Cookies auf der ZDG-Website

Wir verwenden Cookies um Ihnen ein angenehmes Nutzungserlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie fortfahren, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

Fette-und-Öle
Leindotteröl

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 19.02.2017
Leindotteröl
© wikipedia.de by Fornax

Das Leindotteröl wird gelegentlich mit dem Leinöl verwechselt, obwohl es sich bei beiden Produkten um die Öle ganz verschiedener Pflanzen handelt. Gemeinsam ist beiden Ölen der hohe Gehalt an der mehrfach ungesättigten Alpha-Linolensäure.

Leindotteröl mit einem hohen Nährwert

Leindotteröl verfügt über einen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren von etwa 35%, wobei das aus ihr gewonnene Öl ausschließlich kalt gepresst angeboten wird, da nur bei dieser Form der Pressung neben der gelben Farbe auch der hohe Nährwert der Pflanze erhalten bleibt. Der Geschmack des Öls erinnert an Erbsen.

Simple Clean Banner

Hoher Anteil an Omega-3-Fettsäuren

Die Fettsäuren des Leindotter-Öls bestehen zu einem hohen Anteil aus Omega-3 Fettsäuren bei einem relativ geringen Gehalt an Omega-6 Fettsäuren. Die Omega-3 Fettsäuren sind für den Körper äußerst wichtig, da sie sowohl für den Aufbau der Zellmembranen, als auch für die Funktion der Gehirnzellen benötigt werden. Die mehrfach ungesättigten Alpha-Linolensäuren im Leindotteröl können zudem Entzündungsprozessen im Körper entgegenwirken.

Omega 3 und Omega 6 im optimalen Verhältnis

Für Menschen, die sich vegetarisch ernähren und auch keinen Fisch verzehren, ist die Verwendung von Pflanzenölen mit einem überdurchschnittlich hohen Gehalt an Omega-3 Fettsäuren äußerst wichtig. Das Verhältnis von Omega-3-Fettsäuren zu Omega-6-Fettsäuren, welche die meisten Menschen mit ihrer Nahrung in einem zu hohen Maße aufnehmen , ist beim Leindotteröl optimal.

Der Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren ist beim Leindotteröl geringer als bei einigen anderen Ölen, wie beispielsweise Raps- oder Olivenöl. Da sich diese Fettsäure günstig auf den Cholesterinspiegel auswirkt, wird eine abwechselnde Verwendung von Leindotteröl mit Raps- oder Olivenöl empfohlen.

Ein köstliches ÖL für die kalte Küche

Es ist allgemein bekannt, dass alle Öle mit einem hohen Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sehr leicht ranzig im Geschmack werden können. Leindotteröl enthält jedoch gleichzeitig einen sehr hohen Anteil an Vitamin E und ist dadurch überdurchschnittlich gut vor einer raschen Geschmacksveränderung geschützt.

Dennoch sollte eine einmal angebrochene Flasche möglichst innerhalb eines Zeitraumes von sieben Wochen aufgebraucht werden; durch die konsequente Aufbewahrung im Kühlschrank lässt sich dieser Zeitraum etwas verlängern.

Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

Gesunde Ernährung ist Ihre Leidenschaft? Sie lieben die basenüberschüssige, naturbelassene Ernährung? Sie möchten gerne die Zusammenhänge zwischen unserer Nahrung und unserer Gesundheit aus ganzheitlicher Sicht verstehen? Sie wünschen sich nichts mehr als all Ihr Wissen rund um Gesundheit und Ernährung zu Ihrem Beruf zu machen?

Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit aus. Wenn Sie mehr über das Fernstudium an der Akademie der Naturheilkunde wissen möchten, dann erfahren Sie hier alle Details sowie Feedbacks von aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen.

Mehr zu diesem Artikel

Schlagwörter

Teilen Sie diesen Artikel

Leserkommentare

Alle 1 Kommentare anzeigen

Ihr Kommentar

Um einen Kommentar abzugeben müssen Sie angemeldet sein.

Anmelden Registrieren

Zuletzt kommentiert

gsund schrieb am 06.11.2012

Hallo Omega 3 Fettsären sollen offenbar Konstitution, Energie, Leistungs- Konzentrationsfähigkeit fördern. Mich würde deshalb wundernehmen: Ist ein Omega 3 Überschuss bedenklich, wenn er durch den Verzehr von pflanzlichen Ölen (Lein- und Leindotteröl) verursacht wurde? Gibt es da einen optimalen Grenzwert für Ovo-lacto-Vegetarier (wie ich)? Danke für Ihre Rückmeldund, freundliche Grüsse gsund

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Gsund,
bei der gesunden Versorgung mit Fetten geht es nicht darum, einzelne Fettsäuren in ungewöhnlich hohen Mengen einzunehmen, sondern die Fettsäuren im richtigen Verhältnis zu sich zu nehmen (5 : 1 beim Omega-6-Omega-3-Verhältnis). Das heisst, man kann auch von jenen Ölen zu viel zu sich nehmen, die als besonders gesund beworben werden. Bei Leinöl empfiehlt man daher 1 bis 3 Esslöffel täglich einzunehmen (abhängig von der Fettsäurezusammensetzung der übrigen Ernährung), vom Leindotteröl (das etwas weniger Alpha-Linolensäure als Leinöl enthält) kann entsprechend mehr verzehrt werden. Da Omega-3-Fettsäuren zum Beispiel die Blutkonsistenz optimieren, kann es bei übermässiger Verwendung von Omega-3-reichen Ölen zu einer übermässigen Blutverdünnung kommen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Quellen

  • Zentrum der Gesundheit