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Leindotteröl

Leindotteröl

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(Zentrum der Gesundheit) - Das Leindotteröl wird gelegentlich mit dem Leinöl verwechselt, obwohl es sich bei beiden Produkten um die Öle ganz verschiedener Pflanzen handelt. Gemeinsam ist beiden Ölen der hohe Gehalt an der mehrfach ungesättigten Alpha-Linolensäure.

Leindotteröl mit einem hohen Nährwert

Leindotteröl verfügt über einen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren von etwa 35%, wobei das aus ihr gewonnene Öl ausschließlich kalt gepresst angeboten wird, da nur bei dieser Form der Pressung neben der gelben Farbe auch der hohe Nährwert der Pflanze erhalten bleibt. Der Geschmack des Öls erinnert an Erbsen.

Hoher Anteil an Omega-3-Fettsäuren

Die Fettsäuren des Leindotter-Öls bestehen zu einem hohen Anteil aus Omega-3 Fettsäuren bei einem relativ geringen Gehalt an Omega-6 Fettsäuren. Die Omega-3 Fettsäuren sind für den Körper äußerst wichtig, da sie sowohl für den Aufbau der Zellmembranen, als auch für die Funktion der Gehirnzellen benötigt werden.

Die mehrfach ungesättigten Alpha-Linolensäuren im Leindotteröl können zudem Entzündungsprozessen im Körper entgegenwirken.

Omega 3 und Omega 6 im optimalen Verhältnis

Für Menschen, die sich vegetarisch ernähren und auch keinen Fisch verzehren, ist die Verwendung von Pflanzenölen mit einem überdurchschnittlich hohen Gehalt an Omega-3 Fettsäuren äußerst wichtig.

Das Verhältnis von Omega-3-Fettsäuren zu Omega-6-Fettsäuren, welche die meisten Menschen mit ihrer Nahrung in einem zu hohen Maße aufnehmen , ist beim Leindotteröl optimal.

Der Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren ist beim Leindotteröl geringer als bei einigen anderen Ölen, wie beispielsweise Raps- oder Olivenöl. Da sich diese Fettsäure günstig auf den Cholesterinspiegel auswirkt, wird eine abwechselnde Verwendung von Leindotteröl mit Raps- oder Olivenöl empfohlen.

Ein köstliches ÖL für die kalte Küche

Es ist allgemein bekannt, dass alle Öle mit einem hohen Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sehr leicht ranzig im Geschmack werden können. Leindotteröl enthält jedoch gleichzeitig einen sehr hohen Anteil an Vitamin E und ist dadurch überdurchschnittlich gut vor einer raschen Geschmacksveränderung geschützt.

Dennoch sollte eine einmal angebrochene Flasche möglichst innerhalb eines Zeitraumes von sieben Wochen aufgebraucht werden; durch die konsequente Aufbewahrung im Kühlschrank lässt sich dieser Zeitraum etwas verlängern.

Quellen:

  • Zentrum der Gesundheit


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