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Mineralstoffe
Fehlende Mineralstoffe machen krank

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 14.08.2017
Fehlende Mineralstoffe machen krank
© wavebreakmedia - Shutterstock.com

Ernährungswissenschaftler schlagen Alarm: In unserer Nahrung sind nicht mehr genügend Mineralstoffe vorhanden, die für eine gute Gesundheit unerlässlich sind. Aus diesem Grund ist es wichtig, organische (verwertbare) Mineralien separat zuzuführen.

Ursachen des Mineralstoffmangels

Zum einen sind es die Ernte- und Anbaumethoden, aber auch die unsachgemässe Lagerung und industrielle Verarbeitung, sowie die heutigen Fast-Food-Gerichte sind ursächlich dafür zu nennen.

Die Pflanzen in der Landwirtschaft werden nur noch mit geringen Mengen Mineralstoffen versorgt. Durch die intensive Bewirtschaftung der Ackerböden sind diese so ausgelaugt, dass man kaum noch Mineralstoffe und/oder Spurenelemente darin findet.

Ausserdem behindern chemische Vorgänge, die durch Umweltgifte und Umweltverschmutzung in Gang gesetzt werden, die Versorgung unserer Lebensmittel mit Mineralstoffen.

Dies führt wiederum dazu, dass unser Obst, Gemüse und Salat uns nicht die Menge an Nährstoffen liefert, die der Mensch braucht, um bis ins hohe Alter geistig und körperlich gesund zu bleiben. Wenn man bedenkt, dass man heute die drei bis vierfache Menge an Obst und Gemüse zu sich nehmen muss, um auch nur annähernd den gleichen Vitalstoffgehalt zu erzielen, dann ist das schon bedenklich und sagt eine Menge über die Qualität unserer Lebensmittel aus.

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Ernsthafte Beschwerden - nicht erst im Alter

Insbesondere ältere Menschen nehmen häufig nicht mehr genügend Vitalstoffe zu sich, da sie unter Appetitmangel leiden, aufgrund ihrer Zahnsituation nicht mehr so gut kauen können und auch ihre Darmsituation eine vollständige Verwertbarkeit der zugeführten Lebensmittel teilweise unmöglich macht.

Daher ist gerade bei älteren Menschen die Gefahr sehr gross, an einer Mangelerscheinung zu erkranken.

Selbstverständlich sind nicht nur ältere Menschen betroffen. Bei dieser Personengruppe hat allerdings bereist im Laufe des Lebens eine mehr oder weniger starke Entmineralisierung stattgefunden, so dass ein weiterer Mangel an Mineralstoffen gleich verheerende Auswirkungen, wie eine ausgeprägte Osteoporose mit allen Folgeerscheiniungen, zur Folge haben kann.

Bei den jüngeren Menschen wirkt sich ein Mangel an Mineralstoffen nicht gleich in dieser Form aus. Hier findet ein schleichender Prozess statt. Zunächst einmal treten recht unspezifische Symptome, wie beispielsweise ein schlechtes Hautbild, Haarprobleme, Müdigkeit oder Erschöpfungszustände auf.

Diese Signale des Körpers werden meist als harmlos abgetan oder gar vollkommen ignoriert.

Oft gepaart mit Stress oder ungesundem Lebenswandel wird der Mangel an Mineralstoffen grösser und die Symptome deutlicher - bis hin zu ernsthaften gesundheitlichen Störungen.

Fazit: Wenn über die Lebensmittel nicht mehr genügend Mineralien aufgenommen werden können, dann sollte dies unbedingt über die separate Zufuhr organischer Mineralstoffe geschehen.

Monopräparate meiden!

Calcium, Magnesium oder andere Einzelsubstanzenzuzuführen, macht jedoch keinen Sinn, da der Körper Mineralstoffe nur im natürlichen Verbund kennt. Sie kommen im Organimus niemals alleine vor, denn die Verwertbarkeit eines Minerals hängt immer auch vom Vorhandensein anderer Mineralien ab.

Zudem müssen anorganische Mineralien, wie sie im Erdreich vorkommen, von einer Pflanze aufgenommen und in eine organische Form umgewandelt werden. Erst dann sind sie für den menschlichen Organismus leicht verwertbar.

Anorganische Mineralien belasten den Körper

Ein anorganischer Mineralstoffkomplex kann vom Körper nur unter grossem Energieaufwand und nur zu einem ganz geringen Teil verwertet werden. Der nicht verwertbare Teil wird ausgeschieden. Das funktioniert jedoch nur so lange, bis die Ausleitungsorgane mit dieser Arbeit überfordert sind.

Dann werden die Mineralien als so genannte Stoffwechselschlacke im Bindegewebe eingelagert. Neben den vielen anderen bereits eingelagerten Schlacken belasten sie den organismus erheblich und machen ihn letztlich krank.

Wenn der Körper einen Mineralstoffmangel aufweist, sollten demnach ausschliesslich organische (= verwertbare) Mineralstoffkomplexe mit einer hohen Bioverfügbarkeit (wie z.B. die Sango Meeres Koralle) zugeführt werden.

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Anonym schrieb am 09.12.2017

Guten Tag Ich schreibe Sie dazu an weil Ich nix finde im Internet zu diesem Thema. Ich lese das Vitamine ohne Mineralien und Spurenelemnten keine Funktion haben, zählen Ultra Spurenelemnte auch dazu? Und wenn ja kann man diese mit z.b. Haferflocken auch decken oder mit Wasser z.b. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Mit freundlichen Grüßen

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Nichts wirkt allein, alles wirkt zusammen. Daher der ganzheitliche Ansatz unserer Seite, der sich besonders auf eine vitalstoffreiche Ernährung und eine insgesamt gesunde Lebensweise konzentriert.

Zu den Funktionen von Ultraspurenelementen ist noch viel zu wenig bekannt, um hier eine Aussage tätigen zu können. Gerade aber WEIL diese Elemente in so winzigen Mengen - wenn überhaupt - erforderlich sind, ist ihre Versorgung meist kein Problem, schon gar nicht, wenn man sich vitalstoffreich und vollwertig ernährt. Ob allein Haferflocken oder Wasser hier ausreichend sind, wagen wir zu bezweifeln. Es kommt immer auf die Gesamternährung an - und diese sollte abwechslungsreich aus verschiedenen Gemüsen, Salaten, Sprossen, Früchten, Getreiden, Pseudogetreiden, Nüssen und Saaten zusammengestellt werden.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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Quellen

  • Zentrum der Gesundheit