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  • Frau mit Nackenschmerzen
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Meditation hilft gegen chronische Nackenschmerzen

Einen schmerzenden Nacken kennt fast jeder. Wer sich wenig bewegt, im Alltag viel sitzen muss und stundenlang den Blick auf den Bildschirm gerichtet hält, kennt eine steif verspannte Nackenmuskulatur nur zu gut. Bei manchem wird der Schmerz zum unerträglichen Dauerzustand. Regelmässiges Meditieren kann helfen - so eine Studie. Gleichzeitig bessern sich schmerzbedingte Depressionen.

Stand: 03 Januar 2026
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Volkskrankheit Nackenschmerzen

Wiederkehrende Nackenschmerzen gehen mit starken Verspannungen und Verkrampfungen der Muskulatur und des Bindegewebes in der Nacken- und Schulterregion einher.

Der Schmerz im Nacken ist inzwischen sogar zu einer regelrechten Volkskrankheit geworden, denn viele Menschen verbringen ihren Arbeitsalltag stundenlang am Schreibtisch - oft mit ungesund krummem Rücken und nach vorne hängenden Schultern.

Stress und Leistungsdruck im hektischen Alltag tun ein Übriges, um die Körpersysteme zu überlasten.

Wenn diese Strukturen durch Fehlhaltungen und psychische Dauerbelastungen überbeansprucht und eingeengt werden, kommt es zur schmerzhaften Steifheit des Halses und zu unangenehmen Bewegungseinschränkungen.

Dauern solche Beschwerden länger als drei Monate an, sprechen Mediziner von chronischen Schmerzen.

Bestimmte Übungen können hier helfen, z. B. mit dem * Nackenretter von Liebscher & Bracht - kostenlose Anwendungsvideos inklusive. (Als ZDG-LeserIn erhalten Sie 5 % Rabatt mit dem Rabattcode ZDG5LB).

Depressionen begleiten Nackenschmerzen

Dem Stress und chronischen Dauerschmerz folgen oft seelische Tiefs, die nicht selten in lähmenden Depressionen enden. Die Schmerzgepeinigten fühlen sich antriebslos, mutlos und ängstlich. Die Konzentration und Arbeitsleistung leidet meist erheblich unter der andauernden Belastung.

Deutsche Forscher fanden nun heraus: Wer seine Nackenbeschwerden nicht mit gewöhnlichen Hausmittelchen wie einem Wärmekissen, Massagen, Bewegungs- oder Dehnübungen in den Griff bekommt, kann mit regelmässig durchgeführten Meditationseinheiten erfolgreich gegen die intensive Schmerzwahrnehmung, die Verspannung und das seelische Leid vorgehen.

Eine im Journal of Pain veröffentlichte Studie zeigt die Ergebnisse zweier randomisierter Patientengruppen, deren Probanden alle unter chronischen Nackenschmerzen und einem erhöhten Stresspegel litten.

Während die eine Gruppe an einem spezifischen Bewegungsprogramm teilnahm, wurden die Teilnehmer der anderen Gruppe zur Meditation angeleitet.

Die Forscher verglichen die Therapiewirkungen bei den insgesamt 89 Testpersonen in Bezug auf Veränderungen im Schmerzempfinden, dem Stresslevel und dem allgemein psychischen Wohlbefinden.

Meditation bewirkt Schmerzlinderung und Stressabbau

Nach achtwöchiger Behandlung zeigte sich, dass die Teilnehmer des Meditationstrainings ihre Schmerzwahrnehmung stärker reduzieren konnten als die Patienten der Bewegungsgruppe.

Auch die psychischen Begleiterscheinungen wie depressive Verstimmungen verringerten sich unter den Meditierenden stärker als unter den Sporttreibenden.

Das Meditieren scheint den Schmerzgeplagten zu einem gelasseneren Umgang mit den Anforderungen des Alltags zu verhelfen. Körper und Geist können sich gemeinsam entspannen und das Schmerzempfinden herunter regeln.

Auch der Teufelskreis aus Schmerzen und der Angst vor noch mehr Schmerzen scheint so wirkungsvoll durchbrochen werden zu können.

Die Wissenschaftler erkannten, dass die Meditationstechnik eine einzigartig durchgreifende Methode zur effektiven Schmerzlinderung und Schmerzbewältigung darstellt.

Meditation und Bewegung als Therapiebausteine

Idealerweise sollte ausserdem ein sanftes Bewegungsprogramm in den Alltag integriert werden, das die Nacken-, Schulter- und Rückenmuskeln entspannt und trainiert.

Dies unterstützt zusätzlich den Rückgang der Bewegungsschmerzen, verbessert die Bewegungsfähigkeit des Kopfes, das seelische Allgemeinempfinden und die Lebensqualität.

Mit Meditation und Bewegung als Therapiebausteine bekommen Sie nicht nur Ihre Nackenschmerzen in den Griff, sondern betreiben auch gleichzeitig ein aktives Vorsorgemanagement, um anderen stressbedingten Erkrankungen vorzubeugen.

Wichtig sind aber auch eine gute Matratze und vor allem ein Kissen, das den Nacken stützt und nicht noch weiter verspannt:

* Die Matratze von Liebscher & Bracht sorgt für eine passive Muskeldehnung im Schlaf und ermöglicht eine wohltuende Ausrichtung von Wirbelsäule und Hüftgelenken. Die Matratze ist wendbar, hat 2 Härtegrade (H3 und H4) und 7 Regenerationszonen. Sie bietet Unterstützung für jede Schlafposition, wobei der Körper ergonomisch ausgerichtet wird.

* Dazu gibt es das passende Kissen mit zwei Härtegraden.

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Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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