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Zwei Lebensmittel schützen vor Eierstockkrebs

Zwei Lebensmittel schützen vor Eierstockkrebs

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(Zentrum der Gesundheit) – Antioxidantien können vor Eierstockkrebs schützen – so eine grossangelegte britische Studie. Antioxidantien sind in vielen Lebensmitteln enthalten und können auch über Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden. Die Forscher besagter Studie fanden heraus, welche beiden Lebensmittel – die sehr einfach in den Alltag integriert werden können - besonders gut vor Eierstockkrebs schützen können.

Eierstockkrebs-Prävention mit Antioxidantien

Freie Radikale aus der Umwelt und der Nahrung können schwerwiegende Zellschäden im menschlichen Körper hervorrufen und so schlimmstenfalls Krebserkrankungen auslösen.

Britischen Forschern ist es jedoch gelungen, wirkungsvolle und gleichzeitig einfach umsetzbare Präventionsmassnahmen gegen die Entstehung von Eierstockkrebs zu ermitteln.

Eine Schlüsselrolle bei diesem Prozess spielen Antioxidantien aus der Nahrung. Sie neutralisieren freie Radikale, verhindern auf diese Weise Zellschäden und mindern so das Krebsrisiko – auch das Eierstockkrebsrisiko.

Flavonoide verringern Krebsrisiko

Zu den besonders wirksamen Antioxidantien zählen die sog. Flavonoide. Prof. Aedín Cassidy und ihr Team an der britischen University of East Anglia wollten daher herausfinden, welche Flavonoide sich am besten zur Prävention von Eierstockkrebs eignen.

Zu diesem Zweck werteten sie die Daten von mehr als 170.000 Frauen zwischen 25 und 55 aus, deren Ernährungsgewohnheiten sie über drei Jahrzehnte hinweg aufgenommen hatten.

Anschliessend untersuchten sie die Wirkung von sechs grossen Untergruppen der Flavonoide auf das Eierstockkrebsrisiko. Das ist die erste Studie, die verständliche und derart umfangreiche Ergebnisse zu diesem Thema liefert.

Flavonole und Flavanone gegen Eierstockkrebs

Als besonders wirksam bei der Prävention von Eierstockkrebs erwiesen sich Flavonole und Flavanone.

Prof. Cassidy erläutert:
 

Wir fanden heraus, dass Frauen, die häufig Lebensmittel mit einem hohen Anteil dieser beiden Flavonoid-Untergruppen assen, ein signifikant verringertes Risiko für epithelialen Eierstockkrebs aufwiesen."
 

Flavonole und Flavanone sind natürlicherweise in verschiedenen Nahrungsmitteln enthalten und lassen sich daher recht einfach in den täglichen Speiseplan integrieren.

So enthalten etwa Äpfel und Trauben, aber auch Schwarztee grosse Mengen an Flavonolen. Flavanone finden sich beispielsweise in Zitrusfrüchten und deren Säften.

Prof. Cassidy betont, dass einfache Veränderungen in den Ernährungsgewohnheiten bereits einen grossen Unterschied machen können: "Schon ein paar Tassen Schwarztee am Tag standen mit einem um 31 Prozent reduzierten Risiko für Eierstockkrebs in Verbindung."

Wer zusätzlich zu seinen zwei Tassen Schwarztee noch ein Glas frisch gepressten Orangensaft trinkt, gerne Grapefruits, Äpfel und Trauben isst oder Zitronensaft mit Wasser verdünnt mag, tut somit bereits viel, um sein Eierstockkrebsrisiko zu senken.

Eine weitere Massnahme, um das Eierstockkrebsrisiko zu senken, ist der Verzicht auf eine Hormonersatztherapie, denn: Hormone erhöhen das Krebsrisiko

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