Schwermetalle ausleiten


Der Körper selbst ist nicht in der Lage Schwermetalle zu binden und auszuleiten. Es gibt jedoch einfache Möglichkeiten, einen belasteten Organismus mit Hilfe natürlicher Mittel bei seiner Entgiftung zu unterstützen.

Schwermetalle ausleiten - Entgiftung

Veröffentlichung am 01.09.2009 um 08:26 Uhr / Aktualisierung am 03.04.2012 um 17:49 Uhr  Drucken Sie diese Seite

(Zentrum der Gesundheit) - Unser Organismus wird immer häufiger mit giftigen Metallen wie Quecksilber, Palladium, Cadmium, Blei, Nickel etc. konfrontiert. Sie belasten neben dem Immunsystem auch die Leber, die Nieren und den Darm. Da sie mittlerweile in weiten Teilen unserer Umwelt vorhanden sind, ist es nicht mehr möglich, den Kontakt dazu vollständig zu vermeiden. Aber es gibt verschiedene Möglichkeiten, den belasteten Körper mit Hilfe von natürlichen und dazu noch preiswerten Produkten bei seiner Entgiftung zu unterstützen. Dieser Artikel stellt einige Beispiele hierfür vor.

Chloralla Chloeralle Algen sind in der Lage Gifte zu Binden

Ausleiten mit Natrium-Bentonit

Bentonit ist ein Tonmineral, das durch Verwitterung aus Vulkanasche entstanden ist. Die enorm große, negativ geladene Oberfläche dieses Materials führt zu einer ungewöhnlich hohen Resorptionsfähigkeit für Schadstoffe. Bentonit bindet diese bereits im Verdauungssystem, so dass die "Gefahrstoffe" sich gar nicht erst im Körper einlagern: Das Material nimmt die Fremdstoffe schon auf, bevor sie in den Blutstrom gelangen. Dadurch werden die Ausscheidungsorgane wie Leber und Nieren bei ihrer entgiftenden Tätigkeit hervorragend unterstützt.

Schwermetalle ausleiten mit der Chlorella-Alge

Die Chlorella ist eine Alge mit einem sehr hohen Chlorophyllgehalt, durch den der Sauerstoffgehalt im Körper entsprechend erhöht wird, und einer besonders aufgebauten Zellmembran. Diese beiden Merkmale sorgen für ihre spezielle Wirkungsweise. Die Membran ist in der Lage, Schwermetalle, und darüber hinaus auch einige andere Umweltgifte wie Dioxin, Formaldehyd sowie verschiedene Insektenschutzmittel, zu absorbieren zu binden und auszuleiten.

Studien aus Japan, die nach den Nuklearangriffen auf Nagasaki und Hiroshima im Jahr 1945 gemacht wurden zeigten, dass acht Gramm Chlorella am Tag eine fünffache Eliminierung von Uran, Blei und Kadmium verursachen.

Glutathion

Glutathion ist ein Tripeptid, dass der Körper unter normalen Bedingungen in ausreichendem Maße selber herstellt. Glutathion wirkt als zelluläre Abwehr gegen die Folgen von oxidativem Stress.Ohne Glutathion würden die Zellen durch die ungehinderte Oxidation zerfallen, der Körper hätte kaum Widerstandskraft gegen die im Stoffwechsel anfallenden Säuren und Toxine.

Die Wirkung des Glutathions beruht auf seiner Fähigkeit, sich an Schwermetalle und Toxine zu binden und einen wasserlöslichen Komplex zu bilden, der dann mit dem Urin ausgeschieden werden kann. Ist die Belastung des Körpers durch eingelagerte Schwermetalle und andere Gifte zu groß, reicht das körpereigene Glutathion nicht aus und sollte daher als Ergänzung zugeführt werden.

Selen

Selen ist ein wichtiges Spurenelement, das als wirkungsvolles Antioxidant wirkt für ein gesundes Immunsystem sorgt. Es wird nur in sehr geringen Mengen benötigt und ist in einer höheren Dosierung giftig. Selen zeigt starke krebshemmende Effekte und ist bekannt für seine entgiftende Wirkung und seine Fähigkeit, Schwermetalle wie Quecksilber aus dem Körper zu entfernen.

Zeolith

Zeolithe sind natürliche, hydratisierte Alumosilikate. Sie besitzen aufgrund ihrer Hohlraumstruktur (zahlreiche Poren und Kanäle) eine große innere Oberfläche, die eine außergewöhnlich hohe Adsorptionsfähigkeit für Schwermetalle und andere Schadstoffe bewirkt.
Vorsicht! Zeolithe müssen naturbelassen sein. Hier ist nicht die Vielzahl zu erwerbender künstlich hergestellter Zeolithe gemeint.

Ausleitungsorgane stärken

Die oben genannten Entgiftungs-Hilfen, können jedoch nur richtig arbeiten, wenn auch die Ausleitungsorgane funktionieren. Wenn diese jedoch geschwächt sind, wird die Ausleitung von Schwermetallen natürlich erschwert. Daher ist es unbedingt nötig, Organe wie Leber, Nieren, Darm oder Lungen bei der Entgiftung zu unterstützen.

Hier kann eine gesunde Ernährung in Kombination mit einer Darm-, Leber- oder Nierenreinigung die Ausleitungsfähigkeit steigern und den Körper wieder ins Gleichgewicht bringen.

Ausleitungskräuter

Verschiedene Heilpflanzen können die Ausleitung unterstützen, indem sie die Ausleitungsorgane anregen, reinigen oder stärken. In der folgenden Liste haben wir ihnen einige wichtige Ausleitungs- und Reinigungskräuter zusammengestellt:

Alfalfa

Alfalfa-Gras ist auch unter dem Namen Luzerne bekannt. Der Saft von Gräsern wie dem Alfalfagras wurde schon seit Urzeiten als Heilmittel verwendet. Sie beinhalten Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Enzyme, Proteine, Ballaststoffe und viel Chlorophyll. Alfalfa stärkt das Immunsystem, regeneriert das Bindegewebe, reinigt das Blut, verbessert die Sauerstoffaufnahme, stimuliert Magen und Darm, unterstützt die Verdauung und entgiftet den Körper. Bestimmte Enzyme aus dem Gras, können sogar DNA-Schäden reparieren und so vor Krebs schützen. Alfalfa ist ein wahres Power-Gras - nicht nur für die Ausleitung von Schwermetallen.

Ackerschachtelhalm

Der Ackerschachtelhalm enthält einerseits sehr viel Kieselsäure und andererseits den blutverdünnenden Stoff Equisetonin und weitere wirksame Pflanzeninhaltsstoffe. Er zeigt eine harntreibende und bindegewebsstärkende Wirkung. Das Bindegewebe ist natürlich auch an der Ausleitung von Giften oder Schwermetallen beteiligt, denn dort werden solche Stoffe eingelagert.

Artischocke

Dieses Feinschmeckergemüse ist für seine leberschützende, harntreibende, verdauungsfördernde, gallenanregende und antirheumatische Wirkung bekannt. Die Inhaltsstoffe der Artischocke schützen vor Toxinen, Infektionen und verbessern die Blutwerte, was positiv auf den Cholesterinhaushalt, aber auch auf das Altersdiabetesrisiko auswirkt.

Bärlauch

Der Bärlauch enthält neben den typisch riechenden Geruchsstoffen - Alliin und Allicin - auch Sulfidverbindungen, die im Körper zu so genannten Chelatverbindungen verarbeitet werden können. Diese Chelatoren sind in der Lage Schwermetalle zu binden und auszuleiten. Die enthaltenen Schwefelglykosoide haben eine antibakterielle Wirkung. Daher wird Bärlauch gegen Magen-Darm-Parasiten und zu hohen Blutdruck, aber auch bei Artheriosklerose eingesetzt. Und wenn er nicht gerade frisch geerntet werden kann, gibt es mittlerweile auch Bärlauchkapseln.

Blasentang

Blasentang ist eine Braunalgenart, die viel natürliches Jod, Brom, Antioxidantien und andere Stoffe enthält, die ihm seine Wirkung verleihen. Dem Blasentang wird wie auch Ingwer und Cayenne (siehe unten) eine stoffwechselanregende Eigenschaft zugeschrieben und gerade bei der Entgiftung und Ausleitung ist ein aktiver Stoffwechsel sehr förderlich. Der Blasentang ist sowohl in der Ostsee, als auch im Atlantik oder Pazifik zu finden. Je nachdem, wo der Blasentang wächst, variieren die Inhalsstoffe natürlich.

Brennnessel

Die Blätter der Brennnessel wirken sehr stark entgiftend. Brennnessel enthält unter anderem Gerbstoffe, Histamin, zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium und Eisen, Kieselsäure und auch Lecithin. Die Brennnessel regt den Stoffwechsel (bzw. Galle und Leber) an, reinigt das Blut, wirkt entsäuernd auf das Bindegewebe und sekretionsfördernd auf die Bauchspeicheldrüse und stärkt dadurch auch das Immunsystem. Brennnessel zählt aus diesen Gründen zu den bekanntesten Ausleitungskräutern.

Brunnenkresse

Die Brunnenkresse, enthält wie der Meerrettich (siehe weiter unten) die für die Kreuzblütler typischen Senföle, aber auch Mineralstoffe, Spurenelemente, Gerb- und Bitterstoffe und Vitamine. Brunnenkresse fördert daher die Funktionsfähigkeit vieler Ausleitungsorgane. Sie unterstützt Leber, Galle, Blase und Nieren und wirkt sich positiv auf den gesamten Stoffwechsel aus.

Caragheen

Carageen ist auch als Irisches Moos bekannt, ist jedoch eine Rotalgenart. Caragheen wirkt schleimlösend bei Husten und hilft auch gegen Magengeschwüre. Aber auch die Schilddrüse kann mit Hilfe von Caragheen unterstützt werden.

Cayenne

Dieses scharfe Kraut regt natürlich den Stoffwechsel an, das merken wir schon direkt nach dem Verzehr durch seine schweisstreibende Wirkung, die auf das scharfe Capsaicin und andere Stoffe zurückzuführen ist. Cayenne stabilisiert den Kreislauf, reinigt das Blut und stärkt das Herz. Cayenne hilft daher bei Durchblutungsstörungen, Bluthochdruck, Diabetes, Arthritis, Tumoren; unterstützt die Bauchspeicheldrüse, die Lungen, die Nieren und kurbelt den gesamten Organismus an.

Fenchel

Die Früchte von Fenchel enthalten viele ätherische Öle und regen die Flimmerhärchenbewegung in den Atemwegen an, was die Ausleitung beschleunigen kann. Zudem wirkt Fenchel krampflösend, beruhigend, harntreibend und ist gut gegen Magen-Darm-Verstimmungen, da Fenchel die Darmaktivität reguliert.

Goldrute

Die echte Goldrute ist wie die Brennnessel, eines der bekanntesten Ausleitungskräuter. Ihre ätherischen Öle, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Saponine und Flavonoide wirken schweisstreibend, stark entwässernd, verdauungsfördernd, krampflösend, entzündungshemmend und antiseptisch. Die Goldrute wird vor allem bei Harnwegserkrankungen, Nierenspülungen oder Blasenentzündungen eingesetzt und bewirkt hierbei wahre Wunder. Durch ihre schweisstreibende, stoffwechselanregende und leberunterstützende Wirkung beschleunigt sie die Ausleitung über verschiedenste Wege.

Hirtentäschelkraut

Auch dieses Kraut hat eine heilende Wirkung bei Harnwegserkrankungen. Hirtentäschelkraut enthält beispielsweise Acetylcholin, Cholin, Flavonoide und Gerbsäure. Es wirkt blutreinigend, hormonausgleichend und hilft bei der Auflösung von Nierengriess - was sich ebenfalls positiv auf die Ausleitung auswirkt.

Hopfenzapfen

Die weiblichen Blütenzapfen des Hopfens enthalten besonders viel der wirksamen Hopfen-Inhaltsstoffe, die ein Gemisch aus ätherischen Ölen, Harzen, Wachsen und den Bitterstoffen Lupulin und Humulon darstellen. Hopfen hat eine sehr beruhigende, leicht entgiftende, leicht entzündungshemmende, verdauungsfördernde und appetitanregende Wirkung. Doch er enthält auch Phytoöstrogene, die bei der Schwangerschaft gemieden werden sollten.

Ingwer

Der Wurzelstock dieser asiatischen Pflanze wird nicht nur zum Würzen von vielen Speisen verwendet - sie gilt auch als tolles Kreislaufmittel. Durch die besonderen Wirkstoffe wie Zingiberen, Gingerole, Shogaole, ätherische Öle und Scharfstoffe regt Ingwer nicht nur die Durchblutung und die Schweissproduktion, sondern den kompletten Stoffwechsel an. Die Anwendungsgebiete von Ingwer sind breit gefächert und reichen von der Linderung bei Erkältungskrankheiten, Verdauungsbeschwerden und Koliken bis hin zur Behandlung von Lebensmittelvergiftungen und Magengeschwüren.

Klettenwurzel

Die Wurzel der Grossen Klette enthält Inulin, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Bitterstoffe, ätherische Öle und weiter Wirkstoffe. Daher ist sie ein wirksamer Blutreiniger und hilft die Leber- und Gallenfunktion wieder herzustellen. Des Weiteren wird die Wurzel der Grossen Klette auch als natürliches Krebsheilmittel oder Hautbehandlungsmittel bei Akne verwendet. Denn neben ihrer tumorhemmenden Wirkung hat sie auch antibakterielle und pilzhemmende Eigenschaften.

Löwenzahn

Diese alte Heilpflanze ist heutzutage leider oft nur als „Unkraut“ bekannt. Doch ist Löwenzahn alles andere als das. Sowohl die Wurzel, als auch die jungen Blätter besitzen erstaunliche Wirkungen. Die vielen wertvollen Inhaltsstoffe des Löwenzahns reichen von Bitter-, Gerb- und Mineralstoffen wie Kalium oder Natrium über zahlreiche Vitamine (Provitamin A und D, Vitamin C, E und B) bis hin zu wichtigen Spurenelementen wie Zink.

Löwenzahn stärkt die Galle, die Leber, den Magen-Darm-Trakt, die Nieren und die Blase. Löwenzahn wird sogar zur Behandlung von Gallensteinen, Gelbsucht oder auch Hämorrhoiden eingesetzt.
Auch bei Gelenkerkrankungen wie Rheuma oder Gicht kann Löwenzahn zur Linderung beitragen. Ein wahres Wunderkraut!

Malve

Die Blätter der Malve enthalten viele Schleimstoffe, ätherische Öle und auch Gerbstoffe. Durch ihre Inhaltsstoffe wirkt die Malve auswurffördernd, entzündungshemmend und reizlindernd. Daher wird sie als Heilmittel sowohl bei Bronchitis, als auch bei Magengeschwüren, Entzündungen oder leichten Verbrennungen angewendet. Sie wirkt sich vor allem positiv auf die Ausleitung von Giften über die Bronchien aus.

Meerrettich

Das scharfe Senföl, welches besonders beim Verzehr von Meerrettich, aber auch bei anderen Retticharten zu schmecken ist, wirkt verdauungsfördernd, harntreibend und antimikrobiell. Es befreit die Atemwege und fördert die Durchblutung. All diese Prozesse sind wichtig für die Ausleitung von Giften und Schwermetallen.

Pfefferminze

Diese Heilpflanze enthält vor allem Menthol, aber auch Gerbstoffe und Bitterstoffe, die ihre Wirkung ausmachen. Die Pfefferminze ist für ihre krampflösende, beruhigende, gallentreibende und antiseptische Wirkung bekannt. Pfefferminze wird bei entzündlichen Erkrankungen der Galle und Leber oder bei nervösen Darmerkrankungen eingesetzt. Sie regt den Speichelfluss an und fördert die Magenentleerung.

Rhabarber

Die Wurzel des Rhabarbers wirkt aufgrund ihrer Inhaltsstoffe leicht abführend und regt die Sekretion des Dickdarms an. Gleichzeitig hemmt die Rhabarberwurzel die Aufnahme von Gift- und Schadstoffen über den Darm. Diese Eigenschaften machen sie zu einem tollen Ausleitungskraut, was beispielsweise bei Verstopfung angewendet werden kann.

Süssholzwurzel

Diese Wurzel des Süssholzstrauchs wird nicht nur als Geschmacksträger für die Lakritzherstellung benötigt, Süssholzwurzel hat weitaus mehr positive Eigenschaften als seine einzigartige Geschmacksnote. Doch leider sind diese Eigenschaften nicht in herkömmlichem Lakritz vorhanden, denn dort wird meist nur noch ein synthetischer Süssholz-Geschmack zugefügt.

Die Glykoside, Flavonoide, Saponine, ätherischen Öle, Kumarine und weitere Inhalsstoffe der Süssholzwurzel wirken auswurffördernd, mild abführend, schleimlösend, reizlindernd, antiseptisch und entzündungshemmend. Durch diese Inhaltsstoffe unterstützt Süssholz das Bindegewebe, die Atmung, das Hormongleichgewicht, die Magenschleimhaut und die Nährstoffaufnahme. Süssholzwurzel findet viele verschiedene medizinische Anwendungen, die von Hautsalben gegen Schuppenflechten, bis zu Inhaltsstoffen von Hustensäften reichen.

Wacholderbeeren

Die kleinen dunkelblauen Beeren des Wacholders wirken sich äusserst positiv auf die ausleitenden Harnwege aus, weshalb sie Anwendung bei Nierenleiden, Blasenentzündung oder beim Entschlacken finden. Wacholderbeeren wirken beruhigend bei Verdauungsbeschwerden und schmerzlindernd bei Rheuma, Gicht oder Arthritis. Gerbstoffe, ätherische Öl, Harze, organische Säuren und andere enthaltene Inhaltsstoffe sind für diese entgiftende, keimtötende, antirheumatische und verdauungsfördernde Wirkung des Wacholders verantwortlich.

Diese Liste könnte man natürlich ausweiten, da alle Organe in ihrer Weise am Stoffwechsel beteiligt sind und somit auch eine Rolle spielen, ob unser Körper in der Lage ist, Gifte, Schadstoffe und Schwermetalle auszuleiten.

Klinghardt - Schwermetalle und ihre Wirkung auf die Gesundheit


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(5)

Peandra
geschrieben am: Montag, 09. Januar 2012, 22:21
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Hallo, ich beschäftige mich zurzeit intensiv mit diesem Thema und bin so auch zu den unzähligen Meinungen gekommen (grosse Diskussion auf symptome.ch), die behaupten, dass man mit Chlorella auf keinen Fall binden oder ausleiten könne. Bitte geben Sie den Link zu denen von ihnen erwähnten Studien Japans - oder drucken sie den Text ab. Mir als Laie kann alles gesagt werden, egal von welcher Seite. Ich kann aber nicht alles ausprobieren, also muss ich die Quellen kennen, um mir ein BIld machen zu können. Ich hoffe auf ihr Verständnis und danke im Voraus!




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Peandra,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die einzige - uns bekannte - in Englisch veröffentlichte Studie zu diesem Thema (Wirkungen von Chlorella bei Cadmiumvergiftung) und von dieser Wissenschaftlergruppe (Ichimura) ist die folgende: 

Studie Chlorella - Cadmium

Die übrigen Studien sind unseres Wissens nach entweder nicht mehr öffentlich zugänglich oder in Japanisch.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Aiace Foddis
geschrieben am: Dienstag, 16. August 2011, 02:03
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Hervorragendes Video von Dr. Klinghart, gerne mehr Infos

Danke
Susi
geschrieben am: Dienstag, 09. August 2011, 22:09
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Eure Seite ist einfach toll!!! :-) Lese schon seit mehreren Jahren immer mit und sogar mein Freund ist nun auf die "Gesundheit" gekommen.
Svenja
geschrieben am: Donnerstag, 04. August 2011, 20:33
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Hallo! Kann man Schwermetalle auch mit oraler Einnahme von Heilerde ausleiten?


MfG

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Svenja,
vielen Dank für Ihre Mail.
Mineralerden wie Bentonit adsorbieren Schadstoffe und so auch Schwermetalle hauptsächlich im Verdauungssystem. Indem sie das Verdauungssystem entgiften, fördern sie die Autoregulationsmechanismen und die Entgiftungsfähigkeiten des Körpers, so dass dieser jetzt verstärkt dazu in der Lage ist, Schwermetalle aus den Organen zu entfernen und in den Darm zu leiten, wo sie von der Mineralerde erneut gebunden und dann ausgeschieden werden. Das heißt jedoch auch, dass der Körper Schwermetalle nur in dem Grade ausleiten kann, wie er diese selbst aus den Geweben mobilisieren kann, was nicht immer zufriedenstellend verlaufen muss.

Daher werden zur Ausleitung von Schwermetallen die Chlorella-Alge, Bärlauch- und Korianderpräparate oder eben auch die Chelatbildner DMSA oder DMPS gegeben, die zu einer verstärkten Mobilisierung von Quecksilberdepots aus dem Gewebe führen.

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Alexandra
geschrieben am: Mittwoch, 08. Juni 2011, 11:10
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Dieser Vortrag von Herrn Klinghardt ist jawohl mehr als klasse!:)
Herzlichen Dank für's Einstellen.
Weiter so!!

Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.