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Calcium kaufen – Die beste Calciumquelle

Calcium kaufen – Die beste Calciumquelle

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(Zentrum der Gesundheit) – Die beste Calciumquelle zu finden, ist gar nicht so einfach. Denn die Auswahl ist sehr gross. Die bekanntesten Calciumquellen sind Calciumcitrat und Calciumcarbonat. Während das Calciumcitrat jedoch im Labor seinen Ursprung hat, gibt es das Calciumcarbonat aus ganz natürlichen Calciumquellen. Wir stellen Ihnen daher nicht nur die besten Calciumquellen vor, sondern auch die natürlichsten. Erfahren Sie ausserdem, welche Calciumverbindungen am besten resorbiert werden, für wen welches Calcium ideal ist und auch wie Sie Calcium am besten einnehmen.

Die beste Calciumquelle kaufen

Calcium kaufen, kann eine echte Herausforderung werden – zumindest dann, wenn man nicht zum erstbesten Calciumpräparat greifen will. Werfen Sie in jedem Falle einen gründlichen Blick auf die Zutatenliste der von Ihnen auserwählten Calciumquelle, denn diese kann sehr lang sein.

Calcium – als Brausetablette?

Neben Calcium finden sich dort häufig viele völlig unnötige, wenn nicht gar ungesunde Zutaten. Oft sind es Brausetabletten mit vielleicht dieser Zusammensetzung:

Säuerungsmittel Zitronensäure, Calciumcarbonat, Füllstoff: Sorbit, Traubenzucker, Säureregulator Natriumhydrogencarbonat, Vitamin C, Aroma, Trennmittel: Polyvinylpyrrolidon, Siliciumdioxid, Vitamin E (Vitamin E, modifizierte Stärke, Maltodextrin, Trennmittel), Süssungsmittel Aspartam und Acesulfam-K, Betacarotin (Betacarotin, Antioxidationsmittel: Alpha-Tocopherol, Ascorbylpalmitat, Natriumascorbat, Isomalt, Gelatine, Maisstärke), Emulgator: Zuckerester von Speisefettsäuren.

Moment, könnten Sie jetzt denken, eigentlich wollte ich nur Calcium. Bekommen haben Sie aber eine aromatisierte Zucker-Süssstoff-Säure-Mischung mit ein bisschen Calcium darin.

Calcium – als Tablette zum Schlucken?

Wählen Sie nun als Calciumquelle Calciumtabletten, die man schluckt, dann reduziert sich die Inhaltsstoffliste ein wenig und könnte so aussehen:

Calciumcarbonat, Füllstoff Gummi arabicum, Füllstoff Cellulose, Füllstoff vernetzte Carboxymethylcellulose, Überzugsmittel Hydroxypropylmethylcellulose, Farbstoff Titandioxid, Trennmittel Magnesiumsalze der Speisefettsäuren, Überzugsmittel Schellack, Trennmittel Talkum, Olivenöl, Trennmittel Siliciumdioxid, Emulgator Polysorbat 80, Pterolyglutaminsäure, D-Biotin, Cholecalciferol.

Füllstoffe, wohin das Auge reicht, dazu Farbstoffe, Trenn- und Überzugsmittel. Und all das nur, weil man den Calciumspiegel ein wenig auffrischen will? Aber es kommt noch besser: Für Menschen mit Affinität zu E-Stoffen gibt es Calcium-Präparate der folgenden Art:

Calciumcarbonat, Füllstoffe: E460, E468, E464; Stabilisatoren: E1201, E1202; Trennmittel: E553b, Gelatine, Saccharose, Emulgatoren E433, E470b; Stärke, pflanzliches Öl gehärtet; Vitamin D3, Farbstoff E 171.

Diese Inhaltsstoffliste ist ohne eine E-Nummern-Tabelle gar nicht entzifferbar, so dass derartige Produkte schon allein aufgrund der umständlichen und kundenunfreundlichen Deklarierung gemieden werden sollten.

Calcium – als Zuckerbonbon?

Für ausgeprägte Naschkatzen bietet der Calcium-Markt gar sog. Calcium-Bonbons, die man lutschen oder kauen kann. Da darin auch etwas Vitamin D3 enthalten ist, schreibt der Hersteller über sein Produkt:

"Calcium und Vitamin D3 können zum Erhalt von Knochen und Zähnen beitragen."

Offenbar vergisst er dabei völlig, dass Zucker für die Zähne nicht gerade das Gelbe vom Ei ist. Denn nicht etwa Calcium ist die Hauptzutat der Calcium-Bonbons, sondern Zucker (Saccharose, Glucosesirup und Honig). Die Wirkungen der verschiedenen Zuckerarten finden Sie in unserem Zuckerlexikon.

Dazu wird ein bisschen Calcium gemischt, unterschiedliche Aromen und zur Krönung eine Portion Kondensmilch. Die Zusammensetzung sieht dann auch wirklich eher nach Bonbon als nach Nahrungsergänzung aus:

Saccharose, Glucosesirup, Calciumcarbonat, Kokosöl, Calciumcitrat, Gelatine, Kondensmilch, Bienenhonig, natürliches Honigaroma, Vanillepaste, Aroma (Vanillin), Vitamin D3, Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren, Natriumchlorid, Farbstoff (beta-Carotin)

Zur Erinnerung: Eigentlich will man sich mit einem Calciumpräparat etwas Gutes tun! Auch ist Calcium geschmacklos. Es schmeckt also nicht etwa entsetzlich bitter, so dass man seinen Eigengeschmack mit aller Macht maskieren müsste.

Warum also all die Zusätze und Geschmacksstoffe? Warum auch noch in Nahrungsergänzungen Zucker mischen, wenn man in einer gesunden Ernährung diesen doch gerade meiden will? Warum Aromen? Warum Süssstoffe?

Antworten gibt es auf diese Fragen keine. Aber es gibt Calciumpräparate, die völlig ohne Zusätze auskommen.

Die besten Calciumquellen sind Calciumpräparate ohne Zusätze

Meist handelt es sich bei den besten Calciumquellen um Präparate aus reinem Calciumcitrat oder es sind natürliche Calciumquellen, die hauptsächlich aus Calciumcarbonat bestehen:

Calciumquelle Calciumcitrat – am besten 100 Prozent

So steht beispielsweise 100prozentiges Calciumcitrat in Pulverform zur Verfügung, wodurch Tablettierhilfsstoffe überflüssig werden. Kapseln mit Calciumcitrat sind ebenfalls erhältlich. Hochwertige Calciumkapseln enthalten nichts als Calciumcitrat plus ein wenig Cellulose für die Kapsel.

Allerdings stammt Calciumcitrat ausnahmslos aus dem Labor, wo es aus Zitronensäure und Calciumhydroxid hergestellt wird – und stellt daher aus unserer ganzheitlichen Sicht (trotz sehr guter Bioverfügbarkeit) nicht die rundum beste Calciumquelle dar.

Bevorzugt man eine natürliche Calciumquelle, dann ist das Calciumcarbonat eine viel bessere Idee.

Zwar gibt es auch dieses in isolierter oder synthetischer Form aus dem Labor (für Präparate, die zu 100 Prozent aus Calciumcarbonat bestehen). Zusätzlich stehen im Bereich Calciumcarbonat aber auch natürliche Calciumquellen zur Verfügung:

Calciumquelle Calciumcarbonat – am besten natürlich

Natürliche Calciumcarbonatquellen gibt es ganz unterschiedliche mit ganz unterschiedlichen Herkünften. Aus Gestein stammt das Dolomit; aus dem Skelett einer Koralle das Pulver der Sango Meeres Koralle.

Und eine Alge namens Lithothamnium calcareum ist ebenfalls eine ganz herausragende natürliche Calciumquelle.

Calciumcarbonat in Dolomit und der Sango Meereskoralle

Die Sango Meeres Koralle und das Dolomit bestehen nicht nur aus Calciumcarbonat, sondern liefern zusätzlich noch Magnesium (in Form von Magnesiumcarbonat).

Beide Mineralstoffe liegen sowohl in der Koralle als auch im Dolomit im sehr guten Verhältnis von 2 : 1 (Ca : Mg) vor, so dass beide Mineralien bestmöglich verwertet werden können.

Während Dolomit aber ausschliesslich aus Calcium und Magnesium besteht, sind in der Sango Meeres Koralle noch 70 weitere Spurenelemente enthalten, allerdings in sehr kleinen Mengen, was bei manchen Spurenelementen jedoch bereits ausreichend sein kann.

Die Sango Meeres Koralle ist ferner ein Lebewesen (Tier) und kein Gestein wie das Dolomit. Das als Sango Meeres Koralle bezeichnete Calciumpulver wird aber nicht vom lebenden Tier gewonnen. Korallen bilden ständig neues Skelettmaterial.

Aus dem alten Skelett entstehen die bekannten Korallenriffe. Grosse Teile der toten Skelette brechen immer wieder ab und fallen auf den Meeresgrund, von wo sie aufgesammelt werden können, um das Sango Pulver daraus zu gewinnen.

Die ursprüngliche Lebendigkeit der Sango Meeres Koralle zeigt sich darin, dass sie besser als Dolomit resorbiert werden kann.

Calciumcarbonat in Lithothamnium calcareum

In Form von Calciumcarbonat liegt auch das Calcium in der calciumreichen Rotalge Lithothamnium calcareum vor. Die Alge wird getrocknet und fein pulverisiert und kann jetzt milligrammweise eingenommen werden.

Sie besteht zu 30 Prozent aus reinem Calcium, was eine Calciumcarbonatgehalt von über 80 Prozent entspricht, während der Magnesiumcarbonatgehalt eher niedrig ist und bei etwa 6 Prozent liegt.

Das Algencalcium ist eine sehr gute Calciumquelle, da seine Bioverfügbarkeit ausserordentlich gut sein soll, worauf wir im nächsten Kapitel noch näher eingehen werden.

Als Meereslebewesen ist die Alge recht jodreich. Das kann einerseits positiv sein, wenn man seine Jodversorgung auf Vordermann bringen will. Andererseits kann es ungünstig für jene Menschen sein, die beispielsweise eine Jodallergie oder ein Schilddrüsenproblem haben.

Denn in 3 Gramm der Alge können bis zu 600 Mikrogramm Jod stecken, was in Anbetracht des Tagesbedarfs für Erwachsene von 200 Mikrogramm doch sehr viel ist.

Allerdings schwankt der Jodgehalt in Lithothamnium calcareum beträchtlich, so dass es ideal wäre, wenn die entsprechenden Hersteller regelmässige Analysen durchführen liessen und den Jodgehalt auf der Calciumpulver-Packung bzw. dem angereicherten Getränk deklarieren würden.

Denn die Alge wird schon seit vielen Jahren zur Calciumanreicherung in pflanzliche Drinks gemischt, wie z. B. Soja- oder Reisdrinks.

Die Sango Meeres Koralle stammt zwar auch aus dem Meer, doch enthält sie pro Tagesdosis nur etwa 17 Mikrogramm Jod, so dass sie die Jodversorgung optimieren kann, aber kein Risiko der Überdosierung birgt.

Calciumquelle Calciumgluconat und Calciumlactat

Calciumgluconat wird – meist gemeinsam mit Phosphaten und Fluoriden – bevorzugt in Calciumpräparaten verwendet, die bei Osteoporose eingesetzt werden und rezeptpflichtig sind.

Calciumgluconat ist überdies in der Notfallmedizin eine gängige Calciumverbindung, die in Infusionslösungen enthalten ist.

In frei verkäuflichen Nahrungsergänzungsmitteln ist Calciumgluconat und auch viele andere Calciumverbindungen – wie Calciumlactat – eher selten vertreten. Calciumlactat wird gelegentlich zur Calciumanreicherung von Obstsäften eingesetzt.

Beide Calciumverbindungen werden im Labor hergestellt, das Calciumgluconat auf biotechnologischem Wege mit Hilfe von meist gentechnisch hergestellten Enzymen.

Als Ausgangsmaterial für die Herstellung der Gluconsäure (für Calciumgluconat) wird nicht selten Genmais verwendet. Calciumlactat wird hingegen synthetisch aus der Milchsäure hergestellt.

Besonders natürlich sind diese Calciumverbindungen also nicht – und da ihre Bioverfügbarkeit nicht besser ist als die der anderen Calciumpräparate, gehen wir im Folgenden nicht weiter auf sie ein.

(Unter Bioverfügbarkeit versteht man den prozentualen Anteil eines Stoffs – hier Calcium – der vom Körper aus einer Calciumquelle auch resorbiert, also aufgenommen werden kann.)

Calciumcarbonat oder Calciumcitrat – Welches ist die beste Calciumquelle?

Als beste Calciumquellen stehen somit entweder das Calciumcitrat oder das Calciumcarbonat zur Auswahl.

Zwar gilt Calciumcitrat – wie oben erklärt – nicht als natürliche Calciumquelle, doch möchten wir an dieser Stelle die beiden Calciumquellen in Bezug auf ihre Bioverfügbarkeit in Augenschein nehmen, und diese ist beim Calciumcitrat nun einmal sehr gut.

Viele glauben aber, dass das Calcium am allerbesten aus Calciumcitrat resorbiert werden könne und weniger gut aus dem Calciumcarbonat.

Denn egal, wie viel Calcium man auch schluckt – ob 200 oder 1000 mg – der Organismus wird selten 100 Prozent davon aufnehmen. Ein Teil wird immer über die Nieren wieder ausgeschieden werden.

Natürlich möchte man den Teil, der ausgeschieden wird, möglichst gering halten, um von der Nahrungsergänzung auch bestmöglich profitieren zu können. Welche Calciumquelle ist also die beste?

Studie aus 2014: Calciumcarbonat besser als Calciumcitrat

Studien zufolge galt Calciumcitrat jahrelang als das bessere Calciumpräparat. Es werde bis um das 2,5fache besser resorbiert, wurde immer wieder verkündet.

Eine neuere Studie aus dem Jahr 2014 ergab jedoch, dass Calciumcitrat nicht zwingend das bessere Calcium sein muss. Im Gegenteil, sie weist das Calciumcarbonat als die deutlich bessere Verbindung aus.

Man gab in dieser Untersuchung den Testpersonen (gesunden Frauen zwischen 25 und 45 Jahren) entweder zwei Tabletten mit jeweils 500 mg Calcium als Calciumcitrat oder 1000 mg Calcium als Calciumcarbonat in Pulverform.

Es zeigte sich, dass der Calciumspiegel im Blut der Probandinnen höher war, wenn sie das Carbonat eingenommen hatten – und zwar sowohl eine, zwei als auch vier Stunden nach der Einnahme des jeweiligen Calciumpräparates.

Calciumcarbonat braucht Magensäure – Calciumcitrat nicht

Allerdings enthielt das Calciumcarbonatpulver in der beschriebenen Studie mehr Vitamin D (1000 IE) als das Calciumcitratpräparat (400 IE), und Vitamin D verstärkt bekanntlich die Resorption des Calciums.

An der Studie nahmen ausserdem gesunde Personen teil. Wer jedoch beispielsweise bereits eine Osteoporose entwickelt hat, ist nicht mehr gesund.

Schon allein die Tatsache, dass überhaupt eine Osteoporose entstehen konnte, weist darauf hin, dass der jeweilige Mensch möglicherweise an Mineralstoffresorptionsstörungen leidet, z. B. aufgrund eines Magensäuremangels.

(Zur Aufnahme von Mineralstoffen aus der Nahrung ist die Magensäure zwingend erforderlich).

Auch Menschen mit chronischen Magenproblemen oder solche, die Säureblocker einnehmen, haben meist Resorptionsstörungen und können daher das Calcium aus der Nahrung nur noch schlecht aufnehmen.

(Säureblocker sind Medikamente mit den Wirkstoffen Omeprazol, Pantoprazol o. ä.)

Wer aber das Calcium aus der Nahrung kaum noch aufnehmen kann, hat auch ein Problem bei der Resorption von Nahrungsergänzungsmitteln aus herkömmlichem Calciumcarbonat. Denn zu seiner Aufnahme wird in jedem Fall genügend Magensäure benötigt, was bei Calciumcitrat nicht der Fall ist.

Wer jedoch unter zu viel Magensäure leidet, wird mit den Carbonaten geradezu glücklich werden. Das Calcium löst sich in diese Fall sehr gut, und die Carbonate wirken sich gleichzeitig lindernd bei Sodbrennen und verwandten Beschwerden aus.

Natürliches Calciumcarbonat mit hoher Bioverfügbarkeit: Sango Meeres Koralle

Natürliche Calciumcarbonatquellen wie die Sango Meeres Koralle oder das Algencalcium sind jedoch viel leichter resorbierbar als isolierte und konzentrierte Calciumcarbonate. Im Falle der Sango Meeres Koralle zeigte sich dies in einer placebokontrollierten Cross-over-Studie aus dem Jahr 1999.

Die Teilnehmer, die als Nahrungsergänzung die Sango Meeres Koralle zu sich nahmen, wiesen letztendlich viel höhere Calciumresorptionswerte auf als jene, die das gewöhnliche Calciumcarbonat eingenommen hatten.

Auch die Bioverfügbarkeit des Calciums aus der Lithothamnium-Alge ist nicht vergleichbar mit herkömmlichem Calciumcarbonat und auch nicht mit Lebensmitteln, die als hochwertige Calciumquellen gelten, wie etwa Milch.

Während Milchcalcium (z. B. aus Joghurt) zu 43 Prozent und Calcium aus Birnen zu 67 Prozent resorbiert werden kann (was bereits sehr gute Werte sind), wird das Calcium aus der Alge offenbar zu 75 Prozent resorbiert – wie Untersuchungen des französischen Centre D’Études et de Valorisation des Algues CEVA aus dem Jahre 2007 zeigten.

Sicher wird auch diese gute Resorbierbarkeit mit ein Grund dafür sein, dass Lithothamnium calcareum schon so lange zur Calciumanreicherung pflanzlicher Drinks verwendet wird.

Schon 3 Gramm der Alge pro Liter genügen, um das Getränk mit demselben Calciumgehalt auszustatten, wie er auch für Milch üblich ist (120 mg pro 100 g).

Bioverfügbarkeit von Calciumcarbonat erhöhen

Natürliche Calciumcarbonatquellen sind daher eine sehr gute Wahl. Und will man ihre Bioverfügbarkeit noch weiter erhöhen oder fürchtet man einen Magensäuremangel, gibt man einfach etwas Zitronensaft hinzu.

Die enthaltene Fruchtsäure wandelt einen Teil des Carbonats in Calciumcitrate um, so dass man auf diese Weise eine hervorragende, aber natürliche Carbonat-Citrat-Kombination erhält.

Welche Calciumquelle ist für wen die beste?

Letztendlich kommt es auch auf den persönlichen Zustand, die Vorlieben (natürliche Produkte – ja oder nein) und die individuelle Situation an, welche Calciumquelle nun die beste ist:

Wer gerne ein natürliches Calciumpräparat möchte, greift zur Sango Meeres Koralle oder Lithothamnium calcareum.

Wer Jodmangel befürchtet, nimmt Lithothamnium calcareum, wer ein wenig seine Jodversorgung optimieren will, nimmt die Sango Meeres Koralle, wer Jod gänzlich meiden will oder muss, greift zu Calciumcitrat.

Wer Magensäuremangel hat, nimmt Sango oder Lithothamnium jeweils mit ein wenig Zitronensaft oder aber Calciumcitrat. Wer mit Magensäureüberschuss zu kämpfen hat, nimmt ein Calciumcarbonat.

Calcium richtig einnehmen

Calciumpräparate richtig einzunehmen, ist schon fast eine Kunst. Denn selbst, wenn man ein hervorragendes Calcium zu Hause hat, es aber falsch einnimmt, kommt man nicht umfassend in den Genuss des Calciums oder verträgt es womöglich nicht so gut. Daher nachfolgend die wichtigsten Tipps zur richtigen Calciumeinnahme:

Calcium mit dem Essen oder nüchtern?

Calciumcarbonat benötigt ausreichend Magensäure, um optimal resorbiert werden zu können, ganz besonders isoliertes Calciumcarbonat, weniger die natürlichen Calciumcarbonate wie Sango und Lithothamnium.

Wer nur über wenig Magensäure verfügt und Calciumcarbonat zum Essen nimmt, läuft Gefahr, dass das Calciumcarbonat die sowieso schon geringfügige Magensäure noch weiter reduziert, nämlich neutralisiert.

Daher nimmt man es am allerbesten ausserhalb der Mahlzeiten – und zwar auf möglichst viele kleine Dosen verteilt (siehe nächster Punkt).

Bei Magensäureüberschuss (Sodbrennen etc.) wirkt Calciumcarbonat lindernd, so dass man es in diesem Fall einnehmen kann, sobald die einschlägigen Beschwerden plagen, also auch zum oder unmittelbar nach dem Essen.

Calciumcitrat benötigt zur Resorption keine Magensäure. Es kann daher im Grunde zu einem x-beliebigen Zeitpunkt eingenommen werden – ob nüchtern, zum Essen oder nach dem Essen ist somit fast gleichgültig.

Allerdings hat die Einnahme von Calcium – ob Citrat oder (bei ausreichender Magensäure) Carbonat – zum Essen auch einen eindeutigen Vorteil: Ist der Körper gerade mit der Verdauungsarbeit beschäftigt, dann ist die Darmpassage des Calciums verlangsamt, was dem Darm über einen längeren Zeitraum hinweg die Gelegenheit gibt, das Calcium in aller Ruhe und somit in höheren Mengen aufzunehmen.

Besser mehrere kleine Calcium-Portionen als eine grosse

In einer Mahlzeit können allerhöchstens 500 mg Ca resorbiert werden, häufig auch weniger – immer abhängig von den individuellen Resorptionsfähigkeiten, ferner davon aus was die Mahlzeit bestand und welche Nährstoffe sonst noch gerade resorbiert werden müssen.

Würden Sie also Ihren Calcium-Tagesbedarf von 1000 mg auf einmal zu sich nehmen, dann würde das zwar Ihre Nieren belasten (weil höchstens die Hälfte davon resorbiert werden würde und die Nieren den Rest ungenutzt wieder ausleiten müssen), Ihr Tagesbedarf wäre aber noch lange nicht gedeckt.

Am allerbesten ist es daher, wenn man die tägliche Calciumdosis, die man einnehmen möchte, in mindestens zwei Dosen aufteilt, z. B. zweimal je 300 oder 400 mg. Gerne kann man das Calcium auch auf drei oder mehr Dosen aufteilen, wenn man organisatorisch damit nicht überfordert ist.

Mehrere kleine Dosen können stets besser und umfassender aufgenommen werden als wenige grosse. Besonders einfach geht das mit den Sango Tabs, die auch unterwegs einfach gekaut werden können.

Man kann auch die Calcium-Tagesdosis morgens mit einem Schuss frisch gepressten Zitronensaft in eine Flasche Wasser geben und davon ausserhalb der Mahlzeiten immer wieder einen Schluck trinken.

Lediglich bei der therapeutischen Anwendung von Calcium zur Vorbeugung der Osteoporose in oder nach den Wechseljahren und wenn die Ernährung calciumarm gestaltet wird, lohnen sich höhere Dosen, wie im nächsten Abschnitt erklärt:

Calcium morgens oder abends einnehmen?

Gerade wenn man verstärkten Knochenabbau verhindern will, möchte man bei der Calciumeinnahme keinen Fehler machen.

In einer Studie mit Frauen nach der Menopause hatte sich gezeigt, dass eine einmalige Dosis in Höhe von 1000 mg am Abend bereits ein solcher Fehler wäre. Diese Einnahme-Methode konnte zwar den Knochenabbau über Nacht aufhalten, aber nicht am folgenden Tag.

Die Einnahme von morgens 500 mg und abends 500 mg reduzierte wiederum den Knochenabbau am Tag, jedoch nicht in der Nacht. Erst bei einer Einnahme von 500 mg morgens und 1000 mg am Abend konnte der Knochenabbau sowohl über Nacht als auch tagsüber gehemmt werden.

Vitamin D & Co. nicht vergessen!

Natürlich muss bei der Einnahme von Calciumpräparaten auch an jene Nähr- und Vitalstoffe gedacht werden, die der Organismus sowohl für die Resorption als auch für die Verwertung des Calciums benötigt.

Fehlen diese Begleitstoffe, wäre alle Calcium-Mühe umsonst, und selbst die beste Calciumquelle könnte dann nicht wie erhofft wirken.

Vitamin D

An erster Stelle steht hier das Vitamin D. Ohne Vitamin D kann Calcium nicht aus dem Darm resorbiert werden. Bedenken Sie jedoch, dass Sie umso mehr Calcium resorbieren, je mehr Vitamin D Sie nehmen.

Wenn Sie also langfristig hohe Vitamin-D-Dosen einnehmen, dann kann dies zu einer Calcium-Überdosierung führen, falls Sie gleichzeitig verstärkt Calciumpräparate zu sich nehmen.

Nehmen Sie daher in diesem Fall nur so viel Calcium ein, wie Sie auch tatsächlich brauchen. Denn der angegebene Tagesbedarf von 1000 bis 1200 mg Calcium für Erwachsene geht von einer Resorptionsquote von gerade einmal 30 Prozent aus.

Diese Quote kann sich aber bei hohen Vitamin-D-Dosen stark erhöhen.

Zu einer Nahrungsergänzung mit etwa 500 mg Calciumcarbonat genügt im Allgemeinen die Einnahme von 1000 bis maximal 2000 IE pro Tag Vitamin D3 – vorausgesetzt Ihr Vitamin-D-Spiegel liegt in akzeptablen Bereichen.

Falls nicht, muss dieser natürlich mit höheren Vitamin-D-Dosen wieder in den Normalbereich gebracht werden. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: Ihr Vitamin-D-Spiegel – Was Sie wissen müssen

Vitamin K2

Vitamin K2 ist für die ordnungsgemässe Umverteilung des Calciums im Körper zuständig. Ist ausreichend Vitamin K2 vorhanden, kann das Calcium dorthin gebracht werden, wohin es gehört, nämlich in die Knochen und Zähne.

Fehlt Vitamin K2, kann es passieren, dass das Calcium sich verstärkt an Stellen ablagert, wo man es ganz und gar nicht haben kann – wie z. B. in den Blutgefässen oder in den Nieren (Nierensteine) o. ä.

Die erforderliche Vitamin-K2-Dosis liegt zwischen 45 und 200 Mikrogramm pro Tag – abhängig von Ihrer Ernährung, Ihrem Befinden und natürlich auch der Vitamin-D-Einnahme.

Wenn Sie z. B. 2000 IE Vitamin D zu sich nehmen, genügen 100 Mikrogramm Vitamin K2 vollkommen, nehmen Sie 3000 IE und mehr, können Sie 200 Mikrogramm Vitamin K2 einnehmen.

Magnesium

Magnesium aktiviert Vitamin D. Das heisst, ohne Magnesium kein wirksamens Vitamin D, und ohne wirksames Vitamin D keine Calciumresorption im Darm.

Daher ist Magnesium mit das wichtigste Mineral, an das man denken muss, wenn man seine Knochengesundheit verbessern bzw. die Calciumversorgung optimieren möchte.

300 bis 400 mg Magnesium können meist bedenkenlos in Form einer Nahrungsergänzung eingenommen werden – im Krankheitsfall natürlich in Absprache mit dem Arzt.

Nehmen Sie die Sango Meeres Koralle, so ist in ihr bereits Magnesium enthalten. Wählen Sie ein anderes Calciumpräparat, so lesen Sie hier alles über das passende Magnesiumpräparat: Magnesium – Die besten Präparate

Zeitabstand zu Medikamenten und manchen Nahrungsergänzungen

Falls Sie Medikamente nehmen müssen, empfiehlt es sich, einen zeitlichen Abstand von mindestens zwei bis drei Stunden zwischen der Einnahme der Medikamente und der Calciumeinnahme einzuhalten.

Mit Antibiotika, Bisphosponaten (Osteoporosemedikamente) und Bluthochdruckmedikamenten gibt es meist Wechselwirkungen, so dass Sie in diesen Fällen das Calcium unbedingt mit mindestens dreistündigem Abstand nehmen sollten.

Herzmedikamente können durch das Calcium in ihrer Wirkung verstärkt werden. Also auch hier – genau wie bei L-Thyroxin (Schilddrüsenhormon) – einen ordentlichen Abstand einhalten. Am besten besprechen Sie die Angelegenheit mit Ihrem Arzt.

Auch andere Nahrungsergänzungen könnten mit dem Calcium in Konkurrenz treten, so dass sich die Aufnahme verschlechtert. Das wäre z. B. der Fall, wenn Sie gleichzeitig Eisen oder Zink einnehmen würden.

Oft wird auch vor der gleichzeitigen Einnahme von Magnesium gewarnt.

Doch wenn Sie jeweils nur kleine Mengen einnehmen (dies aber mehrmals täglich) und beide Mineralstoffe im richtigen Verhältnis vorliegen (Ca 2 : Mg 1), können beide gleichzeitig genommen werden, z. B. in Form der Sango Meeres Koralle.

Die beste Calciumquelle kaufen – und die natürlichste

Wer es noch natürlicher als Sango mag und wegen des Jods die Lithothamnium-Alge nicht nehmen will, kann auch auf eine ganz andere sehr gute Calciumquelle zurückgreifen, nämlich auf calciumhaltige pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel, wie z. B. Moringa (10 g Moringapulver liefern 200 mg Calcium) oder das Hanfblattpulver, zu dem wir in Kürze spannende Details veröffentlichen werden. Es enthält pro 10 g über 300 mg Calcium, also schon mehr als ein Viertel des täglichen Calciumbedarfs!

Zwar handelt es sich hierbei nicht um konkrete Calciumpräparate, doch versorgen diese ganzheitlichen Pflanzenprodukte mit weit mehr Nähr- und Vitalstoffen als einfach nur Calcium. Und da in der Pflanze die verschiedenen Nähr- und Vitalstoffe miteinander im Verbund und in der natürlichen Kombination vorliegen, fördern sie gegenseitig ihre Verwertung und Wirkung im Organismus. Wenn Sie sich jetzt also aufmachen, um Calcium zu kaufen, so hoffen wir, dass Sie über die dazu nötigen Informationen verfügen, um die für Sie beste Calciumquelle zu finden.

Selbstverständlich können Sie auch Ihre Ernährung calciumreich gestalten (und zwar ohne Milchprodukte essen zu müssen). Alle Informationen zu einer calciumreichen pflanzlichen Ernährung finden Sie hier: Calciumbedarf mit der Ernährung decken

Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

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Quellen:



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