Leinöl


Leinöl weist den höchsten Gehalt an Omega-3-Fettsäuren auf. Somit spielt dieses pflanzliche Öl eine wichtige Rolle bei Herz-Kreislauferkrankungen.

Leinöl | Omega-3 Fettsäuren

Veröffentlichung am 14.08.2009 um 10:15 Uhr / Aktualisierung am 12.01.2012 um 17:55 Uhr  Drucken Sie diese Seite

Das Lebensmittel mit dem höchsten Gehalt an Omega-3-Fettsäuren ist ein pflanzliches Öl – bekannt unter dem Namen Leinöl. Das vermehrte Auftreten gesundheitlicher Beeinträchtigungen, welche auf einen Mangel an Omega 3- Fettsäuren zurückgeführt werden können, lässt sich durch den drastischen Rückgang der Verwendung dieses Speiseöls erklären. Diese Beobachtung bestätigt sich im gesamten Mitteleuropa.

Blüten der Leinpflanze Blüten der Leinpflanze

Leinöl enthält einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren

Leinöl enthält deutlich mehr Omega-3-Fettsäuren als Fisch.

Während 100 Gramm Leinöl bis zu 55 Gramm Omega-3-Fettsäuren enthält, finden sich selbst in fetten Seefischen wie Hering, Makrele oder nicht mehr als 3 Gramm davon. Es gibt unterschiedliche Omega-3-Fettsäuren, deren wichtigste die Alpha-Linolensäure (ALA), die Eicosapentaensäure (EPA) sowie die Docosahexaensäure (DHA) sind. Von diesen Fettsäuren ist die Aufnahme der ALA am wichtigsten, denn aus dieser kann der Körper die beiden anderen Fettsäuren selbst synthetisieren.

Leinöl - Futter fürs Gehirn

In der Gesellschaft ist die große Rolle, die Omega-3-Fettsäuren bei Herz-Kreislauferkrankungen spielen, bekannt. Tatsächlich lassen sich zahlreiche weitere gesundheitliche Störungen auf den Mangel an diesem Stoff zurückführen. Dazu gehören neben Herzproblemen auch Kreislaufschäden, sowie die Beeinträchtigung der Sehkraft.

Viel zu wenig beachtet wird die Wirkung dieser Fettsäuren auf das Gehirn. Tatsächlich führt eine zu geringe Zufuhr an Omega-3-Fettsäuren zu spürbaren Beeinträchtigungen des Denkvermögens und zu Verhaltensveränderungen. Selbst ein Mangel an Gefühlen und Emotionen kann auf eine zu geringe Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren zurückgeführt werden.
Häufig lassen sich die genannten Beeinträchtigungen durch den vermehrten Verzehr von Omega-3-Fettsäuren reduzieren. Diese Tatsache ist sowohl durch vielfache Beobachtungen, als auch durch unterschiedliche wissenschaftliche Studien belegt.

Leinöl - ein Segen für die Gesundheit

Leinöl verfügt neben dem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren über zahlreiche weitere gesundheitlich wichtige Inhaltsstoffe, deren wissenschaftliche Erforschung erst in den letzten Jahren aufgenommen wurde. Die Vielfalt an Wirkstoffen lässt die Leinpflanze im Vergleich zu Fisch als wesentlich wertvoller erscheinen.

Zu nennen sind in erster Linie die phenolischen Substanzen, diese wirken antioxidativ und schützen auf diese Weise die Körperzellen vor den negativen Einflüssen von freien Radikalen. Erst vor kurzem entdeckt wurden die Lignane. Diese Bestandteile der Leinpflanze ähneln in ihrer Wirkung dem Östrogen und können eine wichtige Rolle bezüglich der Verlangsamung von Alterungsprozessen spielen. Zusätzlich können sie zum Schutz vor Krebs beitragen.

Aktuelle Forschungen zeigen, dass Leinöl zahlreiche weitere positive Einflüsse auf die Gesundheit ausübt. So kann ein regelmäßiger Verzehr zu einer Verringerung des Risikos für die Arteriosklerose (Arterienverkalkung) ebenso beitragen, wie zum Abbau eines erhöhten Cholesterinspiegels. Zudem kann Leinöl Entzündungen entgegenwirken und das Immunsystem stärken.

Studien belegen die Wirkung

Zahlreiche Studien zur Untersuchung der Wirkung der Leinpflanze auf das menschliche Wohlbefinden sind aktuell und wurden im vergangenen Jahrtausend durchgeführt. Dabei untersuchten die Forscher sowohl das Öl, als auch die Samen der Pflanze. In einigen Studien wurde das Augenmerk primär auf die einzelnen Inhaltsstoffe des Leinöls gelegt. Um von den positiven Eigenschaften des Leinöls zu profitieren. Zur Verbesserung des Wohlbefindens zeigt bereits ein Esslöffel am Tag eine gute Wirkung.

Bei einer Studie in New Jersey (USA) wurden den Patienten - neben einem Esslöffel mit Leinöl - täglich zusätzlich einige Scheiben Leinsamenbrot gereicht. Schwerpunkt dieser Untersuchung war die Beobachtung der Cholesterin- sowie der Blutfettwerte. Dabei konnte festgestellt werden, dass 15 Gramm geschroteten Leinsamens sowie drei Scheiben Leinsamenbrot am Tag innerhalb von drei Monaten zu einer spürbaren Verbesserung beider kontrollierten Werte führten.

Sowohl der Wert des gesamten Cholesterins als auch der des unerwünschten LDL Cholesterins waren gesunken. Da ähnliche Studien diese Ergebnisse stützen, bietet sich der Einsatz von Leinöl und anderen Leinprodukten anstelle der chemischen Präparate zur Senkung des Cholesterinspiegels an. Die Statine sind zwar durchaus wirksam, sie führen jedoch häufig zu unterschiedlichsten Nebenwirkungen.

Als Hauptgrund für die außerordentlich gute Wirkung des Leins auf den menschlichen Organismus geben die Forscher die gemeinsame und sich gegenseitig synergetisierende Wirkung der Omega-3-Fettsäuren mit den Lignanen, sowie weiteren wertvollen Inhaltsstoffen dieser Pflanze an.

Leinöl und Diabetes?

Leinsamen vermag zur Vermeidung der Zuckerkrankheit beizutragen, da die Pflanze die unmittelbar nach den Mahlzeiten auftretenden Spitzenwerte beim Blutzucker abschwächen kann.

Der Wissenschaftler Stephen Cunnane gab in Kanada Frauen pro Tag wahlweise 90 Gramm geschroteten Leinsamens oder eine Mischung aus ungeschrotetem Leinsamen und Leinöl. Bei der Untersuchung maß Stephen Cunnane den Blutzuckerwert nach den Mahlzeiten. Im Ergebnis stieg der Blutzuckerspiegel nach der Nahrungsaufnahme bei den Teilnehmerinnen der Studie spürbar geringer an, als bei einer Kontrollgruppe, deren Mitglieder weder Leinöl, noch Leinsamen zu sich nahmen.

Da gerade der Anstieg des Blutzuckerwertes unmittelbar nach den Mahlzeiten als ein wesentlicher Risikofaktor für die Entstehung von Diabetes verantwortlich ist, trägt die Leinpflanze wesentlich zu einer Regulierung des Blutzuckerspiegels - und somit dem Diabetes - bei.

Verbesserung der Insulinwerte

Auch wer bereits an Diabetes erkrankt ist, kann von der Heilpflanze profitieren und die notwendige Insulinmenge ggf. verringern. Der Arzt Andre Lemay aus Quebec (Kanada) berichtet von einer Studie bei welcher ältere, an Diabetes erkrankte Frauen pro Tag 40 Gramm Leinsamen aßen. Bei allen Teilnehmerinnen traten innerhalb eines halben Jahres deutliche Verbesserungen der Blutzucker- und Insulinwerte auf. Die relativ preiswerte Leinpflanze führt somit zu vergleichbar guten Ergebnissen, wie die kostspieligen Diabetes-Medikamente. Somit kann diese Pflanze auch noch zur Entlastung der Krankenkassen beitragen.

Verbesserte Nierenwerte

Der Arzt William F. Clark aus London (Kanada, Provinz Ontario) bestätigte in einer Studie mit chronisch nierenkranken Probanden die Wirkung der Leinpflanze auf die Nieren. Zwar brachen einige Probanden die Teilnahme an der zwei Jahre andauernden Langzeituntersuchung vorzeitig ab, dennoch zeigten sich bei den verbliebenen Teilnehmern deutlich verbesserte Nierenwerte. Eine gute Nierenfunktion ist für den Körper lebenswichtig.

Die Ergebnisse der genannten Studie konnten auch bei einem Versuch mit an Nierenentzündung leidenden Ratten bestätigt werden. Sobald den Tieren Leinöl verabreicht wurde, verbesserte sich die Nierenfunktion deutlich, die Entzündung ging zurück.
In der Leber sowie in den Nieren der Ratten wurden große Mengen an Omega-3-Fettsäuren gefunden. Die genaue Weise der positiven Auswirkungen des Leinöls auf die Nieren ist bislang noch nicht endgültig erforscht, mit hoher Wahrscheinlichkeit ist die Kombination der unterschiedlichen Inhaltsstoffe von Bedeutung.

Regulierung des Blutdrucks

Die Wirksamkeit der Omega-3-Fettsäuren zur Blutdrucksenkung wurde primär in Deutschland erforscht. Peter Singer und Manfred Wirth stellten bei einer Studie mit 44 männlichen Probanden fest, dass die tägliche Gabe von 60ml Leinöl den Blutdruck spürbar zu senken vermag. Bei zwei Kontrollgruppen, deren Mitglieder die gleiche Menge an Oliven- oder Sonnenblumenöl zu sich nahmen, wurde eine weitaus geringere Wirkung beobachtet. In der Gruppe die das Leinöl bekam konnte selbst eine Zunahme an Stress die Verringerung des Blutdrucks nicht verhindern. Nebenbei verbessert Leinöl die Stimmung und kann ggf. unterstützend bei Depressionen eingenommen werden.

Vorsicht bei altem Leinöl

Manche Menschen berichten, dass ihnen von der Einnahme des Leinöls schlecht wird. Dieser Effekt tritt ausschließlich bei ranzig gewordenem, oxidiertem Öl auf. Der hohe Gehalt an Omega 3-Fettsäuren im Leinöl führt bei unsachgemäßer Lagerung schenll zur Oxiidation - und somit dazu, dass das Öl ungenießbar wird. Daher muss dieses Öl unbedingt kühl aufbewahrt und spätestens drei Monate nach seiner Herstellung aufgebraucht werden.

Verdorbenes Leinöl ist schon durch seinen unangenehmen Geruch leicht zu erkennen. Daher sollte es selbstverständlich sein, ein deratig riechendes Öl nicht weiter zu verwenden.
Die Tatsache, dass jedes verdorbenes Lebensmittel zu Übelkeit und zu anderen unangenehmen Wirkungen führen kann, verleiht dem Leinöl in diesem Punkt keine Sonderstellung.

Die Menge macht das Gift

Wie bei jeder Heilpflanze, so macht auch beim Leinöl die Menge das Gift. Eine zu hohe Dosis ist der Gesundheit nicht mehr dienlich. Diese Dosis liegt allerdings bei ca 100 Gramm pro Tag. Auf die Idee, eine solche Menge täglich zu verzehren, würde wahrscheinlich kein Mensch kommen. Wenn die Zufuhr der Überdosis über den Tag verteilt erfolgt, wandelt die Leber die schädliche Blausäure ohnehin in das ungiftige Rhodanid um. Selbst hier aktiviert der Körper noch Regulationsmechanismen, die eine starke toxische Belastung verhindern.

Angesichts der umfangreichen positiven Wirkungen des Leinöls sind die möglichen Nebenwirkungen als sehr gering zu bewerten, zumal sie ausschließlich bei einer Überdosierung auftreten können.

Dr.Johanna Budwig entwickelte die Krebs-Diät

Bereits im vergangenen Jahrhundert hat die Biochemikerin Johanna Budwig darauf hingewiesen, dass die Leinpflanze aufgrund ihrer vielen positiven Wirkungen auf den Organismus ein sehr gutes Mittel zur allgemeinen Steigerung des Wohlbefindens sei. Sie hatte aufgrund ihrer Forschungsergebnisse das Leinöl und den Leinsamen in Kombination mit Quark als spezielle Krebs-Diät mit sehr guten Erfolgen bei ihren vielen Krebspatienten eingesetzt. Erst heute finden ihre Beobachtungen und Studien im Zusammenhang mit der Erforschung der Omega-3-Fettäuren wieder weltweit Beachtung.

Die Öl-Eiweiß-Kost

Von Frau Dr.Budwig wird der Verzehr von Leinsamen, kaltgepresstem biologischen Leinöl, Bio-Quark und Hüttenkäse besonders empfohlen. Leinsamen enthalten viele ungesättigte Fettsäuren, insbesondere die Linolensäure. Budwigs Meinung nach müsse Leinsamenöl grundsätzlich ein Bestandteil der Nahrung sein, da die Omega 3-Fettsäuren essentiell seien und der Mensch sie nicht selbst produzieren könne. Quark und Hüttenkäse seien aufgrund ihres hohen Anteils an schwefelhaltigen Aminosäuren in der Kombination mit demn Omega 3-Fettsäuren so wichtig, da diese die Fettsäuren besser löslich und resorbierbar machten.

Das alte Wissen von Otto Warburg

Budwigs Öl-Eiweiß-Kost beruft sich auf eine rund 80 Jahre alte Hypothese des Medizin-Nobelpreisträgers Otto Heinrich Warburg zur Entstehung von Dickdarmkrebs, die so genannte Warburg-Hypothese, die früher weder widerlegt, noch bewiesen werden konnte. Erst im Jahr 2006 wurde sie bei einem Laborversuch an Mäusen bestätigt.

Budwig schlussfolgerte, dass der anaerobe Stoffwechsel der Tumorzellen mit Hilfe einer gezielten Ernährung zurück zum aeroben Stoffwechsel geführt werden könne. Laut Budwig hat das Gemisch von schwefelhaltigen Proteinen, wie sie in Quark oder Hüttenkäse enthalten sind, zusammen mit Omega 3-Fettsäuren, wie man sie im Leinöl findet, negative Auswirkungen auf die Zellatmung des Tumorgewebes, so dass die Zelle letztlich abstirbt.

Achten Sie auf Qualität!

Damit die vielen positiven Eigenschaften des Leinöls auch Ihren Körper bei der Wiederherstellung seines Gleichgewichtes so effektiv wie möglich unterstützen können, muss das Leinöl frei von Schadstoffen sein und richtig gelagert werden.
Öle mit einem hohen Omega 3-Anteil sind besonders licht- und hitzeempfindlich, daher sollten sie unbedingt vor direkter Sonneneinstrahlung und Wärmeeinwirkung geschützt werden.

Die beste Leinöl-Qualität finden Sie in einem kaltgepressten Öl aus biologischem Anbau, welches bereits im Geschäft kühl gelagert wurde. Daheim sollten Sie es ebenfalls stets gut verschlosssen an einem kühlen Ort aufbewahren.

Quelle: Leinöl macht Glücklich ISBN: 978-3-9810915-2-6
Budwig-Text Wikipedia



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Ulrike
geschrieben am: Sonntag, 29. Januar 2012, 11:46
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Guten Tag, ich habe seit ein paar Jahren sehr störende und häßliche Xanthelasmen unter beiden Augen. Einen Termin bei der Augenärztin habe ich aus Angst abgesagt. Sie wollte Sie einfach herausschneiden. Jetzt will ich mir wieder einen Termin holen, weil ich mich einfach damit häßlich finde. Kennen Sie sich damit aus? Wird man die vielleicht auch mit einer anderen Methode (mit einer natürlichen Methode) wieder los?

Ich habe hohe Colesterienwerte, aber daran glaube ich nicht, weil meine Eltern auch sehr hohe Colesterienwerte haben und von Xanthelasmen verschont geblieben sind. Ich habe eine lange Zeit ziemlich viel Leinöl zu mir genommen, und da ich schlecht Fett vertragen kann, glaube ich, dass ich meinem Körper damit zuviel zugemutet habe. Nun stellte sich heraus, dass ich Leinsamen nicht vertragen kann. Haben Sie eine Idee? Woran könnte es liegen und wie beseitigt man das Problem. Mein Arzt meinte, sie wachsen eh wieder nach dem Entfernen.




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Ulrike,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Wenn sich die Xanthelasmen von selbst wieder zurückbilden, dann vermutlich erst dann, wenn Sie Ihrem Organismus die Gelegenheit dazu geben, zu entgiften. Wenn Sie gleichzeitig mit Hilfe einer gesunden Ernährungs- und Lebensweise die Zufuhr ungesunder Stoffe reduzieren und Ihren Körper auf diese Weise ausserdem mit allen nötigen Mikronährstoffen versorgen.
 
In einer unserer letzten Mails (auf Ihre Frage in Bezug auf den Homozysteinspiegel) haben wir Ihnen bereits einige Informationen zu einer gesunden Ernährung zukommen lassen. Wenn Sie diese Tipps umsetzen, dann können Sie damit vermutlich nicht nur Ihren Homozystein-Spiegel regulieren, sondern auch sehr viele andere positive Auswirkungen erleben.

Ob sich die Xanthelasmen dadurch zurückbilden, hängt natürlich grundsätzlich vom Patienten, seiner Konstitution und der Konsequenz in der Lebensführung ab.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Michael
geschrieben am: Sonntag, 27. November 2011, 12:10
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Ihre Aussage \"Während 100 Gramm Leinöl bis zu 55 Gramm Omega-3-Fettsäuren enthält, ...\" ist schlichtweg falsch! 100 g Leinöl enthält bis zu 55 g ALA, die jedoch nur zu höchstens 10% vom Körper verwertet (= in EPA) umgewandelt wird - der Gehalt an Omega-3-Fettsäuren ist demnach annähernd gleich wie bei fettem Fisch. 100 g Fisch zu essen ist übrigens sinnvoller als 100 g Öl (d.h. ca. 900 Kalorien) ...




Zentrum der Gesundheit:

Lieber Michael,
vielen Dank für Ihre Mail.
Die Alpha-Linolen-Säure (ALA) gehört zu den Omega-3-Fettsäuren, weshalb das von Ihnen genannte Zitat absolut richtig ist. Eine Einnahme von 55 Gramm EPA bzw. DHA wäre ausserdem - nicht nur wegen der Kalorienzahl - keinesfalls erwünscht und entspräche einer extremen Überdosierung. Das Ziel ist ein ausgewogenes Omega-3-Omega-6-Verhältnis. Dies gelingt insbesondere durch eine Einschränkung der Omega-6-reichen Öle. Wenn jetzt noch ein einziger Esslöffel hochwertiges Leinöl pro Tag verzehrt wird, dann kann dieses Ziel - im Rahmen einer möglichst naturbelassenen Ernährungsweise - leicht und auf gesunde Weise erreicht werden.

Zwar spräche vom gesundheitlichen Standpunkt nichts gegen gelegentlichen Fischverzehr, wenn es sich um Fisch aus sauberen Gewässern handeln würde. Angesichts der derzeitigen Bedrohung vieler Fischbestände durch Überfischung, angesichts der oftmals hohen Schwermetall- und Chemikalienbelastung von Fischen und nicht zuletzt angesichts der mangelnden Qualität von Fischfleisch aus konventionellen Aquakulturen halten wir Fisch als Grundnahrungsmittel jedoch für wenig empfehlenswert.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Alfred
geschrieben am: Freitag, 09. September 2011, 21:12
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Der Blutdruck müsste bei vielen Menschen öfters kontrolliert werden,nicht nur einmal im Jahr bei der sogenannten Vorsorge,und auch dieser Wert,vom Arzt gewissenhaft gemessen,reicht nach meiner Meinung nicht aus.In meinem Bekanntenkreis haben viele ein eigenes Messgerät,da wird erzählt,dass man unbedingt mindestens 10 Minuten komplett ruhig vor dem Messen sein muss. Ist dass so richtig,dieser Zustand ist in Wirklichkeit ja nur Nacht`s gegeben!

Was ist wenn ich Sport betreibe,oder auf einen Berg 8 Stunden wandere,steigt der Blutdruck dann auf über 200,oder hat das "medizintechnisch" nicht`s mit Leistung zu tun? Liebe Grüsse Alfred




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Alfred,
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Bei untrainierten Menschen steigt der Blutdruck kurzfristig und oft unverhältnismässig bei der kleinsten Anstrengung an. Aus diesem Grunde wird die Ruhepause vor der Blutdruckmessung empfohlen. Allerdings genügt hier meist schon eine Ruhephase von 3 bis 5 Minuten.
 
Wenn Sie Sport treiben oder einen Berg erklimmen, dann steigt der Blutdruck (insbesondere der systolische, also der erstgenannte Wert) an. Wie weit er ansteigt, hängt davon ab, wie es um Ihre Kondition und Ihren allgemeinen Gesundheitszustand (inkl. Übergewicht) bestellt ist. Bei Untrainierten steigt er stark an, bei Trainierten weniger. Allgemein gilt, dass Werte bis 220 mmHg noch als normal gelten. Steigen sie weiter, nennt man das Belastungshypertonie (Bluthochdruck bei Belastung). In diesem Fall kann man auch von einem Bluthochdruck in Ruhe ausgehen.
 
Regelmässige und ausdauernde körperliche Bewegung (in Kombination mit einer möglicherweise nötigen Gewichtsabnahme) führt also dazu, dass sich der Blutdruck langfristig normalisiert (sowohl bei Belastung als auch in Ruhe).
 
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
 

Renate
geschrieben am: Donnerstag, 18. August 2011, 15:42
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Mir fällt auf, dass die Meisten Quark mit Leinöl zum Frühstück verzehren. Ist das wirklich die beste Zeit dafür. Morgens arbeitet der Fettstoffwechsel noch nicht voll und abends nach 18.30 auch nicht mehr.




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Renate,
vielen Dank für Ihre Mail :-)

Eigentlich müssten Sie die Anhänger der Budwig-Diät um eine Erklärung bitten, da sich das Frühstück aus Quark und Leinöl aufgrund von Frau Budwigs Empfehlungen etabliert hat.

Möglicherweise ging Frau Budwig von der üblichen Meinung aus, dass die Verdauungsorgane besonders effektiv zwischen 7 und 11 Uhr am Vormittag arbeiten. Doch auch recht aktuelle Untersuchungen (2010) ergaben, dass eine morgendliche Fettaufnahme keine gesundheitlichen Nachteile nach sich zieht. Im Gegenteil. So soll sich der Stoffwechsel durch Fettverzehr am Morgen auf eine besonders effiziente Fettverbrennung einstellen (Quelle).

Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anonym
geschrieben am: Sonntag, 22. Mai 2011, 12:16
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hallo, leinöl soll ja ziemlich gesund sein und den Sauerstofftransport fördern und so eine kleine Krebsvorsorge sein, meine Frage ist, muss ich das leinöl mit Eiweiss nehmen oder reicht auch ein teelöffel täglich nur so habe irgendwo gelesen dass es nur in Verbindung mit eiweiss nützlich ist danke Zentrum der Gesundheit: Im Abschnitt "Das alte Wissen von Otto Warburg" lesen Sie folgenden Absatz: "Laut Budwig hat das Gemisch von schwefelhaltigen Proteinen, wie sie in Quark oder Hüttenkäse enthalten sind, zusammen mit Omega 3-Fettsäuren, wie man sie im Leinöl findet, negative Auswirkungen auf die Zellatmung des Tumorgewebes, so dass die Zelle letztlich abstirbt."

Wenn also Frau Budwigs Theorie stimmt, dann hat das Leinöl - in Bezug auf die Krebsbekämpfung - hauptsächlich in Verbindung mit Quark bzw. mit schwefelhaltigen Proteinen die entscheidende Wirkung. Die übrigen im Text erwähnten Vorteile hat das Leinöl jedoch auch ohne Quark. Liebe Grüße Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit


Sabine
geschrieben am: Mittwoch, 13. April 2011, 11:54
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Wird Leinöl bei Krebserkrankung nun empfohlen oder nicht. Ich habe seiten gefunden bei denen es empfohlen wird und Seiten da wird davon abgeraten.

Viele Grüße!
Sabine

Zentrum der Gesundheit:

Liebe Frau Pfau,
vielen Dank für Ihre Mail.
Hochwertiges und frisches Leinöl aus biologischen Rohstoffen, das bis zum Verkauf kühl gelagert wurde und auch im Anschluss vom Käufer gekühlt aufbewahrt wird, ist, wenn es in der richtigen Menge, in der richtigen Zubereitung (immer frisch, roh und nie erhitzt) und in einem natürlichen Verhältnis zu anderen Fetten/Ölen (Omega-3 zu Omega-6: zwischen 1 zu 1 und 1 zu 5) verzehrt wird, absolut vorteilhaft für die Gesundheit. Biologische Leinöle in optimaler Qualität erhalten Sie z. B. bei der ZDG GmbH:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/biologische-oele.html

Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

eva_sigmond
geschrieben am: Montag, 31. Januar 2011, 21:57
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Beim erhöhte Cholesterinwerte (300) wieviel ist der Tagesdosis. Kann man auch beim Gallensteine nehmen.
Danke


Zentrum der Gesundheit:

Liebe Eva,
vielen Dank für Ihre Mail.

Leinöl ist ein Lebensmittel, das - in Kombination mit einer gesunden und basischen Ernährung - wundervolle Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann. In bezug auf den Cholesterinspiegel dürfen wir keine konkreten Dosierungsanweisungen geben und zitieren Ihnen statt dessen einen Absatz aus betreffendem Leinöl-Text:

"Bei einer Studie in New Jersey (USA) wurden den Patienten - neben einem Esslöffel mit Leinöl - täglich zusätzlich einige Scheiben Leinsamenbrot gereicht. Schwerpunkt dieser Untersuchung war die Beobachtung der Cholesterin- sowie der Blutfettwerte. [...] Sowohl der Wert des gesamten Cholesterins als auch der des unerwünschten LDL Cholesterins waren gesunken. Da ähnliche Studien diese Ergebnisse stützen, bietet sich der Einsatz von Leinöl und anderen Leinprodukten anstelle der chemischen Präparate zur Senkung des Cholesterinspiegels an."

Wir hoffen, unsere Antwort war für Sie hilfreich und senden
herzliche Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Markus
geschrieben am: Dienstag, 25. Januar 2011, 18:19
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Hallo, ich habe essenziellen Bluthochdruck und würde gerne wissen ob ich mit Leinöl den Blutdruck senken kann. Wenn ja reicht die normale Dosis von 1 Esslöffel oder solltes es mehr sein, wie in der Studie. Ab wann sollten sich positive Effekte einstellen.

Welche Vorteile habe die Leinölkapseln gegenüber dem reinen Öl. Ich benötige es rein zur Vorbeugung.

Danke

Zentrum der Gesundheit:

Hallo Markus,
vielen Dank für Ihre Mail.
In besagter Studie nahmen die Probanden über zwei Wochen lang täglich 60 ml Leinöl ein, was etwa 4 Esslöffeln entspricht. Nach diesen zwei Wochen konnte bereits eine Verringerung des Bluthochdrucks beobachtet werden. In einer anderen Studie konnte ein Blutdruck verringernder Effekt bereits nach 12 Tagen mit nur 1 EL Leinöl pro Tag erreicht werden, so dass die tägliche Dosis zwischen diesen beiden Mengenangaben liegen kann. Allerdings sollte die Ernährung generell eine basische, vitalstoffreiche und auf frischen Zutaten basierende Ernährung sein, um Bluthochdruck dauerhaft und gesund zu begegnen. Kapseln eignen sich für Menschen, die Leinöl nicht mögen oder sich die Einnahme vereinfachen möchten.
Liebe Grüße
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Detlev Meyer
geschrieben am: Sonntag, 24. Oktober 2010, 06:13
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Leinöl mit Pellkartoffeln und Quark. Ein köstlicher Hochgenuss
und dazu noch so gesund.
Quark mit Leinöl vermengen, Schnittlauch, Salz u.a. dazu aber
über die Pellkartoffeln auch Leinöl gießen. Schmeckt besser.
Esse ich 1-2 mal monatlich.
Leinöl ist KALT geschlagen/gepresst.
Firniss aus dem gleichen Leinsamen -Holz- und Bootsbau- dagegen HEISS.
andreas
geschrieben am: Montag, 11. Oktober 2010, 16:58
eMail-Adresse hinterlegt
welche menge leinöl täglich ist nötig um die gesundheit zu fördern?

Zentrum der Gesundheit:
Hallo Andreas,

1 Esslöffel Leinöl als Ergänzung der täglichen Fettzufuhr ist ausreichend, um von dem gesundheitlichen Nutzen dieses Öls zu profitieren.

Beste Grüße
Ihr ZDG Team
Zimmermann
geschrieben am: Montag, 02. August 2010, 12:15
eMail-Adresse hinterlegt
Wann sollte Leinöl eingenommen werden? Auf nüchternen Magen oder ist es egal, wann man es nimmt.

Zentrum der Gesundheit:

Auf nüchternen Magen wirkt es am effektivsten. Es kann aber auch in Salat oder Müsli gegeben werden.

Wolfgang Klein
geschrieben am: Samstag, 24. Juli 2010, 14:34
eMail-Adresse hinterlegt
Kann der Verzehr von täglich 1 Esslöffel Leinöl zu Verdauungsstörungen führen?
Sokolowski Marcel
geschrieben am: Samstag, 22. Mai 2010, 15:35
eMail-Adresse hinterlegt
nehm jeden tag bevor ich ins bett geh magerstufenquark 250g mit leinöl zu mir.1-2 esslöffel. kann da reizhusten auftreten ?
Kruppa, Günter
geschrieben am: Samstag, 15. Mai 2010, 12:30
eMail-Adresse hinterlegt
Habe mit Interesse Ihre Ausführungen gelesen und habe eine Frage: Darf man Leinöl zur Verlängerung der Lagerzeit einfrieren?

Zentrum der Gesundheit:

Ja, Leinöl kann problemlos eingefroren werden.