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Wie kommunizieren Sie? Testen Sie Ihre Kommunikationsfähigkeit

Gute Kommunikation ist entscheidend für glückliche Beziehungen und Erfolg im Beruf. Wie steht es um Ihre Kommunikationsfähigkeit? Wir haben für Sie sechs Übungen zusammengestellt, mit denen Sie erkennen, wie gut Sie kommunizieren können. Zusätzlich erklären wir, wie Sie mit schwierigen Menschen kommunizieren. Dies ist Teil 3 unserer Kommunikationsserie.

Fachärztliche Prüfung: Gert Dorschner
Aktualisiert: 22 Februar 2024

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6 Übungen, um Ihre Kommunikation bewusst wahrzunehmen

Obwohl Kommunikation zum Alltag gehört, sind sich viele Menschen nicht bewusst, was dabei zu beachten ist. Das heißt jedoch nicht, dass das für immer so bleiben muss − denn gute Kommunikation kann gelernt werden. Dafür ist es wichtig, sich bewusstzuwerden, wie Kommunikation funktioniert und wie man selbst kommuniziert. Um die nachfolgenden Übungen gut verstehen zu können, sind die beiden ersten Teile unserer Kommunikationsserie wichtig: Wie Ihnen gute Kommunikation gelingt und 8 Tipps für eine gelungene Kommunikation

1. Auf welchem Ohr empfangen Sie Nachrichten?

Wie im Abschnitt „Persönlichkeitstypen in der Kommunikation“ beschrieben, unterscheiden sich Menschen darin, wie sie Äußerungen ihres Gegenübers hören. Viele Menschen haben ein bevorzugtes Ohr, auf dem sie Nachrichten empfangen oder sind sogar besonders empfindlich auf einem der Ohren. Für eine gelungene Kommunikation ist es jedoch wichtig, eine Nachricht auf allen vier Ohren zu hören. Versuchen Sie bei dieser Übung herauszufinden, auf welchem Ohr Sie bevorzugt Nachrichten empfangen.

Angenommen, Sie treffen sich mit einem Freund, der zu Ihnen sagt „Du bist aber spät dran“, wie würden Sie reagieren?

  1. Sachohr: Würden Sie nur die Information hören, die durch die Aussage vermittelt werden soll (dass Sie spät dran sind) und erwidern „Ja stimmt, du hast recht, entschuldige“? Sind Sie dabei etwa taub für die Anspielung darauf, dass Ihr Gegenüber Sie mit der Aussage dazu veranlassen möchte, das Haus das nächste Mal früher zu verlassen?
  2. Selbstoffenbarungsohr: Würden Sie sich in den anderen hineinversetzen und etwa sagen „Ja stimmt, tut mir leid, du musstest wirklich lange warten“? Ignorieren Sie dabei möglicherweise die Kritik an Ihnen, dass Sie das Haus zu spät verlassen haben?
  3. Beziehungsohr: Würden Sie die Aussage mit ihrer Beziehung in Zusammenhang bringen und etwa beleidigt reagieren, indem Sie sagen „Immer wirfst du mir vor, dass ich zu spät bin, obwohl ich mich eh schon so beeile“? Oder würden Sie diese nicht ernst nehmen, weil sie sonst nie zu spät kommen und sagen „Sehr lustig, sonst bist immer du diejenige, die zu spät kommt“? Oder würden Sie Verständnis zeigen und antworten „Ich weiß, wie sehr dich das an mir stört, entschuldige“?
  4. Appellohr: Neigen Sie dazu, sich zu überlegen, zu was Sie Ihr Freund mit der Aussage veranlassen möchte und würden etwa antworten „Bitte entschuldige, ich werde das Haus das nächste Mal früher verlassen“? Überlegen Sie sich auch, ob Sie anders reagieren würden, wenn ein Elternteil oder Ihr Partner zu Ihnen sagt, dass Sie spät dran sind.

Achten Sie in den nächsten Tagen darauf, wie Sie auf Aussagen nahestehender Personen reagieren und überlegen sie sich, warum Sie so reagieren. Haben Sie etwa bestimmte Erfahrungen gemacht, die dazu geführt haben?

2. Was meint Ihr Gegenüber mit der Aussage?

Versuchen Sie bei dieser Übung, sich in Zukunft mehr Zeit zu lassen, bis Sie antworten und überlegen Sie sich vorher, was Ihr Gegenüber überhaupt mit der Aussage gemeint hat. Dafür ist es wichtig, gut zuzuhören und sich in den anderen hineinzuversetzen.

Angenommen, Sie laden einen Freund zu sich zum Essen ein und dieser sagt: „Das Kochen ging aber schnell“. Vielleicht tendieren Sie dazu anzunehmen, dass er meint, Sie hätten beim Kochen nicht sorgfältig gearbeitet. Wenn Sie sich jedoch mehr Zeit mit Ihrer Antwort lassen, fällt Ihnen vielleicht ein, dass Ihr Freund zu Beginn meinte, wie hungrig er schon wäre. Möglicherweise meint er mit der Aussage daher, dass er sich darüber freut, dass das Essen schon fertig ist.

Es gibt jedoch immer wieder Situationen, in denen nicht so deutlich hervorkommt, was das Gegenüber damit sagen will. Scheuen Sie sich daher nicht davor, nachzufragen, was gemeint ist − denn nur so können Missverständnisse vermieden werden. Das Nachfragen muss dabei auch nicht stocksteif und ernst erfolgen, sondern kann die Stimmung auflockern, indem Sie einen Spaß machen und sagen: „Wie meinst du das? Freust du dich darüber oder fürchtest du, ich serviere dir jetzt ein Tiefkühl-Fertigmenü aus der Mikrowelle?“

3. Achten Sie auf Ihre Körperhaltung

Achten Sie in den nächsten Tagen bewusst auf Ihre Körperhaltung. Wie ist Ihre Körperhaltung, wenn Sie mit jemand anderem sprechen? Verschränken Sie Arme oder Beine oder nehmen Sie eine offene Haltung ein? Stehen oder sitzen Sie gekrümmt oder aufrecht? Halten Sie Blickkontakt oder weichen Sie dem Blick Ihres Gegenübers häufig aus? Spielen Sie mit Ihren Fingern oder wippen Sie mit dem Fuß? Beobachten Sie auch, ob Ihre Körperhaltung und Ihre Worte übereinstimmen. Sagen Sie etwa „Ich freue mich“ und blicken dabei mit ernstem Gesichtsausdruck auf den Boden?

4. Hören Sie aktiv zu?

Erinnern Sie sich an das letzte längere Gespräch, das Sie geführt haben. Haben Sie Ihrem Gegenüber aktiv zugehört oder sind Sie mit den Gedanken häufig abgeschweift? Können Sie sich noch erinnern, was Ihr Gegenüber Ihnen erzählt hat? Haben Sie Fragen gestellt, wenn Ihnen etwas unklar war? Haben Sie sich in Ihr Gegenüber hineinversetzt, um seine Sichtweise besser nachvollziehen zu können? Wenn Sie dies nicht bereits machen, versuchen Sie in Ihrem nächsten Gespräch bewusst aktiv zuzuhören, Fragen zu stellen und sich in den anderen hineinzuversetzen.

5. Kommunizieren Sie respektvoll?

Achten Sie in den kommenden Tagen darauf, wie wertschätzend Sie andere während eines Gesprächs behandeln. Halten Sie häufig Monologe und lassen Ihren Gesprächspartner selten zu Wort kommen? Lassen Sie Ihr Gegenüber aussprechen, auch wenn Sie bereits wissen, was er sagen möchte? Zeigen Sie Interesse am Standpunkt Ihres Gegenübers? Versuchen Sie auch seinen Standpunkt zu verstehen oder akzeptieren Sie diesen zumindest? Oder versuchen Sie, ihn von Ihrer Meinung zu überzeugen?

6. Gibt es Faktoren, die Sie am Zuhören hindern?

Vielleicht erinnern Sie sich an ein Gespräch in den letzten Wochen, bei dem es Ihnen schwerfiel, sich zu konzentrieren und aktiv zuzuhören. Überlegen Sie, warum das der Fall war. Lag es an den Hintergrundgeräuschen? Am Klingeln des Handys? Daran, dass Sie mit Ihren Gedanken abwesend waren oder generell Schwierigkeiten damit haben, sich zu konzentrieren? Oder dass Sie sich körperlich oder psychisch nicht fit fühlten?

Natürlich ist es nicht immer möglich, alle störenden Geräusche, ablenkenden Gedanken oder andere Dinge „abzuschalten“, die einen daran hindern, zuzuhören. Ein erster wichtiger Schritt besteht jedoch darin, sich ihnen bewusst zu werden. Somit können Sie etwa das nächste Mal einen ruhigeren Ort wählen, Ihr Handy auf lautlos schalten oder das Treffen verschieben, wenn Sie sich nicht gut fühlen.

Achtsamkeitsübungen und Meditation können dabei helfen, sich aufdrängende Gedanken oder Gefühle besser unter Kontrolle zu haben. In unserem Artikel Konzentrationsschwäche: 16 Tipps für einen besseren Fokus geben wir Ihnen zudem Tipps, wie es Ihnen gelingt, sich besser zu konzentrieren und zeigen auf, welche Ursachen Konzentrationsstörungen haben können.

Wie man mit schwierigen Menschen kommuniziert

Nicht immer haben wir es mit Menschen zu tun, die sich bewusst sind, wie sie mit anderen kommunizieren oder die bereit dazu sind, ihr Kommunikationsverhalten zu verändern. Sicherlich kennen Sie Menschen in Ihrem Umfeld, mit denen die Kommunikation schwerer fällt, da sie etwa nicht beim Thema bleiben können, unkonzentriert sind und nicht zuhören, ständig auf ihr Handy schauen, Ihnen ins Wort fallen, Monologe halten und sie kaum zu Wort kommen lassen oder Witze machen, obwohl Sie gerade über ein ernstes Thema sprechen.

Auch die Kommunikation mit Narzissten kann eine Herausforderung sein. Denn sie sind nicht wirklich an Ihrem Gegenüber interessiert, geschweige denn, dass sie sich in ihr Gegenüber hineinversetzen. Sie sprechen am liebsten über sich selbst, halten Monologe und lassen den anderen kaum zu Wort kommen. Doch wie geht man am besten mit solchen Menschen um?

Wenn Ihr Gegenüber nicht zuhört

Verschiedene Gründe können ausschlaggebend dafür sein, dass Ihr Gegenüber nicht zuhört – fragen Sie sich daher erst, warum Ihr Freund, Partner oder Arbeitskollege nicht zuhört. Ist er gestresst? Ist er generell unkonzentriert und mit den Gedanken abwesend? Merken Sie, dass er, während Sie sprechen, schon überlegt, was er als nächstes sagt? Kann er seine Augen kaum von seinem Handy abwenden? Oder geht es ihm gesundheitlich nicht gut? Sprechen Sie das Problem an.

So könnten Sie etwa zu einer Freundin sagen: „Ich habe das Gefühl, dass du häufig nicht bei der Sache bist, wenn ich mit dir spreche. Ich finde es schwierig, so zu einer Lösung des Problems zu kommen“. Ist Ihre Freundin häufig gestresst, etwa durch Arbeit oder Familie, und kann deswegen nicht zuhören, könnten Sie vielleicht einen Termin finden, an dem sie besser Zeit hat.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass Sie während des Gesprächs immer wieder Fragen stellen und Ihr Gegenüber miteinbeziehen. Sie könnten etwa fragen: „Wie siehst du das denn?“ oder „Wie würdest du darauf reagieren?“. So wird Ihr Gegenüber dazu motiviert, Ihnen zuzuhören und verliert nicht so schnell das Interesse. In jedem Fall ist es wichtig, dass Sie sich nicht verunsichern lassen, wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihnen nicht zugehört wird − sprechen Sie mit lauter und kräftiger Stimme und behalten Sie eine aufrechte Körperhaltung bei.

Wenn Ihr Gegenüber Sie ständig unterbricht

Bestimmt kennen Sie Menschen, die es nicht abwarten können, bis Sie zu Ende gesprochen haben und Sie mitten im Satz unterbrechen. Sie erzählen etwa gerade von Ihrem Arbeitstag: „Stell dir vor, ein Kollege hat mir heute so ein liebes Kompliment gemacht. Er hat…“ und plötzlich unterbricht Ihr Gegenüber Sie und erzählt seine Geschichte: „Mir hat letztens auch jemand so ein schönes Kompliment gemacht…“. Natürlich besteht auch hier die Möglichkeit, das Problem direkt anzusprechen und zu sagen: „Ich war noch nicht ganz fertig mit meiner Erzählung, du kannst mir aber gleich deine Geschichte erzählen“.

Werden Sie jedoch häufig unterbrochen, etwa wenn Sie vor einer größeren Gruppe sprechen, lassen Sie sich nicht irritieren. Sagen Sie „Halt, ich war noch nicht fertig“ und wiederholen Sie den Satz ( 2 ). Auch hier gilt es mit lauter, kräftiger Stimme und aufrechter Körperhaltung zu sprechen. Sie können jedoch auch mit Humor reagieren und sagen: „Herzlich willkommen in der Mitte meines Satzes. Ich hoffe du genießt deinen Aufenthalt“. Damit werden Sie bestimmt für ein paar verdutzte Gesichter sorgen.

Wenn Ihr Gegenüber ständig das Thema wechselt

Angenommen, Sie erzählen Ihrer Freundin gerade über Ihren Urlaub und erwähnen dabei das Wort „Liegestuhl“. Ihre Freundin nimmt das als Anlass, von Ihren neuen Gartenmöbeln zu erzählen, die sie sich gekauft hat. Eine Möglichkeit damit umzugehen wäre, Ihre Freundin freundlich darauf hinzuweisen, dass sie zu einem unpassenden Zeitpunkt das Thema wechselt. Sie könnten etwa sagen: „Oh das freut mich, dass du tolle Gartenmöbel gefunden hast. Ich war noch nicht ganz fertig mit meiner Erzählung über den Urlaub, aber du kannst mir ja danach noch ausführlich davon berichten, sonst vergesse ich noch, was ich sagen wollte“.

Wechselt Ihre Freundin häufig das Thema, könnten Sie sie das Problem auch direkter ansprechen, etwa indem sie zu ihr sagen: „Ich kann mich wirklich schwer auf ein Thema konzentrieren, wenn wir ständig über etwas anderes sprechen. Ist es ok für dich, wenn wir noch kurz beim Thema Urlaub bleiben?“.

Wechselt Ihr Gesprächspartner häufig das Thema, könnte es auch daran liegen, dass es ihm unangenehm ist, darüber zu sprechen. Vielleicht möchte er nicht über Beziehungen sprechen, weil er seine letzte Trennung noch nicht verarbeitet hat. Sprechen Sie das Problem an oder respektieren Sie es, wenn Sie merken, dass er das Thema meidet.

Wenn Ihr Gegenüber Monologe hält

Manche Menschen hören nicht mehr auf zu sprechen und verlieren sich häufig in Einzelheiten. Auch hier könnten Sie Ihr Gegenüber charmant darauf hinweisen, indem Sie sagen: „Wow, du hast ja wirklich viel zu erzählen, da komme ich ja gar nicht mehr zu Wort“. Bei manchen Menschen hilft es jedoch nur, wenn Sie eine kurze Atempause nutzen, um das Wort zu ergreifen ( 2 ). Sie könnten etwa beginnen, indem sie sagen: „Jetzt muss ich dir mal von meinem aufregenden Erlebnis erzählen…“.

Wenn Ihr Gegenüber ständig Witze macht

Bestimmt ist Ihnen schon einmal jemand begegnet, der jedes Gesprächsthema zum Anlass dafür nimmt, einen Witz zu machen. Möchte man jedoch über ein ernstes Thema sprechen, können Witze schnell unpassend werden. Angenommen, Sie erzählen, dass Sie gerade sehr unter der Trennung von Ihrem Partner leiden und sich kaum motivieren können, das Haus zu verlassen und ihr Gegenüber erwidert darauf: „Ist eh besser, wenn du das Haus nicht verlässt, sonst fängst du dir gleich wieder so einen Idioten ein wie deinen Ex“.

Eine Möglichkeit besteht darin, die Aussage mit Humor zu nehmen und etwa zu kontern: „Sprichst du etwa aus Erfahrung?“. Wenn Sie jedoch das Gefühl haben, nicht ernst genommen zu werden und Sie die Witze einfach nur unpassend und respektlos finden, ist es wichtig, Grenzen zu setzen. Daher besteht eine weitere Möglichkeit darin, Ihrem Gegenüber mitzuteilen, wie es Ihnen damit geht. Sie könnten etwa sagen: „Das ist ein sensibles Thema für mich und ich fühle mich von dir nicht ernst genommen, wenn du ständig Witze machst. Hör bitte auf damit“.

Wie Sie mit einem Narzissten kommunizieren

Narzissten beanspruchen die meiste Gesprächszeit für sich, denn sie selbst sind sich am liebsten. Sie prahlen, wissen alles besser, unterbrechen häufig, halten Monologe und möchten die Kontrolle über das Gespräch erlangen. Sich bewusst zu sein, wie Narzissten kommunizieren, ist schon einmal der erste Schritt für eine gelungene Kommunikation – denn wie der Narzisst mit Ihnen spricht, sollten Sie sich keinesfalls zu Herzen oder persönlich nehmen.

Versuchen Sie, in der Kommunikation Grenzen zu setzen. Wie oben bereits beschrieben: Sprechen Sie Ihren Satz zu Ende und lassen Sie Sich nicht unterbrechen oder weisen Sie Ihn bestimmt darauf hin, dass Sie noch nicht fertig waren. Unterbrechen Sie seine Monologe mit lauter und kräftiger Stimme. Bleiben Sie ruhig und geduldig mit dem Narzissten und äußern Sie Ihre Bedürfnisse ohne Schuldzuweisung und aus der Ich-Perspektive, z. B.: „Ich habe das Gefühl, dass ich keine Zeit mehr mit anderen Menschen verbringen darf, die mir wichtig sind. Immer kommt ein Streit zustande, sobald ich dir erzähle, dass ich jemanden treffe. Ich möchte in Zukunft zwei- bis dreimal in der Woche etwas mit Freunden oder meiner Familie unternehmen.“

Versuchen Sie zudem, Beweise für Ihre Aussagen zu sammeln (schreiben Sie sich z. B. auf, wann wieder ein Streit zustande kam), denn andernfalls wird der Narzisst Sie als Lügner darstellen und Ihnen weismachen wollen, dass er kein Problem damit hat, wenn Sie etwas mit Freunden oder Familie unternehmen wollen ( 3 ).

Mehr über die Anzeichen für Narzissmus lesen Sie in unserem Artikel

Menschen meiden, die nicht guttun

Nicht immer besteht die Möglichkeit, Menschen zu meiden, mit denen eine gute Kommunikation schwer möglich ist. Haben Sie etwa einen schwierigen Arbeitskollegen, werden Sie kaum den Job wechseln, sondern Möglichkeiten finden, mit ihm auszukommen. Ist jedoch die Kommunikation mit einem Freund, dem Partner oder einem Familienmitglied auf Dauer schwierig und belastend – etwa weil er Sie immer wieder spüren lässt, dass Sie ihn nicht interessieren, weil er nicht aktiv zuhört oder ständig nur über sich selbst spricht – und ist dieser auch nicht bereit, sein Verhalten zu verändern, kann es oftmals besser sein, diesen Menschen zu meiden.

Bewusst kommunizieren

Nach all unseren Informationen über Kommunikation werden Sie feststellen, dass Sie nun nicht nur besser mit anderen Menschen zurechtkommen und sich Dinge in vielen Lebensbereichen sehr viel besser und schneller klären und erledigen lassen, Sie werden auch sich selbst besser kennengelernt haben und sind sich über viele Ihrer persönlichen Eigenheiten klargeworden – Eigenheiten, die bislang eine erfolgreiche Kommunikation vielleicht sogar torpediert haben, was Ihnen noch gar nicht bewusst gewesen war. Bleiben Sie am Ball und optimieren Sie Ihre Kommunikationsfähigkeit immer weiter! Viel Spaß und Erfolg dabei!

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Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.