Zentrum der Gesundheit
Ist die neue Studie über die weltweiten Schweinegrippe-Todesfälle wieder nur Panikmache?
Ist die neue Studie über die weltweiten Schweinegrippe-Todesfälle wieder nur Panikmache?

Erst Schweinegrippe-Desaster - Nun die Impfpflicht?

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(Zentrum der Gesundheit) - Eine Studie der amerikanischen Seuchenschutzbehörde CDC kam zum Schluss, dass man mit der offiziellen Zahl der 18.500 weltweiten Schweinegrippe-Todesfälle enorm untertrieben habe. Spätere Schätzungen – die angeblich viel präziser waren – lagen zwischen 151.700 und 575.500 Todesopfern weltweit. Wie aber kommt es nun plötzlich zu diesen Zahlen? Oder sind sie nur Teil einer erneuten Panikmache?

WHO und CDC: Panikmache um Schweinegrippe?

Lange hat man nichts mehr von der Schweinegrippe gehört. Nach den Vorwürfen seitens des Europarates bezüglich einer unbegründeten Panikmache durch die Weltgesundheitsorganisation WHO, blieb es längere Zeit ruhig um den H1N1-Virus. Von den geforderten Untersuchungen, welche die Objektivität der WHO diesbezüglich überprüfen sollten, wurde bislang nichts in den Medien berichtet. Das Thema "WHO schürt unbegründete Ängste, um Impfstoffherstellern mehr Geld in die Kassen zu spielen" flammte nur relativ kurz auf und wurde bis jetzt scheinbar nicht weiter verfolgt.

Als die CDC und die WHO im Jahre 2009 vom äusserst gefährlichen Schweinegrippe-Virus H1N1 berichteten, erschien die angegebene Zahl der Todesopfer von weltweit 18.500 Menschen sehr niedrig – vor allem, wenn man diese mit den Todesfällen der normalen Grippe vergleicht. Die WHO gibt an, dass jedes Jahr zwischen 250.000 und 500.000 Menschen an der saisonalen Grippe sterben, welche bekanntermassen nicht als Pandemie bezeichnet wird.

Die höchste Gefahrenkategorie für die Schweinegrippe mit gerade mal 18.500 Opfern zu vergeben, empfand sogar der Europarat für fragwürdig, woraufhin die bereits erwähnten Untersuchungen gefordert wurden.

Formeln zur Berechnung der Schweinegrippe-Sterberate

Im Juni 2012 erschienen nun im Magazin The Lancet Infectious Diseases Journal neue Statistiken der CDC, welche die Schweinegrippe wieder mehr in den Fokus der Medien rückte. Angeblich seien doch viel mehr Menschen an den Folgen der Schweinegrippe gestorben, als bisher angenommen. Die Medien berichteten hier, hier und hier. Aber woher kamen diese neuen Zahlen?

Die Forscher der Seuchenschutzbehörde hatten ein neues Berechnungsmodell entwickelt, welches die weltweiten Todesfälle, die mit der Schweinegrippe in Verbindung gebracht wurden, offenbar abschätzen konnte. Es handelte sich dabei also nicht um exakte Zahlen, die von entsprechenden Behörden weltweit herausgegeben und addiert wurden, sondern um Schätzungen, die auf komplizierten Formeln basierten. Diese Formeln wurden mithilfe der Analyse von angeblichen Schweinegrippe-Todesfällen aus 12 Ländern (man beachte: es gibt etwa 190 Länder auf der ganzen Welt) und verschiedenen WHO-Statistiken erstellt.

Was jedoch genau hinter diesen Berechnungen steckte, war für einen normalen Bürger mit normalem mathematischem Verständnis eher undurchsichtig. Den meisten Menschen blieb also nichts weiter übrig, als den "Experten" zu glauben (oder nicht), dass die Schweinegrippe doch viel gefährlicher sei, als zunächst vermutet wurde. Aber wer weiss, vielleicht haben die Forscher auch bei dieser Schätzung ein wichtiges Detail in ihrer Formel vergessen und wir bekamen einfach nur pünktlich zur Grippesaison die neuen Zahlen – um die Bereitschaft der Grippeimpfung ein wenig zu fördern.

Immerhin durften wir seinerzeit noch selbst entscheiden, ob wir uns gegen die Schweinegrippe impfen lassen möchten, oder nicht. Inzwischen arbeiten etliche Regierungen an der Durchsetzung einer Impfpflicht. Hier können Sie sich mittels einer Petition gegen die geplante Impfpflicht zur Wehr setzen.

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