Gesundes Abnehmen

Wie Sie im Schlaf mehr Kalorien verbrennen

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 19.02.2018
  • 1 Kommentar
Wie Sie im Schlaf mehr Kalorien verbrennen
© Monkey Business Images - Shutterstock.com

Wer sein Schlafzimmer nicht heizt, schlummert nicht nur gesundheitsbewusster, sondern verliert auch noch mehr Gewicht als in einem wärmeren Schlafgemach. Niedrige Temperaturen kurbeln nachts den Stoffwechsel an und erleichtern somit das Abnehmen – wie eine aktuelle Studie des amerikanischen nationalen Gesundheitsinstituts (NIH) belegt. Doch was passiert da konkret im Körper? Und wie kühl sollte das Schlafzimmer nun sein?

Kühl schlafen und abnehmen

Bei geöffnetem Fenster zu schlafen, ist sehr gesund. Die Sauerstoffversorgung ist gesichert und die ausgeatmeten Toxine können abziehen. Das weiss man längst.

Neu hingegen ist, dass man offenbar umso besser Gewicht verlieren kann, wenn man in einem kühlen Zimmer schläft.

Verantwortlich für diesen Effekt ist das sog. braune Fett. Dieses Fettgewebe wirkt sich im Gegensatz zum weissen Fett positiv auf die schlanke Linie aus, da es Fettsäuren für die Energiegewinnung verbrennt, während das weisse Fett hauptsächlich das Fett speichert, es aber nur ungern wieder hergibt.

Slimsalabim - der schlanke Shake

Je kühler die Temperatur, umso besser nimmt man ab

Bislang glaubte man, dass nur Babys braunes Fett besitzen. Inzwischen ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass auch Erwachsene im Nacken und Rücken braune Fettzellen haben. Und genau diese Zellen entziehen dem Blut bei kühleren Temperaturen Zucker, um Kalorien zu verbrennen und so die Körpertemperatur aufrechtzuerhalten. Und nicht nur das.

Schlafen in einem kühlen Zimmer erhöht zudem den Anteil an braunem Fett im Körper.

Schlafen im kühlen Zimmer verbessert die Insulinsensitivität

Im Rahmen einer aktuellen Studie des amerikanischen nationalen Gesundheitsinstituts (NIH) schliefen Versuchspersonen in Räumen, deren Temperatur Monat für Monat schrittweise gesenkt wurde.

Dabei wurden ihre Blutzucker- und Insulinwerte, sowie der Kalorienverbrauch konstant überwacht. Schliesslich schliefen sie bei 19 Grad, und nach einem Monat bei dieser Nacht-Temperatur hatte sich ihr Anteil an braunem Fett fast verdoppelt.

Auch die Insulinsensitivität verbesserte sich.

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Kühl schlafen kurbelt den Stoffwechsel an

Francesco Celi, der Leiter der Studie erklärte:

„Unsere Teilnehmer waren sehr gesunde Männer. Aber durch das Schlafen in einem kühlen Raum verbesserte sich ihr Stoffwechsel noch weiter.“

Damit war die Untersuchung des NIH aber noch nicht zu Ende. Die Probanten schliefen im Anschluss wieder in geheizten Räumen. Die Temperatur wurde schrittweise erhöht.

Und schon nach kurzer Zeit waren die positiven Veränderungen verschwunden. In den Körpern der Versuchspersonen waren sogar weniger braune Fettzellen als zuvor nachweisbar.

Wer also die Temperatur in seinem Schlafzimmer langfristig um einige Grade senkt, verbessert seinen Stoffwechsel, verbrennt mehr Kalorien und senkt das Risiko für Diabetes sowie andere Stoffwechselkrankheiten – und all das natürlich im Schlaf.

Öffnen Sie daher die Fenster und geniessen Sie die frische, kühle Nachtluft!

Quelle

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Zuletzt kommentiert

Oasenhoheit schrieb am 11.05.2018

Hallo ZdG-Team,

ist Ihnen bekannt, ob der beobachtete Effekt allein durch die kältere Atemluft oder eher durch die eine Einwirkung der niedrigeren Temperaturen auf die gesamte Körperfläche eingetreten ist?
Könnte man den Effekt also unwillentlich wieder zunichte machen, wenn man zwar bei offenem Fenster schläft, sich aber auch wärmer einpackt, damit einem nicht zu kalt wird?

Herzliche Grüße,
Oase :)

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Oase

Aus unserer Sicht würden konkrete Wärmequellen den Effekt mindern, also z. B. eine Heizdecke. Ansonsten achtet man natürlich darauf, dass man nicht friert. Der Effekt tritt also eher nicht deshalb ein, weil einem nun kalt ist, was wieder die Schlafqualität beeinträchtigen würde, was nicht Sinn der Sache ist.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit