden lediglich die Eigenschaften des Kokosöls beschrieben, für die entsprechende Hinweise oder Studien vorlagen und es wurde erklärt, wie im Laufe der letzten Jahrzehnte die Lebensmittelindustrie das Kokosöl gegen gehärtete Industriefette ersetzte, was nun einmal der Tatsache entspricht (und keine Verschwörungstheorie darstellt). Selbst Kokosölkritiker wissen im Allgemeinen, dass Transfette in gehärteten Fetten um einiges schädlicher sind als es ein Kokosöl je sein könnte.

Warum Erfahrungsberichte auf unserer Seite?

Auf Anfrage unserer Zeitung schreibt das ZdG: „Erfahrungsberichte motivieren dazu, sich nicht blindlings einer einzigen ‚Heilmethode‘ anzuvertrauen, sondern sich umfassend zu informieren, welche weiteren Möglichkeiten es bei der jeweiligen Erkrankung noch gibt.“

Kommentar ZDG: Unsere Antwort zeigt unsere Intention: Denn jeder Patient sollte – im Idealfall von seinen Therapeuten – über alle Möglichkeiten informiert werden, die in seinem Fall hilfreich sein können und die sodann zu einem umfassenden, ganzheitlichen und individuellen Behandlungskonzept zusammengestellt werden. Selbstverständlich kann dieses Konzept sowohl schulmedizinische als auch naturheilkundliche Massnahmen enthalten.

Kann Kokosöl nun bei Alzheimer sinnvoll sein oder nicht?

Dr. Winfried Teschauer, Mitglied des Vorstands der Deutschen Alzheimer-Gesellschaft hingegen sieht solche Einzelfallberichte kritisch. Sie seien zwar interessant, bewiesen aber nichts. „Dafür braucht es statistisch saubere, großangelegte Studien mit Kontrollgruppe, und da findet man beim Kokosöl keinen Effekt.“ Das sei auch nicht überraschend, meint der Neurobiologe. Zwar hätte der Lebensstil über Bildung, Ernährung und Sport einen Einfluss auf das Alzheimer-Risiko, „aber der Zellstoffwechsel ist viel zu komplex, als dass ein einzelner Bestandteil der Nahrung solche Auswirkung haben könnte, wie vom Kokosöl behauptet wird.“

Kommentar ZDG: Abgesehen davon, dass wir nirgendwo schreiben, dass unsere Erfahrungsberichte irgendetwas beweisen oder gar „statistisch saubere, großangelegte Studien mit Kontrollgruppen“ ersetzen könnten, ist die positive Wirkung des Kokosöls auf den Gehirnstoffwechsel bekannt und führte sogar zur Entwicklung eines diätetischen Lebensmittels für Demenzkranke (siehe dazu unseren ehemaligen Artikel aus dem Webarchiv).

Das diätetische Lebensmittel heisst Ketasyn von Accera (manchmal auch Axona genannt) und wird u. a. im Endbericht zum Projekt Medikamentenentwicklung für Demenzen in Deutschland (MED-D) von 2009 aufgeführt, ist aber seit 2013 nicht mehr erhältlich. Es besteht aus mittelkettigen Fettsäuren (MCT), wie sie auch im Kokosöl vorkommen. Diese MCT werden in der Leber zu Ketonen verwandelt, die dann wiederum dem Gehirn als alternative Energiequelle dienen können. Dies ist gerade bei Demenzen wichtig, da bei diesen Erkrankungen das Gehirn nicht mehr so gut Glucose als Energiequelle nutzen kann und daher auf andere Energiequellen angewiesen ist.

In unserem Erfahrungsbericht führte die Einnahme von Kokosöl zu einer Verbesserung der Symptomatik. Von Heilung ist dort nicht die Rede. Auch weisen wir immer wieder und wieder darauf hin, dass wir die ganzheitliche Sicht der Dinge vertreten und daher eine einzelne Massnahme allein als nicht sinnvoll und selten erfolgversprechend einschätzen, man stattdessen auf ein ganzheitliches Gesamtkonzept aus vielen unterschiedlichen Massnahmen setzen sollte (Ernährung, Bewegung, Stressmanagement, Schlaf, Optimierung der Vitalstoffversorgung, Darmsanierung, Regulierung des Säure-Basen-Haushalts etc. sowie gezielt ausgewählte, also individuell passende Nahrungsergänzungen).

3. Kritikpunkt: ZDG ist bekannter als der Krebsinformationsdienst

Doch wie stieß unsere Leserin überhaupt auf diese dubiosen Informationen? Die Antwort gibt eine kürzlich veröffentlichte Studie der Bertelsmann-Stiftung. Die hat ergeben, dass knapp jeder Vierte, der im Internet nach Gesundheitsinformationen sucht, das ZdG kennt.

Damit ist die Seite bekannter als der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums und ähnlich bekannt wie gesundheitsinformation.de vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (Iqwig). Der Prozentsatz der Nutzer, die diesen Angeboten vertrauen, ist bei allen drei Seiten ähnlich.

[…] Gegenüber den vielen profitorientierten Angeboten trete das evidenzbasierte Angebot des Krebsinformationsdienstes in den Hintergrund.

Wie gut informiert der Krebsinformationsdienst in Sachen Ernährung bei Krebs?

Kommentar ZDG: Im „evidenzbasierten Angebot des Krebsinformationsdienstes“ findet man zum Thema „Ernährung bei Krebs“ die folgenden Inhalte:

Bei Prostatakrebs steht: „Was sollten Patienten essen? Eine normale, ausgewogene Auswahl von Lebensmitteln, die dem individuellen Allgemeinzustand und der körperlichen Aktivität angemessen ist, reicht völlig aus.“

Bei Brustkrebs steht: „Eine besondere Ernährungsform allein wegen der Krebserkrankung benötigen daher die wenigsten betroffenen Frauen: Sie können sich an den Empfehlungen orientieren, die auch für Gesunde gelten: Ihre Ernährung sollte ausgewogen sein, Energiezufuhr und Energieverbrauch sollten sich die Waage halten. Zusätzliche Vitamine oder Nahrungsergänzungsmittel sind bei ausgewogener Ernährung nicht notwendig.

Bei Darmkrebs steht u. a.: „Fachleute empfehlen Stomaträgern, sich abwechslungsreich und ausgewogen zu ernähren.“

Nahrungsergänzungsmittel werden als völlig unnötig und sogar als riskant bewertet – im Grossen und Ganzen mit den von uns bereits hier entkräfteten Argumenten.

Wundert es Sie angesichts dieser extrem spärlichen und inhaltsfreien Informationen noch, dass kaum jemand beim Krebsinformationsdienst lesen mag? Kein Mensch weiss nach der Lektüre dieser Seite, wie er sich nun bei Krebs ernähren soll, welche Lebensmittel ja, welche nein. Wer hingegen praxisorientiert erklärt, wie eine gesunde Ernährung aussehen kann und diese Erklärungen auch – so weit vorhanden – mit Studien belegt, gilt als nicht vertrauenswürdig und unseriös.

4. Kritikpunkt: Fehlende Standards für Texte

[…] Gegenüber seriösen Seiten habe das Portal einen Wettbewerbsvorteil, weil es keinen Standards für gute Gesundheitsinformationen folge. „Das macht es einfach, Texte in Massenproduktion herzustellen“, sagt Koch. Das belegt ein Vergleich mit Seiten wie der des Iqwig oder des Krebsinformationsdiensts, die jeweils weniger als ein Viertel von Google indexierte Seiten aufweisen als das ZdG. Viele Artikel ließen sich mit Blick auf Standards guter Gesundheitsinformationen zwar „leicht auseinandernehmen“, so Koch. Doch: „Für Google spielt das keine Rolle. Auch auf den ersten Plätzen kann die Qualität in puncto Evidenz- und Wissenschaftsbasierung von Null bis 100 reichen.“

Kommentar ZDG: Hätten Sie gedacht, dass Texte, wie die oben zitierten des Krebsinformationsdienstes, in denen lediglich steht, man solle sich halt gesund und ausgewogen ernähren, Nahrungsergänzungsmittel brauche man nicht und im Zweifel solle man seinen Arzt um Rat fragen, besonderen „Standards für gute Gesundheitsinformationen“ folgen? Gerade solche Artikel kann man deutlich einfacher in „Massenproduktion“ herstellen als umfangreiche ganzheitliche Konzepte, wie sie bei uns zu finden sind.

Und ja natürlich kann man unsere Artikel anhand dieser Standards „leicht auseinandernehmen“. Denn auseinandergenommen wird jeder, der der Ernährung und einem gesunden Lebensstil einen höheren Stellenwert einräumt, als in den „Standards“ erlaubt ist. Interessant ist in jedem Fall, dass man beim Krebsinformationsdienst inzwischen Sätze wie diesen findet: „Relativ neu sind Erkenntnisse über die Möglichkeiten, das Rückfallrisiko durch Ernährung und Lebensstil zu beeinflussen.“

Guten Morgen, kann man dazu nur sagen. Vermutlich wird man in zehn Jahren beim Krebsinformationsdienst das lesen, was schon heute bei uns steht. Denn bis dahin wird es auch die nötigen klinischen Studien geben, die heutzutage nötig sind, bevor man sich auch mit Genehmigung seines Arztes, des Krebsinformationsdienstes und natürlich der Braunschweiger Zeitung wirklich gesund ernähren darf.

5. Kritikpunkt: Der Test der Verbraucherzentrale Hamburg aus 2013

Ähnlich sieht es die Verbraucherzentrale Hamburg. Die verpasste 2013 dem ZdG in ihrem Check von Ernährungsportalen im Internet in allen drei getesteten Kategorien eine rote Ampel: „Verkaufsinteresse: groß, Transparenz der Informationen zum Anbieter: schlecht, Objektivität der Ernährungsberatung: mangelhaft.“

Das ZdG reagierte umgehend und bezeichnete den Test als diffamierend. Seine Leser wüssten, „dass wir grundsätzlich objektiv informieren“. Die überall auf der Seite beworbenen Produkte des Shops dienten lediglich der Ergänzung zu einer gesunden Lebensweise. Außerdem würden Produkte empfohlen, „hinter denen wir mit eigener Begeisterung und Überzeugung stehen“.

Wer dieses Wir ist, bleibt allerdings unklar. Im Impressum steht die Neosmart Consulting AG in der Schweiz. Personen, die für die Seite oder die Firma arbeiten, wollte das ZdG auf Anfrage unserer Zeitung nicht nennen.

Das könnte daran liegen, dass die Seite sich in einem rechtlichen Graubereich bewegt. Gemäß der Health-Claims-Verordnung der EU dürfen Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln nicht mit gesundheitsbezogenen Aussagen werben, die wissenschaftlich nicht belegt sind. Auf den Seiten des ZdG finden sich jedoch jede Menge solcher Behauptungen. Die vielen Werbeanzeigen in den Artikeln führen aber zum Webshop der Fair Trade Handels AG. Verkauf und Gesundheitsaussagen sind also getrennt.

Transparenz statt Graubereich

Kommentar ZDG: Der Test der Verbraucherzentrale ist nun wirklich schon oft genug als Unterstützung für ein ZDG-Bashing herangezogen worden. Offenbar stört es nicht, dass dieser Test schon 5 Jahre alt ist und sich seither einiges geändert haben könnte.

Wir erklärten schon damals, wie es sich tatsächlich verhält, dass wir z. B. auf unserer Seite keine Ernährungsberatungen durchführen (zumindest nicht das, was WIR unter einer Ernährungsberatung verstehen) und für welche Produkte bei uns geworben werden darf (welche Kriterien diese erfüllen müssen). Sie finden unsere Stellungnahme dazu hier: Verbraucherzentrale Hamburg

Und nein, unsere Seite bewegt sich in keinem rechtlichen Graubereich. Wir sind kein Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln und dürfen daher – ganz ohne Graubereich – Artikel über Eigenschaften und Wirkungen von Nahrungsergänzungsmitteln veröffentlichen.

Unterstellungen und Vermutungen wie diese von der Braunschweiger Zeitung zeigen jedoch sehr deutlich, zu welchen Phantasien Menschen in der Lage sind, nur weil andere Menschen keine Lust dazu haben, sich öffentlich zu präsentieren und sich Tag für Tag dem heutzutage im Internet üblichen Mobbing auszusetzen. Frühere Mitarbeiter unseres Unternehmens, die sich einst vorschriftsmässig namentlich vorgestellt haben, leiden darunter noch heute. 

Dennoch werden viele unserer Mitarbeiter auf unserer Wer-wir-sind-Seite inzwischen namentlich vorgestellt. Auch werden unsere Autoren seit einiger Zeit bei jedem Artikel (soweit wir deren Genehmigung vorliegen haben) namentlich angegeben.

6. Kritikpunkt: Unser Werbepartner

Auf die Frage, in welcher Verbindung das ZdG zur Fair Trade Handels AG steht, antwortete das „Team vom Zentrum der Gesundheit“ lediglich: „Die FTH ist ein Anzeigenkunde, der auf unserer Seite Werbung z. B. Banner schaltet.“ Bis vor einigen Jahren hieß es auf der Seite aber noch: „Für die Verkäufe der Produkte erhält die Neosmart Consulting AG eine Provision.“ Dieser Hinweis wurde mittlerweile gelöscht.

Kommentar ZDG: Genau, der Hinweis wurde gelöscht, weil er nicht mehr zutrifft und es sich inzwischen anders verhält. Dass sich Dinge und Geschäftsbeziehungen ändern können, scheint für die Braunschweiger Zeitung offenbar nicht im Bereich des Möglichen zu liegen.

7. Kritikpunkt: Unser Verwaltungsrat

Darüber hinaus existieren zwischen dem ZdG und dem Shopbetreiber noch weitere Verbindungen. Beide Firmen hatten lange Zeit mit dem Schweizer Heinz Boksberger denselben Geschäftsführer. Boksberger saß zwischenzeitlich im Verwaltungsrat von mehr als 30 Firmen.

Kommentar ZDG: Ein Verwaltungsrat kann hier in der Schweiz die Mandate vieler verschiedener Firmen innehaben, ohne dass es zwischen diesen Firmen Verbindungen geben müsste. Herr Boksberger hat seinerzeit lediglich den Kontakt zur FTH hergestellt, als wir vor vielen Jahren auf der Suche nach einem Werbepartner mit hochwertigem ökologisch und ethisch korrektem Sortiment waren und die FTH über genau ein solches Sortiment verfügte. Auf das Sortiment haben wir jedoch keinen Einfluss, genausowenig wie die FTH auf die Inhalte unserer Seite Einfluss nehmen kann.

Herr Boksberger ist ausserdem – wie ein Blick ins Handelsregister zeigt (das online für jeden einsehbar ist) – schon seit vielen Jahren nicht mehr Verwaltungsrat der FTH.

8. Kritikpunkt: Unsere Anzeigenkunden

Darüber hinaus betreibt die Fair Trade Handels AG eine „Akademie der Naturheilkunde“, für die das ZdG unter fast jedem Artikel wirbt, ohne dies als Anzeige zu kennzeichnen.

Kommentar ZDG: Ist als Anzeige gekennzeichnet.

Eine Fernausbildung zum „Fachberater für holistische Gesundheit“, kostet dort knapp 1800 Euro, ein anschließendes Praxisseminar weitere 1300 Euro. Diese Verbindungen sind ebenso intransparent wie das Geschäftsmodell des ZdG. Danach befragt, antwortet das Team lediglich: „Händler, die hochwertige Produkte aus dem Bereich Lebensmittel, Naturheilkunde und Nahrungsergänzung anbieten oder Anbieter ganzheitlicher Fort- und Ausbildungen, können bei uns Werbeplatz mieten.“

Kommentar ZDG: Fernausbildungen hoher Qualität können leider nicht kostenlos angeboten werden! So beschäftigt eine Fernakademie beispielsweise zahlreiche Menschen, die von irgendetwas leben müssen und daher nicht ehrenamtlich arbeiten können. 

Ansonsten ist weder unser Geschäftsmodell noch unsere Verbindung zur Akademie der Naturheilkunde intransparent. Es ist Sache der Braunschweiger Zeitung, wenn diese unsere Erklärungen, die nun einmal der Realität entsprechen, als intransparent wahrnimmt.

9. Kritikpunkt: Die Geschichte mit den Rotwein-Extrakt-Kapseln

Schliesslich wird noch eine Professorin von der Medizinischen Hochschule Hannover zitiert, die u. a. meinte, dass unsere Empfehlungen zu Ernährung und Heilmethoden sogar gefährlich seien.

Aus diesem Grund hat die Verbraucherzentrale Berlin die Fair Trade Handels AG im vergangenen Jahr abgemahnt. Auf den „Rotwein-Extrakt Kapseln“, eines von vielen angebotenen Mittelchen, die angeblich gegen Krebs helfen sollen, fehlte ein Warnhinweis, dass das Mittel nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden darf. Die Kapseln wurden daraufhin aus dem Shop entfernt.

Kommentar ZDG: Hier wird wieder einmal unsere Seite mit dem Shop und den Produkten der FTH in einen Topf geworfen. Erst heisst es, unsere Empfehlungen seien gefährlich und als Beispiel wird eine Abmahnung genannt, die eine andere Firma betrifft. Ein wunderbarer Beleg für die mangelhafte Recherche der Braunschweiger Zeitung.

Denn wir sind selbstverständlich nicht für die Kennzeichnung eines Produktes zuständig oder verantwortlich, das wir weder herstellen noch verkaufen. Für das Produkt gab es auf unserer Seite lediglich eine kleine Werbeanzeige. Der Zweck heiligt offenbar die Mittel – und da man unser Portal in einem möglichst dubiosen Lichte erscheinen lassen will, sieht man über „kleine“ Unwahrheiten gerne mal hinweg. 

Der Warnhinweis, der auf den Rotwein-Extrakt-Kapseln angeblich fehlte, klingt beängstigend, nicht wahr? „Darf nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden“. Man denkt dabei an starke Medikamente mit enormen Nebenwirkungen, wobei der Patient engmaschig vom Arzt überwacht werden muss. Man denkt an Chemo und ähnlich schwere Geschütze.

Nirgendwo wird erklärt, warum Rotwein-Extrakt nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden soll. Das liegt daran, dass die Erklärung der Sache ihren Schrecken nehmen würde und das will man nicht. Der Verbraucher soll so grosse Angst vor dieser Nahrungsergänzung haben oder am besten vor allen Nahrungsergänzungen, dass er sie nicht mehr anrührt und für Teufelszeug hält.

Die Wahrheit ist: Die Einnahme von Rotwein-Extrakt bedarf keiner ärztlichen Aufsicht und das Produkt braucht auch keine entsprechende Kennzeichnung. Die Abmahnung kam also völlig ungerechtfertigterweise zustande – wie uns auf Anfrage die FTH mitteilte. Eine Kennzeichnung müssen Produkte aufweisen, die aus reinem synthetischem Trans-Resveratrol bestehen. Rotwein und so auch Rotwein-Extrakte enthalten geringe Mengen an natürlichem Resveratrol, jedoch kein synthetisches Trans-Resveratrol.

Letzteres soll blutverdünnend wirken und daher problematisch sein können, wenn jemand gleichzeitig „Blutverdünner“ nimmt. Auch soll es gewisse Leberenzyme hemmen, so dass dadurch die Wirkung mancher Medikamente verstärkt oder verändert werden könnte. Daher der Warnhinweis.

Dennoch entschloss sich die FTH die Kapseln aus dem Shop zu nehmen. Alles andere wäre mit hohen Anwalts- und Gerichtskosten und strapazierten Nerven verbunden gewesen. Die FTH gab also nach, obwohl sie im Recht war.

Artikel in der taz

Am 23. September 2018 erschien in der taz ebenfalls ein Artikel, der unter anderem unser Portal als Quelle für fragwürdige Therapietipps kritisierte. Der Artikel beginnt mit: „Egal ob Kopfschmerzen oder Krebs: Wer Beschwerden hat, googelt. Gesundheitsportale im Internet verbreiten oft zweifelhafte Informationen.“

Dann wird zunächst das Naturheilmagazin aufgeführt, das die Homöopathie als hilfreiche Massnahme bei Krebs empfiehlt. Das Naturheilmagazin sei „nur eine von Dutzenden Webseiten, die mit Fehlinformationen Patienten gefährden können.“ Vorsicht sei beispielsweise geboten, wenn empfohlen werde, die bestehende Behandlung abzubrechen oder Wunderheilungen versprochen werden. An dieser Stelle wird nun zum ersten Mal unser Portal ins Spiel gebracht, obwohl bei uns weder Wunderheilungen versprochen werden noch dazu geraten wird, Behandlungen abzubrechen.

Warum brechen Patienten schulmedizinische Therapien ab?

Im vorausgehenden Interview hatte uns die taz-Journalistin gefragt:

„Was sagen Sie Kritikern, die bspw. behaupten, Portale, die alternative Behandlungsformen empfehlen, könnten gefährlich sein, wenn etwa eine bestehende Therapie abgebrochen wird?

Unsere Antwort darauf lautete:

„Wir können hier nicht für „Portale“ sprechen, sondern für uns. Wir sind ein Portal, das über ganzheitliche Massnahmen und Konzepte informiert, die in Absprache mit dem Arzt begleitend zur aktuellen Therapie umgesetzt werden können. Wir informieren genauso, wie es etwa Bücher tun oder entsprechende Fernsehsendungen.

Wenn Therapien abgebrochen werden, so liegt dies also sicher nicht an unserem Portal, sondern eher am fehlenden Vertrauen des Patienten zu seinem Therapeuten. Würde er sich dort gut aufgehoben und bestens beraten fühlen und ginge der Arzt auf mögliche Wünsche des Patienten nach begleitenden naturheilkundlichen Therapien ein, dann gäbe es kaum Grund, Therapien abzubrechen. Man sucht hier den Verantwortlichen definitiv am falschen Ende!“

Die taz lügt!

Aus obiger Antwort konnte die taz offenbar nichts so recht gebrauchen und schrieb stattdessen, man könne bei uns lesen, dass Dia­betiker mithilfe eines speziellen Korallenpulvers in 30 Tagen vom Insulin loskommen könnten. Wir verwenden ungern den Begriff Lüge, doch hier trifft er vollumfänglich zu.

An keiner Stelle unseres Portals behaupten wir etwas derart Ungeheuerliches. Die taz gibt übrigens keinerlei Quellen an, so dass der Leser nicht überprüfen kann, in welchem unserer Artikel die taz dies oder jenes gelesen haben will. So mussten selbst wir auf unserer eigenen Seite recherchieren, wie die taz-Journalistin zu derart haarsträubenden Aussagen gelangt sein könnte.

Wie die taz Inhalte unserer Artikel verdreht

Möglicherweise hat sie diesen Artikel gefunden. Darin wird ein fast vollständiges ganzheitliches Konzept für Diabetes vorgestellt, das u. a. eine bestimmte Ernährung, bestimmte hochkarätige Lebensmittel, Bewegung, das intermittierende Fasten, Sonnenbäder, Probiotika und Magnesium umfasst. Magnesium wird deshalb genannt, da der Mineralstoff nachweislich die Insulinresistenz mildern kann, weshalb ein Magnesiummangel gerade bei Diabetes verhindert werden sollte.

In Sachen Magnesium geben wir sodann im genannten Text Informationen zu einer magnesiumreichen Ernährung und auch Informationen zu magnesiumhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln – und genau hier wird jetzt in einem einzigen Satz die Sango Meeres Koralle genannt. Dieser Satz lautet so: „Ein ganzheitliches Magnesium-Nahrungsergänzungsmittel stellt überdies die Sango Meeres Koralle dar“.

Im selben Abschnitt schreiben wir jedoch: „Natürlich kann Magnesium allein Diabetes nicht heilen, doch ist ohne Magnesium eine Heilung gar nicht erst möglich (Details dazu finden Sie hier: Magnesium und Diabetes sowie hier: Magnesiummangel).“

All das wird von der taz tunlichst ignoriert. Am Ende des Artikels schreiben wir das folgende:

„In 30 Tagen weg vom Insulin?

Also wird niemand Sie von Diabetes heilen wollen. Ihr Arzt kann Sie mit Tabletten und Insulin versorgen, aber heilen kann er Sie nicht. Die einzig wirkliche Heilung kann nur durch SIE selbst erfolgen – indem Sie ändern, was Sie essen, indem Sie sich für sinnvolle Nahrungsergänzungsmittel entscheiden und indem Sie sich regelmässig bewegen.

Warum beginnen Sie nicht gleich heute damit? In nur 30 Tagen könnten Sie bereits von Ihren Medikamenten oder auch vom Insulin weggekommen sein und endlich wieder ein gesundes und leistungsfähiges Leben führen. Sind Sie dabei?“

Und daraus macht die taz-Journalistin: Mit Hilfe von Sango kommt man in 30 Tagen vom Insulin los. Eine echte Meisterleistung! Hut ab!

Ebendiese Journalistin dankte uns einen Monat später für das Telefonat. Als wir sie daran erinnerten, dass es nie ein Telefonat gab, da wir uns ja nur per Mail ausgetauscht hatten, meinte sie: "Sie haben natürlich recht - da hab ich zu wenig nachgedacht." Ob sie wohl auch beim Verfassen ihres Artikels zu wenig nachgedacht hatte?

Produktempfehlungen beim ZDG: Teuer oder preiswert?

Auch in der taz wird bemängelt, dass es bei uns Werbung gäbe. Auch hier wieder der Trick mit einer Preisangabe. Das Korallenpulver würde 70 Euro pro Kilo kosten. Die taz hätte auch schreiben können, dass das Pulver 17 Cent pro Tag kostet (man nimmt nur 2,4 g pro Tag ein). Das aber hätte ja recht preiswert geklungen, was man vermeiden will. Leser sollen von unserer Seite doch abgeschreckt werden – und von 17 Cent hätte sich niemand in die Flucht schlagen lassen.

Die Calcium-Magnesium-Tabletten von z. B. Doppelherz kosten knapp 14 Cent pro Tag, sind also minimal preiswerter, enthalten dafür aber auch sage und schreibe 13 überflüssige Hilfs- und Zusatzstoffe, u. a. das umstrittene Titandioxid. Die bei uns empfohlene Sango Koralle enthält keinen einzigen Hilfs- oder Zusatzstoff – Vorteile, die von Kritikern konsequent übersehen werden.

Kritik-Videos bei Youtube

Auch bei Youtube gibt es das eine oder andere kritische ZDG-Video. Die entsprechenden Youtuber machten sich nicht einmal die Mühe, uns vorab direkt zu kontaktieren und verwenden der Einfachheit halber die über uns kursierenden Infos im Netz, besonders gerne den veralteten Test der Verbraucherzentrale Hamburg und bezeichnen das dann auch noch als eigene „Recherche“.

Die kritisierten Punkte sind meist dieselben, die auch der Braunschweiger Zeitung oder der taz bitter aufstiessen. Zusätzlich fand man wohl eine Studie, die etwas anderes aussagen würde als der entsprechende Artikel. Daraus wurde dann ganz schnell: Beim ZDG stimmen Studien nicht mit den Texten überein.

Andere kritisierte Artikel sind längst überarbeitet oder gelöscht, die Kritik-Videos aber bleiben natürlich unverändert und vollkommen veraltet im Netz.

Verbraucherzentralen müssen weder Autoren nennen noch Quellen angeben

Was manchen Kritikern überdies nicht gefällt ist, dass wir einst die verwendeten Quellen in einem Verzeichnis aufführten, die Quellen aber nicht direkt im Text verlinkten, so dass man nun ja selbst mühsam schauen müsse, welche Studien zu welcher Aussage gehören.

Abgesehen davon, dass wir inzwischen ganz nach Wunsch vorgehen und jede verwendete Studie bzw. Quelle direkt an passender Stelle im Text verlinken, fiel uns unlängst bei der Recherche zu einem Artikel über glutenfreie Ernährung bei der Verbraucherzentrale NRW auf, dass deren Artikel weder den Namen des jeweiligen Autors tragen noch irgendein Quellenverzeichnis besitzen. Selbstverständlich sind dort auch im Text selbst keine Quellen verlinkt. Klar, die Verbraucherzentralen dürfen das, bei uns aber muss jeder Text supertransparent sein und einer wissenschaftlichen Arbeit gleichen.

Eine ZDG-Leserin fragte bei der Verbraucherzentrale nach dem Grund für die fehlenden Informationen und erhielt am 21.11.2018 folgende Antwort, die sie uns freundlicherweise zukommen liess:

„Sehr geehrte Frau xy, grundsätzlich geben wir keine einzelnen Autorinnen oder Autoren auf unserer Internetseite an, hier gilt als Urheber stets die Verbraucherzentrale NRW insgesamt. Was Ihre Frage nach einem Quellenverzeichnis angeht, so haben wir unsere Online-Texte mit Verbraucherinformationen eher aus der Perspektive der leichten redaktionellen Lesbarkeit und weniger im Sinne wissenschaftlicher Texte angelegt - dies hat uns dazu geführt, auf ausführlichere Quellenangaben in vielen Fällen zu verzichten. Wir werden dieses Thema aber in unserer Redaktion diskutieren und danken Ihnen für Ihre Anregung!“

Falls Sie also auch bei uns einmal über einen Artikel ohne Autorennennung und ohne Quellenverzeichnis stolpern sollten, so liegt das daran, dass in diesen Fällen dann der Urheber das ZDG insgesamt ist und wir bei diesem Artikel die leichtere redaktionelle Lesbarkeit im Sinne hatten.

Liebe Leserinnen und Leser

Wir hoffen, wir konnten Ihnen einen interessanten Einblick in die gängigen Methoden der Mainstream-Medien und anderer Kritiker bieten, die immer dann zur Anwendung kommen, wenn alternative Internetportale an Beliebtheit gewinnen. Warum gewinnen sie an Beliebtheit? Weil die dort angegebenen Tipps zu mehr Wohlbefinden führen können und weil Ärzte es häufig versäumen, ihren Patienten Selbsthilfemassnahmen an die Hand zu geben, die man dann an anderer Stelle suchen muss.

Wir wünschen Ihnen alles Gute! Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

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Quellen