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Quecksilber führt zu Herzerkrankungen

Quecksilber führt zu Herzerkrankungen

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(Zentrum der Gesundheit) - Obwohl Quecksilber immer noch routinemäßig als Amalgamfüllung in Zähnen und als Konservierungsstoff (Thiomersal) in Impfstoffen verwendet wird, warnte eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern vor dieser Substanz, da es durch die Einwirkung von Quecksilber nachweislich zu Schäden in den Arterien kommen kann.

Erhöhtes Risiko

Die Studie wurde im American Journal of Physiology-Heart and Circulatory Physiology veröffentlicht und kam zu dem Ergebnis, dass Menschen, die über einen längeren Zeitraum auch nur niedrigen Quecksilberdosen ausgesetzt sind, ein erhöhtes Risiko für Herzkrankheiten haben.

Mercedes Salaices, eine der Studienautoren, erklärte dazu, dass die Auswirkungen der Quecksilberbelastung mit dem Einfluss anderer Risikofaktoren, wie z.B. Bluthochdruck, Diabetes oder Hypercholesterinämie (erhöhter Cholesterinspiegel) verglichen werden können.

Quecksilber schädigt die Gefässe

Quecksilber führt zu einer deutlichen Erhöhung des oxidativen Stresses im Körper, der u.a. mitverantwortlich ist für die Schädigung der Gefässfunktion. Dadurch kommt es zu einer verstärkten Kontraktion, sowie zu einer verminderten Relaxation der Gefässe. Die Erklärung liegt in der geringeren Menge des zur Verfügung stehenden Stickstoffmonoxids, das für die Gefässerweiterung zuständig ist.

Aufgrund dieser Studienergebnisse können Ärzte und Zahnärzte die negativen gesundheitlichen Auswirkungen von Quecksilberfüllungen und -impfstoffen nicht länger abstreiten.

Referenzwerte bleiben fraglich

Es gibt drei Hauptursachen für eine Quecksilberbelastung. Zum einen der Konsum von Fisch, der mit Quecksilber belastet ist. Weitere mögliche Quecksilberbelastungen entstehen durch das Einatmen der Dämpfe während Zahnbehandlungen - insbesondere während der Entfernung alter Amalgamfüllungen - sowie durch das Konservierungsmittel Thiomersal, das in Impfstoffen enthalten ist.

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Zu hohe Grenzwerte für Kinder und Schwangere

Die Europäischen Umweltagentur (EUA) empfiehlt nun einen Referenzwert der Blutquecksilberkonzentration von 5.8 ng/ml. Bleiben die Quecksilberkonzentrationen im Blut unterhalb dieses Referenzwerts, werden keine negativen Auswirkungen erwartet. Es bleibt jedoch fraglich, ob der Referenzwert von 5,8 ng/ml zumindest für Schwangere, Säuglinge und Kinder nicht viel zu hoch angesetzt ist….

Wichtige Hinweise

Amalgamfüllungen sollten ausschliesslich von kompetenten Zahnärzten entfernt werden, da ansonsten durch das Einatmen der freiwerdenden Quecksilbergase ernsthafte gesundheitliche Schäden entstehen können. Zudem sollte die Belastung durch Impfstoffe minimiert und auf den Konsum von belastetem Fisch gänzlich verzichtet werden.


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