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Schmerzen beim Zahnen natürlich lindern

Schmerzen beim Zahnen natürlich lindern

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(Zentrum der Gesundheit) - Schlaflose Nächte und unglückliche Babys gehören zu jenen "Dingen", die man am besten vermeidet. Wenn beim Menschenkind jedoch die Zähne wachsen, kann es im Nu so weit sein: Das Baby ist äußerst unglücklich, weil es Schmerzen hat und folglich macht es lautstark auf diesen Missstand aufmerksam - auch in der Nacht. Zehn natürliche Maßnahmen helfen dabei, das Zahnen erträglicher, Babys gelassener und die Nächte ruhiger werden zu lassen.

Wenn die ersten Zähne kommen

Die ersten Zähne bei Kleinkindern wachsen etwa fünf bis sechs Monate nach der Geburt, die letzten erscheinen erst nach ungefähr zweieinhalb Jahren. Manchen Kindern macht das Zahnen überhaupt nichts aus, während andere Kleinkinder sehr unruhig werden und auch nachts nicht schlafen können.

Kinderärzte sind jetzt rasch mit schmerzstillenden Tropfen zur Stelle und sorgen so dafür, dass kleine Menschen schon in ihrem ersten Lebensjahr mit Medikamenten belastet werden - ohne dass man zuvor unschädliche und natürliche Massnahmen ausprobiert hätte. Die nachfolgenden naturheilkundlichen Methoden lindern Schmerzen beim Zahnen auf sanfte und bewährte Weise.

1. Halsketten aus Bernstein und Haselholz

Halsketten aus Bernstein können Babys mit Schmerzen beim Zahnen helfen. Wenn sie um den Hals getragen werden, geben die wunderbar wärmenden Bernsteinhalsketten ihre Bernsteinsäure in minimalen Mengen an die Haut ab.

Bernsteinsäure ist bekannt dafür, die Wundheilung zu beschleunigen, Muskelschmerzen zu lindern, Halsentzündungen sowie Infektionen im Ohr und im Magen zu bekämpfen, Atemwegserkrankungen zu reduzieren, die Symptome von Koliken zu behandeln, Säurereflux zu verringern, Ekzeme zu beseitigen und die Funktionen des Herzens, der Leber, der Nieren und des Darms zu verbessern.

Haselnussholz wird nachgesagt, es könne einen möglichen Säureüberschuss im Körper neutralisieren, es solle ferner gegen Sodbrennen und Säurereflux wirken und ausserdem Schmerzen beim Zahnen lindern können. Auch Hautprobleme wie Schuppenflechte, Ekzeme und Akne sollen äusserst positiv auf das Tragen von Ketten aus Haselnussholz reagieren.

Genau wie Bernstein werden die aufgefädelten Kugeln aus Haselnussholz um den Hals getragen, damit die aktiven Bestandteile des Holzes über die Haut auf den Organismus einwirken können.

2. Vanilleessenz

Vanille enthält Substanzen, die auf natürliche Weise beruhigend wirken. Die Essenz wird mit leichtem Druck auf das Zahnfleisch aufgetragen.

3. Etwas zum Kauen

Wer Zähne bekommt - ob Mensch oder Tier - will kauen. Wenn man keinen Wert darauf legt, dass der Welpe die Stuhlbeine oder die Schuhe dazu missbraucht, gibt man ihm einen Knochen oder ein spezielles hartes Kaugummi. Dem eigenen Baby gibt man selbstverständlich keinen Knochen, aber Kaugummis gibt es auch für zahnende Menschenkinder.

Auch hölzerne Beissringe sind zu diesem Zweck im Babyhandel erhältlich. Zur Not tun es auch Ihre Finger - zumindest so lange, bis Ihnen ein besseres Material einfällt. So eignen sich als natürliche Zahnhilfe beispielsweise grosse Gemüsestückchen, die entweder gefroren oder gekühlt werden sollten (z. B. Karotten). Ebenso kann ein Holzlöffel an dieser Stelle zum Einsatz kommen.

4. Eis

Eis ist bekannt für seine leicht schmerzbetäubende Wirkung. Auch bei Babys kann diese einfache Methode die unangenehmen Schmerzen beim Zahnen reduzieren. Zu diesem Zweck wird das entzündete Zahnfleisch mit Hilfe von Eis gekühlt und leicht betäubt. Reiben Sie dazu einen Eiswürfel auf die betroffenen Stellen des Zahnfleisches. Manche Mütter verwenden auch selbst gemachtes Speiseeis aus Früchten, Muttermilch oder Kamillentee.

5. Druck

Schmerzen beim Zahnen können auch mit Fingermassagen gelindert werden. Nehmen Sie Ihren sauberen Zeigefinger, um das angeschwollene Zahnfleisch leicht unter Druck zu setzen. Diese massierenden Bewegungen verleihen kurzzeitig eine schmerzlindernde Wirkung.

6. Homöopathie

Wenn beim Baby das Zahnen losgeht, kommen Mütter oft erstmals mit der Homöopathie in Kontakt. Die Homöopathie aktiviert die Selbstheilungskräfte des Organismus und versetzt den kleinen Menschen in seine verlorengegangene Harmonie zurück.

Der Homöopath wird das richtige Mittel für Ihr Baby entsprechend der individuellen Symptome auswählen. Kamille ist das meistverschriebene Mittel, wenn Schmerzen beim Zahnen mit Unruhe und/oder roten Bäckchen verbunden ist. Hat das Baby bereits Fieber und/oder ein extrem gerötetes Gesicht, könnte die Tollkirsche die bessere Lösung sein.

Wenn Ihr Kind extrem weinerlich und anhänglich ist, könnte sich Ihr Homöopath auch für die Küchenschelle entscheiden. Homöopathische Mittel können Babys am besten in Form von Globuli gegeben werden. Entweder Sie legen Ihrem Baby die angegebene Zahl Globuli seitlich in den Mund oder Sie lösen die Globuli in etwas Wasser auf und geben dieses mehrmals täglich (bzw. den Anweisungen Ihres Homöopathen entsprechend) mit Hilfe einer Pipette tropfenweise auf das Zahnfleisch.

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7. Stillen

Das Stillen und direkter Hautkontakt erwies sich als schmerzlindernd während der medizinischen Behandlung von Kleinkindern. Viele Babys wollen instinktiv während des Zahnens mehr gestillt werden. Stillen hat zudem den zusätzlichen Nutzen, die Zähne des Babys korrekt wachsen zu lassen und zudem spätere Fehlstände der Zähne vorzubeugen.

8. Nelken

Die getrockneten Blütenknospen des tropischen Nelkenbaumes sind dafür bekannt, dass sie Zahnschmerzen lindern können. Ätherisches Nelkenöl ist sehr wirksam, aber auch sehr stark. Es darf keinesfalls unverdünnt in die Nähe des Kindes gelangen und muss zuvor mit einem Trägeröl wie etwa Olivenöl verdünnt werden. Erst dann kann die Mischung in das Zahnfleisch einmassiert werden.

9. Bachblüten-Therapie

Auf Blumen basierende Heilmittel helfen dabei, den emotionalen Zustand des Kindes zu kontrollieren. Sie können auf die Zunge, die Stirn oder hinter den Ohren aufgetragen werden. Sie können auch durch die Muttermilch verabreicht werden, indem eine stillende Mutter sie zuvor bei sich selbst anwendet.

10. Tragen Sie Ihr Kind

Babys sind um so leid- und schmerzempfindlicher, je mehr sie sich verlassen und allein fühlen. Naturvölker legen ihre Babys niemals irgendwo einfach ab. Sie wissen, dass der einzige und richtige Platz eines Babys am Körper der Mutter, des Vaters oder einer anderen betreuenden Person ist.

Babys sollten daher - egal, was man gerade tut - umhergetragen werden (z. B. auch in Tragetüchern). Auf diese Weise erfährt das Baby das, was es von Natur aus erwartet und ist daher deutlich zufriedener. Liegt das Baby still in seinem Bettchen, ist die Gefahr gross, dass es sich langweilt und sich in dieser Situation eher auf den Schmerz des Zahnens konzentriert.

Am Körper getragen erlebt das Baby jedoch ständig etwas: Es wird beruhigend geschaukelt und kann gleichzeitig die Umwelt beobachten oder das, was die Mutter gerade tut, so dass (zumindest schwache) Zahnungsschmerzen in den Hintergrund der Aufmerksamkeit rücken können.

Schützen Sie die Haut des Kindes

Beim Zahnen entsteht oft ein extremer Speichelfluss. Er kann zu einem roten irritierenden Ausschlag rund um die Lippen und das Kinn führen. Tragen Sie daher ein hochwertiges und kaltgepresstes Bio-Speiseöl auf die Haut Ihres Babys auf. Dazu eignen sich besonders ein Bio-Kokosöl, ein Bio-Mandelöl oder auch ein Bio-Sonnenblumenöl. Auf diese Weise kann die Haut infolge des Speichelflusses nicht mehr feucht und wund werden.

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Quellen:



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