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Gesundheit
Milch fördert die Übersäuerung

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 09.04.2018
Milch fördert die Übersäuerung
© istockphoto.com/Silberkorn

Milch fördert den gesunden Knochenaufbau. Dieser Spruch ist wohl den meistern Menschen geläufig. Leider ist diese Aussage falsch. Das Gegenteil ist der Fall: Milch, sowie sämtliche daraus hergestellten Produkte entziehen dem Körper tatsächlich Calcium, so dass sie erheblich zur Entmineralisierung, und somit gleichzeitig zur Übersäuerung des Körpers beitragen. Ein saures Körpermilieu schafft ein ideales Umfeld für Bakterien, Pilze und infolgedessen für die unterschiedlichsten Krankheiten

pH-Wert als Richtskala

Auf der pH-Skala bezeichnet man den pH-Wert 7 als einen neutralen Wert. Alles, was unter pH 7 liegt ist sauer, und alles darüber ist basisch. Sämtliche Körperflüssigkeiten sind auf einen entsprechenden pH-Wert angewiesen. Insbesondere das Blut muss einen konstanten basischen pH-Wert aufweisen.

Obst und Gemüse als Basenlieferant

Um die erforderlichen pH-Werte im Körper aufrechterhalten zu können, ist der Organismus auf die Zufuhr Basen bildender Lebensmittel dringend angewiesen. Hierzu zählen vor allem Obst, Gemüse, Salate, Sprossen, Keime sowie reines Quellwasser.

Übersäuerungs-Ursache: Säurebildende Lebensmittel

Leider hat sich unsere Ernährung in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert. Wir verzehren heute ein Übermass an Säure bildenden Lebensmitteln.

Hierzu zählen in erster Linie sämtliche tierischen Lebensmittel, wie Fleisch, Fisch, Wurst, Eier, Milch, Joghurt, Käse, Quark etc., sowie Weissmehlprodukte und zuckerhaltige Nahrungsmittel in ihrer ganzen Vielfalt. Von den verarbeiteten Nahrungsmitteln mit ihren unzähligen chemischen Lebensmittelzusatzstoffen ganz zu schweigen.

Entsäuerungskur

Milch fördert die Übersäuerung

Das Ungleichgewicht zwischen der Zufuhr Basen bildender und Säure bildender Nahrungsmittel führt mit der Zeit zur Übersäuerung des Körpers – und der immer weiter steigende Milchverbrauch trägt sehr zu dieser Entwicklung bei.

Osteoporose durch Calciummangel

Da das Blut auf keinen Fall in einen niedrigeren pH-Wert abrutschen darf, mobilisiert der Körper sämtliche ihm zur Verfügung stehenden basischen Reserven. Werden nicht genügend Basen über die Nahrung zugeführt, muss er seine Reserven nach und nach plündern. Als wichtigstes Puffer-Mineral zum Ausgleich der überschüssigen Säuren ist das Calcium zu nennen.

Ein Grossteil des Calciums befindet sich in den Knochen. Entzieht er diesen das Calcium, sind die unmittelbaren Probleme des Körpers werden zwar erst einmal gelöst, für die Knochen entstehen allerdings auf diese Weise langfristige Probleme.

Durch die ständig zunehmende Entmineralisierung der Knochen werden diese immer schwächer, die Knochendichte lässt nach und Osteoporose und Knochenbrüche sind die logische Folge.

Neben dieser Entwicklung gibt es eine Vielzahl weiterer gesundheitlicher Probleme, die mit einer säureüberschüssigen Ernährung, und der damit in Verbindung stehenden Übersäuerung des Körpers in direktem Zusammenhang stehen.

Wie Sie einen Calciummangel feststellen können, haben wir hier beschrieben.

Pilze, Bakterien und Viren

Die Naturheilkunde vertritt die Auffassung, dass so gut wie alle gesundheitlichen Probleme durch eine Übersäuerung des Körpers verursacht werden.

Sie begründet es damit, dass Parasiten, Bakterien, Viren sowie eine Überbesiedlung mit Candida Pilzen – und hier liegen die eigentlichen Ursachen für all die unterschiedlichen Krankheiten begründet – ausschliesslich in einem sauren Milieu gedeihen.

In einem ausgeglichen Säure-Basenmilieu können diese Krankheitserreger nicht überleben.

Krebs entsteht in einem sauren Milieu

So wurde beispielsweise festgestellt, dass Krebs am häufigsten bei Menschen auftritt, deren Körper einen sehr sauren pH-Wert aufweist.

Die Tatsache, dass bei 40% der Bevölkerung aufgrund ihrer derzeitigen gesundheitlichen Situation eine Krebserkrankung als Folgeerkrankung zu erwarten ist, weist auf die heute weit verbreitete Übersäuerung der Menschen, und der dazugehörenden falschen Ernährungsweise hin.

Natürliche Calcium-Lieferanten

Da Milch und Milchprodukte für die Knochengesundheit nicht zuträglich sind, stellt sich die Frage, wie der Körper auf natürlichem Wege dennoch ausreichend mit Calcium versorgen kann.

Die Antwort lautet: Insbesondere Vollkorngetreide, Sojabohnen, grünes Blattgemüse, aber auch anderes Gemüse und Obst sind ausgezeichnete, und für den Körper leicht verwertbare, Calciumlieferanten.

Wie Sie Ihren Calciumbedarf auch ohne Milch auf gesunde Weise decken können erfahren Sie in diesem Text: Calciumbedarf decken ohne Milch

Übersäuerung aus wissenschaftlicher Sicht

Die Übersäuerung ist schon seit vielen Jahren immer wieder Thema an den unterschiedlichsten Universitäten der Welt und führte somit inzwischen auch zu zahlreichen wissenschaftlichen Studien in diesem Bereich.

Wir haben Ihnen hier die interessantesten Studien zur Übersäuerung, Entsäuerung und basischen Ernährung aus einem Zeitraum von 10 Jahren (2006 bis 2016) zusammengestellt: Übersäuerung – aus Sicht der Wissenschaft

Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

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Leserkommentare

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Zuletzt kommentiert

schrieb am 08.02.2016

Sehr geehrte Damen/Herren, können sie mir bitte mitteilen, welche weiteren Literaturstellen Ihre Aussage "Milch fördert die Übersäuerung" in Ihrem Internetautritt stützen? Ich habe im Internet leider keine weiteren bestätigende Infos gefunden. Die diesbezüglichen Auffassungen verschiedener nationalen und internationalen Gesundheitsorganisationen sind in dem Wikipedia-Artikel wiedergegeben und widersprechen Ihren Aussagen. Was ist nue richtig? Mit freundlichen Grüßen

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Vielen Dank für Ihre Frage. Nach den üblichen PRAL-Tabellen (überall im Netz auffindbar) zeigen sich bei nahezu allen Milchprodukten positive Werte der renalen Säurebelastung. Darüber hinaus finden Sie unsere Richtlinien (die sich nicht allein an den PRAL-Werten orientieren) für die Einstufung von Lebensmitteln in gesunde/ungesunde hier.
Ferner hängt die Verträglichkeit eines Lebensmittels von der Zubereitung/Behandlung/Verarbeitung des Lebensmittels sowie nicht zuletzt auch sehr vom einzelnen Menschen ab. Was für den einen säurebildend sein kann, muss es für den anderen noch lange nicht sein.
Daher empfehlen wir grundsätzlich, eine individuell passende Ernährung zu praktizieren - und falls man diese nicht selbst zusammenstellen kann, sich mit einem Ernährungsberater/in zusammen zu setzen.

Ihr Team vom ZDG