Gefahren in der Schwangerschaft

Stress in der Schwangerschaft

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 28.06.2018
  • 3 Kommentare
Stress in der Schwangerschaft
© Tatyana Gladskih - Fotolia.com

Es ist bekannt, dass extremer Stress eine besonders negative Auswirkung auf den Körper hat und somit zu Krankheit und Degeneration führen kann. Heutzutage leben wir in einer extrem stressigen Zeit. Wir machen uns ständig Sorgen z.B. um unsere Finanzen, unsere Beziehungen und unsere Sicherheit.

Inhaltsverzeichnis

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Hormonelle Veränderungen

Auch die Schwangerschaft an sich ist eine anstrengende Zeit für den Körper einer Frau. Allein die normalen körperlichen und hormonellen Veränderungen können recht heftig sein. Hinzu kommt noch, dass viele amerikanische Frauen während ihrer Schwangerschaft so lange wie möglich arbeiten, um dann nach der Geburt ihren Mutterschaftsurlaub ausdehnen zu können.

Risiko einer Fehlgeburt

Extremer Stress während der Schwangerschaft kann einige ernsthafte Auswirkungen auf die Gesundheit des ungeborenen Kindes haben. Hierzu zählen u.a. ein verfrühtes Einsetzen der Wehen, ein erhöhtes Risiko einer Fehlgeburt oder eines untergewichtigen Babys. Der vorgeburtliche Stress birgt auch das Risiko, ein asthmatisches oder allergisches Baby zur Welt zu bringen.

Die Harvard Medical School in Boston hat vor kurzem ihre neuesten Forschungsergebnisse diesbezüglich vorgelegt. Hierbei handelte es sich um eine Studie, bei der 387 schwangere Frauen bezüglich folgender Themen befragt wurden: finanzielle Situation, gesundheitliche Situation, Beziehung, häusliche Umgebung und allgemeine Sicherheit.

Zusätzlich wurde eine mögliche Belastung durch Hausstaubmilben in ihrem Zuhause untersucht. Die Auswirkung auf den Fötus wurde untersucht, indem man den Babys bei der Geburt Blut aus der Nabelschnur entnahm. Dabei wurden die Immunglobulin E-Spiegel (IgE) berechnet, um festzustellen, in wie weit der Stress während der Schwangerschaft die Entwicklung des Immunsystems der Babys beeinflußt hat. IgE ist ein Bestandteil (Antikörper) des Immunsystems, der an allergischen und asthmatischen Reaktionen beteiligt ist.

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Asthma und Allergien durch Stress?

Die Studie hat gezeigt, daß die Babys, deren Mütter extremem Stress ausgesetzt waren, deutlich mehr IgE in ihrem Blut aufwiesen, als die Babys von Müttern mit einem normalen Stresslevel. Das weist darauf hin, daß diese Babys eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, an Asthma oder Allergien zu erkranken.

Es wird angenommen, daß Stress die Zellen durchlässiger macht, also schwächt, und diese dann anfälliger für Allergene sind, so daß auch niedrige Konzentrationen eines Allergens bereits zu einer Allergie führen können. Außerdem schwächt Stress generell das Immunsystem, wodurch die Babys anfälliger für Krankheiten werden und der kleine Körper in Folge dessen auch weniger gut mit Allergenen umgehen kann.

Hier einige Tipps zur Stressreduzierung:

  • Achten Sie auf eine gesunde, abwechslungreiche Ernährung
  • Trinken Sie täglich mindestens 2 Liter gutes Quellwasser
  • Verzichten Sie auf Nikotin und Alkohol
  • Ergänzen Sie Ihre Lebensmittel durch hochwertige Nahrungsergänzungs-Produkte
  • Sorgen Sie für ausreichenden Schlaf und Ruhe
  • Versuchen Sie, so oft wie möglich zu entspannen
  • Denken Sie positiv
  • Bewegen Sie sich! Yoga oder andere leichte Bewegungsformen sind ideal
  • Freuen Sie sich auf ihr Baby
  • Meiden Sie unangenehme Menschen und Situationen

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Zuletzt kommentiert

Christina015 schrieb am 04.12.2015

Guten Abend, vielen Dank für den interessanten Artikel. Ich interessiere mich beruflich für das Thema. Wo genau finde ich denn die Studie/Forschungsergebnisse der Harvard Medical School in Boston? Gibt es weitere Studien/Literatur die sie mir empfehlen können zu diesem Thema? Viele Grüße, Christina

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Christina
Wenn keine Studien bei den Quellen unserer Artikel aufgeführt sind, dann bitten wir um eigenständige Recherchen, die heute sehr leicht im Internet durchgeführt werden können. Entweder Sie durchforsten die öffentlich zugänglichen Datenbanken oder die Archive der beteiligten Universitäten. Im vorliegenden Fall finden Sie bereits sehr viele Artikel zum Thema, wenn Sie nur die Uni und die Zahl der untersuchten Frauen sowie "IgE" in Ihre Suchmaschine eingeben. Auf diese Weise erfahren Sie dann auch, dass die Studienergebnisse seinerzeit bei einem "recent meeting of the American Thoracic Society in Toronto, Canada" vorgestellt wurden, was durchaus bedeuten kann, dass die Studie nicht in einem Fachjournal veröffentlicht wurde.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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