Chlorophyll
Chlorophyll hat für die Gesundheit einen besonders hohen Nutzen. Chlorophyll ist außerordentlich hilfreich beim Aufbau neuer Blutzellen und wirkt gegen Krebs.
Veröffentlichung am 15.11.2010 um 15:19 Uhr / Aktualisierung am 27.03.2012 um 17:04 Uhr 
(Zentrum der Gesundheit) - Go Green! Essen Sie „grün“, trinken Sie „grün” und leben Sie „grün“! Go Green! Das ist das Motto einer neuen Generation von Menschen, die mit der grünen Partei nicht unbedingt etwas zu tun hat, stattdessen aber voller Freude und Begeisterung im Einklang mit der Natur lebt. Wer „grün“ lebt, hat erkannt, welche Power und Vitalität in grünen Lebensmitteln steckt. Grüne Lebensmittel sind jene sog. Superfoods, mit deren Lebenskraft und Energie es kein anderes Nahrungsmittel aufnehmen kann. Worauf warten Sie noch? Go Green!
Grüne Lebensmittel sind reich an ChlorophyllZu den grünen Superfoods gehören alle grünen essbaren Pflanzen, Wildpflanzen, Kräuter und Gemüse, grüne Sprossen, Saft aus Weizengras (oder Gras aus anderen Getreidearten), aber auch Meeresgemüse (Braun-, Rot- und Grünalgen: Arame, Hijiki, Nori, Dulse, Salat des Meeres, etc.) und nebenbei auch Mikroalgen wie Spirulina und Chlorella.
Grüne Lebensmittel sind grandiose natürliche Vitalstoffbomben. Es gibt sie in fast jeder Region der Welt und sie warten nur darauf, von uns entdeckt zu werden, um uns in jeder Hinsicht zu unterstützen, zu verwöhnen und zu heilen.
Eine der wirksamsten lebensspendenden Substanzen auf unserem Planeten ist das Chlorophyll. Chlorophyll ist das Farbpigment, das den Pflanzen ihre grüne Farbe verleiht und ihnen ermöglicht, Photosynthese zu betreiben. Während der Photosynthese transformiert die Pflanze Kohlendioxid und Wasser unter der Einwirkung des Sonnenlichts in Kohlenhydrate. Sie wächst und gedeiht.
Je mehr Chlorophyll ein Lebensmittel enthält, umso höher ist sein gesundheitlicher Nutzen. Chlorophyll ist außerordentlich hilfreich beim Aufbau neuer Blutzellen. Es unterstützt die Entgiftung von krebserregenden Substanzen und fördert die Regeneration von Strahlenschäden. Außerdem unterstützt das Chlorophyll die Wundheilung, einen regelmäßigen Stuhlgang und sorgt für einen angenehmen Körpergeruch.
Je gesünder unser Blut ist, umso gesünder sind wir. Der Einfluss, den grüne Lebensmittel auf die Qualität und die Reinheit unseres Blutes haben, ist unvorstellbar groß. Chlorophyll wird daher auch „grünes Blut“ genannt. Der grüne Pflanzenfarbstoff ähnelt enorm unserem körpereigenen roten Blutfarbstoff, dem Hämoglobin. Beide Stoffe sind fast identisch aufgebaut. Der einzige große Unterschied zwischen den beiden Substanzen ist, dass sich im Zentrum der chemischen Struktur des Chlorophylls ein Magnesium-Molekül befindet, während im Zentrum der Hämoglobinstruktur ein Eisen-Molekül sitzt.
Untersuchungen haben gezeigt, dass Chlorophyll aus Lebensmitteln oder auch Chlorophyllextrakt einen positiven Effekt auf die Bildung von roten Blutkörperchen im Knochenmark haben. Schon im Jahre 1936 entdeckte Dr. Arthur Patek, dass grüne Lebensmittel in Kombination mit Eisen bei Patienten mit Eisenmangel die Anzahl der roten Blutkörperchen und die Menge des Hämoglobins viel schneller ansteigen ließen, als das Eisenpräparate allein bewerkstelligen konnten.
Heute weiß kaum noch ein Arzt um die Vorzüge grüner Nahrung und weitere Studien dazu sind überflüssig, denn was hat man schon davon, wenn die Leute plötzlich Grünzeug essen würden? Womöglich würden sie gesund und fröhlich werden.
Magnesiummangel ist heute weit verbreitet, was nicht zuletzt an der heute so beliebten zucker- und fettreichen Ernährung liegt, die gleichzeitig so gut wie kein Grünzeug enthält. Schließlich sind wir ja keine Kühe, nicht wahr? (Aber Kälber, sonst würden wir ja keine Milch trinken.) Warum sich aber mit Kühen vergleichen?
Gazellen fressen ebenfalls Grünzeug und lassen sich davon nicht abhalten, nur weil zufällig auch Kühe Grünzeug fressen. Kaninchen ernähren sich nicht plötzlich von Marienkäfern, nur weil sie erfahren haben, dass Gorillas Grünzeug fressen und sie selbst daher keines mehr fressen dürfen.
Zurück zum Magnesium: Magnesium ist für die Gesundheit des Gehirns unentbehrlich, für eine ordnungsgemäße Muskelfunktion lebensnotwendig, und das Nervensystem würde ohne Magnesium zum reinsten Zappelphilipp werden.
Grüne Lebensmittel enthalten außerdem alle Mikronährstoffe, die man sich wünschen kann, darunter die Vitamine A, C und K, Folsäure, das Vitamin B6, Kupfer, Calcium, Kalium und Spurenelemente in ausgewogener Kombination. Gesunde Fettsäuren sind ebenso enthalten wie alle essentiellen Aminosäuren.
Grüne Lebensmittel sind die üppigsten Quellen einer Vielzahl äußerst wirksamer Phytonährstoffe (= sekundäre Pflanzenstoffe) und seltenster Spurenelemente. Gemüsesorten aus der Kreuzblütlerfamilie wie Kohl, Brokkoli und Senf enthalten Isothiocyanate (= Senföle) und Sulforaphan.
Beide Substanzen zählen zu den mächtigsten und gleichzeitig natürlichsten Substanzen, die Krebs bekämpfen und vorbeugen können. Sulforaphan aktiviert körpereigene Entgiftungsenzyme in der Leber, die krebserregende, freie Radikale neutralisieren können. Sulforaphan wird dabei nicht – wie beispielsweise Vitamin C – unmittelbar verbraucht, sondern kann mehrfach agieren.
Spinat liefert eine Menge Magnesium, Chlorophyll sowie die Antioxidantien Lutein und Zeaxanthin. Diese beiden Substanzen sind auch als Schutzengel unserer Augen und unserer Sehschärfe bekannt. Meeresgemüse liefert Jod und die sog. Fucoidane.
Letzteren wurde in Studien antitumorale, antivirale, antibakterielle, antioxidative, immunsystemstimulierende und blutverdünnende Eigenschaften bescheinigt. Man plant, sie künftig bei der Behandlung von Herpes, HIV, Helicobacter pylori-Infektionen und zur Unterstützung schlecht heilender Wunden einzusetzen.
Mikroalgen wie Chlorella und Spirulina sind reich an den enzymatischen Pigmenten Phycocyanin und Phycoerythrin. Sie wirken höchst antioxidativ, können freie Radikale abfangen und die Lipidoxidation (Cholesterinablagerungen) blockieren.
Phycocyanin wirkt ähnlich wie manche Rheumamittel und hemmt das Enzym Cyclooxygenase-2 (COX-2), ein Enzym, das bei Entzündungsprozessen eine entscheidende Rolle spielt. Wahrscheinlich kann so auch die leberschützende, entzündungshemmende und antiarthritische Wirkung dieser Substanz begründet werden.
Sie sehen, es sprechen viele Gründe für „Go Green“. Der überzeugendste jedoch wird Ihr Wohlgefühl nach einigen Wochen grünen Lebens sein.
(1) Grüne Smoothies: Smoothies sind Mixgetränke aus ganzen Früchten, die im Mixer einfach nur püriert werden. GRÜNE Smoothies sind deshalb grün, weil bei deren Zubereitung – neben Früchten – auch grüne Blattgemüse, Salate, Kräuter, Sprossen und Wildpflanzen püriert werden. Verdünnt mit Wasser und – wenn gewünscht – gewürzt mit frischem Ingwer und evtl. Mandel- oder Sesammus stellen grüne Smoothies die gesündeste und wohlschmeckendste Methode dar, seinen Körper mit den unvergleichlich wertvollen Inhaltsstoffen aus Kräutern und Wildpflanzen zu versorgen.
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Guten Tag, In ihrem Artikel über \"Grünes \" schreiben Sie folgendes: Alternativ – aber wirklich nur im Notfall oder zusätzlich – können Sie Weizengras oder Gerstengras in Pulverform verwenden oder Spirulina-, Chlorella- oder AFA-Algen-Präparate nehmen. Das Wort \"Notfall \" irritiert etwas. Ist es nicht gut das Weizengraspulver täglich in den Saft zu rühren? Vielen Dank!
Zentrum der Gesundheit:
Liebe Ulrike,
vielen Dank für Ihre Mail.
Weizengraspulver kann selbstverständlich jederzeit zum Smoothie gemischt werden, WENN darin auch frische grüne Blattgemüse enthalten sind. Wir wollten lediglich zum Ausdruck bringen, dass das Pulver die grünen Gemüse nicht vollständig ersetzen sollte, sondern dies nur im Notfall in Frage käme, also nur dann, wenn gerade wirklich kein frisches "Grünzeug" aufzutreiben ist.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
ich trinke schon seit einiger Zeit gürne Smoothies, und habe seit dem ständig blaue Flecke, die wahrscheinlich durch den hohen Vitamin K Gehalt der Smoothies entstehen. Haben Sie einen Tipp für mich was ich anders machen könnte.
Herzlichen Dank im voraus
Angelika
Zentrum der Gesundheit:
Liebe Angelika,
vielen Dank für Ihre Mail.
Da grünes Blattgemüse zur natürlichen Nahrung des Menschen gehört und darin zwar Vitamin K enthalten ist, dieses dort jedoch in der richtigen Dosis und in der richtigen Kombination mit anderen Vitalstoffen vorliegt, sind negative Auswirkungen sehr unwahrscheinlich. Beim scheinbar grundlosen Auftreten von blauen Flecken ist eher an eine Blutgerinnungsstörung und damit an einen Vitamin-K-MANGEL zu denken, an eine Vitamin-K-Überdosis jedoch nicht. Ferner sind keine Symptome einer Vitamin-K-Überdosierung bekannt, da bis zum 500fachen der üblichen täglichen Zufuhrempfehlung eingenommen werden können, ohne dass es auf Dauer zu Problemen käme. Solche Mengen sind jedoch allein mit der Nahrung kaum aufzunehmen, weshalb eine merkliche Überdosierung nur mit synthetischen Vitamin-K-Präparaten möglich ist. Doch auch eine solche äußert sich nicht in blauen Flecken, sondern eher in einer Blutarmut oder Lebererkrankungen. Blaue Flecken können jedoch verschiedene Ursachen haben, die Sie bei Ihrem Hausarzt abklären lassen können.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Danke für Ihre Bemühungen
Mit freundlichem Gruß
Ronald
Zentrum der Gesundheit:
Lieber Ronald,
vielen Dank für Ihre Nachricht. Sie haben Recht: In der Nähe von konventionell landwirtschaftlich genutzten Flächen sollten keine Wildpflanzen gepflückt werden. Günstiger wären Parks, Wälder, Waldlichtungen oder der eigene Garten (oder der des Nachbarn). Der Giersch hat zwar eine Doldenblüte wie manch eine Giftpflanze, doch sind seine Blätter sehr charakteristisch und können eigentlich beispielsweise mit der giftigen Hundspetersilie oder dem gefleckten Schierling kaum verwechselt werden. Der Giersch riecht außerdem mildwürzig, während die Hundspetersilie beim Zerreiben sehr unangenehm riecht, der Schierling riecht gar nach Mäuseurin.
Essbare Wildpflanzen werden aber auch von Kräuterspezialisten angebaut, frisch geerntet und sofort an den Kunden versandt. Einige dieser Spezialversande sind: www.wildkraeutergarten.de, www.wilde-kost.de und www.wilde-7.de. Allerdings gibt es dort erst wieder ab dem Frühjahr frische Wildpflanzen. Auf Wochenmärkten oder in manchen Naturkostläden werden gelegentlich Wildkräutersträußchen angeboten.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Zentrum der Gesundheit:
Hallo Herr Saff,
vielen Dank für Ihre Mail. Gerade in Städten dürfte die Versorgung mit biologisch angebautem und daher vorwiegend pestizidfreiem Gemüse aufgrund der vielen und äußerst gut sortierten Naturkostfachgeschäfte und Bio-Supermärkte kein Problem sein.
Liebe Grüße
Ihr ZDG-Team
Zentrum der Gesundheit:
Liebe Andrea,
in den nächsten Tagen veröffentlichen wir auf unserer Seite einen ausführlichen Artikel (mit vielen interessanten Rezepten) zum Thema "grüne Smoothies". Bitte haben Sie noch ein wenig Geduld. Herzlichen Dank und
liebe Grüße
Ihr ZDG-Team
Avena-sativa-Tee nutzten die Bauern schon seit Jahrhunderten gegen Schwächeleien beim Ernteakkord oder gegen den Winterblues.
Allerdings darf man dieses Stärkungsmittel nicht abends trinken, sonst wird aus Schäfchenzählen Schäfchenweitwurf... und man stellt im Morgengrauen fest, dass Oma auf der Leiter steht und den Frühjahrsputz schon im Herbst erledigt hat...
Diese geballte Chlorophyll-Powerlässt sich geschmacklich mit Melisse oder Bio-Orangenschalen zum Lieblingstee aufpeppen.