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Grippeimpfung: Die Nebenwirkungen

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 05.02.2018
  • 2 Kommentare
Grippeimpfung: Die Nebenwirkungen
© istockphoto.com/KatarzynaBialasiewicz

Die Grippeimpfung kann nicht nur Nebenwirkungen mit sich bringen. Auch ihre Wirkung darf in Frage gestellt werden. Schon allein ein Blick auf die Zutatenliste des Impfstoff-Cocktails mag mögliches Misstrauen kaum besänftigen: Quecksilber, Aluminium, Frostschutzmittel, Antibiotika, Proteine aus Hühnereiern und Formaldehyd. Auch zahlreiche wissenschaftliche Studien zeigen mittlerweile, dass sowohl die Wirksamkeit als auch die möglichen Nebenwirkungen der Grippeimpfung zu denken geben. Nichtsdestotrotz empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut in Berlin die Influenzaimpfung sogar Schwangeren und Säuglingen.

Die Nebenwirkungen der Grippeimpfung

Die Nebenwirkungen der Grippeimpfung sind nicht ohne.

Manch einer bezahlt die angebliche Prävention im besten Falle mit einem schmerzenden Arm, ein anderer mit etlichen Tagen Bettlägrigkeit und wieder ein anderer mit Nebenwirkungen, die erst nach Jahren auftauchen, aber natürlich offiziell nicht im Zusammenhang mit der Impfung gesehen werden.

Bevor wir jedoch zu den Nebenwirkungen der Grippeimpfung kommen, lohnt es sich einen Blick auf den Grad ihrer Wirksamkeit zu werfen. Erst dann kann man guten Gewissens entscheiden, ob man die möglichen Nebenwirkungen überhaupt in Kauf nehmen möchte.

Grippeimpfung – Nur minimale Wirksamkeit

Halsschmerzen, Niesen, Abgeschlagenheit, Husten – schnell entsteht der Verdacht, dass man sich eine Grippe eingefangen hat. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um eine Erkältung.

Doch auch wenn sich die Symptome in beiden Fällen ähneln mögen, liegen essenzielle Unterschiede vor.

Denn während die sogenannte "echte" Grippe (Influenza) ausschliesslich durch Viren aus den Gattungen Influenzavirus A oder B ausgelöst wird, können hinter einer Erkältung (grippaler Infekt) rund 200 sehr verschiedene Viren aus unterschiedlichen Virusfamilien, aber auch Bakterien stecken.

Grippeviren werden insbesondere durch ihre hohe Veränderlichkeit charakterisiert. So treten ständig neue Virusvarianten auf, die von den körpereigenen Abwehrzellen des Immunsystems nicht erkannt werden können.

Das ist auch der Grund, warum man nie gegen Grippe immun werden kann, auch dann nicht, wenn man sie schon einmal durchlitten und schliesslich überstanden hat.

Die in den Medien oft propagierte Grippeimpfung hilft nun im besten Fall ausschliesslich gegen Infektionen, die durch Influenzaviren verursacht werden – und auch hier nur um einen Bruchteil der kursierenden Influenzavirenarten.

Gegen alle anderen Viren und Bakterien stellt die Grippeimpfung somit keinen Schutz dar.

Nun stellt sich aber die Frage, wie wirksam die Grippeimpfung grundsätzlich ist.

Grippeimpfung verfehlt erneut ihr Ziel

Die US-amerikanische Seuchenschutz-Behörde Centers for Disease Control and Prevention gibt nun zum ersten Mal zu, dass der aktuelle Grippeimpfstoff (Grippesaison 2014/15) nur noch bei weniger als der Hälfte der derzeit in Frage kommenden Grippeviren wirke.

Demzufolge teilte das deutsche Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin mit, dass bei einem der drei derzeit zirkulierenden Virentypen auch in Deutschland mit einer schwächeren Wirksamkeit gerechnet werden müsse.

Dabei handelt es sich auch noch um einen stark verbreiteten Typ (H3N2), der schon öfter zu schweren Grippewellen geführt hat.

Da die Grippeviren erstaunliche Verwandlungskünstler sind, müssen die Grippeimpfstoffe jedes Jahr aufs Neue angepasst werden.

So gibt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) immer bereits im Februar bekannt, welche drei Virentypen der Impfstoff für den nächsten Winter enthalten soll, damit die Pharmakonzerne rechtzeitig mit der Herstellung beginnen können.

Am besten wäre es natürlich, wenn der aktuelle Impfstoff nochmals an das veränderte Virus angepasst werden würde.

Die Experten des Bundesamts für Gesundheit in Bern (Schweiz) erläutern jedoch, dass es dafür dann zu Saisonbeginn viel zu spät sei, da es mindestens sechs Monate dauern würde, bis ein neuer Impfstoff hergestellt wäre.

Nun haben die Grippeviren in den vergangenen Monaten ihre Oberflächenproteine derart stark verändert, dass der Impfstoff unwirksam wurde. Erstaunlich ist, dass die Grippeimpfung dennoch weiterhin empfohlen wird!

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Gesundheitsrisiko durch Nebenwirkungen bei Grippeimpfung

In einem neuen Artikel von GreenMedInfo wird auf den überraschenden Mangel an empirischen Beweisen hingewiesen, welche die Grippeimpfungen zur Prävention sowohl bei Kindern unter zwei Jahren, bei gesunden Erwachsenen, bei älteren Menschen als auch bei Altenpflegern rechtfertigen könnten.

Einerseits wirken die Impfungen nicht wie angekündigt, andererseits stellen sie aber auch aufgrund möglicher Nebenwirkungen ein signifikantes Gesundheitsrisiko dar, das sogar schwerwiegender sein kann als die Grippe selbst.

So steht die Grippeimpfung beispielsweise im Verdacht, als Nebenwirkung die immunologische Selbsttoleranz (Autoimmunität) zu beeinträchtigen und somit die Entstehung von Autoimmunerkrankungen begünstigen zu können.

Darüber hinaus kann es zu Nebenwirkungen aufgrund der enthaltenen Zusätze kommen, wozu Wirkungsverstärker (Aluminiumhydroxid), Konservierungsstoffe, Formaldehyd, Quecksilber, Tier-DNA und Zell-Nebenprodukte gehören können.

Grippeimpfung: Nebenwirkung Herzinfarkt?

Die zuständigen Gesundheitsbehörden, Pharmahersteller und Ärzte sprechen sich immer wieder für die Grippeimpfung aus und betonen dabei, dass sie der beste Schutz gegen die Influenza sei, die ja bekanntlich auch tödlich enden könne. Nebenwirkungen werden hingegen völlig vernachlässigt.

Nun lassen sich Todesfälle infolge einer Grippeerkrankung besonders bei alten Menschen beobachten. Wenn diese Menschen während oder nach einer Grippe sterben, dann sterben sie an der Grippe – so wird offiziell verkündet.

Wenn alte Menschen aber unmittelbar nach einer Grippeimpfung sterben, dann sterben sie selbstverständlich nicht an den Nebenwirkungen der Grippeimpfung. Stattdessen wird erklärt, dass sie – aufgrund ihres hohen Alters – sowieso gestorben wären, es sich also nur um einen Zufall handle, wenn die Grippeimpfung dem Tode vorangegangen war.

Und so wundert es auch nicht, dass es neuerdings Studien gibt, die der Grippeimpfung gleich noch weitere vorteilhafte Wirkungen angedeihen lassen, wie z. B. eine britische Untersuchung, die im Fachmagazin Canadian Medical Association Journal veröffentlicht wurde und offenbarte, dass die Grippeimpfung nicht nur vor Grippe schütze, sondern sogar das Herzinfarktrisiko mindere.

Doch wird selbst von fachlicher Seite aus die Aussagekraft dieser Studie bemängelt. Kritiker weisendarauf hin, dass derartige Fall-Kontroll-Studien besonders anfällig für Verzerrungen von Daten seien.

Eine andere Studie, die 2011 im International Journal of Medicine veröffentlich wurde, hat zudem ergeben, dass zu den Nebenwirkungen einer Grippeimpfung auch entzündliche, kardiovaskuläre Veränderungen gehören können, die ein erhöhtes Risiko für Herzleiden bedeuten und damit auch Herzinfarkte begünstigen.

Weiterhin wurde festgestellt, dass Grippeimpfstoffe mit einer entzündlichen Reaktion einhergehen und die Aktivierung der Blutplättchen einleiten, was wiederum zur Nebenwirkung Thrombose führen könnte.

Zusätzlich werde die Regulierung der Herzautonomie beeinträchtigt (die Fähigkeit des Herzens, selbständig und unabhängig zu schlagen).

Die Forscher kamen somit zum Schluss, dass die mit einer Impfung zusammenhängende Blutplättchen-Aktivierung und die herzautonome Fehlfunktion das Risiko von kardiovaskulären Vorfällen zumindest vorübergehend erhöhen können.

Grippeimpfung: Nebenwirkung Geburtsfehler und Fehlgeburt?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut empfiehlt nun seit 2010 die saisonale Influenzaimpfung auch und insbesondere für alle schwangeren Frauen.

Die Schwangeren hätten rein gar nichts zu befürchten, da in Studien keine erhöhte Zahl von Nebenwirkungen durch Grippeimpfungen bei Schwangeren festgestellt werden konnten.

Dabei wird aber nicht darauf hingewiesen, dass nie eine kontrollierte klinische Studie über die Sicherheit und zu möglichen Nebenwirkungen von Impfungen bei Schwangeren durchgeführt wurde.

Dazu kommt, dass sehr wohl diverse, sogar sehr bedeutende Studien stattgefunden haben, die in diesem Zusammenhang auf Komplikationenhinweisen.

So veröffentlichte beispielsweise das Journal Vaccine im Jahr 2011 eine Studie, die zeigt, dass Grippeimpfungen einen nachweisbaren Anstieg von Entzündungen bei schwangeren Frauen hervorrufen, die das Risiko für Präeklampsie (Schwangerschaftsintoxikation) und andere schädliche Folgen wie z. B. Frühgeburten erhöhen können.

Die Wissenschaftler stellten hierbei fest, dass sowohl die CRP-Werte (Entzündungsparameter) als auch der Tumor-Nekrose-Faktor (Signalstoff des Immunsystems, der bei Entzündungen beteiligt ist) für etwa ein bis zwei Tage nach der Grippeimpfung auf ein bedenkliches Level anstiegen.

Laut dieser Studie können die Nebenwirkungen der Impfung in Form impfbedingter Störungen und einer Fehlregulierung im Immunsystem einer Frau das ungeborene Kind gefährden und zu Geburtsfehlern und Fehlgeburten führen.

Dennoch werden schwangere Frauen nicht nur dazu ermutigt, sich gegen Grippe impfen zu lassen, sie werden nicht einmal über die wahren Risiken und möglichen Nebenwirkungen aufgeklärt.

Weitere Informationen finden Sie unter: Grippeimpfung in der Schwangerschaft.

Impfungen schaden Säuglingen

Die Impfung gegen Influenza mit einem saisonalen Impfstoff wird von der Ständigen Impfkommission aber nicht nur Schwangeren, sondern auch für Kinder mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens ab einem Alter von 6 Monaten empfohlen.

Die Empfehlung der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) lautet hierzu, dass alle Säuglinge ab sechs Monaten eine Grippeimpfung erhalten sollten – zusätzlich zu all den anderen Impfungen, die den Eltern nahe gelegt werden.

Eine Studie von 2007, die im Journal of Pediatrics veröffentlicht wurde, hat ergeben, dass 85 Prozent der Neugeborenen anormale Erhöhungen von CRP aufzeigten, nachdem ihnen mehrere Impfungen verabreicht wurden.

Dasselbe gilt für 70 Prozent der Säuglinge, denen nur eine einzige Impfung verabreicht wurde. 16 Prozent der Säuglinge litten innerhalb von nur 48 Stunden nach der Impfung an impfbedingten kardiorespiratorischen Problemen, also Problemen, die das Herz und die Atmung betreffen.

Lesen Sie dazu auch: ungeimpfte Kinder sind gesünder

Nebenwirkungen durch Thiomersal?

Grippeimpfstoffe enthalten nach wie vor hochentzündliche, neurotoxische und immuntoxische Schwermetalle, beispielsweise das auf Quecksilber basierende Thiomersal.

Tests im Natural News Forensic Food Lab (einem Testlabor) haben gezeigt, dass in Grippeimpfstoffen sogar unglaublich grosse Mengen des Nervengifts Quecksilber enthalten sein können.

In Impfstoffampullen des britischen Pharmariesen GlaxoSmithKline (GSK) fanden sich mehr als 51 ppm Quecksilber. Das ist 25.000 Mal mehr als die von der US-Umweltbehörde Environmental Protection Agency (EPA) für das Trinkwasser festgelegte Obergrenze.

Zwar wird Trinkwasser deutlich öfter und in höheren Dosen konsumiert als Impfstoffe, dennoch zeigt dieser Vergleich, wie hoch die verwendeten Quecksilberdosen tatsächlich sind, die ja immerhin auch bereits Kindern verabreicht werden.

Und da u. a. schon im Jahre 2003 der US-Kongress eindeutig darauf hinwies, dass ein Zusammenhang zwischen der Zunahme neurologischer Entwicklungsstörungen bei Kindern (z. B. Autismus, ADHS und Sprachentwicklungsverzögerungen) und Thiomersal bestehe, was in den letzten Jahren immer wieder durch neuere Untersuchungen bestätigt wurde, stellt sich dringender denn je die Frage, warum das Gift nach wie vor an Kinder verabreicht wird.

Nebenwirkungen oder Nutzen der Grippeimpfung: Was überwiegt?

Nun liegt nichts ferner, als in Bezug auf die Grippeimpfung Panikmache zu betreiben, denn jeder Impfstoff, jedes Medikament und jeder ärztliche Eingriff ist mit einem kleineren oder auch grösseren Risiko durch Nebenwirkungen verbunden.

Die erwähnten Studienergebnisse sollen vielmehr dazu beitragen aufzuzeigen, dass die Grippeimpfung – vor allem in Bezug auf Ungeborene und Säuglinge – nicht so ungefährlich und effektiv ist, wie so oft behauptet wird.

Im Fachmagazin The Lancet wurde 2011 eine Studie veröffentlicht, die besagt, dass höchstens 1,5 von 100 Erwachsenen, die eine Grippeimpfung erhalten, die Influenza dadurch vermeiden können.

Da aber lediglich 2,7 von 100 Erwachsenen, ob geimpft oder nicht, überhaupt die Grippe bekommen, legt die Studie nahe, dass der Nutzen der Grippeimpfung statistisch gesehen eher zu vernachlässigen ist.

Es sollte somit auf eine umfassende Aufklärung vonseiten der Behörden und Ärzte bestanden werden, damit abgewogen werden kann, ob die Grippeimpfung in Hinblick auf die möglichen Nebenwirkungen und den zweifelhaften Nutzen im individuellen Fall überhaupt vertretbar ist.

Das beste Mittel, um nicht an einer Influenza zu erkranken, ist nach wie vor ein gut funktionierendes Immunsystem sowie ein gesunder Vitamin-D-Spiegel, die beide gegen Viren und Bakterien mehr ausrichten können – und dazu noch frei von Nebenwirkungen – als ein künstlich aufgebauter und dazu noch fragwürdiger Schutz.

Wie Sie Ihren Vitamin-D-Spiegel auf Vordermann bringen, finden Sie hier erklärt: Vitamin-D-Spiegel – Was Sie wissen müssen

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anonym schrieb am 16.07.2018

Liebes ZdG Team,
zufällig bin ich heute auf Ihre Webseite gestoßen. Statt Artikel öffentlich zu kommentieren, habe ich mich bewusst für die Variante entschieden, mich per e-Mail an Sie zu wenden.
Ich bin selbst Schulmediziner und finde es äußerst bedauerlich, dass, zumindest in Deutschland, die Fronten beim Thema Impfen extrem verhärtet sind.
Ich möchte nicht ausschließen, dass es in sehr seltenen Fällen zu Impfkomplikationen kommen kann und sicherlich muss man auch im Einzelfall abwägen, ob eine Impfung unbedingt nötig ist.
Leider habe ich beim Lesen Ihrer Artikel ganz eindeutig den Eindruck bekommen, dass Sie mit Ihrer "Aufklärung" erheblich dazu beitragen, dass Patienten unnötig verunsichert werden.
Auch vor Falschaussagen schrecken Sie dabei nicht zurück. Der überwältigende Vorteil von Impfungen ist eindeutig bewiesen. Krankheiten, wie z.B. die Pocken konnten mittels Impfungen ausgerottet werden. Krankheiten, wie z.B. Masern, wären ab einer Durchimpfungsrate von 95% ausrottbar. Das ist reine Epidemiologie und ein zumindest basales Verständnis davon erwarte ich von Ihnen, wenn Sie den Anspruch erheben, Leute aufklären zu wollen. Ebenfalls bewiesen ist, dass Impfungen viele Tausend Todesfälle durch Infektionskrankheiten jedes Jahr verhindern.
Der Zusammenhang mit Autismus und Quecksilber ist offiziell wiederlegt (der Urheber der Studie, die einen angeblichen Zusammenhang hergestellt hat, sitzt aufgrund von Fälschungen im Gefängnis).
Kinderkrankheiten, die laut Ihrer Meinung "durchgemacht" werden müssen, sind nicht harmlos, sondern können mit einer höheren Wahrscheinlichkeit (z.B. durch kreuzreaktive Antigene) Autoimmunkrankheiten auslösen, als Impfungen das tun oder wie erklären Sie sich die Tatsache, dass die Prävalenz von Autoimmunerkrankungen in Ländern mit Impflicht nicht deutlich erhöht ist? Auch ist mir immer noch ein tragischer Todesfall eines Säuglings vor Augen, dessen Geschwisterkind sich auf einer sogenannten Masernparty absichtlich infiziert hatte und auch seinen 6 Monate alten Bruder ansteckte, der tragischerweise an den Folgen verstarb. Ich frage mich bis heute, ob die Eltern, die sich (statt einer seriösen Beratung durch Ärzte möglicherweise durch Quellen wie Zentrum der Gesundheit oder Impfkritik.de beflügeln ließen) vor 2 Jahren gegen die Impfung und für die Masernparty entschieden haben, die Masern immer noch für eine harmlose Kinderkrankheit halten.
Auch zu glauben, die Pharmaindustrie verdiene am Impfgeschäft ist doch einfach völlig irre. Wenn man schon solch zynische Unterstellungen veröffentlicht, muss man sich vielleicht auch mal fragen, wie unglaublich viel mehr die Pharmaindustrie verdienen würde, wenn all die Leute nicht geimpft werden würden und deshalb deren nicht verhinderten Erkrankungen mit teuren Medikamenten behandelt werden müssten.. Mit Verlaub, ich bin überzeugt, dass das ein wesentlich größeres Geschäft wäre.
Aus Zeitmangel kann ich hier leider nicht alle weiteren Punkte aufführen.

Ich glaube durchaus, dass man teilweise daran arbeiten muss, Impfstoffe noch sicherer zu machen, aber auch heute schon ist das klare Überwiegen aller Impfvorteile über die Gefahren eindeutig bewiesen und ich würde es sehr begrüßen, wenn Sie das auch so kommunizieren würden, statt die Menschen durch FakeNews zu verunsichern bzw. manche Ver(w)irrte noch zu bestärken.

Über eine Stellungnahme würde ich mich sehr freuen, vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Vielen Dank für Ihr Feedback.

"Ich möchte nicht ausschließen, dass es in sehr seltenen Fällen zu Impfkomplikationen kommen kann..."

Offiziell sind es seltene Fälle, ganz einfach deshalb, weil Langzeitfolgen gar nicht in Betracht gezogen werden und nicht als Impffolgen gelten.


"Leider habe ich beim Lesen Ihrer Artikel ganz eindeutig den Eindruck bekommen, dass Sie mit Ihrer "Aufklärung" erheblich dazu beitragen, dass Patienten unnötig verunsichert werden."

Wir möchten Menschen sensibilisieren, damit sie ihrem Arzt eben nicht mehr alles glauben. Denn ein Arzt hat heute gar nicht die Zeit geschweige denn die Lust, sich jedem Patienten so sorgfältig zu widmen, um ihn individuell beraten zu können. Wer von "seriöser Beratung durch Ärzte" spricht, war ausserdem vermutlich selbst noch nie bei einem Arzt. Denn dort wird man in den seltensten Fällen ausführlich geschweige denn objektiv und individuell beraten. (Ausnahmen bestätigen die Regel).


"Der Zusammenhang mit Autismus und Quecksilber ist offiziell wiederlegt (der Urheber der Studie, die einen angeblichen Zusammenhang hergestellt hat, sitzt aufgrund von Fälschungen im Gefängnis)."

Diese Variante können Sie der Medienhetze bzw. Ihren Kollegen gerne glauben. Es gibt jedoch noch andere Varianten, z. B. die hier beschriebene oder die in diesem Film veröffentlichte, in dem Herr Wakefield höchstpersönlich zu Wort kommt. Welche Variante der Wahrheit entspricht, wird keiner von uns erfahren, es sei denn, Sie oder wir unterhalten uns persönlich mit Herrn Wakefield und hören aus erster Hand, wie es sich zugetragen hat. Unseres Wissens nach sass Herr Wakefield ausserdem nie in einem Gefängnis.

 

"Kinderkrankheiten, die laut Ihrer Meinung "durchgemacht" werden müssen, sind nicht harmlos, ...)"

An keiner Stelle raten wir dazu, Kinderkrankheiten "durchmachen zu müssen".

 

"...oder wie erklären Sie sich die Tatsache, dass die Prävalenz von Autoimmunerkrankungen in Ländern mit Impflicht nicht deutlich erhöht ist?"

Gerne erhalten wir den Link zur entsprechenden Untersuchung.

 

"Auch ist mir immer noch ein tragischer Todesfall eines Säuglings vor Augen, ..."

Sicher wissen Sie, dass wir genausogut einen Fall mit schweren Impfnebenwirkungen aufführen können. Einzelne Fallberichte sind zwar medienwirksam, aber - wie Ihnen bekannt sein dürfte - nicht wirklich repräsentativ. Zu Masernpartys haben wir uns im o. g. Link bereits geäussert.

 Wir wünschen Ihnen alles Gute!

Ihr ZDG-Team

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Quellen