Zentrum der Gesundheit
  • basische Lebensmittel
3 min
4 Kommentare

Basische Lebensmittel

Kennen Sie die besten basischen Lebensmittel? Wir stellen Ihnen die Top 9 der basischen Lebensmittel vor. Sie sind natürlich nicht nur basisch, sondern auch sehr gesund.

Fachärztliche Prüfung: Gert Dorschner
Stand: 17 Mai 2026
🔍
Sie finden alle im Laufe des Artikels genannten weiterführenden Artikel, wenn Sie die jeweiligen Titel oder auch einzelne Suchbegriffe daraus in unser Suchfeld eingeben.

Welche Lebensmittel sind besonders basisch?

Basische Lebensmittel sollten – nach dem Konzept des Zentrums der Gesundheit – nicht nur basisch, sondern auch gesund sein.

Daher wirken tatsächlich basische Lebensmittel auf mindestens acht Ebenen basisch, nicht nur auf den zwei Ebenen, die den offiziellen Quellen als alleinige Kriterien genügen. Details zu den acht Ebenen erklären wir in der Einleitung unserer Säure-Basen-Tabelle. Siehe am Ende dieser Seite.

Die Top 9 der basischen Lebensmittel

Natürlich erfüllen sehr viele Lebensmittel die Voraussetzungen der acht Ebenen. Heute aber stellen wir jene neun basischen Lebensmittel vor, die – nach unserem Säure-Basen-Modell – zu den basischsten Lebensmitteln überhaupt zählen:

Der Löwenzahn

Der basische Löwenzahn ist äusserst vitalstoffreich. Er liefert z. B. mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte, mehr Calcium als Milch und mehr Eisen als ein Steak. Der Löwenzahn reguliert ausserdem die Ausschüttung der Verdauungssäfte, fördert den Gallenfluss, regeneriert die Leber, regt die körpereigene Basenbildung an und wird traditionell bei Erkrankungen der Harnwege empfohlen.

Die Brennnessel

Auch die Brennnessel gehört an die Spitze der basischen Lebensmittel, da sie eine Pflanze ist, die nicht nur äusserst grosszügig mit Nähr- und Vitalstoffen versorgt, sondern auch heilt und entgiftet.

Die Petersilie

Die basische Petersilie ist von allen Küchenkräutern der beste Kaliumlieferant. Doch auch Calcium, Magnesium und Eisen sind in grossen Mengen enthalten, von Vitaminen, Chlorophyll und sekundären Pflanzenstoffen ganz zu schweigen. Die Petersilie ist ein grossartiger Entgifter und fördert die Ausleitung sowohl über die Nieren als auch über den Darm. Gleichzeitig wirkt sie als entzündungshemmender Heiler des Verdauungssystems und schützt sogar die Lungen vor krebserregenden Stoffen.

* Hier finden Sie unseren beliebten basischen Ernährungsplan für 7 Tage

Der Spinat

Spinat ist sogar in den offiziellen Säure-Basen-Tabellen oft als Spitzenreiter aller basischen Lebensmittel angegeben. Auch zählt der Spinat zu den nitratreichen Gemüsearten, die für ihre entzündungshemmende, anti-thrombotische und Blutgefäss erweiternden Eigenschaften bekannt sind.

Die Trockenfeigen

Trockenfeigen zählen gemeinsam mit der Petersilie zu den kaliumreichsten Lebensmitteln, womit sie sich äusserst heilsam auf das Herz und den Blutdruck auswirken. Sie sind zudem sehr calciumreich (190 mg pro 100 g) und eignen sich auch als Eisenlieferant (3,2 mg). Gleichzeitig regulieren sie aufgrund ihrer gut verträglichen Ballaststoffe wunderbar die Verdauung und gelten als altes Hausmittel bei hartnäckiger Verstopfung.

Der Grünkohl

Der Grünkohl zählt ebenfalls zu den sehr basischen Lebensmitteln. Er steckt voller Vital- und Mineralstoffe, bekämpft Entzündungsprozesse, stärkt das Immunsystem und ist gegen Krebs eines der besten (Lebens-)Mittel der Wahl. Der hohe Vitamin-K-Gehalt des Grünkohls pflegt das Blut und die Blutgefässe und sorgt – gemeinsam mit einem Calciumgehalt, der doppelt so hoch ist wie jener in der Milch – für starke Knochen. Die Pflanzenstoffe Betacarotin, Lutein und Zeaxanthin regenerieren ausserdem müde Augen.

Der Rettich

Rettiche enthalten u. a. bestimmte Pflanzenstoffe, die sog. Isothiocyanate (auch „Senföle“ genannt). Sie sind insbesondere für ihre Anti-Krebs- und Anti-Arthritis-Eigenschaften bekannt, die allein schon genügen würden, um den Rettich regelmässig zu essen. Der Rettich unterstützt ausserdem die körpereigene Entgiftungsfähigkeit und regt die Motorik des Darms an, erhöht die Verdauungssaftproduktion und verbessert somit die Darmgesundheit.

* Hier finden Sie unseren Kochkurs für eine gesunde basische Ernährung

Die Gurke

Gurken sind ein Sonderfall unter den basischen Lebensmitteln. Sie versorgen mit hochwertigem Pflanzenwasser und enthalten antioxidativ wirksame sekundäre Pflanzenstoffe aus der Familie der Lignane. Gemeinsam schützen sie vor Herzkreislauferkrankungen, wirken entzündungshemmend und unterstützen den Körper in der natürlichen Krebsabwehr.

Gräser

Gräser wie Gerstengras oder Weizengras sind ebenfalls enorm basische Lebensmittel. Sie liefern basische Mineralien, aktivieren die eigenständige Regulation des Säure-Basen-Haushaltes, sorgen für ein gesundes Verdauungssystem, wirken entzündungshemmend, krebsfeindlich, antimykotisch und antibakteriell, stärken das Immunsystem, fördern die Entgiftung und versorgen u. a. mit Vitamin K und Folsäure.

Basische Rezepte zum einfachen Nachkochen

Entdecken Sie unsere leckeren basische Rezepte, welche von unseren Profi-Köchen kreiert wurden, in unserer Rezepte-Rubrik.

Ein Tag mit den besten basischen Lebensmitteln

Alle neun dieser herrlich gesunden und basischen Lebensmittel kann man wunderbar in den Tagesablauf integrieren, z. B. so:

Frühstücken Sie ein Müsli mit Trockenfeigen, trinken Sie im Laufe des Vormittags einen grünen Smoothie aus Spinat, Petersilie, Löwenzahn und Brennnessel, essen Sie als Snack ein belegtes Vollkorn- oder Keimbrot und dazu Gurkensticks, lassen Sie sich mittags einen erfrischenden Papaya-Rettich-Salat schmecken, geniessen Sie am Nachmittag einen Gräserdrink aus Gersten-, Weizen- oder Dinkelgras und knabbern Sie später vor dem Fernseher (natürlich erst nach dem Sport!) gemütlich die knusprigen und basischen Gemüsechips.

Spende

Ihre Spende hilft uns

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, würden wir uns über einen kleinen Beitrag zu unserer Arbeit sehr freuen! Spenden Sie jetzt mit Paypal.

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

Transparenz-Hinweis: Um unser Informationsangebot für Sie kostenfrei zu halten, verwenden wir Affiliate-Links (*). Bei einem Kauf erhalten wir eine kleine Provision - ohne Mehrkosten für Sie. Mehr erfahren

Lesen Sie uns gerne? Legen Sie Zentrum der Gesundheit mit einem Klick als bevorzugte Quelle bei Google fest und erhalten Sie unsere Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen.

War dieser Artikel hilfreich für Sie?

Wir investieren viel Zeit und Sorgfalt in unsere Artikel. Wenn Ihnen unsere Arbeit gefällt, freuen wir uns über eine kurze Bewertung bei Trustpilot.

★★★★★
Jetzt bewerten
Kürzlich gestellte Fragen