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Gesundheit
Glauben Sie Ihrem Arzt?

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 02.11.2017
  • 2 Kommentare
Glauben Sie Ihrem Arzt?
© Dragon Images 238688131- Shutterstock.com

Sie sind krank. Sie gehen zum Arzt. Er stellt eine Diagnose und verordnet eine Therapie. Stellen Sie seine Verordnungen in Frage? Erkundigen Sie sich nach möglichen Alternativen? Wägen Sie selbst die Vor- und Nachteile der zur Verfügung stehenden Therapiemöglichkeiten ab? Nein? Das aber sollten Sie tun. Eine Umfrage bei Ärzten zeigte, dass viele von ihnen für sich selbst ganz andere Behandlungen wählen würden, als jene, die sie ihren Patienten angedeihen lassen.

Herr Doktor, was würden Sie tun, wenn Sie an meiner Stelle wären?

Stellen Sie sich vor, Ihnen würde eine lebensbedrohliche Krankheit wie zum Beispiel Darmkrebs diagnostiziert. Sie sitzen bei Ihrem Arzt und besprechen mit ihm die in Frage kommenden medizinischen Möglichkeiten. Da nicht Sie, sondern Ihr Arzt ein Medizinstudium der Schulmedizin hinter sich hat, gehen Sie davon aus, dass er wissen muss, welche Therapie die beste ist.

Sie fragen ihn:

"Herr Doktor, was würden Sie tun, wenn Sie an meiner Stelle wären?"

Natürlich erwarten Sie eine ehrliche Antwort. Das Problem jedoch ist, dass Sie sehr wahrscheinlich nicht die Wahrheit gesagt bekommen.

Ärzte sind nicht (immer) ehrlich

Laut einer Studie, die im Jahr 2011 in der April-Ausgabe der Zeitschrift Archives of Internal Medicine (Arch Intern Med. 2011;171(7):630-634) veröffentlicht wurde, ist das, was Ärzte insgeheim für die beste Wahl halten, oft nicht das, was sie Ihren Patienten als die beste Möglichkeit empfehlen.

Beispiel 1: Darmkrebs-Therapie

Peter A. Ubel, M.D., und sein Forscherteam von der Duke Universität in Durham in North Carolina führten eine Umfrage bei 500 amerikanischen Hausärzten durch. Man stellte den Medizinern zwei Therapiemöglichkeiten für Patienten mit Diagnose Darmkrebs vor und bat sie um ihre Patienten-Empfehlung.

Bei beiden zur Auswahl stehenden Therapien handelte es sich um Operationen, die - nach schulmedizinischen Erkenntnissen - den bösartigen Tumor im Darm bei 80 Prozent der Patienten heilen könnten.

Die Sache hatte jedoch - natürlich - einen Haken. So war Operation Nr. 1 zwar für eine höhere Sterblichkeitsrate bekannt, hatte jedoch - einmal überlebt - weniger negative Nebenwirkungen.

Operation Nr. 2 zeichnete sich durch eine höhere Überlebensrate aus, brachte aber auch häufiger unangenehme Begleiterscheinungen mit sich, wie zum Beispiel der Notwendigkeit eines künstlichen Darmausganges, chronischem Durchfall, Darmverschluss oder Wundinfektionen.

Simple Clean - die Darmreinigung

Ärzte meiden nebenwirkungsreiche Therapien - empfehlen sie aber ihren Patienten

Fast die Hälfte der Ärzte gab den betreffenden Fragebogen zurück. 37,8 Prozent von ihnen gaben an, dass sie - im Falle einer eigenen Darmkrebs-Diagnose - für sich persönlich Operation Nr. 1 wählen würden, also jene mit der höheren Sterblichkeitsrate, aber einer geringeren Wahrscheinlichkeit für ernsthafte Nebenwirkungen.

Ihren Patienten aber hätte ein Grossteil dieser Ärzte Operation Nr. 2 (geringere Sterblichkeitsrate, grössere Wahrscheinlichkeit für ernsthafte Nebenwirkungen) als die bessere Therapie empfohlen.

Beispiel 2: Vogelgrippe-Therapie

Bei einer zweiten Umfrage wurden 1.600 Ärzte zum Thema "Vogelgrippe" befragt. Von der Hälfte dieser Ärzte wollten die Wissenschaftler wissen, wie sie sich selbst behandeln würden, falls sie während einer neuen Vogelgrippe-Welle von dieser Krankheit infiziert würden.

Die andere Hälfte der Ärzte sollte sich dazu äussern, welche Therapie sie Patienten nahe legen würden, die an Vogelgrippe litten.

Höheres Sterblichkeitsrisiko

Zur Auswahl stand lediglich eine einzige Therapiemöglichkeit (Verabreichung von Immunogobulinen) und die Ärzte sollten sich für oder gegen diese entscheiden. Die Sterblichkeitsrate von Patienten, die keine Immunoglobuline verabreicht bekämen, so hiess es in der Umfrage, betrüge 10 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit einer Einweisung ins Krankenhaus (mit durchschnittlicher Aufenthaltsdauer von 1 Woche) liege - ohne Immunoglobuline - bei 30 Prozent.

Allerdings könne auch die Immunoglobulin-Therapie zum Tode führen - aber nur bei einem Prozent der Patienten. Dauerhafte neurologische Lähmungen - als Nebenwirkung der Immunoglobulin-Therapie - erwarte man jedoch bei immerhin vier Prozent der Patienten.

Ärzte meiden Nebenwirkungen, muten sie aber ihren Patienten zu

698 der 1.600 befragten Ärzte beteiligten sich an der Umfrage. 62,9 Prozent von ihnen gaben an, dass sie persönlich die Behandlung mit Immunoglobulinen ablehnen würden, da ihnen das Risiko ernsthafter Nebenwirkungen zu gross sei. Wenn die Ärzte jedoch für ihre Patienten entscheiden sollten, dann empfahl die grosse Mehrheit der Mediziner die Behandlung mit Immunoglobulinen.

Wenn Ärzte raten, ändert sich ihre Denkweise

Patienten, die sich in schwierigen Situationen befinden, fragen oft ihren Arzt um Rat, erklärten die Autoren. Es ist jedoch wenig darüber bekannt, inwieweit die Entscheidung der Ärzte dadurch beeinflusst wird, dass es sich um einen Ratschlag handelt, der nicht sie selbst, sondern "nur" einen Patienten betrifft.

Die Zielperson der Therapie gibt also den Ausschlag für die Art der ärztlichen Empfehlung. Ist es der Arzt selbst oder ein Familienmitglied, das ihm am Herzen liegt, dann fällt diese Empfehlung oft ganz anders aus, als im Falle eines Patienten. Dr. Ubel schlussfolgerte daher, dass allein der Akt des Empfehlens die Denkweise des Arztes (bezüglich einer medizinischen Therapieauswahl) zu ändern scheine.

Angst vor juristischen Konsequenzen

Eine andere logische Erklärung könnte sein, dass Ärzte rechtliche Konsequenzen fürchten. Wenn sie beispielsweise eine Behandlung empfehlen, die eine höhere Sterblichkeitsrate aufweist und der Patient stirbt, dann könnten die Familienmitglieder Anklage erheben.

Entscheiden Sie selbst!

Was auch immer die Erklärung für den Ausgang dieser Studie sein mag, so ist eines glasklar:

  • Die Therapie-Empfehlung eines Arztes ist nicht über jeden Zweifel erhaben.
  • Verlassen Sie sich also nicht auf den Rat eines einzigen Arztes. Holen Sie erstens mehrere Experten-Meinungen ein und sammeln Sie zweitens eigenständig sämtliche Informationen über die zur Auswahl stehenden Therapiemöglichkeiten.

Wägen Sie daraufhin SELBST ab, welche Therapie Ihnen eher zusagt und entscheiden Sie sich erst dann für einen Weg, wenn Sie das Gefühl haben, dass alle Ihre diesbezüglichen Fragen zufrieden stellend beantwortet wurden und Sie einen Therapeuten gefunden haben, bei dem Sie sich wohl, ernst genommen und verstanden fühlen.

Ärzte und Handwerker

Es ist wie mit den Handwerkern. Stellen Sie sich vor, Sie haben die Maler im Haus. Je mehr sie über Farbqualitäten, Imprägnierungen, Arbeitsmethoden etc. wissen, um so eher sind Sie dazu in der Lage, fähige Handwerker zu engagieren oder rechtzeitig zu erkennen, wenn die bereits engagierten "Experten" pfuschen.

Bei der Ärztewahl ist es nicht anders. Je mehr Sie selbst über deren Fachgebiet wissen, um so leichter fällt Ihnen die korrekte Beurteilung eines Therapeuten und um so erfolgreicher verläuft Ihre Suche nach einem Arzt, der Sie in Ihrem Sinne betreuen kann.

Quelle:

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toni schrieb am 14.11.2015

Sehr geehrte Damen und Herren,ich möchte Sie auf ein Problem aufmerksam machen, was mir sehr am Herzen liegt und welches meiner Meinung nach nicht oft genug angesprochen wird. Was ich hier mache, kann man als Sabotage bezeichnen und als Schneiden ins eigene Fleisch, aber letzteres tut mir überhaupt nicht weh, wenn ich sehe, welches Leid ich anderen (auf Anordnung) zufüge.Was ich sagen möchte, stellt einerseits mein persönliches Gewissenskonflikt dar, betrifft aber auch viele andere Menschen, die wie ich im Gesundheitswesen arbeiten oder deren Kunden, die Patienten. Es geht um Gesundheitswesen als ein erfolgreiches Geschäftsmodell und seine Kunden, die in Wirklichkeit zu seinen Opfern geworden sind. Klagen über steigende Kosten und demografische Entwicklung sind lediglich eine Fassade, man hat längst gelernt, aus der Not eine Tugend zu machen.

Mit Krankheiten lässt sich sehr gut Geld verdienen, das ist bekannt. Medizinische Leistungen können auch lebensrettend sein, doch in unserer Gesellschaft sind sie meistens nichts als Dienstleistungen und Ware. Was mich daran stört, ist, dass der Kunde keine Wahl hat, wie in einem Geschäft oder Restaurant, ob er sie annimmt oder ablehnt. Sein Unwissen und Vertrauen wird gnadenlos ausgenutzt, Steigerung der Lebensqualität wird auf die Fahnen geschrieben, doch tatsächlich sinkt sie. Dieses System zerstört Menschenleben. Die sogenannten Patientenrechte werden mit Füßen (in teuren Schuhen) getreten. Was man Patienteninformation- und Beratung nennt ist eine Werbe- und Überzeugungsstrategie, sie ist so brutal und unfair, dass die Werbeplakate für Fastfood und große Konsummarken daneben erblassen. Dabei ist Medizin keinesfalls weniger schädlich als dieses Fastfood.

Wenn wir lernen, unseren alltäglichen Konsum kritisch zu betrachten, uns immer häufiger fragen, woher die Ware kommt, unter welchen Bedingungen wurde sie hergestellt, und was ist in ihr enthalten, wer profitiert davon, dass ich sie kaufe, und das wichtigste, ob ich sie wirklich brauche, dann können wir auch Medizin als ein solches Produkt betrachten und kritisch hinterfragen. Die Aufklärungsformulare sind einwandfrei formuliert. Doch es ist bekannt, dass der Mensch nur einen geringen Teil der erhaltenen Informationen behalten kann. Ob dies bewusst ausgenutzt wird, sei dahingestellt. Man kann den Ärzten keine Bösartigkeit vorwerfen. Aber sehr wohl ihre eigene Unwissenheit und Kritiklosigkeit im Bezug darauf, was sie selbst tun. Patienten, die eine Therapie ablehnen oder sich „gegen den ärztlichen Rat“ entlassen lassen, werden als dumm und stur abgestempelt, doch ich behaupte: etwas abzulehnen ist die beste Entscheidung, die ein Patient treffen kann.

Besonders schmerzhaft ist, dass derzeit die Patientengruppe zum Opfer der Willkür der weißen Kittel wird, die sich am wenigsten dagegen wehren kann: die alten Menschen. Man nimmt ihnen ihre letzten Lebensjahre weg, um einen Kapital daraus zu schlagen. Maximaltherapie bis zum bitteren Ende! Statt die verbleibende Zeit mit ihren Familien zu verbringen, liegen sie medikamentös ruhiggestellt in Krankenhausbetten, halbherzig gepflegt von gestressten und vollkommen überforderten „Schwestern“. Ein 87-jähriger Mann, „fit, mobil, klar (im Kopf)“, wie man ihn im Klinikjargon beschreiben würde, kommt mit einer kleinen Wunde am Zeh, bekommt eine Bypass-OP und liegt wochenlang mit Durchgangssyndrom im Bett, er ist verwirrt, laut und aggressiv, wehrt sich mit Kraft.

Um ihn von seinen Ausscheidungen sauber zu machen, muss man ihm erst eine Spritze mit Beruhigungsmittel in den Oberschenkel einjagen, die Operationswunden sind infiziert, weil er die Verbände abreißt, um ihm Antibiotika zu verabreichen, muss man ihn wieder ruhig stellen, damit er sich den venösen Zugang nicht ausreißt. Seine Ehefrau, die jeden Tag zu Besuch kommt, weint verzweifelt an seinem Bett, auch sie erkennt er nicht wieder und beschimpft sie aufs übelste. Zuletzt weigert er sich zu essen und zu trinken, schreiend: "Ihr wollt mich doch vergiften!", intravenös lässt er sich auch kaum etwas geben, innerhalb von 2-3 Tagen verschlechtert sich sein Zustand noch weiter und dann helfen die Infusionen auch nicht weiter, er verstirbt am Nierenversagen. Da fragt man sich: war es das alles wert? Er hätte jetzt noch zu Hause mit seiner Ehefrau sein können, auch mit der Kleinen Wunde am Zeh. Gelohnt sich das natürlich fürs Krankenheus, das mächtig abkassiert hat für die OP und andere "Behandlungsmaßnahmen".

Eine 93-jährige (!) Frau wird wegen „Magenprobleme“ (!) ins Krankenhaus eingewiesen, sie ist ebenfalls noch ganz rüstig, als sie jedoch nachts aufsteht, um auf Toilette zu gehen, stürzt sie dort auf den Boden und bricht sich die Hüfte. Nun ist sie ans Bett gefesselt, verzweifelt, hilflos und hat Schmerzen. Eine Operation steht an, wie sie diese übersteht und ob sie sich davon erholt, fragen sich alle Beteiligten. War denn das nötig, sie mit ihren ursprünglichen Beschwerden ins Krankenhaus einzuweisen? Wäre das alles vermeidbar gewesen? Das sind keine Einzelfälle sondern der bittere Alltag in den Krankenhäusern. Auch beispielsweise onkologische Patienten lässt man lieber auf dem Operationstisch sterben und vergiftet die letzten verbleibenden Tage mit Chemotherapien, statt sie nach hause, in die vertraute Umgebung zu ihren Familienangehörigen oder zumindest in die Palliativpflege (die in Deutschland wirklich auf einem sehr hohem Niveau erfolgt, worauf wir auch stolz sein können) zu entlassen, wo sie endlich zur Ruhe kommen können...

Ich werde ebenfalls nicht selten Zeugin davon, wie kürzlich verstorbenen Patienten Osteosyntheseelemente direkt auf ihren Betten herausmontiert werden, weil diese ja viel Geld kosten und wiederverwendet werden können. Es ist ein Geschäft, was soll man sagen. Ich kann nur nochmals betonen: unser Problem ist nicht die immer älter und angeblich kränker werdende Bevölkerung, sondern das medizinische Überangebot und die unfairen Verführungsmethoden, es zu nutzen. Ich appelliere an die Menschen: überlegen Sie es sich bitte sehr gut, bevor sie Ihre Eltern oder auch sich selbst in die Klinik einweisen lassen. Und jedes Mal, wenn Sie zum Arzt gehen wollen, fragen Sie sich: brauchen Sie das wirklich? Denn: es gibt sehr wohl Alternativen! Medizin strebt das absolute Monopol in der Krankheitsbehandlung an, aber es gibt eine Menge Dinge, die Sie sogar selbst, ganz allein für Ihre Gesundheit tun können! Neulich bekam ich das Gespräch zweier Kolleginnen mit, die der Altersgruppe angehören, auf welche die Vorsorgewerbung abzielt, worüber sie sich auch unterhalten haben: die Vorsorgeuntersuchungen. Sie sagten, sie „müssten“ eigentlich Mammografien, Darmspiegelungen und noch vieles mehr machen lassen, tun es aber nicht, sind sich aber auch über den Nutzen und Notwendigkeit unsicher, zumal die Untersuchungen an sich sehr stressig sind.

Ich kann ihr Unbehagen sehr gut verstehen, denn sie sehen ja jeden Tag selbst, was aus denen wird, die sich auf dieses Spiel einlassen. Ich will die Medizin nicht komplett verteufeln, die Akutversorgung bei Not- und Unfällen soll maximal gut sein und ist absolut gerechtfertigt, doch in der Behandlung der chronischen Krankheiten befinden wir uns auf dem Holzweg. Letzteres ist ein skrupelloses Geschäft mit wenig bis gar keinen Nutzen, eher sogar Schaden für Patienten. Mein größter Wunsch wäre, wie bereits erwähnt, dass die Patienten sich damit möglichst kritisch auseinandersetzen würden und stets daran denken, dass es hierbei nicht mal um Ihr Geld geht, sondern um ihr Leben und die Lebensqualität, das wertvollste und das einzige überhaupt, was wir besitzen. Was ich nun mit meinem Gewissen in meinem Berufsleben mache, darauf habe ich noch keine Antwort. Mir dreht sich der Magen um jedes Mal, wenn mir bewusst wird, dass ich ein Teil dieser schrecklichen Maschinerie bin. Doch ich denke, das Bewusstmachen des Problems ist der erste Schritt zu dessen Lösung. Deshalb wünsche ich mir, dass möglichst viele Menschen sich ebenfalls damit auseinandersetzen und ihre eigenen bewussten Entscheidungen treffen. Bestehen Sie auf Ihren Patientenrechten. Glauben Sie nicht alles, was die „Engel in Weiß“ erzählen, denn die haben auch nichts als ihren Glauben. (Und machmal auch kein Gewissen)

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