Mineralstoffe & Spurenelemente
Natürliche Mineralstoffe und Spurenelemente sind Lebenswichtig zur Erhalt und Wiederherstellung der Gesundheit. 150 Krankheiten sind laut Wissenschaftlern auf ein Mineralstoffmangel zurückzuführen.
Veröffentlichung am 22.09.2006 / Aktualisierung am 10.05.2013 
Mineralstoffe dienen zum Erhalt Ihrer GesundheitDer menschliche Körper kann natürliche Mineralstoffe wie Calcium oder Magnesium nicht selbständig erzeugen. Deshalb müssen sie ihm täglich mit der Nahrung zugeführt werden, wenn die Gesundheit tadellos funktionieren soll. Wissenschaftler führen die ursächliche Entstehung von etwa 150 Krankheiten bereits auf fehlende Mineralstoffe zurück.
Bei einer zu geringen Zufuhr von Calcium, Magnesium und anderen Mineralstoffen werden die Stoffwechselabläufe gestört oder stark vermindert. Eine zu hohe Zufuhr von Mineralstoffen kann auch eine giftige Wirkung auf den Organismus haben.
Natürliche Mineralstoffe, vor allem Calcium und Magnesium, sind für einen reibungslosen Stoffwechsel unentbehrlich. Sie regulieren unseren Wasserhaushalt (Elektrolythaushalt), unterstützen die Nervenzellen; sie sind im Blut enthalten, in den Knochen, Zähnen und in größeren Mengen in unserem Bindegewebe. Weder die Regulierung des Hormonhaushaltes, noch die Verwertung von Fetten, Eiweißen oder Kohlenhydraten wären ohne Mineralien und Spurenelemente möglich. Spurenelemente werden vom Körper nur in kleineren Mengen benötigt, sind aber von ihrer Wertigkeit nicht geringer einzuschätzen, als die Mineralstoffe.
Wie bei allen anderen Vitalstoffen auch, ist die Qualität (Verwertbarkeit) der Mineralstoffe und Spurenelemente wesentlich. Wir unterscheiden auch hier zwischen organischen (lebendige = verwertbare) und anorganischen (unbelebte = unverwertbare) Stoffen.
Pflanzen nehmen anorganische Mineralien über ihre Wurzeln auf und wandeln sie in organische Mineralien um. Diese umgewandelten Mineralstoffe kann unser Körper nun verwerten. Nur über die Pflanzen können Vitalstoffe ohne Substanzverlust verwertet werden.
Die Pflanzen erhalten ein besonderes Vitalstoffspektrum (Informationsgehalt) aus dem Boden und können so den Körper mit den jeweiligen Nährstoffen und Informationen versorgen. Nur die Natur liefert diese perfekte und geniale Nahrung.
Unser Körper kann nur in Ausnahmefällen - und zugleich unter sehr großem Energieaufwand - anorganische Mineralien in organische Mineralstoffe umbauen und verwerten.
Calcium ist mengenmäßig der wichtigste Mineralstoff im menschlichen Körper. Calcium ist - zusammen mit Phosphat - ein Baustein von Knochen und Zähnen und übt dort wichtige Stützfunktionen aus. Calcium ist notwendig für den regelmäßigen Herzschlag und für das Nervensystem, in dem es wesentlich zur Übermittlung von Impulsen beiträgt.
Es ist wichtig für den Eisenstoffwechsel und zur Blutgerinnung, außerdem wirkt es schmerzlindernd und Juckreiz stillend. Calcium sollte im Verhältnis 2:1 mit Magnesium vorliegen. Außerdem kann Calcium ohne Vitamin D nicht aufgenommen werden. (Obst, Gemüse, Getreideprodukte, Nüsse, Fisch)
Magnesium schützt die Nerven und dient als Aktivator für zahlreiche Enzyme. Magnesium wirkt zusammen mit Natrium und Kalium bei der Muskelarbeit und es spielt eine wesentliche Rolle bei der Umwandlung von Zucker in Energie. Calcium und Magnesium sollten immer im Verhältnis 2:1 vorliegen. Ohne die Vitamine B1 und B6 kann der Körper Magnesium nicht richtig aufnehmen und verwerten. (Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Trockenfrüchte, Bananen, Aprikosen)
Natrium ist ein Bestandteil von Kochsalz und ist verantwortlich dafür, dass bei übermäßigem Kochsalzkonsum Wasser eingelagert wird. Das belastet Herz und Nieren erheblich. Die Niere reguliert den Natriumhaushalt; Überschüsse werden schnell über die Nieren ausgeschieden.
Natrium befindet sich hauptsächlich in dem extrazellulären Wasser.
(In fast allen tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln enthalten; größter Anteil im Kochsalz)
Kalium ist der natürliche Gegenspieler des Natriums und befindet sich hauptsächlich in der intrazellulären Flüssigkeit; im Blut ist die Konzentration nur sehr gering. Der Kaliumhaushalt wird ebenfalls über die Niere geregelt. Eine optimale Kaliumzufuhr wirkt sich sehr positiv auf den Blutdruck aus.
(Bananen und Aprikosen haben den höchsten Kaliumgehalt)
Phosphor liefert Kraft und Energie in dem es bei den Stoffwechselvorgängen von Fetten und Stärken mitwirkt. Grundsätzlich ist Phosphor an allen physiologisch chemischen Reaktionen des Körpers beteiligt, z.B. Knochenaufbau, Nervenreizleitung, Herztätigkeit etc. Phosphor ist somit ein sehr wichtiger Bestandteil des Mineralhaushaltes dessen Wirkung leider oft unter- bzw. überschätzt wird z.B. bei ADS. Ohne Niacin kann kein Phosphor eingelagert werden. Denn optimalen Wirkungsgrad hat Phosphor, wenn die doppelte Menge Calcium zur Verfügung steht.
Eisen wird für die Bildung von Hämoglobin (Blutfarbstoff) benötigt. Das Hämoglobin transportiert den Sauerstoff zu den Zellen. Eisen steigert die Widerstandskraft gegen Krankheiten, beugt Erschöpfungszustände vor und unterstützt das Wachstum. (Fleisch, grünem Blattgemüse, Getreide, Nüsse)
Zink wirkt sich positiv auf die Fortpflanzungsorgane aus und unterstützt das Wachstum. Hautzellen benötigen Zink zur Regeneration und auch das Immunsystem kommt ohne Zink nicht aus. Der Gegenspieler von Zink ist Kupfer. (Alle Nahrungsmittel tierischer Herkunft)
Kupfer fördert die Bildung von Antikörpern im Immunsystem. Außerdem setzt es einen chemischen Prozess in Gang, der die Eisenspeicher im Körper knackt und somit verwertbar macht. (Leber, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, grünes Gemüse, Nüsse)
Jod wird ausschließlich als Baustein für die Schilddrüsenhormone benötigt (Seefisch, Algen, Speisesalz)
Natürliches Fluor befindet sich fast ausschließlich in den Zähnen und in den Knochen (Hauptquelle ist das Trinkwasser)
Natrium, Kalium, Calcium und Magnesium, Chlor, Phosphor, Schwefel
Kobalt, Chrom, Kupfer, Fluor, Eisen, Jod, Mangan, Molybdän, Brom, Nickel, Selen, Silizium, Vandium und Zink
Arsen, Blei, Cadmium, Quecksilber, Thallium, Wismuth, Beryllium und Palladium
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(Zentrum der Gesundheit) - Einst sollte der Japaner Shigechiyo Izumi von einem britischen Journalisten interviewt werden. Es ging dabei um sein bemerkenswert hohes Alter - genau genommen war er zu dem Zeitpunkt der älteste Mensch der Welt (115 Jahre). Selbst in seinem hohen Alter war er noch, dank Sango, Calcium und Co, bei ausgezeichneter Gesundheit und hatte noch bis zu seinem 105. Geburtstag täglich gearbeitet.
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Jeder Mensch braucht zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit und für das reibungslose "Funktionieren" seines Körpers Magnesium. Ein gewisses Maß dieses Mineralstoffes ist bereits in unserer Nahrung enthalten. Es gibt jedoch Menschen, die einen erhöhten Magnesiumbedarf haben.
Magnesium, der Super-Mineralstoff, hat bekanntlich eine großartige Wirkung auf krampfende oder zuckende Muskeln. Das Herz ist auch „nur“ ein Muskel und Magnesium sorgt dafür, dass es immer schön locker bleibt und sich keinesfalls verkrampft. Gleichzeitig unterstützt Magnesium die Regulierung des Blutdrucks und ist an der Instandhaltung der Blutgefäße beteiligt. Kurzum: Magnesium ist der Leibwächter des Herzens.
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Magnesiummangel betrifft uns alle. Unsere Lebensmittel enthalten immer weniger Magnesium und viele Gesundheitsprobleme entpuppen sich als Folgeerscheinungen eines weit verbreiteten Magnesiummangels.
In zahlreichen Erfahrungsberichten ist die Rede davon, dass die Sango Meereskoralle die Konzentrationsfähigkeit steigern und das Gedächtnis verbessern kann.
Immer wieder müssen sich Veganer von sog. Experten sagen lassen, dass ihre vegane Ernährungsweise ein enormes Risiko für Knochenkrankheiten wie z. B. Osteoporose mit sich bringe. Schliesslich trinken Veganer weder Milch noch essen sie Käse und nehmen daher meist auch weniger Calcium zu sich als der normal essende Teil der Bevölkerung. Eine Studie zeigt jedoch, dass gesunde Knochen offenbar nicht ausschliesslich das Ergebnis eines hohen Calciumkonsums sein können, sondern dass die Knochengesundheit noch von ganz anderen Faktoren beeinflusst wird.

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Hallo, ich habe ein paar Fragen zu den Mineralstoffen und Vitaminen. Ich ernähre mich zum Großteil mit veganer Rohkost, hauptsächlich aus Gemüse, Obst, Nüssen und Buchweizen (gesamt ca. 3.000 kcal). Bei den Mineralstoffen komme ich auf 110 - 650% (Mangan 450 %, Kupfer 650%) des Tagesbedarfs (ausgenommen Kalzium 60%). An Vitaminen zwischen 110 und 260%. Inwiefern ist das ganze jetzt schädlich, oder ist die Menge noch ok? Welche Lebensmittel wären ideal für die Kalziumversorgung? Mit freundlichen Grüßen.
Hallo Thunderdome,
Höchstmengenangaben für Mineralstoffe und Spurenelemente gelten für Nahrungsergänzungsmittel, also wenn die betreffenden Substanzen in isolierter und konzentrierter Form zugeführt werden, nicht aber, wenn sie in natürlicher Form und im natürlichen Verbund mit allen nötigen Begleitstoffen mit einem Lebensmittel aufgenommen werden. Machen Sie sich daher in Bezug auf eine mögliche Überdosierung keine Sorgen.
Calciumreiche vegane Lebensmittel sind z. B. Sesam (20 g z. B. in Sesammilch liefern 160 mg Ca), 50 g Mandeln liefern 125 mg Ca, 100 g Blattgemüse 120 mg Ca, 50 g Trockenfeigen 100 mg Ca, 400 g Früchte ca. 150 mg Ca, 300 g Gemüse (Brokkoli, Kohlrabi, Bohnen o. ä.) liefern ca. 200 mg Ca, die restlichen 150 bis 250 mg liefern Ihnen die übrigen Lebensmittel, die Sie noch essen werden wie z. B. Getreide, Hülsenfrüchte, Tofu etc.).
Abgesehen davon sollten Sie berücksichtigen, dass ein gesund lebender Mensch sehr viel besser Calcium aufnimmt bzw. weniger ausscheidet als ein Mensch, der stark säurebildende Lebensmittel zu sich nimmt, der wenig an der frischen Luft ist (Vitamin D), der zu wenig Magnesium aufnimmt (Magnesium unterstützt die Calciumaufnahme) etc. Der Bedarf ist also bei gesund lebenden Menschen geringer.
Nichtsdestotrotz möchten wir Sie noch auf Chia-Samen aufmerksam machen, die ganz ausserordentlich viel Calcium enthalten, nämlich fünfmal so viel wie Kuhmilch. Infos und Rezepte dazu finden Sie hier
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Ich bin auf der Suche nach einem Multi Mineralgemisch, welches dem Körper lebenswichtige Elemente und Spurenelemente zuführt. Es sollte in Pulverform angeboten werden. Als Trennmittel vielleicht Siliziumdioxid und es sollte folgende Stoffe enthalten (nicht in homöopathischer Form): Acid. ascorb., Calc. citric., Calc. fluorid, Cal. lact., Calc. phosph., Chrom chlorid, Cuprum citric, Ferrum, Ferr. citr., Kal. citric., Kal. jodid, Magnes. citric., Mangan, Mangan gluconat, Mangan lactat, Molybdän, Natrium citric., Na molybdt., Na. selenit, Orotsäuremonohydrat, Selenhefe, Stront. lact, Zink, Zink gluconat, Zinkorotat, Sacch. lact., Können Sie mir sagen, wo auf der Welt (Schweiz, Österreich) das zu bestellen ist? Das wäre nett, vielen Dank. MfG
Liebe/r Anonym
Vielen Dank für Ihre Mail.
Unsere Intention ist es, den Wert der Ganzheitlichkeit der Nahrung zu vermitteln. Daher empfehlen wir keine willkürlichen Mineralstoffmischungen, sondern auch hier Nahrungsergänzungsmittel, die den ganzheitlichen Kriterien weitgehend entsprechen, wie z. B. die Sango Meeres Koralle, oder auch Brennnesselsamen, die unserem Körper genau das liefern, was der heutigen Ernährung fehlt oder Mischungen aus basischen Pflanzen und Samen (z. B. Basenquelle von Alvito oder Planta Base plus von Vicopura).
Daher können wir Ihnen - was Ihren Mineralstoffgemischwunsch betrifft - leider nicht weiterhelfen.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Hallo Kann mir jemand ein paar Tipps bezüglich Nahrungsmittel (auch Meunues, Supplements) geben, die helfen, die Eisen-Einnahme meiner Tochter (und mir selbst) zu steigern. Wir essen wenig Fleisch, da ich etwas über-vorsichtig bin. Ist Fleisch im Speiseplan für Kinder ein Muss? Wie kann ich absichern, dass meine Tochter genug Eisen bekommt? Vielen Dank für im Voraus! N.C.
Hallo NoCa,
hier finden Sie alle relevanten Tipps und Hinweise, die Sie für eine gesunde Eisenversorgung brauchen:
Gerstengras
Wenn Sie Zugang zu hochwertigem Fleisch von Weidetieren haben, dann können Sie Ihrer Tochter - sofern sie es mag und möchte - natürlich Fleisch geben. Die Grundnahrungsmittel sollten jedoch Gemüse, Salate und Früchte sein, nicht aber Fleisch- und Milchprodukte.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
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