Vitamin C: Eine heilsame Substanz, die von der Schulmedizin ignoriert wird

Im Frühjahr 2010 gab mir eine befreundete Heilpraktikerin ein unscheinbares kleines Fläschchen in die Hand und sagte zu mir: „Das wird dir sicher noch viel nützen, lieber Jochen.“ Ich schaute es mir skeptisch und etwas ungläubig an: Es war ein Fläschchen mit einer Vitamin-C-Infusionslösung. 7,5 g Ascorbinsäure gelöst in 50 ml Injektionslösung.

Ich stellte das Fläschchen auf meinen Schreibtisch, begann zu recherchieren und fiel aus allen Wolken! Denn das, was ich erfuhr, fand in all den Jahren meines Medizinstudiums und meiner Tätigkeit in zahlreichen Kliniken nicht einmal am Rande Erwähnung.

Vitamin C verlängert das Leben

Vitamin C verlängert das Leben! Diese Erkenntnis hatten Forscher aus Los Angeles bereits im Jahre 1992 publiziert! (1) Wer kein Vitamin C zu sich nimmt, stirbt im Verlauf von Wochen, Monaten oder Jahren an der Vitamin-C-Mangelkrankheit namens Skorbut. Das ist klar und das lernen Mediziner auch in ihrem Studium. Aber was die kalifornischen Forscher herausfanden, war, dass Menschen, die höhere Dosen Vitamin C einnahmen, durchschnittlich 6 Jahre länger lebten als solche, die auf die Nahrungsergänzung verzichteten. Und das, obwohl sie gar keinen Skorbut hatten.

* Vitamin C finden Sie hier.

Skorbut gibt es noch heute!

Skorbut ist eine historisch wohlbekannte Erkrankung. Sie war schon den alten Ägyptern im 2. Jahrtausend v. Chr. bekannt und wurde auch zu Zeiten Hippokrates um ca. 400 v. Chr. immer wieder erwähnt (3, 5). Später spielte sie insbesondere bei den Seefahrern des 17. und 18. Jahrhunderts eine grosse Rolle, aber auch bei den Soldaten des ersten Weltkrieges und bei den Insassen von Konzentrations- und Kriegsgefangenenlagern (2, 3).

Spätestens seit 1960 galt Skorbut in den Ländern der ersten Welt als ausgerottet, doch Achtung: Auch heute noch kommt die Krankheit (sicher in abgeschwächter Form) in Pflegeheimen und bei Diabetikern vor (4), was kein Wunder ist, denn gerade bei diesen Menschen werden frische Lebensmittel oft entweder aus Kostengründen (Grossküchenessen in Heimen und Krankenhäusern) oder aus Angst vor Zucker im Obst kaum gegessen. Dabei kann gerade Obst vor Diabetes schützen.

Nobelpreise rund um Vitamin C

Die Symptome des Skorbuts sind blaue Flecken schon bei geringfügiger Berührung, Blutungen der Haut und der Schleimhäute, erhöhte Infektanfälligkeit, Zahnfleischbluten, Entzündungen der Gelenke, verzögerte Wundheilung, allgemeine Auszehrung und zunehmender Kräfteverfall.

Der Ungar Albert Szent-Györgyi schaffte es im Jahr 1926 als Erster, das Vitamin C aus Paprika und Kohl zu isolieren. 1933 klärte Walter Norman Haworth auch die chemische Struktur auf. Beide erhielten dafür 1937 den Nobelpreis für Medizin und Chemie (6, 7).

1933 entwickelte der Chemiker Tadeus Reichstein gemeinsam mit zwei Kollegen ein Verfahren für die industrielle Herstellung von Vitamin C aus Traubenzucker und wurde dafür 1950 ebenfalls vom Nobel-Komitee geehrt (8).

Wir fassen zusammen: Die lebensbedrohliche Erkrankung Skorbut hat die Menschheit nach unseren Quellen ca. 4000 Jahre lang beschäftigt bis Anfang des 20. Jahrhunderts eine zutiefst wissenschaftliche und ergiebige Lösung für dieses Gesundheitsproblem gefunden wurde. Bis zum Jahre 1950 wurden sogar zwei Nobelpreise für herausragende Leistungen rund um Vitamin C vergeben.

Nur zur Erinnerung: Der Nobelpreis soll im Sinne des Stifters Alfred Nobel die grössten Erfindungen und herausragendsten Leistungen zum Nutzen der Menschheit ehren. Wie aber ist die Situation heute?

Warum die heilsame Wirkung von Vitamin C nicht anerkannt wird

Wissenschaftler fanden heraus, dass Vitamin C in höheren Dosierungen als jene, die nur das „Existenzminimum“ sichern, das Leben verlängert, die Intelligenz steigert, die Wundheilung beschleunigt, vor Krebs schützt und vieles mehr (13). Gleichzeitig streiten sich kurioserweise andere darum, ob es überhaupt etwas bringt, Vitamin C einzunehmen, wenn man nicht gerade Skorbut hat (10, 12).

Vor allem sogenannte staatliche und pseudostaatliche Stellen leisten stets ihren Beitrag, wenn es darum geht, das Vitamin C in Misskredit zu bringen (16). Und das üblicherweise mit schlechten oder möglicherweise sogar gekauften Studien. (17)

Letzteres verwundert kein bisschen. Denn die allgemeine Anerkennung der positiven Wirkungen des Vitamin C würde schliesslich das höchst profitable Geschäft mit Medikamenten und chronischen Krankheiten empfindlich treffen, weshalb die etablierte Ärzteschaft, die Krankenkassen und der offensichtlich parteiische Gesetzgeber dies mit allen Mitteln der „Demokratie“ zu verhindern weiss. Und das seit mittlerweile über 80 Jahren.

Fallberichte aus der naturheilkundlichen Arztpraxis

Nachdem mir jene Heilpraktikerin mein erstes Vitamin-C-Fläschchen überreicht hatte, testete ich die Sache zunächst an mir selbst und wendete sie im Anschluss daran an immer mehr Patienten an. Mit jeder Vitamin-C-Hochdosis-Therapie, die ich einem Patienten geben konnte, wuchs meine Begeisterung für diese so einfache, preiswerte und nahezu nebenwirkungsfreie Therapieform, die – zwar nicht immer, aber sehr oft – deutliche, äusserst positive Wirkungen mit sich brachte.

Nachfolgend möchte ich Ihnen einige Fallberichte zur Vitamin-C-Hochdosis-Therapie aus meiner hausärztlichen Praxis vorstellen. Gemeinsam mit meiner Frau Karina konnte ich mit dieser Massnahme vielen Patienten, die bereits ohne jede Hoffnung waren, wieder neue Lebensqualität schenken.

Was bedeutet Vitamin-C-Hochdosis-Therapie?

Mit „Vitamin-C-Hochdosis-Therapie“ sind im Allgemeinen hochdosierte Vitamin-C-Infusionen gemeint (ab 7,5 g bis – in Ausnahmefällen – 100 g Vitamin C pro Infusion), die man sich vom Arzt oder Heilpraktiker geben lassen kann. Es ist also nicht die orale Einnahme von hohen Vitamin-C-Dosen gemeint. Diese sind zwar auch möglich, führen aber u. U. eher zu Unverträglichkeiten, wie etwa Durchfall, der jedoch innerhalb weniger Tage wieder verschwindet (wenn man sich an die hohen Dosen gewöhnt hat).

Meinen Patienten empfehle ich in Bezug auf die orale Einnahme stets: Nehmen Sie so viel Vitamin C ein, wie Sie vertragen und machen Sie Ihre eigenen Erfahrungen damit. Schaden kann es kaum – die Toxikologen sind da sehr klar (9, 11). Probieren Sie auch ein wenig aus, bis Sie das Vitamin-C-Präparat gefunden haben, welches Ihnen am besten bekommt und geniessen Sie die positiven Effekte.

Ein natürliches Vitamin-C-Präparat ist z. B. das Pulver aus der Acerola-Kirsche. Wir empfehlen dazu diese beiden Produkte: 

* Acerola Pulver finden Sie hier unter diesem Link.

* Acerola-C-Lutschtabletten finden Sie hier unter diesem Link.

Zur Prävention und auch zur dauerhaften Einnahme sind diese Produkte ideal geeignet. Nachteil der natürlichen Vitamin-C-Präparate ist lediglich, dass man mit ihnen nur schwer Dosen von z. B. mehr als 200 bis 300 mg Vitamin C einnehmen kann. Man müsste dazu sehr viel dieser Pulver oder Kapseln einnehmen, was dann – beim Pulver – geschmacklich ein Problem sein könnte, aber auch recht teuer werden kann. Sind daher aus therapeutischen Gründen höhere Dosen erforderlich, kann man auch auf Ascorbinsäurepräparate zurückgreifen.

Nun aber zu den Fallberichten, in denen es um den Einsatz der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie in Form von Vitamin-C-Infusionen geht:

1. Fallbericht: Vitamin-C-Infusionen bei schwerer Gürtelrose

Die ersten beiden Krankheitsgeschichten beschreiben schwere Verläufe eines Herpes Zoster, der sogenannten Gürtelrose. Die Erkrankung betrifft vor allem Erwachsene mit einem geschwächten Immunsystem. Oft sind es Menschen im höheren Alter (60 bis 70 Jahre), die vielleicht auch noch eine Chemo- oder Strahlentherapie hinter sich haben. Auch ein Nährstoffmangel oder Stress begünstigen das Reaktivieren der Varizella Zoster Viren, die sich nach den Windpocken aus dem Kindesalter noch im Körper befinden und infolge der Immunschwäche dann zum Ausbruch einer Gürtelrose führen.

Es handelt sich also um ein und dasselbe Virus, das in der Kindheit Windpocken verursacht, sich dann im Körper versteckt und im höheren Alter bei entsprechend geschwächtem Immunsystem in Form der Gürtelrose erneut zuschlagen kann.

Nähere Informationen zur Gürtelrose lesen Sie hier: Gürtelrose natürlich behandeln

Die erste Patientin, eine Frau mit Pflegestufe und mehreren chronischen Erkrankungen, kam aufgrund ihrer Herpes-zoster-Erkrankung in meine Praxis. Eine schwere Komplikation hatte sich in Form einer bakteriellen Superinfektion der Haut mit entsprechendem stark entzündeten Hautausschlag eingestellt.

Der ganze Körper und auch das Gesicht waren massiv befallen, die Haut rot und entzündet, so dass die Patientin sehr grosse Schmerzen hatte und kaum aus den Augen sehen konnte, weil die Entzündung und der Hautausschlag auch die Augenlider befallen hatten. Die üblichen Salben, die der Dermatologe verordnet hatte, brachten keine Besserung, vermutlich weil das Immunsystem der Patientin mit der Erkrankung überfordert war.

Als Arzt schätzte ich die Situation als potentiell lebensbedrohlich ein, da eine so starke Entzündung der Haut verbunden mit einer allgemeinen Abwehrschwäche des Organismus durchaus in eine Sepsis führen kann. Ein Anruf bei der Universitätsklinik, in der die Patientin bereits in Behandlung war, ergab, dass man in diesem Fall nicht mehr an eine Ausheilung der Grundkrankheit glaubte. Die Patientin solle sich auf einen lebenslangen chronischen Verlauf einstellen, lautete die Prognose. Kurzfristig sollte eine stationäre Einweisung in die Hautklinik erfolgen, was die Patientin aber ablehnte. Von einer Vitamin- oder Mineralstoffbehandlung wollten die Universitätsärzte nichts wissen.

Wir begannen sodann mit einer hochdosierten Vitamin-C-Infusionstherapie, die wir zweimal wöchentlich durchführten. Dazu erhielt die Patientin Vitamin-B-Präparate und Zink – ebenfalls per Infusion. In der zweiten Woche konnte man schon eine deutliche Besserung sehen. Die Haut begann abzuheilen, die Schmerzen und der Juckreiz liessen nach und sie konnte die Schmerzmedikamente reduzieren. Die Patientin konnte dadurch besser schlafen, ihre Stimmung wurde besser und sie fühlte sich nicht mehr so matt.

Bis zur vollständigen Genesung vergingen noch über 8 Wochen, in denen die Infusionstherapie in abgeschwächter Form fortgesetzt wurde. Trotz fortgeschrittenen Alters und mehrerer chronischer Erkrankungen konnte der Körper mit Hilfe von Vitamin C seine Selbstheilungskräfte aktivieren und die Folgen der Herpes-zoster-Infektion überwinden.

Wir konnten hier also ganz praktisch beobachten, was von Vitamin-C-Befürwortern immer wieder gesagt wird: Vitamin C unterstützt nicht nur die Abwehrreaktionen des Körpers, sondern wirkt positiv auf die Bildung von Kollagen, hemmt die Entzündungsreaktion und unterstützt die Wundheilung.

2. Fallbericht: Vitamin-C-Infusionen bei Nervenschmerzen nach Gürtelrose

Ein weiterer Patient (55 Jahre alt) erkrankte ebenfalls an Gürtelrose. Sein Problem war jedoch nicht der Befall der Haut mit Bläschen. Er litt stattdessen ansehr starken Nervenschmerzen, also die typische sogenannte Zoster-Neuralgie. Der Patient war verängstigt und fürchtete die Chronifizierung der Schmerzen. Auch er erhielt die bei Gürtelrose übliche schulmedizinische Behandlung. Die Schmerzen aber blieben und er befürchtete, seinen Arbeitsplatz zu verlieren, was für ihn einen enormen psychischen Stress bedeutete.

Auch in diesem Fall begannen wir mit einer Vitamin-C-Hochdosis-Therapie sowie Vitamin-B-Injektionen. Vor allem die Kombination mit den B-Vitaminen unterstützte die Regeneration des Nervengewebes deutlich. Die Gabe von Zink führt gemeinsam mit der Vitamin-C-Therapie zu einer Verkürzung der Erkrankungsdauer und verbessert die körpereigene Abwehrkraft.

Bei beiden Patienten ist es wichtig zu bedenken, dass so eine schmerzhafte Erkrankung den Menschen einem extremen Stress aussetzt. Wenn herkömmliche Mittel keine Besserung bringen, leidet der Mensch nicht nur unter den Viren sondern auch unter der psychischen Belastung und der Unsicherheit. So entsteht ein Teufelskreis, weil die Patienten weder Ruhe noch Schlaf finden und dadurch total erschöpft sind.

Vitamin C trägt nach Harald Krebs, Heilpraktiker, Buchautor und Vitamin-C-Therapeut, zur schnelleren Ausscheidung der schmerzauslösenden Toxine über die Nieren bei, so dass die Patienten weniger Schmerzmittel benötigen. Auch die Eigensynthese von Serotonin wird von Vitamin C begünstigt und unterstützt positiv die psychische Stabilität des Patienten (12).

3. Fallbericht: Vitamin-C-Infusionen bei Wundheilungsstörung

Weitere Erfolge brachte die Vitamin-C-Therapie bei einer jungen Patientin, die sich ihre Brüste vergrössern lassen hatte und im Anschluss Komplikationen in Form einer Wundheilungsstörung erlitt.

Nach der Operation kam es zunächst zu einer Abstossungsreaktion, da das Implantat vom Körper nicht toleriert wurde. Doch nützte auch der Austausch des Implantates nichts, da es danach zur genannten Wundheilungsstörung kam, die OP-Wunde sich also nicht schliessen wollte. Die Brust war überwärmt und schmerzhaft; die Wunde sah schlecht aus und die Patientin hatte Angst, das Implantat zu verlieren und danach verstümmelt zu sein.

Die entsprechende Klinik hatte der Patientin eine weitere OP angeboten, doch diese hatte mittlerweile das Vertrauen verloren und lehnte ab.

Wir entschlossen uns auch in diesem Fall zur Gabe einer Kombination aus hochdosierten Vitamin-C-Infusionen mit intravenöser Zinkgabe und dies 2-mal pro Woche. Dazu sollte die Betroffene viel trinken und ruhen, um dem Körper die Möglichkeit zu geben, die Entzündungsprozesse zu beruhigen und die Wundheilung zu beschleunigen.

Innerhalb von 3 Wochen gab es eine deutliche Besserung. Allerdings war die Patientin auch Raucherin, weshalb wir uns nicht alleine auf die Vitamininfusionen verlassen wollten, sondern noch zusätzlich 2-mal Blutegel ansetzten, die lokal Gifte entfernen und die Wundheilung begünstigen.

Die Rötung und Schwellung der betroffenen Brust war auf diese Weise bald verschwunden und man konnte eine raschere Wundheilung im Bereich der Nähte beobachten. Die Patientin berichtete begeistert, dass sie keine Schmerzmittel mehr brauchte. Das Implantat war gerettet!

4. Fallbericht: Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus

Das Pfeiffersche Drüsenfieber, hervorgerufen durch das Epstein-Barr-Virus, gehört zu jenen Infektionen, die auch junge Patienten völlig ausser Kraft setzen können. Eine Patientin, 33 Jahre alt, Mutter von drei Kindern und gerade in Ausbildung zu einem neuen Beruf, kam mit grippeähnlichen Symptomen in meine Praxis.

Es war nicht ihr erster Arzt-Patienten-Kontakt, sie hatte sich schon eine Woche zuvor an einem Samstag in der örtlichen Notaufnahme vorgestellt, wobei es ihr damals noch besser ging als inzwischen.

Die üblichen Grippe-Hausmittel hatten sich als unzureichend erwiesen, ebenso aber auch die Medikamente der Notfallambulanz. Die Patientin litt an extremer körperlicher Erschöpfung. Ihre Lymphknoten waren stark vergrössert und sie berichtete von Fieberschüben und häufigem Schüttelfrost.

Wir entnahmen der Patientin Blut und haben noch am gleichen Tag zusätzlich mit einer Vitamin-C-Infusion mittlerer Stärke begonnen (22,5 g), um zu schauen, wie sich diese Massnahme auf ihren Zustand auswirken würde.

Die Infusion bringt nicht nur wegen des Vitamin C positive Effekte. Viele Patienten, die unter Hals- und Kopfschmerzen leiden, trinken zu wenig, doch genau in dieser Zeit benötigt der Körper mehr Flüssigkeit. Sie profitieren also auch von der intravenösen Gabe von 500 ml Flüssigkeit.

Am nächsten Tag bestätigten die Ergebnisse der Blutanalyse unsere Vermutung: Die Patientin hatte sich mit dem Epstein-Barr-Virus infiziert. In der ersten Woche folgten nun Vitamin-C-Infusionen mit 30 g Ascorbinsäure sowie einigen Zusätzen (15), um die eigene Abwehr der Patientin so schnell wie möglich aufzubauen.

Bei dieser Erkrankung reagieren nicht nur die Lymphknoten mit einer Schwellung, auch die Milz als ein wichtiges Organ des Immunsystems ist betroffen. Bei einem schweren Verlauf der Epstein-Barr-Infektion kann sogar eine Milzruptur die Folge sein.

Darüber hinaus raubt die Infektion unglaublich viele Kräfte und schwächt das gesamte System so stark, dass das Risiko einer bakteriellen Superinfektion deutlich steigt. Von einer Superinfektion spricht man, wenn zusätzlich zur bestehenden Virusinfektion noch eine Infektion mit bakteriellen Krankheitserregern kommt.

Die meisten Patienten leiden ausserdem schon zum Zeitpunkt der Ansteckung unter einem geschwächten Immunsystem samt Vitalstoffmangel, so dass die Infektion eine ernsthafte Bedrohung darstellt.

Nach ca. 2 Wochen konnten wir eine deutliche Besserung des Wohlbefindens feststellen. Die Therapie war noch nicht abgeschlossen und wir haben nach 6 Wochen in längeren Intervallen weitere Infusionen verabreicht um die körpereigene Abwehr langfristig zu stabilisieren.

Vitamin-C-Infusionen: Hoffnung bei vielen chronischen Erkrankungen

Vitamin C ist bei schweren Infektionen und Erkrankungen kein Wundermittel, welches über Nacht alle Beschwerden wegzaubert. Allerdings ist es uns in der Praxis bereits mehrfach gelungen, Patienten, die schon alle Hoffnung verloren hatten und bereits zuvor erfolglos bei mehreren Ärzten waren, zu stabilisieren und die Selbstheilung zu unterstützen. Bei allen beschriebenen Fallberichten wurden die Patienten wieder vollständig gesund. Es blieben keine chronischen Beschwerden zurück.

Sehr viele Menschen bemerken einen Zuwachs des Wohlbefindens, auch wenn sie nicht unbedingt krank sind, so dass man die beschriebene Vitamin-C-Therapie auch präventiv einsetzen kann. Viele Menschen fühlen sich bereits direkt nach der Infusion oder am Tag danach gestärkt und können sogar nachts besser schlafen.

Welcher Arzt führt die Vitamin-C-Therapie durch?

Wer sich für die vorgestellte Vitamin-C-Therapie interessiert, kann diese Behandlung mit seinem Arzt oder Heilpraktiker besprechen. Im Grunde kann jeder Arzt und auch jeder Heilpraktiker, der Erfahrung mit Infusionen hat, diese Behandlung anbieten.

Kann die Vitamin-C-Therapie Nebenwirkungen haben?

Das Risiko einer Überdosierung besteht praktisch nicht, allerdings ist aus meiner Sicht der Einsatz von maximal 100 g pro Tag (z. B. bei schweren Krebserkrankungen) das maximal Mögliche.

Manche Menschen verspüren bei der Infusion ein Ziehen oder Brennen im Arm bzw. in der Vene. Dann muss die Infusionslösung langsamer gegeben werden oder die Verdünnung muss stärker sein. Das ist aber auch schon die einzige mir bekannte unangenehme Nebenwirkung, die längst nicht bei jedem eintritt.

Wo gibt es die passenden Vitamin-C-Präparate?

Vitamin-C-Hochdosis-Infusionen können Apotheken einerseits selbst herstellen. Andererseits gibt es entsprechende Fertigpräparate, wobei der bekannteste Anbieter die Firma Pascoe Naturmedizin aus Giessen ist. In einer Standardflasche mit einer Vitamin-C-Lösung zur intravenösen Gabe sind (im Falles des Produktes von Pascoe) 7,5 g Vitamin C enthalten. Pro Infusion können mehrere dieser Portionen gegeben werden. Das entsprechende Präparat muss natürlich noch mit physiologischer Kochsalzlösung verdünnt werden.

Sind Vitamin-C-Infusionen rezeptpflichtig? Was kostet eine Vitamin-C-Infusion

Vitamin C für Infusionen ist nicht rezeptpflichtig. Man kann es also auch als Patient in der (Online-)Apotheke erwerben und seinem Arzt/Heilpraktiker überreichen, falls dieser es nicht vorrätig haben sollte. Eine Portion mit 7,5 g Vitamin C von Pascoe kostet ca. 12 Euro plus evtl. Versandkosten. Dazu kommen dann noch die Gebühren, die Ihr Arzt verlangt.

Welche Dosierung ist bei der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie die richtige?

In allen beschriebenen Fällen hielten wir uns mit der Dosierung an die Empfehlungen von Heilpraktiker Harald Krebs, dem Autor des Standardwerkes „Die Vitamin-C-Hochdosistherapie“.

Normalerweise werden im akuten Krankheitsfall in den ersten zwei bis drei Wochen mehrmals z. B. dreimal wöchentlich jeweils 30 g Vitamin C gegeben, anschliessend reduziert man die Zahl der Infusionen in den folgenden Wochen auf z. B. nur noch ein bis zwei Infusionen – je nach Befinden des Patienten.

Es gilt in jedem Fall, jeden Menschen als Individuum wahrzunehmen und ihm jenes Protokoll mit jenen Dosierungen und Zeitabständen (zwischen den Infusionen) angedeihen zu lassen, das er persönlich benötigt. Pauschale Empfehlungen dienen daher vielmehr der allgemeinen Orientierung, die der Arzt/Heilpraktiker sodann an die persönlichen Bedürfnisse seines Patienten anpassen sollte.

Kann die Vitamin-C-Therapie mit anderen Therapien kombiniert werden?

Vitamin C als zentrales Vitamin für den Menschen kann (bzw. sollte) – wo immer erforderlich – selbstverständlich mit anderen naturheilkundlichen oder orthomolekularmedizinischen, gerne auch mit schulmedizinischen Methoden kombiniert werden. Besprechen Sie das für Sie passende Therapiekonzept mit Ihrem – idealerweise ganzheitlich/naturheilkundlich orientierten – Arzt oder Heilpraktiker.

*Das Buch von Harald Krebs "Die Vitamin-C-Hochdosistherapie: Leitfaden für die therapeutische Praxis" finden Sie hier unter diesem Link.

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Quellen

  1. Enstrom JE, Kanim LE, Klein MA, Vitamin C intake and mortality among a sample of the United States population. Epidemiology. 1992 May;3(3):194-202
  2. Quarks & Co – die „Geschichte vom Skorbut“ schön in einem kurzen Film illustriert:
  3. DocCheck Flexikon „Skorbut“
  4. Neue Züricher Zeitung „Die Rückkehr der Seefahrerkrankheit“ 18.12.2016
  5. Wikipedia „Skorbut“
  6. Albert v. Szent-Györgyi, Studies on biological oxidation and some of its catalysts : (C, Dicarboxylic Acids, Vitamin C and P etc.), Budapest : Eggenberger - Leipzig : J. A. Barth 1937
  7. The Nobel Prize - The Nobel Prize in Physiology or Medicine 1937
  8. The Nobel Prize - The Nobel Prize in Physiology or Medicine 1950
  9. Linus Pauling, Vitamin C und der Schnupfen, 1972 Verlag Chemie GmbH
  10. Zentrum der Gesundheit „Acerola: Das Vitamin-C-Wunder“
  11. chemie.de „Ascorbinsäure“
  12. Harald Krebs, Vitamin-C-Hochdosis-Therapie, Urban & Fischer Verlag