Basilikum – Aromatisch und gesund


Basilikum haucht in der Küche den einfachsten Zutaten Leben ein und sorgt bei den unterschiedlichsten Beschwerden für Linderung.


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Basilikum: Gewürz und Heilpflanze

letzte Aktualisierung am 15.06.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

(Zentrum der Gesundheit) – Basilikum ist typisch für die italienische Küche. Ob Pesto, Pasta oder Pizza: Es ist das aromatische Basilikum, welches viele der weltweit beliebtesten Gerichte zu etwas ganz Besonderem macht. Doch das Basilikum ist nicht nur eine Gaumenfreude, sondern auch eine wertvolle Heilpflanze. Basilikum lindert Entzündungen und Gelenkschmerzen, baut Stress ab, beruhigt den Magen und kann sogar multiresistente Bakterien in ihre Schranken weisen. Zusätzlich ist Basilikum eine gute Quelle für Vitamin K, Calcium, Eisen und Betacarotin.

Basilikum: Gewürz und Heilpflanze © mama_mia - Shutterstock.com

Basilikum – Balsam für die Seele

Ist in Europa vom "Basilikum" die Rede, handelt es sich in der Regel um die besonders sortenreiche Art Ocimum basilicum, die im Mittelmeerraum schon seit rund 3.500 Jahren kultiviert wird.

Dabei ist es schwer vorstellbar, dass das aromatische Gewürz lange Zeit gar nicht als kulinarisches Highlight galt, sondern vordergründig als Heil- und Ritualpflanze Anwendung fand. So legten z. B. die alten Ägypter das Basilikum den Pharaonen mit ins Grab und versuchten sich mit seiner Hilfe vor Geistern und Dämonen zu schützen.

Heute zählt das Basilikum zu den beliebtesten Gewürzpflanzen der Erde, woran die Italiener nicht ganz unschuldig sind. Denn egal, wohin sie auch kamen, brachten sie basilikumreiche Rezepte aus ihrer Heimat mit, die überall auf der Welt grossen Anklang fanden.

Bei der obligatorischen Pasta mit Tomatensosse darf das Basilikum nicht fehlen. Und ist es nicht erst das eine Basilikumblatt, das gerade die schnörkellose Pizza Margerita zur Lieblingspizza macht?

Will man jedoch in den Genuss der aussergewöhnlichen Vitalstoffdichte des Basilikums gelangen, dann nützt ein einzelnes Blatt natürlich wenig. In Form von Pesto aber beispielsweise lassen sich leicht auch grössere Basilikummengen geniessen – die dann auch relevante Vitalstoffgehalte liefern.

Basilikum: Die Vitalstoffe

Basilikum enthält viele Spurenelemente, Mineralstoffe und Vitamine, wie z. B. Mangan, Kupfer und Vitamin C. Besonders interessant sind jedoch die folgenden Vitalstoffgehalte (pro 50 Gramm Basilikum (frisch)):

  • 2000 µg Betacarotin: Diese Menge entspricht immerhin der Hälfte der Betacarotinmenge aus Karotten – und Karotten stehen an der Spitze der Betacarotin-Lieferanten. Betacarotin dient dem Körper als Rohstoff für die Vitamin-A-Bildung, wirkt als Antioxidans z. B. Entzündungen entgegen, hält die Nervenzellen gesund, pflegt die Schleimhäute und ist wichtig für die Sehkraft. Aus 2000 µg Betacarotin kann der Organismus etwa 330 µg Vitamin A herstellen (Tagesbedarf 800 µg).

  • 125 mg Calcium für Knochen und Zähne (Tagesbedarf 1000 mg)

  • 3 mg Eisen für die Blutbildung (Tagesbedarf 10 – 15 mg)

  • 88 µg Vitamin K – und zwar in nur 20 Gramm Basilikum. Zwei grosse Esslöffel Pesto reichen somit aus, um rund 100 Prozent des empfohlenen Tagesbedarfs an Vitamin K (70 µg) zu decken. Vitamin K ist wichtig für die Blutgerinnung und den Knochenstoffwechsel und trägt zu einem gesunden Herz-Kreislauf-System Die sogenannte Rotterdam-Herz-Studie hat gezeigt, dass Menschen, die über einen Beobachtungszeitraum von 10 Jahren Nahrungsmittel mit einem hohen Anteil an natürlichem Vitamin K gegessen haben, signifikant weniger Calciumablagerungen in den Arterien aufwiesen. Die Forscher kamen zum Schluss, dass eine Vitamin-K-reiche Ernährung das Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben, um ganze 50 Prozent verringern kann.
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Basilikum in der Volksheilkunde: Die Anwendungsbereiche

Das Basilikum ist keine typische Arzneipflanze, da seine Heilwirkung – im Vergleich zu anderen Heilpflanzen wie z. B. dem Johanniskraut – nicht so stark ausgeprägt ist.

Nichtsdestotrotz ist das Basilikum medizinisch anerkannt und kommt in der Volksheilkunde nach wie vor bei diversen Beschwerden zum Einsatz, z. B. bei:

Basilikum: Die heilenden Wirkstoffe

Die heilende Wirkung stammt insbesondere aus dem ätherischen Öl des Basilikums. Seine Bestandteile (z. B. Linalool, Citral, Eugenol etc.) wirken entzündungshemmend, antibakteriell, schmerzstillend und auch krebsfeindlich.

Auch der Stoff Cineol steckt im ätherischen Öl des Basilikums. Es wirkt schleimlösend und antibakteriell und kann sowohl bei akuten als auch bei chronischen und entzündlichen Atemwegserkrankungen sowie bei Asthma und Heuschnupfen Linderung verschaffen. Studien haben ergeben, dass reines Cineol bei Asthma und bei der Lungenerkrankung COPD die Lungenfunktion deutlich verbessern kann.

Ein weiterer Stoff im Basilikum ist Estragol. Sein Ruf ist hingegen weniger gut. Denn in Studien schädigte Estragol Fruchtfliegen und andere Versuchstiere – und schon hiess es, Kräuter mit Estragol seien für den Menschen gefährlich, was dazu führte, dass Mütter nicht einmal mehr wagten, ihren Kindern Fencheltee zu geben. Denn auch im Fenchel ist Estragol enthalten.

In den betreffenden Untersuchungen wurde jedoch das reine Estragol aus der Pflanze isoliert und hochkonzentriert verabreicht. Derartige Hochdosen nimmt jedoch kein Mensch zu sich, wenn er Fencheltee trinkt oder Pesto isst.

Bei Kleinkindern sowie in der Schwangerschaft und Stillzeit wird allenfalls von hochkonzentrierten Basilikum-Präparaten aus ätherischem Basilikumöl abgeraten. Doch ätherische Öle werden bei Kindern sowieso nur sehr sparsam eingesetzt – und innerlich schon gar nicht.

Der Gehalt und die Zusammensetzung des ätherischen Basilikumöls fällt je nach Sorte, Herkunft und Erntezeitpunkt auch sehr unterschiedlich aus. Den höchsten Gehalt an ätherischem Öl weist die Pflanze kurz vor der Blüte auf.

Basilikum wirkt gegen multiresistente Bakterien

Kommt es zu einer durch Bakterien verursachten Erkrankung, wird diese meist mit Antibiotika behandelt. Problematisch ist die Sache dann, wenn multiresistente Erreger mit im Spiel sind, da ein Grossteil der Antibiotika gegen diese Bakterien eingeschränkt oder gar nicht mehr wirksam ist.

Da die Entwicklung und Verbreitung der multiresistenten Bakterien stetig zunimmt, sind Alternativen gefragt. Diverse Studien haben gezeigt, dass das ätherische Basilikumöl sogar multiresistente Erreger erfolgreich bekämpfen kann.

So haben bulgarische Forscher an der Bulgarian Drug Agency aufgezeigt, dass mit ätherischem Basilikumöl die multiresistenten Stämme der Bakterien Staphylococcus, Enterococcus und Pseudomonas bekämpft werden können.

Basilikum hilft bei Entzündungen

Wo Bakterien sind, treten meist auch Entzündungen auf. Praktischerweise wirkt das Basilikum nicht nur antibakteriell, sondern gleichzeitig entzündungshemmend, was nicht nur bei akuten bakteriell bedingten Entzündungen, sondern auch bei chronischen Entzündungskrankheiten wie z. B. Morbus Crohn, Diabetes, Multiple Sklerose, Arthritis oder Rheuma vorteilhaft sein kann.

Hierbei kommen oft entzündungshemmende Arzneimittel wie die sogenannten nichtsteroidalen Antirheumatika (z. B. Ibuprofen) oder COX-2-Hemmer zum Einsatz, die jedoch mit schwerwiegenden Nebenwirkungen wie z. B. blutenden Magengeschwüren oder Einschränkungen der Nierenfunktion einhergehen können.

Studien haben gezeigt, dass Eugenol aus dem Basilikum ähnlich wie COX-2-Hemmer das entzündungsfördernde Enzym Cylooxygenase (COX) hemmen.

Wie wird ätherisches Basilikumöl angewandt?

Das ätherische Basilikumöl kann innerlich eingenommen, eingeatmet und auch auf der Haut aufgetragen werden.

Basilikumöl: Die äusserliche Anwendung

Da ätherische Öle hautreizend wirken können, wird bei der äusserlichen Anwendung meist empfohlen, das ätherische Öl mit einem Trägeröl (z. B. mit Jojobaöl) zu vermischen. Einige Tropfen des ätherischen Öls auf 50 Milliliter Jojobaöl reichen dabei völlig aus.

Das ätherische Basilikumöl kann z. B. bei Insektenstichen, bei rissiger Haut oder bei Hautkrankheiten helfen. Bei Akne können die entzündeten Hautstellen mit Hilfe des ätherischen Öls oft besser therapiert werden als mit einer Standardbehandlung, wie eine Studie an der Universidad de Cartagena in Spanien gezeigt hat.

Um schmerzende Körperstellen einzureiben, z. B. bei Gelenkschmerzen, kann das Öl aber auch pur verwendet werden (1 bis 4 Tropfen), da durch die Hautreizung hierbei die Produktion der körpereigenen Entzündungshemmer sowie der schmerzstillenden Stoffe bewusst angeregt werden kann (Counterirritant Effekt).

Das Öl kann auch (in winzigen Mengen) auf den Schläfen aufgetragen werden, um Migräne zu lindern, Nervosität zu vertreiben und den Geist zu schärfen.

Basilikumöl: Die innerliche Anwendung

Bei der innerlichen Anwendung wirkt ätherisches Basilikumöl stark entkrampfend und entzündungshemmend, aber auch entspannend und schmerzlindernd. Zu den Anwendungsgebieten zählen z. B. Magen- und Menstruationskrämpfe, Darminfektionen und Blähungen.

Werden ätherische Öle innerlich angewandt, wird grundsätzlich empfohlen, einen Heilpraktiker zu Rate zu ziehen. Die Dosierung liegt in der Regel bei 1 bis 2 Tropfen pro Gabe.

Ausserdem bietet sich das ätherische Öl z. B. bei Unruhe, Depressionen und Schlafstörungen ebenso im Sinne einer Aromatherapie an (Duftlampe).

Wichtig: Achten Sie beim Kauf stets darauf, dass es sich um ein 100 Prozent naturreines, hochwertiges ätherisches Öl handelt. Enthält die Verpackung weder den botanischen Namen noch den Hinweis auf einen kontrolliert biologischen Anbau, dafür jedoch Hinweise wie "Zur Wohnraumaromatisierung", ist das Produkt nicht für die medizinische Behandlung geeignet!

Basilikum-Tee

Basilikum-Tee ist besonders leicht zuzubereiten und anzuwenden. Er hilft z. B. bei Appetitlosigkeit, Blähungen, Magenverstimmung, Unruhe und Schlafstörungen. Zudem kann er bei Rachen-Entzündungen zum Gurgeln verwendet werden.

Übergiessen Sie 1 EL frisches Basilikumkraut mit 150 ml kochendem Wasser und lassen Sie den Tee für 10 Minuten ziehen. Der Tee kann mit Honig gesüsst werden.

Es empfiehlt sich, bei Bedarf zweimal täglich eine Tasse Basilikum-Tee zu trinken, ihn aber – wie bei jedem Kräutertee - nicht dauerhaft anzuwenden, sondern immer wieder mit anderen Kräutertees abzuwechseln.

Basilikum eignet sich zudem bestens als Bestandteil einer Kräuterteemischung – und selbstverständlich als verführerisches Gewürz in der Küche.

Basilikum: Die Primadonna in der Küche

Das Basilikum kann als der Inbegriff der italienischen Küche bezeichnet werden. Das Gewürz harmoniert extrem gut mit allen Gerichten, die Knoblauch, Paprika, Tomaten und Olivenöl enthalten.

In Bezug auf andere Gewürze zeigt das Basilikum jedoch einen sehr dominanten Charakter und tritt am liebsten als Primadonna in Erscheinung. Mit Oregano oder Majoran ist das Basilikum jedoch durchaus bereit, eine verführerische Liaison einzugehen.

Zu den bekanntesten Basilikum-Gerichten zählen die Caprese, ein Salat aus Tomaten und Mozzarella, und natürlich der Pesto alla Genovese, wo das Basilikum eindeutig die Hauptrolle spielt. Der Begriff Pesto kommt übrigens vom italienischen Wort "pestare" (zerstampfen). Dies deutet darauf hin, dass die Sosse früher immer in einem Mörser hergestellt wurde – heute wird oft ein Pürierstab oder Mixer verwendet.

Eine wahre Delikatesse ist ein Pesto aber nur dann, wenn er frisch zubereitet wird. Industriell hergestellter Pesto wird nämlich meist durch Konservierungsstoffe haltbar gemacht und auch das Aroma lässt in den meisten Fällen zu wünschen übrig. Das Rezept für selbstgemachten veganen Pesto finden Sie hier: Vollkornnudel-Pesto.

Abgesehen von den allbekannten Basilikum-Rezepten gibt es jedoch zahllose weitere Möglichkeiten, um das Beste aus dem unverwechselbaren Gewürz herauszukitzeln.

Rezept: Basilikum-Risotto mit Pinienkernen

Dieses Gericht zeigt, dass Basilikum ohne Schnickschnack auskommt und man aus wenigen Zutaten etwas ganz Besonderes machen kann.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 450 g Risotto-Reis
  • Etwa 1 l Gemüsebrühe
  • 36 Basilikumblätter
  • 3 Schalotten
  • 20 g Pinienkerne
  • 8 EL Olivenöl
  • Wenn gewünscht: Parmesankäse (gibt es auch vegan)
  • Meersalz
  • Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  • Spülen Sie die frischen Basilikumblätter kurz mit kaltem Wasser ab und tupfen Sie sie mit einem Stück Küchenpapier sanft trocken.
  • Geben Sie 30 Basilikumblätter, 4 bis 5 EL Olivenöl sowie etwas Salz und Pfeffer in den Mixer und stellen Sie eine homogene Sosse her. Sie können hierbei natürlich auch einen Pürierstab oder einen Mörser verwenden.
  • Schneiden Sie die Schalotten fein auf. Braten Sie sie in 3 EL Olivenöl in einem Topf kurz an.
  • Geben Sie den Reis dazu, rühren Sie um und giessen Sie ihn mit heisser Brühe auf.
  • Lassen Sie das Risotto etwa 15 bis 20 Minuten kochen und vergessen Sie dabei nicht, es immer wieder fleissig umzurühren, damit es nicht anbrennt.
  • Giessen Sie bei Bedarf kontinuierlich mit Brühe auf.
  • Rühren Sie den Pesto und 2 EL geriebenen Parmesankäse unter.
  • Nehmen Sie das Risotto vom Herd und lassen Sie es etwa 5 Minuten ruhen.
  • Verteilen Sie das Risotto dann auf den Tellern und garnieren Sie es mit den gerösteten Pinienkernen und den restlichen Basilikumblättern.

Tipp: Damit das Basilikum seinen frischen Geschmack voll entfalten kann, sollten Sie es entweder gar nicht oder nur einen Teil davon mitkochen.

Basilikum haltbar machen: Basilikumöl

Im Vergleich zu anderen mediterranen Kräutern wie Salbei oder Rosmarin hat das Basilikum den Nachteil, dass es beim Trocknen das Aroma verliert. Aus diesem Grund finden in der Regel die frischen Blätter Verwendung.

Es gibt aber dennoch Wege, um das das Basilikum haltbar zu machen und das Aroma zu konservieren. Sie können das frische Kraut entweder einfrieren, daraus Pesto bereiten oder ein schmackhaftes Basilikumöl herstellen.

Zerkleinern Sie hierfür etwa eine Hand voll Basilikumblätter und geben Sie sie in eine dunkle, verschliessbare Flasche. Füllen Sie dann 500 ml kaltgepresstes Olivenöl in die Flasche und lassen Sie das Basilikumöl bei gelegentlichen Aufschütteln an einem warmen Platz stehen, damit es durchziehen kann.

Entscheidend ist, dass die Blätter stets vollständig mit Olivenöl bedeckt sind, da sonst Schimmelgefahr besteht!

Dann können Sie das Basilikumöl z. B. durch ein Tuch filtern, wieder in eine Flasche giessen und sogar im tiefsten Winter Sommergefühle auf den Tisch zaubern.

Abgesehen von den Blättern können auch die kleinen bläulich-schwarzen Basilikumsamen genossen werden.

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Basilikumsamen schenken Power

Chia-Samen liegen zurzeit voll im Trend, doch auch die Basilikumsamen haben einiges auf dem Kasten. In Thailand finden diese z. B. als Verdickungsmittel Anwendung, da sie beim Kontakt mit Wasser eine schleimartige Konsistenz entwickeln.

Werden Basilikumsamen in Wasser eingeweicht, dehnen sie sich bis um das 30-Fache ihres ursprünglichen Volumens aus – Chiasamen nur etwa um das 12-Fache. Basilikumsamen sind zwar quasi geschmacklos, eignen sich aber prima, um leckere Desserts wie z. B. Pudding herzustellen.

Ferner können Sie die knusprigen Samen als kleinen Snack für zwischendurch pur knabbern (viel Wasser dazu trinken), in Smoothies mixen oder mit ihnen Müslis, Suppen oder Salaten einen besonderen Touch verleihen.

Die kleinen Power-Pakete sind vollgepackt mit vielen wichtigen Vitalstoffen und tun auch dem Darm etwas Gutes.

Ausserdem können Sie die Basilikumsamen zur Sprossenzucht verwenden. Dabei sollten Sie wissen, dass schleimbildende Samen (z. B. Basilikum oder Kresse) nur einmal kurz gewässert und anschliessend nur noch mit einem Wassersprüher bei Bedarf benetzt werden.

Sie können die Samen natürlich ebenso nutzen, um Ihre eigenen Basilikum-Pflanzen selbst zu ziehen.

Basilikum im Garten und auf dem Balkon

Vielleicht haben auch Sie schon die leidvolle Erfahrung machen müssen, dass das im Topf gekaufte Basilikum trotz Pflege schon nach einer Woche abgestorben ist. Dies liegt daran, dass die Pflanzen oft schon sehr gestresst (z. B. durch Kälteperioden) in den Verkauf kommen.

Wenn Sie den ganzen Sommer und bis in den Herbst hinein über frisches Basilikum ernten möchten, sollten Sie die Pflanzen also nicht im Supermarkt, sondern beim Gärtner Ihres Vertrauens kaufen. Wenn Sie Basilikumsamen in einem Topf aussäen möchten, bedenken Sie, dass es sich um sogenannte Lichtkeimer handelt, die nicht mit Erde bedeckt werden dürfen.

Basilikum-Pflanzen benötigen nicht viel Pflege. Wenn die Sonnenkinder ausreichend Wärme und Licht erhalten, die Erde nährstoffreich ist und immer leicht feucht gehalten wird, können Sie sich über ein gesundes, üppiges Wachstum und eine reiche Ernte freuen.

Weitere leckere Basilikum-Rezepte finden Sie unter:

Wir wünschen Ihnen ein gutes Gelingen und ein unvergessliches Geschmackserlebnis!

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(4)

Anonym
geschrieben am: donnerstag, 18. oktober 2012, 11:49
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo, den Artikel über das gesunde Basilikum von 2010 habe ich heute gelesen. Dazu habe ich noch eine Frage. Nun erfuhr ich, das einige der ätherischen Öle des Basilikums Krebs fördern. Welche aktuellen Information zu Basilikum haben Sie inzwischen?? liebe Grüße




Zentrum der Gesundheit:

Vielen Dank für Ihre Mail.
Basilikum enthält wie Estragon, Kerbel, Anis, Muskatnuss, Zitronengras und Fenchel u. a. das ätherische Öl namens Estragol. Ohne Estragol würden die genannten Kräuter nicht so aromatisch schmecken, wie sie das tun. Die Behauptung, Estragol könne unter Umständen an der Entstehung von Krebs beteiligt sein, stammt aus Tierversuchen, bei denen man den Tieren Estragol verabreicht hatte. Man gab ihnen also nicht etwa Basilikum oder Estragon zu essen, nein, sie erhielten das reine, aus der Pflanze isolierte Estragol, so wie es niemals in der Natur vorkommen würde - und zwar in Mengen, die völlig realitätsfern waren. Würde man isolierte Vitamine in diesen Mengen einnehmen, dann käme ebenfalls ein erhöhtes Krebsrisiko ans Tageslicht.
Es wird hier also nicht berücksichtigt, dass in Basilikum und den anderen Kräutern das Estragol im Verbund mit vielen anderen Vitalstoffen und sekundären Pflanzenstoffen enthalten ist, von denen sehr viele sogar sehr krebshemmende Auswirkungen haben, so dass wir davon ausgehen können, dass genau diese Kombination der Mikronährstoffe, so wie sie in der Natur vorkommt, für uns sehr positiv und keinesfalls schädlich ist.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

anonym
geschrieben am: freitag, 01. juni 2012, 16:46
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo, den Artikel über das gesunde Basilikum von 2010 habe ich heute gelesen. Dazu habe ich noch eine Frage. Nun erfuhr ich, das einige der ätherischen Öle des Basilikums Krebs fördern. Welche aktuellen Information zu Basilikum haben Sie inzwischen?? liebe Grüße Andrea




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Andrea,
vielen Dank für Ihre Mail.

Basilikum enthält wie Estragon, Kerbel, Anis, Muskatnuss, Zitronengras und Fenchel u. a. das ätherische Öl namens Estragol. Ohne Estragol würden die genannten Kräuter nicht so aromatisch schmecken, wie sie das tun. Die Behauptung, Estragol könne unter Umständen an der Entstehung von Krebs beteiligt sein, stammt aus Tierversuchen, bei denen man den Tieren Estragol verabreicht hatte. Man gab ihnen also nicht etwa Basilikum oder Estragon zu essen, nein, sie erhielten das reine, aus der Pflanze isolierte Estragol, so wie es niemals in der Natur vorkommen würde - und zwar in Mengen, die völlig realitätsfern waren. Würde man isolierte Vitamine in diesen Mengen einnehmen, dann käme ebenfalls ein erhöhtes Krebsrisiko ans Tageslicht.

Es wird hier also nicht berücksichtigt, dass in Basilikum und den anderen Kräutern das Estragol im Verbund mit vielen anderen Vitalstoffen und sekundären Pflanzenstoffen enthalten ist, von denen sehr viele sogar sehr krebshemmende Auswirkungen haben, so dass wir davon ausgehen können, dass genau diese Kombination der Mikronährstoffe, so wie sie in der Natur vorkommt, für uns sehr positiv und keinesfalls schädlich ist. Derartige Zusammenhänge können Sie in dieser Fernausbildung zur Ernährungsberaterin kennenlernen.

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Ursula Sierck
geschrieben am: dienstag, 30. august 2011, 11:22
eMail-Adresse hinterlegt

Ich habe im Moment viel Basilikum und freue mich über Tipps zur Verwendung.




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Sierck,
vielen Dank für Ihre Mail.

Durchstöbern Sie doch mal unsere Rezepte. Dort finden Sie mit Sicherheit einige Ideen zur Verwendung von Basilikum.

Hier nur zwei Beispiele:

Guten Appetit und beste Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Günther
geschrieben am: donnerstag, 29. april 2010, 18:38

eMail-Adresse hinterlegt
Liebe Redaktion,
ich habe vor zwei Wochen angefangen mehr Basilikum zu essen. Einfach aus einem intelligenten Gefühl heraus - ohne chemische Analyse der Inhaltsstoffe.
Heute werde ich darin durch Ihren Artikel bestätigt.
Danke.
Eine frohe Zeit !
Ihr
Ulrich Günther

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