Quinoa


Quinoa diente den Inkas lange Zeit als lebenswichtiges Grundnahrungsmittel. Quinoa gilt als idealer Nährstofflieferant und weist einen hohen Eiweissgehalt auf. Quinoa ist überdies glutenfrei und kann von Menschen mit einer Getreideunverträglichkeit problemlos verzehrt werden.

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Quinoa – das Gold der Inka

letzte Aktualisierung am 12.07.2014  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

(Zentrum der Gesundheit) - Quinoa ist vielleicht eine der besten pflanzlichen Eiweissquellen auf der Welt. Was Quinoa so einzigartig macht, ist, dass die kleinen Körnchen alle neun essentiellen Aminosäuren enthalten, was für ein pflanzliches Lebensmittel äusserst ungewöhnlich ist. Der Mineralienreichtum von Quinoa schlägt den unserer üblichen Getreidearten um Längen. Ausserdem ist das leckere Inka-Korn glutenfrei und kann daher sowohl bei Getreideunverträglichkeiten als auch bei Problemen mit Candida-Infektionen problemlos gegessen werden.

Quinoa-Samen Schale mit Quinoa-Samen

Mit Quinoa widerstandsfähig und ausdauernd wie ein Inka-Krieger

Quinoa stammt aus Südamerika und wird dort hauptsächlich in Ecuador, Peru und Bolivien angebaut. Schon seit 6000 Jahren dient die Pflanze den Andenvölkern als lebenswichtiges Grundnahrungsmittel. Quinoa ist kein Getreide, gehört also nicht zu den Gräsern wie etwa Weizen, Hafer und Roggen. Das kleine Inka-Korn ist ein Gänsefussgewächs und gehört damit zur selben Pflanzenfamilie wie Rote Bete und Spinat.

Quinoa wird bis zu zwei Meter hoch und ist sehr robust. Extreme Witterungsbedingungen werden genauso stoisch ertragen wie schlechte Böden. Wer Quinoa regelmässig verzehrt, profitiert – genau wie die ausdauernden Krieger der einstigen Inka – von der Widerstandsfähigkeit und Kraft dieser Pflanze und ihren Samenkörnern.

Quinoa soll nach den weit verbreiteten Lautschriften „kienwah“ ausgesprochen werden. Möglicherweise wird es so tatsächlich noch von den südamerikanischen Ureinwohnern ausgesprochen. Die spanischstämmige Bevölkerung (zumindest in Bolivien) spricht das Wort allerdings „Kinoa“ aus.

Quinoa: Perfektes Grundnahrungsmittel

Zwar kann Quinoa aufgrund ihres vollständigen Aminosäurenspektrums besonders Veganern empfohlen werden, da deren Speiseplan – besonders wenn grüne Blattgemüse gemieden werden – relativ proteinarm sein kann. Doch hat Quinoa – im Vergleich zu den üblichen Getreidearten – so viele Vorteile, dass es jedem einzelnen Menschen wärmstens ans Herz gelegt werden kann, völlig einerlei, ob er sich ganz normal ernährt oder ob er Anhänger einer besonderen Ernährungsweise ist.

Ja, es ist sogar so, dass Menschen, die sich "normal" ernähren, häufiger an Vitamin- und Mineralstoffmangel leiden als Veganer, die sich oft sehr stark für eine gesunde und vitalstoffreiche Ernährung interessieren, weshalb Quinoa gerade für Normalesser eine wunderbare und wohlschmeckende Gelegenheit darstellt, deren Mineralstoffdefizit endlich wieder aufzuheben und damit die Gesundheit zu unterstützen.

Inka Gold

Die Power-Eigenschaften von Quinoa

Abgesehen davon, dass Quinoa eine hervorragende pflanzliches Eiweiss darstellt, enthält es viele essentielle Vitamine, Mineralien und Nährstoffe. Quinoa liefert beispielsweise mehr Calcium als Weizen oder Roggen sowie mehr als doppelt so viel Eisen und 50 Prozent mehr Vitamin E als Weizen.

Quinoa ist ausserdem reich an Mangan und Kupfer. Beide Mineralien aktivieren die Bildung eines Enzyms, das wiederum die Mitochondrien (das sind die Energieproduzenten im Innern der Zellen) vor schädlichen Oxidationsprozessen bewahrt und die roten Blutkörperchen vor den Angriffen freier Radikale schützt. Kohlenhydrate werden in Anwesenheit von Mangan effizienter abgebaut und Knochen können sich unter dem Einfluss von Mangan ständig perfekt regenerieren und somit gesund und stark bleiben.

Quinoa bei Migräne

Besonders Menschen, die unter Migräne leiden, bemerken oft eine auffallend positive Wirkung des Mineralienwunders Quinoa. Als hervorragende Quelle für Magnesium (70 Prozent mehr als in Weizen oder Roggen) hilft Quinoa die Blutgefässe zu entspannen und beugt auf diese Weise jener Gefässverengung vor, die für Migräne so charakteristisch ist.

Migränepatienten berichten, dass sie mit Hilfe von Quinoa unter deutlich weniger Schmerzattacken litten. An dieser Wirkung ist auch Riboflavin (Vitamin B2) beteiligt. Quinoa enthält mehr als doppelt so viel Riboflavin als Weizen oder Hafer sowie die siebenfache Riboflavinmenge von Reis. Riboflavin kann die Energieproduktion innerhalb der Zellen verbessern und damit natürlich auch den Energiestoffwechsel der Zellen im Gehirn und der Muskelzellen fördern, was sich in seiner Gesamtheit bei Migräne als ausserordentlich vorteilhaft erwiesen hat.

Zwar sorgt schon das Verschwinden der Migräne für gute Laune, doch soll Quinoa auch bei Menschen, die nie an Migräne, dafür aber an einer insgesamt gedrückten Grundstimmung leiden, diese heben können.

Quinoa sorgt für gute Stimmung

Quinoa ist ein besonders tryptophanreiches Lebensmittel. Tryptophan ist eine Aminosäure, die im Gehirn für die Herstellung des Glückshormons Serotonin gebraucht wird. Und gerade ein Mangel an Serotonin führt häufig zu Depressionen, Schwermut und Trübsinnigkeit.

Oft werden jetzt die sog. Serotoninwiederaufnahmehemmer verordnet (Antidepressiva). Sie erhöhen den Serotoninspiegel im Gehirn, indem sie den Abbau des Serotonins verhindern. Wie bei allen Medikamenten muss hier jedoch mit Nebenwirkungen gerechnet werden, wie z. B. Mundtrockenheit, Karies, erhöhte Suizidgefahr, Impotenz etc.

Eine sanfte Alternative könnte Quinoa in Kombination mit Amaranth - einem weiteren sehr tryptophanreichen Lebensmittel - sein. Allerdings genügt hier selten der Verzehr mit Mahlzeiten aus Quinoa oder Amaranth. Stattdessen müssen beide Lebensmittel in bestimmter Zubereitungsform (feinst gemahlen, z. B. in Form von Inka Gold) und auf eine ganz bestimmte Weise eingenommen werden.

Details zu diesem Thema lesen Sie hier: Serotonin - Werden Sie zum Meister Ihres Seelenslebens

Quinoa schützt vor Krebs

Quinoa kann sogar vor Krebs schützen, da es besonders reich an Lysin ist – einer ganz aussergewöhnlichen Aminosäure. Forscher haben entdeckt, dass sich Krebsgeschwüre nur dadurch ausbreiten und Metastasen bilden können, weil sie Enzyme bilden, die das Bindegewebe auflösen und somit den Krebszellen den Weg durch den Körper frei machen können.

Lysin repariert einerseits zerstörtes Bindegewebe und verhindert andererseits dessen Auflösung durch die Enzyme der Krebszellen. Folglich können sich – wenn im Körper ausreichend Lysin vorhanden ist – die Krebszellen nicht mehr frei durch den Organismus bewegen, und Geschwüre können sich nicht mehr ungehindert ausbreiten. Auf dieselbe Weise lassen sich arteriosklerotische, entzündliche und allergische Prozesse stoppen.

Sie alle bedienen sich nämlich desselben Mechanismus der Bindegewebsauflösung. Alle diese krankhaften Prozesse müssen folglich am Ort ihrer Entstehung bleiben und sind damit vom körpereigenen Immunsystem leicht kontrollierbar und daher letztendlich auch leichter eliminierbar.

Quinoa bei Getreideunverträglichkeiten

Wer Getreideprodukte nicht verträgt, ist oft hilflos und weiss nicht mehr, was essen. Quinoa ist glutenfrei und daher für Glutenallergiker und Menschen mit Getreideunverträglichkeiten wie Weizenallergien wunderbar geeignet. Quinoa kann in Form von Müsli sowie als Beilage zu Gemüse und Salaten gegessen werden. Schwer verdauliche Teigwaren und Getreideflocken vermisst da niemand mehr.

Quinoa bei Candida-Infektionen, Blutzucker-Problemen und Übergewicht

Auch bietet Quinoa Candida-Pilzen keine Lebensgrundlage wie das etwa Weizenprodukte und sämtliche Backwaren tun. Der glykämische Index von Quinoa ist nämlich sehr niedrig, das heisst, die Kohlenhydrate in Quinoa gehen nur zu einem kleinen Teil in Form von Zucker ins Blut über. Dies macht sie zu einem exzellenten Lebensmittel für alle jene, die mit Blutzucker- oder Gewichtsproblemen zu kämpfen haben.

Die Zubereitung von Quinoa

Quinoa kann annähernd wie Getreide, also entweder roh oder gekocht verzehrt werden. Grundsätzlich spült man Quinoa vor jedweder Zubereitungsart gut unter fliessendem Wasser ab. Für Frisch“korn“-Müslis kann Quinoa – genau wie Getreide – geschrotet und eingeweicht werden. Manche rösten das ganze Korn und geben dieses in Müslis oder in Salate.

Die bekannteste und beliebteste Art des Quinoagenusses ist jedoch, es ähnlich wie Reis zu kochen. Dazu wird Quinoa kurz in der doppelten Wassermenge aufgekocht und dann bei niedriger Temperatur etwa 10 Minuten geköchelt. Man nimmt es anschliessend vom Herd und lässt es abgedeckt noch weitere 10 Minuten oder länger nachquellen. Achten Sie lediglich darauf, Quinoa nicht zu lange zu kochen. Die Körnchen werden dann zu weich und verlieren ihren Biss. Auch der Geschmack leidet in diesem Falle deutlich.

Wenn man alles richtig gemacht hat, was keineswegs schwierig ist, hat Quinoa einen wundervoll nussigen Geschmack und schmeckt bereits himmlisch mit nichts als ein wenig hochwertiger Bio-Butter oder etwas Leinöl und einer Prise Meer- oder Steinsalz. Servieren Sie dazu leicht gegarten Brokkoli und gewürfelte Avokado.

Quinoa lässt sich auch kalt – ähnlich wie Reissalat – zubereiten. Geben Sie in Würfelchen geschnittene Bio-Tomaten, gehackte Frühlingszwiebeln oder Schnittlauch und eine Marinade aus Leinöl, Zitronensaft und Kräutersalz dazu. Gerichte mit Quinoa sind unglaublich schnell zubereitet, sättigen und hinterlassen ein leichtes, aber äusserst zufriedenes Gefühl im ganzen Körper.

Mehr über das Wohlfühlhormon Serotonin

Lesen Sie auch: Serotonin eliminiert Depressionen

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Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

(7)

Muhammet
geschrieben am: montag, 28. oktober 2013, 14:56
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Mich stört,dass Quinoa doch kein Grundnahrungsmittel sein kann obwohl es im Text als eines Angegeben wurde. "Das bedeutet, Quinoa sollte nicht der Mittelpunkt von Mahlzeiten darstellen, sondern lediglich eine Beilage sein. " und " Schon seit 6000 Jahren dient die Pflanze den Andenvölkern als lebenswichtiges Grundnahrungsmittel. " Ist das nicht wiedersprüchlich ?




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Muhammet
Wenn Andenvölker seit Jahrtausenden Quinoa als Grundnahrungsmittel nutzen, dann bedeutet das nicht, dass sie nichts als Quinoa assen/essen. Sie essen es hingegen gemeinsam mit reichlich Gemüse, Knollen und geringen Mengen Fleisch - also als Beilage.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Mela
geschrieben am: montag, 22. oktober 2012, 16:48
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Kann man Amaranth- oder Quinoa-Flocken auch selber hergestellen? Wenn ja, wie geht das?




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Mela
Vielen Dank für Ihre Frage. Diese Frage können wir Ihnen jedoch nicht beantworten, denn wir sind kein Produktionsbetrieb. Vielleicht fragen Sie bei einem Hersteller solcher Produkte nach.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Mela
geschrieben am: donnerstag, 18. oktober 2012, 12:19
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Danke für die Info! Die Basenmüslis, die sie verkaufen, bestehen ja auch u.a. aus Amaranth und werden vor dem Verzehr mit heißem Wasser übergossen und kurz zum Quellen stehen gelassen. Sind diese Körner voher angekeimt worden oder wie darf ich das verstehen? Liebe Grüße -------------------------------------- Liebes Team! Meine Frage bezieht sich auf die Zubereitung von Quinoa, Amaranth, Buchweizen und Hirse. In Körnerform verzehre ich alle genannten vier Lebensmittel immer nur gekocht. Buchweizen und Hirse esse ich auch als Müsli, das ich einfach mit heißem Wasser übergieße und kurz quellen lasse. Diese Zubereitungsart wähle ich allerdings nur für Hirse- und Buchweizen-FLOCKEN. Könnte ich aber auch alle vier in Körnerform mit heißem Wasser übergießen, kurz quellen lassen und dann verzehren? Liebe Grüße Zentrum der Gesundheit: Hallo Mela, nein, das geht nicht. Eine kurze Quellzeit - wie bei Flocken - genügt nicht, um die Körner in einen weichen, essbaren Zustand zu versetzen. Die Körner müssen entweder gekocht werden oder ein bis zwei Tage angekeimt werden, um weich zu werden. Im angekeimten und rohen Zustand ist der Geschmack jedoch nicht jedermanns Sache. Auch müssten die angekeimten Körner wirklich sehr gut gekaut werden, um gut verdaulich zu sein. Liebe Grüsse Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Mela,
wenn Produkte Quinoa, Amaranth etc. enthalten und allein durch Übergiessen mit heissem Wasser verzehrfertig werden, dann liegen die Saaten entweder in Flockenform, als Pops oder tatsächlich als getrocknete Keimlinge vor.
Wir selbst - die Neosmart Consulting AG - verkaufen keine Produkte. Wenn Sie konkrete Fragen zu Produkten haben, die auf unserer Seite beworben werden, wenden Sie sich am besten direkt an den entsprechenden Shop. In diesem Falle ist das die ZDG GmbH: Zum Shop


Lieben Dank und viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit



Mela
geschrieben am: mittwoch, 17. oktober 2012, 18:31
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Liebes Team! Meine Frage bezieht sich auf die Zubereitung von Quinoa, Amaranth, Buchweizen und Hirse. In Körnerform verzehre ich alle genannten vier Lebensmittel immer nur gekocht. Buchweizen und Hirse esse ich auch als Müsli, das ich einfach mit heißem Wasser übergieße und kurz quellen lasse. Diese Zubereitungsart wähle ich allerdings nur für Hirse- und Buchweizen-FLOCKEN. Könnte ich aber auch alle vier in Körnerform mit heißem Wasser übergießen, kurz quellen lassen und dann verzehren? Liebe Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Mela,
nein, das geht nicht. Eine kurze Quellzeit - wie bei Flocken - genügt nicht, um die Körner in einen weichen, essbaren Zustand zu versetzen. Die Körner müssen entweder gekocht werden oder ein bis zwei Tage angekeimt werden, um weich zu werden. Im angekeimten und rohen Zustand ist der Geschmack jedoch nicht jedermanns Sache. Auch müssten die angekeimten Körner wirklich sehr gut gekaut werden, um gut verdaulich zu sein.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Rudolf Sopko
geschrieben am: freitag, 11. november 2011, 16:34
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Qinoa und Amaranth sollen ein optimaler Serotoninlieferant sein. Gilt das nur für das rohe Korn? muß es (fein) gemalen sein? Geht das auch gebacken (Brot) oder gekocht? Vielen Dank R. S.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Herr Sopko,
vielen Dank für Ihre Mail.
Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier:

Serotonin und Depressionen

Vorab zu Ihren Fragen: Ja, Quinoa sollte roh und sehr fein gemahlen und darüber hinaus noch auf leeren Magen eingenommen werden.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Elke Anderl
geschrieben am: freitag, 14. oktober 2011, 11:09
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Wenn ich Quinoa für einen Frühstücksbrei durch die Getreidemühle jage, kann ich diesen aber nicht vorher waschen -wegen den Bitterstoffen. Darf ich ihn so dann nicht essen oder wie ist das zu sehen? Es handelt sich um einen guten Eßlöffel pro tag.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Elke,
vielen Dank für Ihre Mail.
Manchen Menschen machen die Saponine in Quinoa nichts aus, so dass sie keine Probleme beim Verzehr von nicht gewaschenem Quinoa bemerken. Menschen mit empfindlichem Magen-Darm-System jedoch sollten Quinoa waschen. Zwar sind die von Ihnen verzehrten Mengen klein, aber falls Sie das Quinoa dennoch waschen wollten, könnten Sie die benötigte Menge jeweils ein oder zwei Tage zuvor waschen, auf einem flachen Teller bis zum nächsten Tage ausbreiten und an einen warmen Ort stellen, so dass es bis zum nächsten Tag wieder trocken ist.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Yvonne
geschrieben am: montag, 04. april 2011, 10:09
eMail-Adresse hinterlegt
Hallo ZDG-Team,

mich verwirrt etwas die Tatsache, dass Sie in einem großen Artikel über Quinoa nur positives schreiben und es als einziges basisches Korn bezeichnen, dann aber in der Fragen-Antwort-Rubrik ganz klar schreiben, dass nur gekeimtes Quinoa basisch ist. alles andere sauer. Das geht aber in dem \"Lobes-Artikel\" über Quinoa nicht hervor. Also ist ein Müsli, aus Amaranth, Dinkelflocken und Quinoa, das ich eine Nacht lang einweichen lasse, abgesehen von dem Joghurt, den ich dazugebe, dann sauer? Ich dachte es sei nun basisch. Wie man Quinoa keimen lässt steht auch nirgendwo. Ich wäre über eine Antwort sehr dankbar.

Grüße aus Leipzig, Yvonne

Zentrum der gesundheit:

Liebe Yvonne,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die Tatsache, dass ein Lebensmittel schwach sauer verstoffwechselt wird, bedeutet noch lange nicht, dass dieses Lebensmittel schlecht sein muss. Quinoa kann also schwach säurebildend, aber dennoch ein hervorragendes und empfehlenswertes Lebensmittel sein. Eine gesunde basische Ernährung besteht zu 80 Prozent aus Lebensmitteln, die basisch verstoffwechselt werden und zu etwa 20 Prozent aus solchen, die säurebildend sind. Das bedeutet, Quinoa sollte nicht der Mittelpunkt von Mahlzeiten darstellen, sondern lediglich eine Beilage sein. Die Qualität eines Lebensmittels wird außerdem nicht NUR nach seinem pH-Wert beurteilt, sondern auch nach dem Grad seiner Verarbeitung.

Die von Ihnen erwähnte Müslimischung dürfte ebenfalls schwach säurebildend sein, da nicht davon ausgegangen werden kann, dass die Komponenten vor Verarbeitung angekeimt wurden. Quinoa wird auf dieselbe Art und Weise angekeimt wie jede andere Keimsaat auch (in Wasser einweichen, nach einigen Stunden abgießen, zweimal täglich wässern und nach zwei Tagen verwenden).

Viele Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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