Milch
Gesund ohne Milch

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 03.08.2017
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Gesund ohne Milch
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Milch und die daraus hergestellte Produkte (Joghurt, Käse, Sahne etc.) schaden dem menschlichen Organismus und damit der Gesundheit. Die Milchindustrie hat ein sehr grosses Interesse daran, Informationen zu streuen, die auf ein gesundes Produkt - besonders Mineralstoffe - schliessen lassen. Milch kann Mineralstoffmangel nicht aufheben! Im Gegenteil: Milch führt zu einer Übersäuerung des Körpers.

Pasteurisierte Milch für Tiere tödlich

Ein Kälbchen, das die Milch seiner Mutter in pasteurisierter Version bekommt, stirbt nach allerspätestens einem halben Jahr, gelegentlich bereits innerhalb von drei Wochen.

Es ist dieselbe schädliche Milch, die in unseren Supermärkten (und auch in Bioläden) auf unsere zugreifende Hand lauert.

Dieselbe Milch, die als angeblich hochwertiges Nahrungsmittel angepriesen wird, angeblich Osteoporose verhindern kann, die uns mit wertvollem Calcium vor Zahnverfall schützen soll, die lebenswichtiges Eiweiss liefern, ferner uns mit vielen Vitaminen beschenken soll und überhaupt für Kinder als schlichtweg unentbehrlich bezeichnet wird. Wie kann eine Substanz aber nun auf der einen Seite jenes Geschöpf - das Kalb - gewissenlos um die Ecke bringen, für das es ursprünglich kreiert wurde und andererseits auf ein völlig anders geartetes Wesen - den Menschen - derart segensreiche Auswirkungen haben?

Muttermilch - für Mensch und Tier

Praktischerweise ist es so eingerichtet, dass jede Säugetiermutter unmittelbar nach der Geburt ihres Nachwuchses Milch aus "Eigenproduktion" für die Sättigung desselben zur Verfügung hat und zwar so lange, bis er in der Lage ist, entweder vorgekauten Nahrungsbrei aus Mutters Mund in Empfang zu nehmen oder bis er mit Hilfe eigener Zähne bei den Mahlzeiten der Erwachsenen mitessen kann.

Bei Milchmangel wurde eine Amme gesucht

Lange Zeit gab es für Notfälle, also wenn die Mutter nicht genügend oder keine Milch hatte, die Sitte, auf die Suche nach einer Amme zu gehen. Eine Amme ist ein weibliches Wesen derselben Tierart. Wölfe oder auch Wildhunde machen es zum Beispiel immer noch so. Auf diese Weise kann die Mutter auch ab und zu an gemeinschaftlichen "Jagdveranstaltungen" oder ähnlichem teilnehmen, ohne sich Sorgen um ihre Kleinen machen zu müssen.

Sie aber identifizieren sich vielleicht nicht mit Wölfen oder Wildhunden. Das sollen Sie auch nicht, denn deren Welpen kriegen keine Neurodermitis, Asthma, Dauerschnupfen, Mittelohrentzündung oder irgendwelche Kinderkrankheiten. Sie haben auch keine anderen Probleme mit der Gesundheit.

Der Unterschied ist also der, dass Wölfe, wenn sie keine Zeit zum Stillen haben, nicht ein Zebra, eine Bärin oder womöglich eine Kuh um deren Milch anpumpen. Sie schnappen sich diese Milch auch nicht und kochen sie daraufhin - aus hygienischen Gründen - auf einem vorbereiteten Lagerfeuer keimfrei, um sie hinterher ihren Kindern einzuflössen.

Und was Wölfe schon gleich nicht tun ist, im Erwachsenenzustand solch eine Milch zu trinken. Sie wissen einfach, dass Milch für Säuglinge da ist und zwar immer für den Säugling der eigenen Art! Und dann in roher Form und nicht abgekocht!

Simple Clean - die Darmreinigung

Die Spitzmaus und die Wolfsippe

Und so können Sie sich sicher unschwer den wenig begeisterten Gesichtsausdruck einer Wolfsmutter vorstellen, wenn plötzlich eine völlig im Trend lebende Spitzmausmama mit dem Vorschlag auftaucht, ihr doch ein wenig von ihrer so gesunden Wolfsmilch zu überlassen, da sie sich aus figurtechnischen oder sonstigen Gründen entschlossen hätte, selbst nicht zu säugen bzw. schon eher mit diesem zeit- und nervenraubenden Akt abgeschlossen hätte.

Ferner müsse die Wölfin aber gleichzeitig ihre eigenen Kinder weggeben, da die gesamte Spitzmaussippe beschlossen habe, jetzt verstärkt Wolfsmilch zu trinken (um gross und stark zu werden) und für die Wolfswelpen dann nicht mehr genügend Milch vorhanden wäre.

Die Spitzmaus wäre mit hundertprozentiger Sicherheit und in atemberaubender Geschwindigkeit entweder zum Teufel gejagt worden oder was vielleicht wahrscheinlicher wäre, in Sekundenschnelle verputzt worden.

Nur weil die Kuh ein solch duldsames, spendables und überdies vegetarisches Wesen ist, tat sie dies nicht auch mit dem Menschen, als er in derselben Angelegenheit seinerzeit an ihre Tür klopfte und sie um Hilfe (sprich um Milch) bat. Hätte sie damals schon gewusst, was im Laufe der industriellen Entwicklung unserer Landwirtschaft auf sie zukäme, wäre es sicherlich bei einem entschiedenen Kopfschütteln oder - was vielleicht besser gewesen wäre - einem nachdrücklichen Tritt in den menschlichen Hintern geblieben.

Milch - Widersinnigkeit des Konsums

Ich hoffe, diese Geschichten konnten Ihnen die Widersinnigkeit des menschlichen Tiermilch-Konsums verdeutlichen. Aufgrund dieser Widersinnigkeit erübrigen sich alle weiteren Gedanken über irgendwelche nützlichen Dinge, die in der Milch vorhanden sein könnten.

Das was in der Kuhmilch oder der Schafmilch enthalten ist, ist zweifelsohne sehr nützlich, aber wirklich nur und ausschliesslich für das Kalb oder das Lamm, nicht für den Menschen. Wenn es also absolut widersinnig ist, Kuhmilch zu trinken, dann werden wir die Kuhmilch auch nicht zur Deckung unseres Calciumbedarfes oder unseres Eiweissbedarfes benötigen.

Dann muss es für Menschen - von Natur aus - eine andere Calcium- und eine andere Eiweissquelle geben. Und die gibt es!!! Es sind grüne Blattgemüse, Wildpflanzen, Samen, Nüsse und Reisproteine!

Mineralstoffmangel lässt sich mit Milch nicht aufheben

Wenn heutzutage Mineralstoffmangelkrankheiten auftreten, z. B. Osteoporose, dann liegt die Ursache dieser Krankheit - wie Sie ja inzwischen wissen - nicht nur in einer geringen Mineralstoffaufnahme, sondern in einer Ernährungs- und Lebensweise, die dem Körper Mineralstoffe raubt! Säurebildende Nahrungsmittel rauben permanent Mineralstoffe aus dem Körper.

Saure Ernährung verursacht Mineralstoffmangel

Wer Mineralstoffe einnimmt und dabei weiterhin säurebildende "Sachen" isst und trinkt (Kaffee, Cola, Limonaden, Milchprodukte, Backwaren, Schokolade und andere Süssigkeiten, Fleisch und Wurst, etc.), der bekommt Mineralstoffmangelkrankheiten.

So viele Mineralstoffe kann man vermutlich gar nicht einnehmen wie sie durch eine solche Ernährung stündlich, ja sekündlich verbraucht werden. Ich würde demnach behaupten, dass das Weglassen all der Säure-Spitzenreiter (Kaffee, Nikotin, Cola, Limonaden, Milchprodukte, Süssigkeiten, Weissbrot, Fleisch und Wurst) weitaus mehr Nutzen hat, als die alleinige Einnahme von täglich mehreren Kilo Mineralstoffen.

Die Menschen leiden also nicht an Mineralstoffmangel, weil sie zu wenig Milch trinken , sondern weil sie - zum Beispiel - zu viel Kaffee (oder Cola oder Alkohol oder Brot oder Fleisch oder.) trinken/essen.

Robert O. Young schreibt zum Thema Milch: "Wie die meisten tierischen Nahrungsmittel sind Milchprodukte mit Hormon- und Pestizidrückständen und Pilzen belastet. Dazu kommt dann noch, dass der Milchzucker weiteren Pilzen als Nahrung dient. Milchprodukte wirken von allen Lebensmitteln am stärksten Schleim bildend. Sie sind starke Säurebildner. Sie können das Krebsrisiko erhöhen."

Die Folgen von Milchverzehr

Laufende und verstopfte Nasen sowie in regelmässigen Abständen wiederkehrende Mittelohrentzündungen, die so schmerzhaft sind, dass Kinder nächtelang weinen, sind heute so üblich, dass sie offensichtlich zum Kindsein einfach dazu gehören. Auch Erwachsene durchleben vorschriftsmässig mehrere Erkältungen pro Jahr und keiner wundert sich darüber.

Asthma, Bronchitis, Heuschnupfen und ständiges Räuspern gehören schon zum Alltag. Neurodermitis und Schuppenflechte sind nur zwei Beispiele aus der schier grenzenlosen Auswahl heutiger Allergien.

Darmbeschwerden bei Säuglingen

Bereits Säuglinge liegen mit nässendem Windelekzem schreiend in der Wiege und wie viele juckreizgeplagte Erwachsene geben sich bei ratlosen, cortisonverordnenden Hautärzten die Klinke in die Hand? Chronische Magen- und Darmbeschwerden wie Darmreizungen, Dickdarmentzündungen und Magengeschwüre sind heutzutage auch nicht mehr in die Rubrik der "seltenen Phänomene" einzuordnen.

Schon frisch gebackene Eltern dürfen sich dank endlos scheinender Koliken, die die Bäuchlein ihrer Schützlinge malträtieren, die Nächte um die Ohren schlagen und unheimliche Bedrohungen namens Osteoporose oder Zahnverfall (Karies) hängen wie düstere Wolken über einem ängstlichen Völkchen. Milch und all die Produkte, die aus ihr hergestellt werden, ist der Hauptverursacher dieser Beschwerden.

Die Blutgruppendiätanhänger werden mir jetzt mitteilen, dass Leute mit Blutgruppe B sehr wohl Milch und ihre Produkte vertragen können, ja sie seien regelrecht für den Milchverzehr geschaffen.

Leider bin ich ein Mensch mit Blutgruppe B und kann daher aus eigener Erfahrung berichten: Diese Blutgruppen-Theorie trifft - zumindest auf mich - nicht zu!! Vielleicht bin ich ja die Ausnahme, die die Regel bestätigen soll. Jedenfalls ereilen mich S O F O R T Verschleimung, Verstopfung und eine laufende Nase, sobald ich ein milchhaltiges Gericht gegessen habe. Meide ich Milch konsequent, dann geht es mir blendend!

Die Qual der Milchkühe

Trotz gigantischer Milchseen wird enorm viel Kraft und Geld in die Zucht von Kühen investiert, die riesige Euter mit einer Leistung von bis zu 8000 Litern pro Jahr mit sich herumschleppen müssen. Nein, herumschleppen müssen sie nicht, denn aufgrund der Anbindehaltung können sie lediglich stehen oder liegen, wobei die meisten sich aus eigener Kraft sowieso nicht mehr erheben können, da sie an Gelenksentzündungen und Knochendeformationen wegen mangelnder Bewegung und einseitiger Belastung leiden.

Dann gibt es da den Kuhtrainer, der die Kuh dazu "anhalten" soll, einen Schritt nach hinten zu gehen, wenn sie mal "muss", damit sie in die Abflussrinne trifft und nicht in ihre Box. Ein Stallausmister ist nämlich nicht vorgesehen und so hängt über dem Rücken der Kuh ein Teil, welches ihr einen elektrischen Schlag verpasst, wenn sie vergisst, den einen Schritt nach hinten zu gehen. Einmal pro Jahr muss ein neues Kalb her, damit der Milchstrom nicht versiegt.

Für die Liebe gibt es keine romantische Wiese und auch keinen feurigen Stier. Künstliche Befruchtung durch den Tierarzt ist angesagt. Nach der Geburt hat nur die Biokuh die Ehre, ihr Neugeborenes etwa drei Tage bei sich zu behalten, dann heisst es Abschied nehmen. Bitte stellen Sie sich das einmal intensiv vor!!!

Wie unersättlich muss die Milchgier, wie unbeschreiblich die Gefühl- und Gedankenlosigkeit sein, um einer Mutter - ob nun Mensch oder Tier - das Kind wegzunehmen. Wie gross muss der Jammer in diesen Fabrikhallen sein? Wie laut die Rufe der Kuh nach ihrem Kind, wie grässlich die Angst des Kindes in all der Einsamkeit und klirrenden (Gefühls-) Kälte seiner Umgebung?

Das Kind wird entweder selbst irgendwann als Milchkuh ausgebeutet oder wird in die Mastabteilung abkommandiert. Die Zustände dort kennt man ja zu Genüge... Inzwischen gehört es zur "normalen" Behandlung einer jeden konventionell in Fabrikhallen gehaltenen Kuh, dass ihr früher oder später die Hörner abgesäbelt werden. Wegen der Verletzungsgefahr! Laut echten Kuhexperten besteht eine solche jedoch nur, wenn man von Kühen und ihren Verhaltensweisen nicht den blassesten Schimmer hat. Was bedeutet also das Hornabsägen? Aggressive Kühe oder dumme, bildungsunwillige Kuhhalter???

Sonntagsspazierung zur Kuh

Was würden Sie ferner davon halten, wenn Sie bei einem Sonntagsspaziergang an einer Weide vorbei kämen, auf der sich ein paar (der wenigen und hoffentlich glücklichen) Kühen tummelten und unter der einen oder anderen Kuh sässen ein oder zwei Leutchen, gutgekleidet wie es sich für den Sonntag gehört, und saugten am Euter der von ihnen auserwählten Kuh?

Sie waren mit ihren Sonntagsschuhen durch die feuchte Wiese und die Kuhfladen gewatet, um sich ihre tägliche Ration Mineralstoffe ,Eiweiss oder was auch immer abzuholen. Finden Sie diese Vorstellung etwa komisch? Haarsträubend? Abartig? Warum denn?

Frische, unbehandelte Milch

Diese Leute trinken wenigstens Rohmilch, direkt von der Kuh, ohne Melkmaschine, ohne Pasteurisierung, ohne lange Transportwege und ohne Kühlung. Abgesehen davon, dass der betreffende Bauer vielleicht nicht allzu begeistert von dieser neuen Variante der Milch-Selbstversorgung durch die Verbraucher wäre, wäre dies die ehrlichste Art und Weise, zur heissgeliebten Milch zu gelangen.

Wobei, wenn ich es mir recht überlege, noch ehrlicher wäre, Sie würden Ihre Mutter aufsuchen und diese um die Brust bitten. Allerdings hätte das vermutlich nur Sinn, wenn Sie eine gewisse Altersstufe - sagen wir drei Jahre? - noch nicht überschritten haben.

Andernfalls würden Sie sich mit extremer Wahrscheinlichkeit ziemlich lächerlich machen und Sie sollten sich damit abfinden, dass es für Mutters Brust einfach ein für alle Mal zu spät ist!! Und nur weil Ihre Mutter nicht den Nerv hat, Sie jahrzehntelang am Busen zu nähren, können Sie doch jetzt nicht einfach eigenmächtig sämtliche Kühe zu ihrem Mutterersatz, ihrer lebenslangen Amme degradieren.

Die "Krone der Schöpfung" ist zu Boden gefallen.

Wie kann man sich als "Krone der Schöpfung" mit dem klügsten Gehirn und der angeblich grössten Intelligenz ausgestattet in diesem Dauer-Nuckel-Zustand allen anderen Wesen dieser Erde haushoch überlegen fühlen? Überlegen, wenn man als einziges Wesen auf diesem Planeten niemals entwöhnt wird?

Was hat das Kalb so begehrenswertes an sich, dass die Menschen unbedingt seine Stelle einnehmen wollen? Was ist es, das die Menschen händeringend nach den tollsten Argumenten suchen lässt, die ihnen weiterhin den Milchverzehr ermöglichen?

Nahrung in Notzeiten

Ursprünglich begann man in unwirtlichen Regionen mit dem Milchverzehr. In Regionen, wo es lange Winter oder Dürrezeiten gab, wo wenig Gemüse und Obstbäume gedeihten. Milch und Milchprodukte waren eine Art Notnahrung.

Unterschiede in der Milchgewinnung

Nun sollten wir differenzieren zwischen der heutigen Milch und derjenigen von früher bzw. derjenigen, die in nicht-industrialisierten Gegenden erzeugt wird. Wenn die Kuh im Kreise "ihrer" Menschenfamilie lebt, von ihr gehegt, gepflegt, liebkost, mit den besten Leckerbissen sprich Weideplätzen verwöhnt und im Winter mit Heu bewirtet wird, dann wird sie die Milch, die ihr Kalb übrig lässt, gerne den sie umsorgenden Menschen schenken.

Diese Milch wird nicht halb so schädlich sein, wie die aus Profitgier und mit abstossenden Methoden ergaunerte Milch, die in den Regalen der Läden steht. Allerdings darf die Milch weder gekocht noch in irgendeiner Art und Weise erhitzt werden. Sie wird in roher, naturbelassener Ausführung getrunken!!! Ein Freudengeschrei werden Sie Ihrem Körper damit aber niemals entlocken können.

Milch ist eine Notfall-Nahrung - mehr nicht

Ihr Körper wird diese Milch höchstens als kurzfristige Notfallnahrung für einen begrenzten Zeitraum akzeptieren und auch nur dann, wenn zwischen Mensch und Kuh ein freundschaftliches Einverständnis und vertrauensvolles Miteinander besteht. Wer in der Lage ist, sich seine Milch auf diese Weise zu besorgen, der möge mit ihr glücklich werden.

Hinweise für Mütter zum Thema Milch:

Das Aufwärmen oder Auftauen von Muttermilch durch Mikrowellen verursacht einen Rückgang der vorhandenen Antikörper in der Milch bei Temperaturen zwischen 20 und 53°C (Paediatrics, 1992; 89:667-9.)

Aufwärmen von Milch für Babys verursacht molekulare Veränderungen in den Aminosäuren. (Journal of the American College of Nutrition, 1994; 13:209-10.)

Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

Gesunde Ernährung ist Ihre Leidenschaft? Sie lieben die basenüberschüssige, naturbelassene Ernährung? Sie möchten gerne die Zusammenhänge zwischen unserer Nahrung und unserer Gesundheit aus ganzheitlicher Sicht verstehen? Sie wünschen sich nichts mehr als all Ihr Wissen rund um Gesundheit und Ernährung zu Ihrem Beruf zu machen?

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Prolei schrieb am 29.04.2018

"Wir informieren unsere LeserInnen nach bestem Wissen und Gewissen"

Sie besitzen KEIN wissen über Rinderhaltung, Sie vermuten und Behaupten,was ich ja schon umfangreich erwiesen habe. Als beispiel nehmen wir mal die Kälber, die nach ihrem Text von Pasteurisierter Milch Sterben.
Also wie steht es dann mit Ihrem Gewissen, wenn Sie die Menschen falsch informieren?
Es wäre doch für den Autor ein leichtes gewesen, das Nachzuprüfen, auch zu der zeit, wo er es geschrieben hat, war es schon seit Jahrzehnten falsch.

"Es handelt sich dabei um vegane Produkte, für die kein Tier weder leiden noch sich "human" töten lassen muss, Produkte, in denen sicher keine Lactose enthalten ist."

Was machen Sie eigentlich beruflich? Oder besser gefragt, was wissen Sie eigentlich von den Produkten, die Sie verkaufen?
Ich habe jetzt mal auf Anhieb in Ihrem Shop nachgesehen und dort z.b. Lactobacillus in etlichen varianten als Inhaltsstoff gefunden. Gut, ist jetzt keine Laktose, wird aber aus Milch gewonnen.
Außerdem hab ich noch Eicosapentaensäure gesehen, was aus fischen gewonnen wird. Soviel dazu.. ich suche jetzt nicht weiter, ich will sie ja nicht Diffamieren :)

"Welch absonderliche Frage, ob wir von Menschen, die diese Produkte konsumieren, sagen können, wie alt diese werden... Wie sollten wir eine solche Untersuchung/Studie durchführen?"

Also sprechen Sie Ihren Produkten die Wirkung ab? Sie wissen nicht, ob es besser ist diese zu nehmen, aber Sie verkaufen es, nach besten Wissen und Gewissen?
Weil Sie wissen das es besser ist? Eventuell wie ein Bauer? Aber nein, dem sprechen sie ja ab, etwas von Tieren zu verstehen, aber Sie verstehen etwas davon..
Sie könnten doch eine Studie in Auftrag geben, oder ein paar Menschen für eine Langzeitstudie zusammentrommeln und anfangen.
Die Studien, die es über Milch oder Tierhaltung gibt erkennen Sie nicht an und reden diese schlecht, aber selber haben Sie nichts vorzuweisen.

"Plötzlich vermenschlichen SIE Kühe, wenn es darum geht, Ihre Art der Tierhaltung und Tierbehandlung zu rechtfertigen und tun so, als hätten Tiere in freier Wildbahn permanent Angst, gefressen zu werden (nur weil SIE diese Ängste hätten), was aber eindeutig nicht der Fall ist, was man leicht erkennen kann, wenn man Wildtiere beobachtet."

Sie müssen richtig lesen. Ich habe geschrieben:
"ich mache es jetzt mal so wie Sie und schlussfolgere einfach mal etwas"
Ich habe das glück in unmittelbarer nähe eines großen Waldes mit Naturschutzgebieten zu wohnen. Ich gehe Täglich mehrere Km mit meinem Hund durch diesen Wald spazieren. Dort kann man Rehe, Wildschweine, Hasen, ja sogar Wölfe beobachten.
Sie haben garantiert noch nie einem Reh beim Äsen zugesehen! Das Reh ist Permanent angespannt und in ständiger Fluchtbereitschaft. (Das liegt nicht an mir und meinem Hund, sowas sehe ich auch von meinem Fenster aus).
Ein Reh frisst, ein anderes hält ausschau. Eine Kuh im Stall frisst und kümmert sich nicht um das ringsherum. Danach lässt sie sich bürsten und geht in ihre Liegebox, wo sie in aller ruhe wiederkäut. Welches Tier ist wohl zufriedener?

Wir haben eine Weide und diese ist nicht winzig. Wenn sie Praktische oder wenigstens Theoretische Erfahrung in der Landwirtschaft hätten, wüssten sie, dass eine "zu enge" Weide gar nicht funktionieren kann. Damit hätte der Bauer keine ruhe, weil er Permanent seine Tiere einfangen müsste.

"Schön, Ihre Tiere dürfen sich also 10 Jahre lang ausbeuten lassen und in dieser Zeit sich 7 bis 8 Mal künstlich besamen lassen und sich ebenso häufig ihr Kalb wegnehmen lassen, das sich dann glücklich schätzen kann, weil es alsbald für Gulasch human getötet wird."

Ich habe das schon erklärt, das die Kuh nicht Tagelang um ihr Kalb trauert. Sie Stellen es sich so vor. ICH UND VIELE ANDERE BAUEREN, HABE ES ERLEBT! Was ist mehr wert? Vorstellung oder Erfahrung? Die Kuh geht Fressen und das Kalb bekommt seine Milch und gut ist. Das Kalb kennt es nicht anders und die Kuh ja wohl auch nicht, sie ist ja auch so aufgewachsen. Sie können nichts vermissen, was Sie nicht Kennen.
Oder haben Sie manchmal Sehnsucht nach einem Mondspaziergang?

Wir vergewaltigen die Tiere nicht. Wenn die Kuh sich Wohlfühlt, wird sie brünstig. Dafür müssen alle Bedingungen stimmen, sonst wird man die Kuh niemals Tragend bekommen! Soviel zur falschen Haltung..
Eine Kuh Rindert ( ist Brünstig) wenn Sie körperlich in der Lage ist, nachkommen zu bekommen. Also was ist so verwerflich daran, das wir dem Nachkommen und das Tier Besamen? Einen Deckbullen haben wir nur beim Jungvieh, bei den Milchkühen ist das eher gefährlich. Das liegt nicht daran, dass wir zu Dumm sind damit umzugehen, die meisten Deckbullen werden irgendwann mal Aggressiv.
Sie nehmen sich, was sie brauchen (z.b. Lactobacillus ) um damit Geld zu verdienen, also hört ihre "Tierliebe" beim Portemonnaie auf? Sind Sie zuletzt nichts anderes als ein Ausbeuter, der sich das nimmt, was er braucht und den Rest (der absolut notwendig zur Herstellung ist) verteufelt? Es ist immer einfach mit dem Finger auf andere zu zeigen..

"Wir glauben, dass viele Menschen, die heute noch Milchprodukte konsumieren und Fleisch essen, dies nicht mehr tun würden, würden sie auch nur einmal 10 Minuten lang beim "humanen" Töten in einem Schlachthof dabei sein."

Da stimme ich ihnen voll und ganz zu! Ich selber möchte auch nicht dabei sein. Ich verlange das auch von niemanden. in Deutschland sind Lebensmittel viel zu billig. Es muss das Bewusstsein beim Verbraucher geweckt werden, das es etwas wertvolles ist, was auf meinem Teller liegt.
Meiner Meinung nach liegt die Lösung nicht im Absoluten Verzicht und Diffamieren von
Lebensmitteln oder ihren Erzeugern, sondern in Nachhaltiger und regionaler Produktion. Offene Betriebe, wo die Menschen sehen können, wie die Tiere gehalten werden. In unserem Betrieb ist es so und es wird sehr gut angenommen. Bei gutem Wetter machen wir ein Tor auf, sodass man beim Melken zusehen kann. Wir hatten schon oft Diskussionen mit Menschen, die im Internet gelesen haben, wie schlecht es den Tieren doch geht. Es konnte sich noch jeder vom gegenteil überzeugen! Aber dazu muss man sich mal bewegen und sein festes Weltbild, was man sich von selbsternannten Experten geben lasen hat, infrage stellen. Aber wem Interessieren schon fakten, wenn für mich alles so passt..

Weiterschreiben macht auch keinen sinn. Von Ihnen kommen immer wieder die gleichen Behauptungen. Das zeigt, das Ihnen Argumente fehlen. Die Behauptungen sind auch Realitätsfern.
Ich habe den eindruck, das Sie ein unglücklicher Mensch sind, der sein scheitern oder seinen Misserfolg auf andere legt. Ernähren Sie sich mal richtig und gehen sie mal mit offenen Augen in den Wald das hebt die Stimmung und Sie lernen noch was dabei :)

Mfg

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Prolei

EPA (Eicosapentaensäure) kann auch aus Algen gewonnen werden. Lactobakterien sind Milchsäurebakterien, das stimmt, wurden jedoch nur deshalb so genannt, weil man sie in der Milch entdeckt hat. Sicher wissen auch Sie, dass diese Bakterien genauso in jedem milchsauer fermentierten Lebensmittel (z. B. Sauerkraut o. ä.) vorkommt, also keinesfalls ausschliesslich in Milchprodukten. Milchsäurebakterien für Probiotika werden in speziellen Nährmedien gezüchtet, die frei von tierischen Bestandteilen sind.

Vielleicht wurde Ihren Kühen inzwischen auch der Mutterinstinkt weggezüchtet. Das wissen wir tatsächlich nicht. Was wir jedoch wissen, ist dass die Kühe sehr wohl tagelang schreien, ganz einfach deshalb, weil wir es schon zigmal SELBST beobachten konnten, was sehr einfach ist, wenn man in einer Gegend umgeben von Milchbauern lebt.

Gerne führen wir die von Ihnen vorgeschlagene Studie durch, sobald wir dafür einen entsprechenden Sponsor gefunden haben. Allerdings wäre es eine Studie zu ganzheitlichen Massnahmen (z. B. Ernährungsumstellung, Darmsanierung o. ä.) und nicht zu bestimmten Produkten, denn Sie wissen ja: Wir verkaufen keine Produkte.

Wie gesagt, der Artikel wird demnächst aktualisiert.

Ansonsten alles Gute und viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

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