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Gesunder Muskelaufbau
L-Arginin für Muskelaufbau und Potenz

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 04.09.2017
L-Arginin für Muskelaufbau und Potenz
© g-stockstudio - Shutterstock.com

In Sportlerkreisen ist es längst bekannt: Die Aminosäure L-Arginin bringt innerhalb kürzester Zeit eine merkliche Leistungssteigerung – nicht nur in der Sporthalle und im Fitnessstudio, sondern auch im Bett. Denn L-Arginin fördert den Muskelaufbau, gleichzeitig die Fettverbrennung und sorgt zusätzlich für eine bessere Durchblutung. Die benötigte Sauerstoffmenge sinkt und das Leistungsniveau steigt. Liegt Bluthochdruck vor, kann dieser reduziert werden. Besonders viel L-Arginin steckt übrigens nicht in Fleisch, sondern in den Kürbiskernen.

Mit L-Arginin steigt die Leistungsfähigkeit

L-Arginin ist eine nicht-essentielle Aminosäure. Das bedeutet, unser Körper kann L-Arginin zur Not auch selbst herstellen. Doch klappt das nicht immer in ausreichender Menge.

Besonders in Zeiten höchster Anspannung, bei körperlichem und psychischem Stress, nach Krankheit oder in Phasen ausgeprägten Trainings kann es passieren, dass L-Arginin plötzlich zur Mangelware wird und infolgedessen unsere Leistung - ganz egal, wo sie gefordert wird - rapide abnimmt. Wird jetzt L-Arginin ganz gezielt von außen zugeführt, kann ein enormer Anstieg der Leistungsfähigkeit beobachtet werden.

L-Arginin für Muskelaufbau, Immunsystem und Fettverbrennung

In einer Studie der Universität Exeter (UE) fanden Wissenschaftler heraus, dass L-Arginin die sportliche Leistung um 20 Prozent erhöhen und Wettlaufzeiten um bis zu zwei Prozent verbessern kann.

Der Grund für diese erstaunliche Wirkung ist, dass L-Arginin die Freisetzung von Wachstumshormonen fördert, was zu Muskelaufbau, aber auch zu einer Aktivierung des Immunsystems und sogar zu einer verstärkten Fettverbrennung führt.

L-Arginin statt Viagra

Da in den Schwellkörpern des Mannes aus L-Arginin Stickstoffmonoxid (NO) gebildet wird, das wiederum für eine bessere Durchblutung sorgt, führt eine regelmäßige Aufnahme von L-Arginin zu einer gesteigerten Erektion.

Wenn Sie zusätzlich noch an die Powerknolle Maca und den Vitalpilz Cordyceps denken, die sich beide äusserst gezielt und sehr positiv auf Libido und Potenz auswirken, dürfte an dieser Stelle kaum noch etwas schief gehen.

Der Heilpilz Cordyceps verbessert die Durchblutung im Penis, reguliert den Haushalt der Geschlechtshormone und verbessert überdies – gemeinsam mit Maca – die Samenqualität.

Pflanzliche Proteine

L-Arginin erhöht den Stickstoffmonoxid-Spiegel

Stickstoffmonoxid ist eine wichtige Substanz, die vom Körper aus L-Arginin produziert wird. Sie reguliert den Blutfluss, bekämpft schädliche Mikroorganismen und spielt außerdem eine wichtige Rolle in der Zellkommunikation.

Zusätzlich hilft Stickstoffmonoxid dabei, die Nährstoffe im Muskelgewebe zu verteilen, was mit ein Grund dafür ist, warum ein hoher NO-Spiegel bei Athleten zu einer höheren Leistung führt. Gleichzeitig ist L-Arginin auch eine Ausgangssubstanz für Kollagen, Bindegewebe, wichtige Enzyme und Hormone.

L-Arginin in der Forschung

L-Arginin wurde an einer Gruppe von gesunden Männern getestet. Man stellte nicht nur ein deutlich besseres Leistungsniveau fest, sondern entdeckte auch, dass L-Arginin offensichtlich den Blutdruck senken half und die Sauerstoffmenge reduzierte, die während der sportlichen Betätigung benötigt wurde.

Die Forschungen ergaben, dass bei der Anwendung von L-Arginin in Form eines Nahrungsergänzungsmittels ein enormer Anstieg der Leistung zu beobachten war, indem die Aufnahme von Sauerstoff während der sportlichen Betätigung verändert wurde,

erklärte Professor Andrew Jones von der School of Sport and Health Science (Schule für Sport- und Gesundheitswissenschaften) der Universität Exeter.

Das ist besonders für Ausdauersportler wichtig, da wir der Meinung sind, dass sich mit der Hilfe von L-Arginin auch die Wettlaufzeiten der Spitzensportler noch um weitere ein bis zwei Prozent verbessern lassen könnten. Zwar scheinen diese Zahlen nur minimal, doch stellen ein bis zwei Prozent in der Sportelite eine außergewöhnliche Leistungssteigerung dar, da hier zwischen Gewinnern und Verlierern ja oft nur noch ein Sekundenbruchteil liegt.

L-Arginin in Lebensmitteln

L-Arginin kommt natürlicherweise in proteinreichen Nahrungsmitteln wie Hülsenfrüchten, Nüssen, Ölsaaten und auch in Fleisch vor. Arginin-Spitzenreiter sind die Kürbiskerne, die fast vier Mal mehr Arginin enthalten als Fleisch.

Da gerade Ölsaaten, Nüsse und Hülsenfrüchte in der herkömmlichen Ernährung entweder gar nicht oder selten verzehrt werden, bietet sich eine besonders gesunde, natürliche und gleichzeitig einfache L-Arginin-Versorgung über eine proteinreiche Nahrungsergänzung an.

L-Arginin in natürlichen Pflanzenproteinen

L-Arginin kann beispielsweise über rein pflanzliche Proteinpulver aufgenommen werden, wie z. B. über Erbsenprotein, Lupinenprotein, Hanfprotein oder Reisprotein.

Bereits eine einzige Dosis Hanfprotein (20 Gramm) liefert 0,6 Gramm Arginin, eine Dosis Lupinenprotein (20 Gramm) liefert 0,75 Gramm Arginin, eine Dosis Erbsenprotein (20 Gramm) mehr als 1,3 Gramm und eine Dosis Reisprotein (20 Gramm) sogar annähernd 1,5 Gramm L-Arginin.

Zur Leistungssteigerung wird die tägliche Aufnahme von 1 bis 2 Gramm L-Arginin empfohlen. Studien zufolge können bereits diese 1 bis 2 Gramm L-Arginin in Verbindung mit beispielsweise Gewichtstraining nach nur fünf Wochen zu einer Reduzierung des Körperfettes führen.

L-Arginin bei Krebs

Bei Krebs sollten Sie mit L-Arginin vorsichtig sein und dieses besser nur dann einnehmen, wenn Ihr Therapeut dies für sinnvoll erachtet.

Einerseits wird L-Arginin aufgrund seiner entzündungshemmenden, immunstärkenden und durchblutungsfördernden Eigenschaften von manchen Therapeuten begleitend zu Chemotherapien eingesetzt, um die Nebenwirkungen zu lindern.

Auch sah man in manchen Fällen durch L-Arginin bereits Tumore schrumpfen – eben weil die Aminosäure das Immunsystem so stärkt.

Andererseits können isolierte und konzentrierte Aminosäuren den Zellstoffwechsel auch ganz im Sinne des Krebses beeinflussen, so dass Tumore wachsen. Bei L-Arginin ist es besonders Prostatakrebs, der gefördert werden könnte.

Besprechen Sie daher im Krankheitsfall die Einnahme von L-Arginin oder anderen Aminosäuren immer erst mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker.

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Anonym schrieb am 18.11.2017

Sehr geehrte Damen und Herren, nachdem ich viele Ihrer Informationen mit Interesse verfolge,sende ich Ihnen eine Frage: der menschliche Körper stellt aus Arginin das Ornithin her: Ornithin ist eine nicht-proteinogene Aminosäure, die im Harnstoffzyklus eine zentrale Rolle spielt. L-Ornithin entsteht aus L-Arginin durch Wassereinbau unter Freisetzung von Harnstoff. Das man gegebenenfalls Arginin zu sich nehmen sollte,je nach Bedarf. ist verständlich. Aber die Frage wäre,weshalb viele " Nahrungsmittelergänzungshersteller " damit propagieren,dass auch Ornithin zu sich genommen werden solle , Weshalb,wenn doch aus Arginin ohnehin Ornithin entsteht,welches dann seine " spezifischen " Wirkungen erbringt ? Hort sich an wie " doppelt gemoppelt " oder anders gefragt: auch nur eine Geldmacherei oder ist ein verständlicher Sinn zu erklären ? Vielen Dank für Ihre Rückinformationen. Mit freundlichen Grüssen

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Vermutlich will man in den Genuss der vollen eingenommenen Arginin-Dosis gelangen und möchte verhindern, dass ein Teil davon in Ornithin umgewandelt wird. Nimmt man beides, dann entfällt die "Verschwendung" des Arginins für die Ornithin-Herstellung und dennoch ist genügend Ornithin vorhanden.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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