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Die Basentherapie – zur Prävention und Therapie chronischer Beschwerden

Die Basentherapie – zur Prävention und Therapie chronischer Beschwerden

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(Zentrum der Gesundheit) – Kopfschmerzen, Gelenkbeschwerden, Osteoporose, Mundgeruch und viele Beschwerden mehr können auf eine chronische Übersäuerung hinweisen. Mit Hilfe einer Basentherapie kann man die Übersäuerung rückgängig machen und somit auch viele Beschwerden aufhalten, lindern oder heilen. Lernen Sie zunächst den Säure-Basen-Test nach Sander kennen, mit dem Sie Ihren persönlichen Übersäuerungsgrad feststellen können. Anschliessend entscheiden Sie sich für die individuell zu Ihnen passende Basentherapie – denn entsäuern kann man auf ganz unterschiedliche Weise.

Basentherapie bei den folgenden Beschwerden

Eine Basentherapie ist insbesondere dann angezeigt, wenn chronische Beschwerden vorliegen, die auf eine chronische Übersäuerung hindeuten könnten, zum Beispiel bei den folgenden:
 

Übersäuerung – Definition und Ursachen

Eine chronische latente Übersäuerung ist nicht mit der akuten Übersäuerung zu verwechseln. Eine akute Übersäuerung des Blutes ist häufig ein Fall für die Intensivstation (z. B. im Rahmen eines Diabetes oder bei Herzerkrankungen). Zwar kommt auch hier eine Basentherapie zum Einsatz, doch werden die Basen hier meist intravenös verabreicht, um den pH-Wert des Blutes möglichst rasch wieder in gesunde Bereiche zu heben. Diese Basentherapie kann also nicht zu Hause durchgeführt werden.

Eine latente Übersäuerung des Gewebes hingegen – und nur darum geht es hier – ist ein chronischer Zustand, der sich über Jahre und Jahrzehnte hinweg entwickelt und zu einem langsamen Abbau der Vitalität und des Wohlbefindens und schliesslich zu chronischen Krankheiten führt. Details dazu haben wir hier erklärt: Übersäuerung aus wissenschaftlicher Sicht

Die Ursache für eine chronische Übersäuerung findet man in der modernen Ernährungs- und Lebensweise, die einerseits zu viele Säuren liefert (falsche Ernährung und Getränke, Einnahme von Medikamenten) und gleichzeitig dem Körper zu wenige Möglichkeiten zur Säureausleitung bietet (zu wenig Bewegung, falsche Atemtechniken, zu wenige Vital- und Mineralstoffe, zu wenig Wasser etc.).

Benötigen Sie eine Basentherapie? – Der Test

Nun können manche Beschwerden natürlich auch andere Ursachen haben, wobei in den meisten Fällen eine Übersäuerung zumindest als Mitursache beteiligt ist. Im Zweifel kann man vor einer Basentherapie jedoch einen Test durchführen lassen, um genau zu wissen, ob eine Basentherapie überhaupt sinnvoll ist oder ob eine solche vielleicht gar nicht nötig ist. Diesen Test können Sie in aller Ruhe bei sich zu Hause machen. Sie müssen dazu also keinen Arzt aufsuchen.

Oft versucht man den Zustand des Säure-Basen-Haushaltes über die pH-Wert-Bestimmung des Urins mit Hilfe von Teststreifen einzuschätzen. Diese Methode kann zwar bereits erste Hinweise auf eine mögliche Übersäuerung geben, viel aussagekräftiger aber ist der sog. Säure-Basen-Test nach Sander.

Ein Grossteil der Bevölkerung ist massiv übersäuert

Dr. Friedrich F. Sander war Arzt und Biochemiker und widmete sich bereits in den 1950er Jahren dem Säure-Basen-Haushalt und entsprechenden Testmethoden. Im Laufe der Jahre entwickelte er den heute zur Verfügung stehenden Säure-Basen-Test, den jeder für sich zu Hause durchführen kann, den aber auch viele naturheilkundlich arbeitende Therapeuten ihren Klienten empfehlen.

Dr. med Michael Worlitschek beispielsweise – Facharzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren – empfiehlt den Test nach Sander in seinem Werk Praxis des Säure-Basen-Haushalts – Grundlagen und Therapie (6. Auflage/2008) und schreibt dazu:

Inzwischen liegen ca. 17.000 Urinmessungen nach Sander vor. Der Durchschnittswert des mittleren Aziditätsquotienten (mAQ) beträgt ca. +44 Prozent. Dieser Wert entspricht einer mittelmässigen Übersäuerung."

Normal wären Werte zwischen -10 und +10 Prozent. Werte bis +30 Prozent zeigen eine leichte Übersäuerung an, Werte bis +50 Prozent eine mittelschwere Übersäuerung und Werte bis +100 Prozent eine schwere Übersäuerung.

Ähnliche Ergebnisse erbrachte in der Vergangenheit die Messmethode nach Jörgensen. Hier misst man die Pufferkapazität des Blutes (PB) und die Pufferkapazität des Plasmas (PPL). Daraus wird nun wiederum der Wert des Intrazellulärpuffers (IZP) errechnet. Dieser sollte beim gesunden Menschen höher als 80 mmol/l sein, lag jedoch in den letzten Jahren durchschnittlich bei nur 69 mmol/l.

Normalerweise ist es ratsam, bei Werten zwischen 78 – 80 mml/l bereits mit einer basischen Ernährung der bestehenden Übersäuerung entgegenzuwirken, bei Werten zwischen 72 und 78 mmol/l werden Basenmittel empfohlen und bei Werten von unter 72 mmol/l sind Baseninfusionen mit Kalium zu überdenken.

Die Ergebnisse beider Messmethoden bestätigen, worauf naturheilkundliche Therapeuten immer wieder hinweisen: Ein Grossteil der Bevölkerung ist chronisch übersäuert – und zwar nicht etwa nur ein bisschen, sondern ganz massiv, nämlich so, dass ein eindeutiger Therapiebedarf besteht.

Der Säure-Basen-Test nach Sander

Der Test nach Sander hat nun im Vergleich zu den üblichen Teststreifen den grossen Vorteil, dass nicht nur der pH-Wert des Urins bestimmt wird, sondern dass auch die Säurepufferkapazitäten des Körpers im Tagesverlauf ermittelt werden können. Denn die Urin-pH-Werte können noch recht normal sein, wenn die Pufferkapazitäten des Organismus schon fast erschöpft sind. In diesem Falle misst man also zufriedenstellende pH-Werte und ist dennoch übersäuert.

Den Säure-Basen-Test nach Sander erhalten Sie u. a. im Online-Handel. Fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach, ob die Kosten erstattet werden können.

Sie erhalten mit dem Test-Kit neben einem Urin-Sammelbecher, der Anleitung und einem Formular, in das Sie Ihre Ernährungsgewohnheiten eintragen, auch fünf Röhrchen für fünf Urinproben. Die Proben werden zu fünf verschiedenen Zeitpunkten an ein und demselben Tag genommen: um 6.00, 9.00, 12.00, 15.00 und um 18.00 Uhr – und zwar bei drei Mahlzeiten pro Tag (um 6.00, 12.00 und 18.00 Uhr), wobei stets vor den Mahlzeiten der Urin gesammelt wird.

Anschliessend verpacken Sie die Röhrchen in der mitgelieferten Versandtasche und senden diese an das entsprechende Labor. Innerhalb weniger Tage (5 – 7 Werktage) erhalten Sie Ihre Testauswertung per Post zu sich nach Hause. Natürlich können Sie die Ergebnisse auch online abrufen.

Die Auswertung umfasst u. a. eine Kurve, die Ihre sog. Ästuation deutlich macht. Ästuation bedeutet Schwankung. Je stärker nämlich die Werte im Tagesverlauf schwanken, umso besser, da Schwankungen auf eine starke Eigenregulationsfähigkeit des Körpers schliessen lassen. Oft zeigt die Kurve aber leider überhaupt keine Schwankung an oder nur eine geringe – ein Zeichen für eine Übersäuerung, denn der Körper ist in diesem Fall nicht mehr in der Lage, Säuren auszuleiten und auch nicht mehr fähig, ausreichend eigene Basen zu bilden.

Sie erfahren ferner Ihren mittlerer Aziditätsquotienten (mAQ), der ein Mass für Ihre Säurebelastung darstellt, darüberhinaus ein Wert, der die tägliche Menge der ausgeschiedenen Säuren wiedergibt und etliche Werte mehr.

Dr. Worlitschek zeigt in seinem o. g. Buch ferner eine Abbildung, wie gut eine Basentherapie die nach der Sander-Methode bestimmten Werte bessern kann. Sie können also, wenn Sie die Wirkung Ihrer Basentherapie überprüfen möchten, vor und nach der Basentherapie einen Test durchführen und so Ihren Therapieerfolg dokumentieren.

Basentherapie bei positivem Test

Fällt Ihr Test positiv aus, was bedeuten würde, dass Sie übersäuert sind, können Sie mit einer gezielten Basentherapie gegen das Problem vorgehen. Nun gibt es natürlich sehr viele Formen einer Basentherapie – und es heisst nun, jene zu wählen, die am besten zu Ihnen passt.

1. Die Ernährung während der Basentherapie

Die basische oder basenüberschüssige Ernährung ist fast der wichtigste Bestandteil einer Basentherapie. Denn schon allein mit dieser Ernährungsform kann der Organismus in den Entsäuerungszustand gelangen. Die basenüberschüssige Ernährung liefert keine schädlichen Säuren mehr, so dass der Körper zunächst entlastet wird. Gleichzeitig liefert diese Ernährung basische Mineralstoffe zur Bindung der Säuren sowie Bitterstoffe, die die körpereigene Basenproduktion anregen und Vitalstoffe zur Förderung der körpereigenen Entgiftung.

Wie Sie sich basenüberschüssig ernähren, haben wir hier erklärt: Die basenüberschüssige Ernährung.

Unsere Tabelle mit den basischen und säurebildenden Lebensmitteln finden Sie hier: Säure-Basen-Tabelle

Kombinieren Sie die Basentherapie mit der Entschlackungskur von effective nature!

Wenn Sie sich die Umstellung auf eine basenüberschüssige Ernährung allein nicht zutrauen, empfehlen wir Ihnen die Entschlackungskur von effective nature. Sie ist für einen Zeitraum von vier Wochen konzipiert. Teilnehmer erhalten u. a. allwöchentlich einen Speiseplan mit vitalstoffreichen und basenüberschüssigen Rezepten für die nächsten sieben Tage inkl. der erforderlichen Einkaufsliste. Auch für Berufstätige ist die Kur problemlos durchführbar.

Während der Entschlackungskur kann gleichzeitig auch mit Basenpräparaten noch zusätzlich entsäuert werden. Nach der Entschlackungskur werden Sie sich nicht nur besser fühlen, sondern auch ein echter Profi in der Zubereitung gesunder basenüberschüssiger Ernährung sein. Wenn Sie sich für die Entschlackungskur von effective nature interessieren, finden Sie hier weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung: Die Entschlackungskur

Als Alternative ist auch ein reines Basenfasten möglich. Beim Basenfasten praktziert man keine basenüberschüssige, sondern eine rein basische Ernährung (fast ausschliesslich Gemüse und Obst). Als Anleitung dienen beispielsweise die Bücher von Sabine Wacker: Anleitung zum Basenfasten

2. Die Getränke während der Basentherapie

Natürlich muss bei der Basentherapie auch ausreichend Flüssigkeit getrunken werden. Denn je mehr man trinkt, umso leichter und schneller können die Säuren den Körper verlassen. In Frage kommen stille Quellwässer oder gefiltertes Leitungswasser sowie zwei- bis dreimal täglich eine Tasse Basentee. Die Gesamtmenge dieser beiden Getränke sollte etwa 1,5 bis 2 Liter pro Tag betragen oder – wenn Sie es individueller mögen – 30 ml pro Kilogramm Körpergewicht.

3. Das Basenmittel während der Basentherapie

Dieser Punkt interessiert oft ganz besonders, da es sehr viele Basenmittel auf dem Markt gibt und die Entscheidung für das richtige nicht gerade leicht fällt. Besonders preiswert und daher beliebt ist reines Natriumhydrogencarbonat (z. B. Kaiser Natron).

Hydrogencarbonate

Natriumhydrogencarbonat entsäuert zunächst den Magen, neutralisiert also die Magensäure, was bei empfindlichen Menschen zu Verdauungsproblemen führen kann (Völlegefühl, Aufstossen u. ä.). Der Magen versucht nun, wieder neue Magensäure zu bilden – und da bei der Magensäurebildung immer gleichzeitig auch körpereigenes Natriumhydrogencarbonat entsteht, kann auf diese Weise das Gewebe entsäuert werden. Denn das basische Natriumhydrogencarbonat bleibt natürlich nicht im Magen, sondern wird in den Blutkreislauf geleitet und von dort im Gewebe verteilt.

Mineralstoffmischungen aus Carbonaten und Citraten

Andere Produkte bestehen aus einer Mischung verschiedener basischer Mineralstoffverbindungen (z. B. Magnesiumcitrat, Kaliumcitrat, Calciumcitrat, Magnesiumcarbonat, Calciumcarbonat etc.) und Vitaminen. Allerdings findet man hier oft überflüssige und zweifelhafte Zusatzstoffe, wie z. B. verschiedene Süssstoffe sowie – im Falle von manchen Basentabletten – das wahrscheinlich krebserregende Titandioxid.

Häufig werden auch Spurenelemente wie Zink und Eisen beigefügt. Das klingt positiv, kann aber zu einer Überversorgung kommen, wenn jemand bereits Zink oder Eisen über ein anderes Nahrungsergänzungsmittel einnimmt. Wer also bereits Nahrungsergänzungen einnimmt, sollte die im zusätzlichen Basenmittel enthaltenen Mineralien- und Spurenelementemengen genau in Augenschein nehmen, um durch das Basenmittel jetzt nicht in eine Überversorgung zu geraten.

Neben basischen Mineralien, neben Eisen, Zink und vielen weiteren Spurenelementen können Basenmittel auch Vitamin D3 enthalten – allerdings ist die Vitamin-D-Menge meist so minimal (z. B. 100 bis 200 IE), dass man sich fragt, warum sie überhaupt hinzugefügt wurde. Diese Mini-Menge hilft kaum bei der Aufrechterhaltung eines gesunden Vitamin-D-Spiegels, und bei einem Vitamin-D-Mangel schon gar nicht. Zur Info: Der Vitamin-D-Tagesbedarf eines Erwachsenen wird inzwischen auf mehrere 1000 IE geschätzt.

Carbonate und Citrate: Die Wirkung

Wie schon die Hydrogencarbonate, so neutraliseren auch Carbonate (Magnesiumcarbonat und Calciumcarbonat) die Magensäure und entsäuern daher über den Magen, liefern gleichzeitig aber auch wertvolle Mineralstoffe. Citrate hingegen entsäuern auf Zellebene, umgehen also den Magen-Darm-Trakt und bieten sich für Menschen mit empfindlichem Verdauungssystem an.

Wenn nun in manchen Präparaten aber alle diese Komponenten miteinander vermischt sind, fällt es natürlich schwer, nur das eine oder nur das andere zu wählen. Ein empfehlenswertes Präparat, das nur aus einer Mischung aus Hydrogencarbonaten und Carbonaten besteht, ist die Basenkur Urbase – die nicht zuletzt deshalb so empfehlenswert ist, da sie keinerlei überflüssige Zusatzstoffe enthält (keine Füllstoffe, keine Süssstoffe, keine Zuckeraustauschstoffe, keine Aromen, kein Titandioxid, keine Lactose etc.)

Ein empfehlenswertes Citratpulver haben wir bislang noch nicht gefunden. Jedes enthält irgendeinen unpassenden Zusatzstoff oder bestimmte Spurenelemente, wie z. B. Eisen, die man besser gezielt bei Bedarf einnehmen sollte und nicht völlig unkontrolliert mit dem Basenpulver.

Basentherapie bei Zellblockade

Was aber, wenn Zellen gar nicht mehr entsäuern können? Was, wenn ein sog. Säurestau vorliegt? In diesem Falle befinden sich manche Zellen aufgrund einer jahrelangen Übersäuerung in einer Art Blockade. Der Zellstoffwechsel funktioniert nicht mehr reibungslos. Das heisst, Nährstoffe können nicht mehr so gut aufgenommen werden, auch keine Basen. Und Säuren und andere Stoffwechselabbauprodukte können nicht mehr so gut ausgeleitet werden. Die genannten Basenmittel helfen hier nun u. U. auch nicht mehr zufriedenstellend.

Die Zelle muss erst aus ihrem Säurestau befreit werden. Dies gelingt mit den Basenkonzentraten – wie wir hier beschrieben haben: Basenkonzentrate – Das Geheimnis der richtigen Entsäuerung. Die Einnahme der Basenkonzentrate erfolgt am besten kurweise – und zwar BEVOR man zu einem Basenmittel auf Carbonat-, Hydrogencarbonat- oder/und Citratbasis greift.

Basentherapie mit Basenkonzentraten

Eine Basentherapie mit Basenkonzentraten kann zusätzlich mit den folgenden Komponenten ergänzt werden:
 

  • Bitterstoffe – zur Anregung der körpereigenen Basenbildung

  • Bentonit oder Zeolith – zur Bindung von Säuren und Giftstoffen im Darm

  • Basenbäder – zur unterstützenden Säureausleitung über die Haut, Details dazu lesen Sie hier: Basenbäder zur Entsäuerung

  • Mineralstoffe – natürliche basische Mineralien, wie z. B. die Sango Meeres Koralle können den Mineralstoffhaushalt auf sanfte Weise regulieren helfen

  • Zellschutz und Zellnahrung – zum Schutz der Zellen können Antioxidantien eingenommen werden, z. B. Astaxanthin; als natürliche Zellnahrung kann auf eine Mikroalge, z. B. Spirulina oder Chlorella zurückgegriffen werden

  • Natürliches Basenpulver Basenquelle zur Erhöhung des Basenpotentials der Mahlzeiten – das Pulver wird einfach über die Mahlzeiten gestreut

  • Basische Körperpflege – um eine Säurebelastung über herkömmliche Kosmetika zu vermeiden, eignen sich basische Körperpflegemittel, z. B. basisches Deo, basisches Shampoo, basische Bodylotion, basische Gesichtshautpflege etc.

  • Trockenbürstenmassage – fördert die Durchblutung der Haut, beschleunigt den Lymphfluss und damit die Säureausleitung über Darm und Nieren
     

Basentherapie – Die Dauer

Eine Basentherapie wird meist über einen Zeitraum von vier Wochen durchgeführt. Achten Sie jedoch stets darauf, wie es Ihnen geht und was Ihr Körper signalisiert. Sollten sich Symptome zeigen, die auf eine Entgiftungskrise hinweisen (Durchfall, Kopfschmerzen, Übelkeit etc.), pausieren Sie einfach oder reduzieren die Dosis der Basenpräparate, bis es wieder besser geht. Dann können Sie bei der niedrigen Dosis bleiben oder aber die Dosis wieder langsam steigern.

Basentherapie – Die Programme

Wir empfehlen die folgenden Programme/Kuren zur Basentherapie. Entscheiden Sie sich für eine der ersten drei Kuren. Die Urbasen-Therapie kann dann bei Bedarf im Anschluss durchgeführt werden:
 

Basentherapie während Schwangerschaft und Stillzeit

Eine Basentherapie ist eine Form der Entschlackung. Idealerweise sollte man eine solche VOR einer geplanten Schwangerschaft durchführen. Wann und in welchem Umfang eine Entschlackung auch während der Schwangerschaft oder Stillzeit durchgeführt werden kann, haben wir hier erklärt: Entschlacken während der Schwangerschaft und Stillzeit

Basentherapie bei Krankheit

Die Basentherapie ist eine hervorragende Möglichkeit der Gesundheitsprävention und kann jährlich ein- bis zweimal durchgeführt werden – je nach Lebensstil und Ernährungsweise. Wenn Sie jedoch bereits an einer chronischen Krankheit leiden oder/und bereits Medikamente einnehmen müssen, dann besprechen Sie die Durchführung der Basentherapie bitte mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker. Insbesondere wenn Sie Bentonit oder Zeolith in Ihre Basentherapie integrieren, müssen Sie darauf achten, diesen im Abstand von etwa 3 Stunden zu Ihren Medikamenten einzunehmen. Die Mineralerden würden andernfalls auch Ihre Medikamente "entgiften".

Wenn Sie sich auch für eine Darmsanierung interessieren oder vielleicht schon an eine Leberreinigung oder Nierenreinigung dachten, wenn Sie eine Lymphreinigung ins Auge gefasst haben oder sogar eine Entgiftung planen, dann schauen Sie bitte hier, wo Sie erfahren, wie man die verschiedenen Kuren kombinieren bzw. in welcher Reihenfolge man sie durchführen kann: Entschlackungsmethoden – Die richtige Reihenfolge

Quellen:


Ausbildung zum Ernährungsberater an der Akademie der Naturheilkunde

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