Mineralstoffe & Spurenelemente
Natürliche Mineralstoffe und Spurenelemente sind Lebenswichtig zur Erhalt und Wiederherstellung der Gesundheit. 150 Krankheiten sind laut Wissenschaftlern auf ein Mineralstoffmangel zurückzuführen.
Der menschliche Körper kann natürliche Mineralstoffe wie Calcium oder Magnesium nicht selbständig erzeugen. Deshalb müssen sie ihm täglich mit der Nahrung zugeführt werden, wenn die Gesundheit tadellos funktionieren soll. Wissenschaftler führen die ursächliche Entstehung von etwa 150 Krankheiten bereits auf fehlende Mineralstoffe zurück.
Bei einer zu geringen Zufuhr von Calcium, Magnesium und anderen Mineralstoffen werden die Stoffwechselabläufe gestört oder stark vermindert. Eine zu hohe Zufuhr von Mineralstoffen kann auch eine giftige Wirkung auf den Organismus haben.
Natürliche Mineralstoffe, vor allem Calcium und Magnesium, sind für einen reibungslosen Stoffwechsel unentbehrlich. Sie regulieren unseren Wasserhaushalt (Elektrolythaushalt), unterstützen die Nervenzellen; sie sind im Blut enthalten, in den Knochen, Zähnen und in größeren Mengen in unserem Bindegewebe. Weder die Regulierung des Hormonhaushaltes, noch die Verwertung von Fetten, Eiweißen oder Kohlenhydraten wären ohne Mineralien und Spurenelemente möglich. Spurenelemente werden vom Körper nur in kleineren Mengen benötigt, sind aber von ihrer Wertigkeit nicht geringer einzuschätzen, als die Mineralstoffe.
Wie bei allen anderen Vitalstoffen auch, ist die Qualität (Verwertbarkeit) der Mineralstoffe und Spurenelemente wesentlich. Wir unterscheiden auch hier zwischen organischen (lebendige = verwertbare) und anorganischen (unbelebte = unverwertbare) Stoffen.
Pflanzen nehmen anorganische Mineralien über ihre Wurzeln auf und wandeln sie in organische Mineralien um. Diese umgewandelten Mineralstoffe kann unser Körper nun verwerten. Nur über die Pflanzen können Vitalstoffe ohne Substanzverlust verwertet werden.
Die Pflanzen erhalten ein besonderes Vitalstoffspektrum (Informationsgehalt) aus dem Boden und können so den Körper mit den jeweiligen Nährstoffen und Informationen versorgen. Nur die Natur liefert diese perfekte und geniale Nahrung.
Unser Körper kann nur in Ausnahmefällen - und zugleich unter sehr großem Energieaufwand - anorganische Mineralien in organische Mineralstoffe umbauen und verwerten.
Calcium ist mengenmäßig der wichtigste Mineralstoff im menschlichen Körper. Calcium ist - zusammen mit Phosphat - ein Baustein von Knochen und Zähnen und übt dort wichtige Stützfunktionen aus. Calcium ist notwendig für den regelmäßigen Herzschlag und für das Nervensystem, in dem es wesentlich zur Übermittlung von Impulsen beiträgt.
Es ist wichtig für den Eisenstoffwechsel und zur Blutgerinnung, außerdem wirkt es schmerzlindernd und Juckreiz stillend. Calcium sollte im Verhältnis 2:1 mit Magnesium vorliegen. Außerdem kann Calcium ohne Vitamin D nicht aufgenommen werden. (Obst, Gemüse, Getreideprodukte, Nüsse, Fisch)
Magnesium schützt die Nerven und dient als Aktivator für zahlreiche Enzyme. Magnesium wirkt zusammen mit Natrium und Kalium bei der Muskelarbeit und es spielt eine wesentliche Rolle bei der Umwandlung von Zucker in Energie. Calcium und Magnesium sollten immer im Verhältnis 2:1 vorliegen. Ohne die Vitamine B1 und B6 kann der Körper Magnesium nicht richtig aufnehmen und verwerten. (Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Trockenfrüchte, Bananen, Aprikosen)
Natrium ist ein Bestandteil von Kochsalz und ist verantwortlich dafür, dass bei übermäßigem Kochsalzkonsum Wasser eingelagert
wird. Das belastet Herz und Nieren erheblich. Die Niere reguliert den Natriumhaushalt; Überschüsse werden schnell über die Nieren
ausgeschieden.
Natrium befindet sich hauptsächlich in dem extrazellulären Wasser.
(In fast allen tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln enthalten; größter Anteil im Kochsalz)
Kalium ist der natürliche Gegenspieler des Natriums und befindet sich hauptsächlich in der intrazellulären Flüssigkeit; im
Blut ist die Konzentration nur sehr gering. Der Kaliumhaushalt wird ebenfalls über die Niere geregelt. Eine optimale Kaliumzufuhr wirkt sich
sehr positiv auf den Blutdruck aus.
(Bananen und Aprikosen haben den höchsten Kaliumgehalt)
Phosphor liefert Kraft und Energie in dem es bei den Stoffwechselvorgängen von Fetten und Stärken mitwirkt. Grundsätzlich ist Phosphor an allen physiologisch chemischen Reaktionen des Körpers beteiligt, z.B. Knochenaufbau, Nervenreizleitung, Herztätigkeit etc. Phosphor ist somit ein sehr wichtiger Bestandteil des Mineralhaushaltes dessen Wirkung leider oft unter- bzw. überschätzt wird z.B. bei ADS. Ohne Niacin kann kein Phosphor eingelagert werden. Denn optimalen Wirkungsgrad hat Phosphor, wenn die doppelte Menge Calcium zur Verfügung steht.
Eisen wird für die Bildung von Hämoglobin (Blutfarbstoff) benötigt. Das Hämoglobin transportiert den Sauerstoff zu den Zellen. Eisen steigert die Widerstandskraft gegen Krankheiten, beugt Erschöpfungszustände vor und unterstützt das Wachstum. (Fleisch, grünem Blattgemüse, Getreide, Nüsse)
Zink wirkt sich positiv auf die Fortpflanzungsorgane aus und unterstützt das Wachstum. Hautzellen benötigen Zink zur Regeneration und auch das Immunsystem kommt ohne Zink nicht aus. Der Gegenspieler von Zink ist Kupfer. (Alle Nahrungsmittel tierischer Herkunft)
Kupfer fördert die Bildung von Antikörpern im Immunsystem. Außerdem setzt es einen chemischen Prozess in Gang, der die Eisenspeicher im Körper knackt und somit verwertbar macht. (Leber, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, grünes Gemüse, Nüsse)
Jod wird ausschließlich als Baustein für die Schilddrüsenhormone benötigt (Seefisch, Algen, Speisesalz)
Natürliches Fluor befindet sich fast ausschließlich in den Zähnen und in den Knochen (Hauptquelle ist das Trinkwasser)
Natrium, Kalium, Calcium und Magnesium, Chlor, Phosphor, Schwefel
Kobalt, Chrom, Kupfer, Fluor, Eisen, Jod, Mangan, Molybdän, Brom, Nickel, Selen, Silizium, Vandium und Zink
Arsen, Blei, Cadmium, Quecksilber, Thallium, Wismuth, Beryllium und Palladium
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