Hafer


Hafer ist ein ganz besonderes Getreide. Es übertrifft in Sachen Nährstoffgehalt alle anderen Getreidearten und ist zudem noch glutenarm.


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Hafer – Eines der gesündesten Getreide

letzte Aktualisierung am 15.05.2016  Drucken Sie diese Seite Artikel als PDF herunterladen

(Zentrum der Gesundheit) – Hafer ist von allen geläufigen Getreidearten vermutlich die mit Abstand beste und gesündeste. Hafer ist glutenarm und gleichzeitig deutlich nährstoffreicher als alle anderen Getreidearten. Kein Wunder bietet der Hafer fantastische Eigenschaften für unsere Gesundheit. Es scheint fast, als würde der robuste Hafer, der auch noch unter widrigen Umständen gedeiht, seine Widerstandskraft an denjenigen weitergeben, der ihn verzehrt. Viele Details rund um den Hafer sowie Tipps für die gesunde Verwendung des Hafers stellen wir Ihnen heute vor.

Hafer - Gesundes Getreide © lyulka - Shutterstock.com

Hafer – Das jüngste, aber stärkste Getreide

Hafer (Avena sativa) bildet seine Körner in einer vielfach verzweigten Rispe aus. Also nicht in einer Ähre wie der Weizen, der Roggen, die Gerste oder der Dinkel.

Vermutlich war es auch der Hafer, dessen Samen der Mensch in grauer Vorzeit häufig gesammelt und in seinen Speiseplan integriert hat, ohne ihn gezielt anzubauen.

Der Hauptgrund, warum der Hafer lieber gesammelt wurde als andere Urgetreide war sicher nicht zuletzt sein herausragender Geschmack. Hafer schmeckt nämlich mit Abstand am allerbesten von allen Getreidearten – zumindest dann, wenn er als Frischkornmüsli, als Flocke oder als Brei verzehrt wird.

Da der Hafer nicht so ertragreich und nicht so einfach zu ernten ist wie Ährengetreide, schenkte man dem Hafer lange Jahrtausende nur wenig Beachtung.

Daher ist der Hafer jene Getreideart, die ganz zuletzt Opfer der menschlichen Züchtung wurde, so dass er auch heute noch zu den ursprünglichsten Gräsersamen gehören dürfte.

Während nämlich Weizen und Gerste schon mit Beginn des Ackerbaus vor mehr als 10.000 Jahren im Fokus der züchterischen Aktivitäten standen, begann man mit der Züchtung des Hafers erst vor 3.000 Jahren – und zwar deshalb, weil man nun endlich den tatsächlichen Wert des Hafers erkannt hatte:

Seine Widerstandsfähigkeit, weshalb er auch auf kargen Böden gedeiht und sein gleichzeitiger Nährstoffreichtum, der den Nähr- und Vitalstoffgehalt anderer Getreidearten bei weitem übertrifft.

Hafer – Schon kleine Mengen genügen

Hafer ist ein hervorragender Nährstofflieferant und versorgt – im Gegensatz zu Reis oder vielen anderen Getreidearten – bereits über kleine Verzehrmengen mit einer grossen Anzahl sowie interessanten Mengen einiger wichtiger Nähr- und Vitalstoffe:

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Hafer und Biotin: Für Haut, Haar & Nerven

In nur 40 Gramm Haferflocken sind bereits 7,8 Mikrogramm Biotin enthalten, was einem Viertel der empfohlenen Tagesdosis entspricht.

Biotin sorgt für schönes Haar, gesunde Haut und feste Nägel. Bei Haarausfall ist daher immer auch an eine erhöhte Biotinzufuhr am besten in Verbindung mit Zink zu denken.

Und wie es der Zufall oder besser der Hafer will, ist dieser nicht nur eine wunderbare Biotinquelle, sondern gleichzeitig auch die beste Zinkquelle, die man sich wünschen kann. Hafer enthält pro 100 g mindestens genauso viel Zink (4.300 Mikrogramm) wie ein Steak, wenn nicht gar noch mehr.

Auch das Nervensystem profitiert von einer guten Biotinversorgung, da ein Biotinmangel sogar mit Depressionen in Verbindung gebracht wird.

Hafer und Vitamin B1: Für starke Nerven

In 40 Gramm Hafer finden sich 0,3 Milligramm Vitamin B1, womit ein Viertel des Tagesbedarfs gedeckt wäre. Kein anderes Getreide hat einen derart hohen B1-Level wie der Hafer. Und auch unter den Pseudogetreiden findet sich lediglich der Amaranth, der den Hafer in Sachen B1 – aber nur knapp – überbieten kann.

Das Vitamin B1 ist gemeinsam mit B6 DAS Nervenvitamin schlechthin, so dass sich ein massiver Mangel in Schwindel, Schlaflosigkeit, Müdigkeit und neurologischen Störungen (z. B. Nervenentzündungen) äussern kann.

Auch bei der Verwertung der Kohlenhydrate ist das B1 mit dabei, was dazu führte, dass man Zucker als Vitaminräuber bezeichnete. Denn für seine Verarbeitung ist B1 erforderlich, obwohl er selbst kein B1 liefert.

Hafer hingegen schenkt dem Organismus viel mehr B1, als für die Verwertung seiner Kohlenhydrate benötigt wird.

Hafer und Vitamin B6: Für eine ausgeglichene Psyche

In Sachen Vitamin B6 hat der Hafer – genau wie beim Vitamin B1 – die Nase ganz vorn und liefert von diesem Vitalstoff mit fast 1 mg pro 100 g mindestens die doppelte Menge Vitamin B6 als andere Getreide.

Wie oben schon erwähnt, kümmert sich das Vitamin B6 um das Nervensystem, aber genauso um die Blutgesundheit (da es an der Hämoglobinbildung beteiligt ist) sowie um die Serotoninproduktion.

Letzteres führt dazu, dass man bei psychischem Unwohlsein oder schlechtem Schlaf immer auch an B6 oder lieber gleich an den Hafer denken sollte.

Ein B6-Mangel ist gar nicht so selten, da er gerne bei einseitiger Ernährung auftritt, die häufig von Jugendlichen und Senioren praktiziert wird. Auch chronischer Durchfall geht häufig mit einem B6-Mangel einher.

Genauso können die Pille und manche Antibiotika einen B6-Mangel herbeiführen.

Zu den B6-Mangel-Symptomen gehören z. B. auch Albträume, eine erhöhte Infektneigung oder Hautveränderungen sowie erhöhte Homocysteinwerte. Letztere zählen derzeit mit zu den gravierendsten Risikofaktoren für unerwünschte Herz-Kreislauf-Angelegenheiten.

Hafer und Eisen: Fleisch ist da überflüssig

40 Gramm Hafer liefern überdies 2,4 mg Eisen. Auch hier haben es die anderen Getreide schwer, derart hohe Werte zu erreichen. Lediglich die Hirse sowie die Pseudogetreide Amaranth und Quinoa können den Hafer im Bereich Eisengehalt noch schlagen.

Auch Fleisch kann den Hafer als Eisenquelle kaum übertrumpfen. Hafer enthält nämlich mindestens doppelt so viel Eisen wie Fleisch. Und wenn Sie ein Hafergericht mit einer Vitamin-C-Quelle kombinieren (wie z. B. das unten genannte Müsli), dann wird das Eisen aus dem Hafer auch noch annähernd so gut verwertet wie jenes aus Fleisch.

Bei Blutarmut ist es daher äusserst empfehlenswert, Hafer oder Hirse statt anderer Getreide zu sich zu nehmen.

Hafer – Und das Magnesiumproblem ist gelöst

In 40 Gramm Hafer sind etwa 60 Milligramm Magnesium versteckt. Wenn Sie also beispielsweise ein Müsli oder Porridge essen, das aus folgenden Zutaten besteht, dann haben Sie damit bereits Ihren halben Tagesbedarf an Magnesium (300 – 400 mg) gedeckt:

  • 40 Gramm Hafer (fein geschrotet und 20 Minuten lang in Wasser eingeweicht) oder Haferflocken
  • 1 Banane
  • ½ Apfel, fein gerieben
  • 2 Datteln, entkernt und in kleine Stückchen geschnitten
  • 20 g Sonnenblumenkerne

Sie mögen kein Müsli? Kein Problem: Auch ein herzhafter Hafer-Burger – mit Vitamin-C-reichem Gemüse oder Salaten serviert – verschafft Ihnen die hafertypischen gesundheitlichen Vorteile. Das Rezept dazu finden Sie ganz unten.

Hafer: Gemeinsam mit Hirse der ideale Silicium-Lieferant

Hafer enthält fast so viel Silicium wie die Silicium-Königin namens Hirse. Silicium ist ein aussergewöhnlicher Stoff.

Silicium fördert die Gesundheit des Bindegewebes, hält Ihnen Cellulite vom Leib und macht Ihre Haut straff und elastisch.

Auch Haare und Nägel profitieren sehr, wenn der Körper ausreichend mit Silicium versorgt ist. Aber das wissen Sie natürlich alles längst.

Was Sie jedoch vielleicht noch nicht wissen, ist, dass Silicium auch für die Knochen- und Knorpelgesundheit ausschlaggebend ist. Bei Arthrose, Arthritis und Knochenproblemen sollte daher immer die Siliciumversorgung optimiert werden.

Zusätzlich nutzt der Organismus das Silicium zur Ausleitung von Aluminium und schützt auf diese Weise u. a. ganz besonders das Gehirn. Lesen Sie hier mehr darüber: Silicium leitet Aluminium aus

Hafer: Die beste Ballaststoff-Kombination

In 40 Gramm Hafer finden sich überdies annähernd 4 Gramm Ballaststoffe, die wunderbar ausgewogen zur Hälfte aus löslichen und zur anderen Hälfte aus unlöslichen Ballaststoffen bestehen. In Weizen, Roggen, Gerste und Mais hingegen überwiegen die unlöslichen Ballaststoffe. Von den löslichen Ballaststoffen ist in diesen Getreiden nur wenig enthalten.

Doch während die unlöslichen Ballaststoffe eher auf den Kampf gegen Darmträgheit spezialisiert sind, können die löslichen Ballaststoffe die Blutfett- und Cholesterinwerte senken und damit Herzinfarkt, Arteriosklerose sowie Gallensteinen vorbeugen helfen.

Hafer: In drei Tagen gegen Diabetes und Insulinresistenz

Auch den Blutzuckerspiegel regulieren die löslichen Ballaststoffe des Hafers (gemeinsam mit seinem hohen Magnesiumgehalt) so beeindruckend gut, dass es für Diabetiker oder Menschen mit Insulinresistenz sogar regelrechte Hafer-Kuren gibt.

In deren Verlauf nimmt man drei Tage lang aussergewöhnlich viel Hafer zu sich – was trotz dieser unglaublich kurzen Zeit die Insulinresistenz und damit die Blutzuckerwerte merklich verbessern kann. (Sinnvoller wäre natürlich ein langfristiger täglicher Verzehr kleiner Hafermengen im Rahmen einer insgesamt gesunden Ernährung.)

Allein eine Magnesium-Nahrungsergänzung brachte in einer US-Studie an 40.000 Teilnehmern eine um 19 Prozent verringerte Diabetesgefahr. Wenn jedoch regelmässig Haferbrei konsumiert wurde, reduzierte sich das Diabetes-Risiko gleich um ein Drittel, was wieder zeigt, um wieviel wirkungsvoller das vollwertige Lebensmittel im Vergleich zu einem isolierten Mineralstoff sein kann.

So enthält der Hafer beispielsweise noch zusätzlich sog. Saponine. Es handelt sich hierbei um sekundäre Pflanzenstoffe, die den Blutzuckerspiegel bei vorhandener Hyperglykämie (zu hoher Blutzucker) senken und die Insulinsekretion erhöhen können.

Hafer und sein Beta-Glucan

Ein Grossteil der oben erwähnten so segensreichen löslichen Ballaststoffe des Hafers nennt sich Beta-Glucan.

Das Beta-Glucan unterstützt die Tätigkeit spezieller Immunzellen, den sog. neutrophilen Granulozyten. Diese dämmen u. a. Entzündungsherde im Körper ein, so dass Beta-Glucan und damit auch der Hafer entzündungshemmende Wirkung aufweist.

Das Beta-Glucan ist jedoch auch der Hauptgrund dafür, warum vielen Menschen mit hohem Cholesterinspiegel der Verzehr von Haferkleie nahe gelegt wird.

Haferkleie bezeichnet die Randschichten des Hafers ohne den Mehlkörper. Die Haferkleie ist natürlich besonders ballaststoffreich. Konkret bedeutet dies, dass die Haferkleie doppelt so viel Beta-Glucan enthält wie Haferflocken.

Und so liefern 40 g Haferkleie eine Beta-Glucan-Menge (3 g), die den Cholesterinspiegel – bei täglicher Einnahme für drei Wochen lang – um 8 bis 23 Prozent senkt. (Denken Sie daran, zur Haferkleie viel Wasser zu trinken.)

Weizenkleie hat diese überaus positive Wirkung auf den Cholesterinspiegel übrigens nicht.

Wenn man nun bedenkt, dass ein um ein Prozent geringerer Cholesterinspiegel einem um zwei Prozent geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen entspricht, dann könnte schon eine Schale Haferbrei am Tag das Herz-Kreislauf-Risiko um beinahe die Hälfte reduzieren.

Wie aber senkt nun das Beta-Glucan im Hafer den Cholesterinspiegel?

Beta-Glucan bindet verstärkt Gallenflüssigkeit im Darm. In dieser Gallenflüssigkeit ist eine grosse Menge Cholesterin enthalten, das nun – gebunden an Beta-Glucan – mit dem Stuhl ausgeschieden werden kann, anstatt erneut in den Blutkreislauf zu gelangen.

Hafer senkt natürlich nur das LDL-Cholesterin und das Gesamt-Cholesterin. Das als "gute" Cholesterin bekannte HDL-Cholesterin bleibt unangetastet.

Hafer wirkt einem erhöhten Cholesterinspiegel aber noch auf andere Weise entgegen – nämlich über ein haferspezifisches Antioxidans namens Avenanthramid.

Hafer – Ein ungewöhnliches Antioxidans

Die Wirkung von Getreide als Lieferanten für Antioxidantien wurde lange Zeit stark unterschätzt. Das hatte einen ganz einfachen Grund: Die Forscher wendeten die falschen Methoden an, um den Gehalt an Antioxidantien im Getreide zu ermitteln.

Wissenschaftler der US-amerikanischen Cornell University fanden heraus, dass Antioxidantien in Früchten und Gemüse grösstenteils in freier Form enthalten sind, in Getreide jedoch zu 99 Prozent in gebundener Form.

Ob die Antioxidantien frei oder gebunden sind, ist für ihre Wirkung vollkommen irrelevant. Gebundene Antioxidantien lassen sich jedoch nicht mit denselben Methoden nachweisen wie freie. Daher glaubte man lange, Getreide liefere kaum Antioxidantien.

Bei der Verarbeitung von Getreide zu Weissmehl geht jedoch ein Grossteil des antioxidativen Potentials verloren, denn 83 Prozent der Antioxidantien sitzen in den äusseren Kornschichten, die bei der Verarbeitung zu Auszugsmehlen entfernt werden.

Dr. Rui Hai Liu und sein Team erklären, dass Darmbakterien Antioxidantien aus Vollkornprodukten hervorragend lösen und dem Organismus zur Verwertung zur Verfügung stellen können. Voraussetzung dafür ist natürlich eine gesunde Darmflora.

Das im Hafer enthaltene hochwirksame Antioxidans aus der Gruppe der Polyphenole heisst Avenanthramid.

Avenanthramid aus Hafer verhindert u. a. die Oxidation des LDL-Cholesterins – und oxidiertes Cholesterin ist bekanntlich genau DAS Cholesterin, das Probleme bereitet und zu den gefürchteten Ablagerungen in den Blutgefässwänden führt.

Besonders effektiv ist die Schutzfunktion des Avenanthramid, wenn es zusammen mit Vitamin C aufgenommen wird, denn dann hält sie länger an.

So empfiehlt sich also auch hier das oben genannte Frühstück, das natürlich auch mit Zitrusfrüchten zubereitet werden kann, was seinen Vitamin-C-Wert noch weiter erhöht.

Hafer – Immer in der Vollkornvariante

Natürlich sind all die oben genannten wertvollen Stoffe nur im Vollkorn-Hafer in relevanten Mengen enthalten.

Praktischerweise werden Haferflocken so gut wie immer aus Vollkornhafer hergestellt - ganz gleich, ob es sich um kernige Haferflocken, feine Haferflocken oder Haferflocken für Babys handelt. Wenn Sie jedoch z. B. Hafergebäck kaufen, dann besteht dieses selten ausschliesslich aus Haferflocken, sondern enthält oft noch andere Getreide, die dann häufig als helle Mehle beigefügt sind. Achten Sie hier daher auf die Zutatenliste.

Was Vollkornprodukte von Weissmehlprodukten unterscheidet, lesen Sie hier: Weissmehl macht dick und süchtig

Natürlich bringt der Hafer nicht nur die genannten haferspezifischen Eigenschaften mit sich, sondern auch alle anderen Vorteile, die allgemein den Vollkornprodukten inne wohnen.

So können Männer ihr Risiko, am plötzlichen Herztod zu sterben, um nahezu ein Drittel reduzieren, wenn sie jeden Tag einen Vollkornbrei zum Frühstück essen – wie eine Harvard-Studie mit mehr als 20.000 Teilnehmern ergab.

Und Frauen können mit dem täglichen Frischkornbrei – wie eine wissenschaftliche Studie aus Grossbritannien mit mehr als 35.000 Teilnehmerinnen zeigte – ihr Brustkrebsrisiko reduzieren, und zwar um 40 Prozent, wenn Sie schon vor den Wechseljahren täglich 13 g oder mehr Ballaststoffe aus Getreide zu sich nehmen.

Was liegt näher, als für diesen Zweck den Hafer zu wählen, der schliesslich eines der wohlschmeckendsten und – wie Sie nun wissen – gesündesten Getreide ist, die uns zur Auswahl stehen, und all das, wo der Hafer auch noch aussergewöhnlich wenig Gluten enthält:

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Gluten im Hafer?

Hafer ist nicht ganz glutenfrei, aber glutenarm. Unübersehbarer Beweis für seine Glutenarmut ist die Tatsache, dass man aus reinem Hafermehl kein Brot backen kann, zumindest keines in der gewohnten Form.

Denn Gluten hält den Teig zusammen und sorgt dafür, dass es unter Hefe- oder Sauerteigeinwirkung auch aufgehen kann.

Ohne Gluten (und ohne spezielle Zusätze) erhält man allenfalls ein Fladenbrot.

Doch kann Hafermehl in Mengen von bis zu 30 Prozent in Brotrezepte gemischt werden.

Obwohl Hafer geringe Mengen Gluten enthält (jedoch eine andere Glutenform als der Weizen), ist Hafer für Glutensensitive meist viel besser verträglich als glutenreiche Getreide wie Weizen, Roggen und Dinkel.

Höchstwahrscheinlich können sogar manche Menschen mit Zöliakie (Gluten-Unverträglichkeit) Hafer verzehren – natürlich nur in begrenzten Mengen (z. B. nicht mehr als 50 g pro Tag) und nur sog. glutenfreier Hafer.

Glutenfreier Hafer enthält zwar das haferspezifische Gluten, ist aber durch strenge Anbau- und Verarbeitungskontrollen frei von Verunreinigungen durch Weizen, Gerste oder Dinkel.

Diese "Verunreinigungen" können dann in den Hafer gelangen, wenn z. B. unmittelbar an ein Haferfeld ein Weizenfeld grenzt und bei der Haferernte auch einige Weizenkörner mitgeerntet werden oder wenn in einem Betrieb viele verschiedene Getreide abgefüllt und verarbeitet werden, wobei es immer sein kann, dass sich einige Weizenkörner in die Haferpackung verirren.

Diese geringen Weizenmengen können für Menschen mit Zöliakie bereits zum Problem werden, weshalb sie beim Haferkauf unbedingt auf die als "glutenfrei" deklarierten Haferprodukte achten sollten. Diese enthalten garantiert weniger als 20 ppm* Gluten und befinden sich somit in einem für Zöliakie-Betroffene akzeptablen Bereich.

*20 ppm = 2 Milligramm Gluten pro 100 Gramm Lebensmittel

Auch die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie mit 116 Kindern, die an Zöliakie litten, bestätigen, dass Hafer bei Glutenunverträglichkeit oft vertragen wird.

Während die Hälfte der Kinder ein Jahr lang eine klassisch-glutenfreie Ernährung erhielt, durfte die andere Gruppe weizenfreie Haferprodukte konsumieren. Nach Ablauf der Studie hatten sich die Darmschleimhäute und das Immunsystem aller Kinder wieder vollständig erholt.

Allerdings sollte jeder Betroffene mit Glutenunverträglichkeit oder Glutensensitivität für sich selbst testen, ob und in welchen Mengen er Hafer verträgt, indem er zunächst mit minimalen Hafermengen startet und seine Körperreaktionen genau beobachtet.

Zöliakie-Betroffene können ferner während der Hafer-Testphase (falls sie eine solche überhaupt durchführen möchten) vom Arzt regelmässig Ihre Gliadin*-Antikörperwerte überprüfen lassen, um so die Haferunverträglichkeit frühestmöglich zu erkennen.

*Gliadin ist jener Teil des Glutens, das bei Zöliakie-Patienten zu Autoimmunreaktionen im Darm führt, in deren Folge die Darmschleimhaut angegriffen wird und sich die typischen Symptome wie Durchfall, Bauchweh und Blähungen einstellen.

So schmeckt Hafer am besten

Wenn auch Sie von der gesundheitsfördernden Wirkung des Hafers profitieren möchten, finden Sie hier Tipps und Rezepte:

  • Bereiten Sie sich zum Frühstück einen Haferbrei zu. Diesen können Sie mit Ihrem Lieblingsobst und Nüssen verfeinern. Haferbrei kann auf die weiter oben beschriebene Art aus rohem, aber eingeweichtem Haferschrot oder aber aus Haferflocken hergestellt werden.

  • Herkömmliche Haferflocken sind IMMER erhitzt und liegen daher nicht mehr in Rohkostqualität vor. Für alle, die auf dieses Qualitätsmerkmal Wert legen, gibt es jetzt jedoch auch rohköstliche Haferflocken aus vorgekeimtem Hafer. Der Keimprozess macht die Haferflocken bekömmlicher und erhöht die Bioverfügbarkeit ihrer wertvollen Inhaltsstoffe.

    Will man ein Original-Porridge zubereiten, dann werden die Haferflocken mit der vier- bis zehnfachen Menge Wasser oder Reisdrink (je nach persönlicher Konsistenzvorliebe) höchstens drei Minuten lang bei häufigem Umrühren geköchelt. In der letzten Minute gibt man eine Prise Salz hinzu.

    Normalerweise wird ein Porridge länger gekocht, doch sollen die Inhaltsstoffe des Hafers bei einer dreiminütigen Kochzeit noch grösstenteils erhalten bleiben.

    Das Porridge kann nun mit Früchten, Trockenfrüchten, Honig oder anderen Süssungsmitteln und Gewürzen wie Zimt, Vanille oder Lebkuchengewürz.
  • Backen Sie Haferplätzchen und verwenden Sie für Kuchen und Kekse ab sofort einen Teil Hafermehl oder -flocken statt Weizen- oder Dinkelmehl.

  • Greifen Sie statt zu Fertig-Burgern auf dieses turboschnelle Burger-Rezept mit Hafer zurück:

Rezept für schnelle Hafer-Burger

Eine Zwiebel hacken und in etwas Olivenöl glasig braten. 200 g Vollkorn-Haferflocken dazu mischen und mit 375 ml Gemüsebrühe ablöschen. Bei sehr schwacher Hitze eine Viertelstunde ziehen lassen. Gehackte Petersilie und 1 EL Chia-Gel* untermischen und mit Kräutersalz und Pfeffer abschmecken.

Die Masse jetzt zu Bratlingen formen und in heissem Olivenöl von beiden Seiten braten.

*1 EL Chia-Samen fein mahlen und mit 3 EL Wasser verrühren, 10 Minuten stehen lassen und 1 EL davon wie Ei-Ersatz verwenden. Den Rest im Kühlschrank für weitere Chia-Samen-Rezepte aufbewahren.

Probieren Sie einmal Hafer-Drink. Die milchartige Flüssigkeit passt gut ins Müsli oder Porridge und kann auch zum Kochen verwendet werden.

Weitere Hafer-Rezepte finden Sie in unserer Rezepte-Rubrik, wie z. B. die folgenden:

Wir wünschen Ihnen einen guten Hafer-Appetit!

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dickeylee
geschrieben am: samstag, 16. april, 17:56
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Liebes ZdG-Team Die Aminosäurenkomposition von Hanf ist sehr schwierig im Netz zu finden. Meinen, der übrigens Bio ist, beziehe ich aus England, denn derjenige, der bei Schweizer Reformhäusern zu kaufen ist, hat astronomische, völlig phantasievolle Preise, weit entfernt von gut und böse. Mein Lieferant macht keine Angaben darüber. Auf der Website eines deutschen Verkäufers, der Produkte für den Sport vermarktet, hab ich aber die Zusammensetzung von Hanf gefunden und da war, zu meinem Erstaunen aber doch, kein Tryptophan dabei. Ich glaube nicht, dass ein Verkäufer von Hanf, gerade einer der seine Produkte für den Sport vermarktet, irgendwelchen Vorteil hat, Hanf mit 0 Tryptophan zu deklarieren, wenn es nicht so wäre. Somit erscheint mir diese Deklaration ehrlich. Vielleicht gibt es auch zwei Varianten. LG




Zentrum der Gesundheit:

Hallo dickeylee
Es kommt sicher immer wieder zu Schwankungen im Nährstoffgehalt von Naturprodukten, auch was einzelne Aminosäuren angeht - abhängig von der Herkunft, der Anbauweise, dem Boden, dem Klima, dem Erntezeitpunkt etc. Auch hängen die angegebenen Werte von der Analysemethode ab. Daher kann es immer wieder zu anderen Angaben kommen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

dickeylee
geschrieben am: samstag, 09. april, 20:21
eMail-Adresse hinterlegt

Liebes ZdG-Team Dass man kein Brot mit Glutenarmem oder –freiem Getreide backen kann stimmt nicht. Ich backe regelmässig mein „Graham“ Brot mit einer Mischung aus 2/3 Hafer- und 1/3 Hirsemehl.

Was man beobachten muss: 1. Die Hafer- und Hirseflocken müssen ganz fein z.B. in einem Kaffeebohnenmixer (ein normaler Mixer genügt nicht) gemahlen werden.

2. Man muss etwa 10 % mehr Wasser als das Gesamtgewicht des Mehls, Hefe, Salatkräuter, wenn man solche beifügt – gibt einen guten Geschmack - und Meer- oder Himalayasalz beigeben.

3. Das ganze am besten in eine Silikon Cake Form (klebt nicht) giessen, in den mit Umluft bei 50°C geheizten Ofen schieben und ca. 1 Stunde warten, bis der Teig aufquillt.

4. Wenn der Teig aufgequollen ist, Temperatur auf 225° C erhöhen und 50 Minuten backen. Fertig.

Gibt man noch z.B. Oliven und geriebene Mandeln oder Karotten und geriebene Haselnüsse dazu wird ein ganz leckeres Gemüsebrot daraus. Eine gute Kombination ist auch getrocknete Tomaten mit Cashewnusspulver. Was bezüglich Hafer auch hervorzuheben ist und ihn auch so wertvoll, vor allem für den Sportler, macht, ist die Zusammensetzung der Aminosäuren. Es enthält nicht nur alle essentiellen, sondern schlägt bei fast allen Quinoa und Amaranth, bei den Muskelaufbauenden Isoleucin, Leucin und Valin sogar deutlich, so dass man für eine gesunde und Kraftspendende Nahrung ruhig auf die Exoten sowie auf das hoch gepriesene Hanfprotein, dass NICHT alle essentiellen Aminosäuren enthält – es enthält KEIN Tryptophan – verzichten kann.

Selbst auf Hirse kann man verzichten, denn Hafer enthält eben so viel Silicium bei einem deutlich höheren Proteinanteil. Ernährt man sich vegan, sind übrigens selbst für Sportler hoch dosierte Eiweisspräparate überflüssig, da der Körper keine nützliche Reserven davon anlegen kann (bei Überschuss werden diese in schädliche Säuren umgewandelt) und da man mit der „normalen“ Nahrung genügend Eiweiss aufnehmen kann, da deren Verwertung bei 80 bis über 95% geht und nicht die Nominal- sondern die verwertete Menge ausschlaggebend ist. Isst man also z.B. 40 Gramm Eiweiss pflanzlichen Ursprungs, verwertet man 32 – 38 Gramm davon. Bezieht man sein Eiweiss hingegen aus tierischer Quelle wird diese Nahrung nur zu 20 bis allerhöchstens 50 % verwertet, nicht weil die Aminosäuren anders beschaffen sind, sondern weil der Körper das ganze als Fremdkörper erkennt und der gleiche Abstossprozess wie bei Organtransplantationen einsetzt.

Isst man also z.B. gar 80 Gramm Eiweiss tierischen Ursprungs, verwertet man unter Umständen nur 16 Gramm! Nur bei Bio Hühnereiern, Hünchen und Fisch sind es annähernd 40 Gramm. Hinzu gehört Hafer mit den gerösteten Erdnüssen, aus denen allein man mit einem Mixer sehr leicht Erdnussbutter herstellen kann, und mit dem Hülsenfreien Sesam, aus dem allein man ebenfalls sehr leicht Sesambutter herstellen kann, zu den Top, was die Aminosäuren betrifft, und obendrauf zu den günstigsten Lebensmitteln überhaupt. Ferner muss man bei einer gut durchdachten und gesunden veganen Ernährung nicht auf die letzten Nährstoffe zurückgreifen, da alle auf jeden Fall im Überfluss vorhanden sind und somit bei allen 3 erwähnten Lebensmitteln auf Bio verzichten kann, da alle 3 für den Konsum geschält werden.

Somit fällt die darauf gesprühte Chemie weg und der geringere Anteil an gewissen Nährstoffen fällt nicht ins Gewicht. Bei den Erdnüssen macht es nichts aus, wenn sie geröstet sind, falls es in einem Hitzeresistenten wie z.B. Palmöl geschieht. Will man das herkömmliche Salz nicht, kann man es einfach wegwaschen, wenn man die Erdnüsse in einem grossen Sieb duscht und anschliessend kurz in einem Dörrgerät trocknet. Man kann sich also ruhig beim Discounter eindecken – Erdnüsse in Palmöl geröstet findet man in der Schweiz sogar nur bei einem deutschen Discounter –, wenn man auf diese kleinen Details achtet. Liebe Grüsse




Zentrum der Gesundheit:

Hallo dickeylee
Lieben Dank für Ihre Rezeptanregungen und sonstigen Ausführungen.
Kleine Anmerkung am Rande: Hanfprotein enthält natürlich Tryptophan. Hanfprotein ist ein insgesamt niedrig dosiertes Protein mit einem 50prozentigen Proteinanteil (Reisprotein liefert beispielsweise 80 Prozent Protein). Daher ist selbstverständlich auch die Menge der einzelnen Aminosäuren geringer als in "hochprozentigen" Proteinen. Hanfprotein wird überdies weniger als alleinige Proteinquelle betrachtet und eingenommen, sondern vielmehr als ganzheitliches Nahrungsergänzungsmittel genutzt, das viele ganz unterschiedliche wunderbare Eigenschaften mit sich bringt.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Fk-Bü
geschrieben am: samstag, 20. februar, 19:18
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo, vielen Dank für die umfassenden Informationen. Um die Glaubwürdigkeit zu unterstreichen würde ich aber mal das Haferphoto auf Identität überprüfen. Viele Grüße Fk-Bü




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Fk-Bü
Vielen Dank für Ihren Hinweis :-)
Wir haben inzwischen die Gerste gegen den Hafer ausgetauscht ;-)
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Martin
geschrieben am: samstag, 08. august 2015, 22:02
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo, ich esse Haferflocken sehr gerne zum Frühstück und meistens auch zum Abendessen mit Früchten und selbstgemachter Mandelmilch. Am Tag esse ich dadurch über 300g Haferflocken. Gibt es abgesehen von der abführenden Wirkung, mit der einige Probleme haben, Nachteile bei einem so hohen Haferflocken Konsum? Viele Grüße Martin




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Martin
Haferflocken sättigen in dieser Menge sehr stark, so dass es sein könnte, dass Sie von anderen Lebensmitteln (Gemüse, Salate, Nüsse, Samen etc.) sehr wenig essen und auf diese Weise keine ausgewogene Nährstoffversorgung stattfindet. Wenn dies aber bei Ihnen nicht der Fall ist und Sie auch keine Beschwerden verspüren, dann dürfte diese Ernährungsweise für Sie stimmig sein - wobei es immer sinnvoll ist, Ernährungsgewohnheiten zwischendurch zu unterbrechen und abwechslungsreich bzw. saisongerecht zu leben und zu essen.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Julanda
geschrieben am: montag, 25. mai 2015, 09:50
eMail-Adresse hinterlegt

Bezüglich dem Punkt: "Hafer – Immer in der Vollkornvariante"... alle Haferflocken bestehen aus Vollkorn, daher ist es egal ob es auf der Verpackung steht oder nicht!! Und dies ist eigentlich bekannt...




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Julanda
Vielen Dank für Ihren Hinweis. In Bezug auf Haferflocken mag dies zutreffen, nicht aber in Bezug auf Gebäck o. ä. Wir haben in jedem Falle den Artikel entsprechend korrigiert.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Anibo
geschrieben am: mittwoch, 13. mai 2015, 11:37
eMail-Adresse hinterlegt

Hallo liebes ZdG-Team, ich habe eine Candida Infektion und versuche gerade die Candida auszuhungern. Mir stellt sich nun die Frage, ob ich damit auch Hafer essen kann? Was können sie mir empfehlen? Vielen Dank im Voraus. Viele Grüße, Anika




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Anibo
Ja, Sie können in gemässigten Mengen Hafer essen. Was Sie bei Candida sonst noch tun können, erfahren Sie, wenn Sie in unsere interne Suche "Candida" eingeben.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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Sind Ballaststoffe gesund oder ungesund?

(Zentrum der Gesundheit) – Ballaststoffe sind gesund. Schon das Wort klingt gesund, nicht wahr? Immer wieder aber werden Ballaststoffe von einzelnen Kritikern der Vollwerternährung oder auch von manchen Wissenschaftlern als schädlich bezeichnet. Was stimmt denn nun wirklich? Sind Ballaststoffe gesund oder sind sie schädlich? Oder anders gefragt: Welche Ballaststoffe sind gut und welche Ballaststoffe sind schlecht?

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Übergewicht bei Kindern – Was tun?

(Zentrum der Gesundheit) - Ihr Kind ist übergewichtig? Und Sie wissen nicht recht, wie Sie die Lage ändern können? Diäten sind bei Kindern – genau wie bei Erwachsenen – völlig fehl am Platze. Gehen Sie besser Schritt für Schritt vor. Ändern Sie langsam aber sicher die Ernährungs- und Trinkgewohnheiten nicht nur Ihres Kindes, sondern am besten die der ganzen Familie. Welche Faktoren Ihr Kind dick machen und worauf Sie achten sollten, damit es wieder schlank wird, erfahren Sie im folgenden Artikel. Starten Sie am besten noch heute mit der Umsetzung unserer Tipps – für Ihr Kind und Ihre ganze Familie :-).

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Vegane Ernährung versorgt perfekt mit allen Nähr- und Vitalstoffen

(Zentrum der Gesundheit) - Veganer werden immer wieder gefragt: Wie decken Sie Ihren Proteinbedarf, wie Ihren Calciumbedarf, woher bekommen Sie Ihr Eisen, woher Ihre B-Vitamine und so weiter und so fort. Wir erklären Ihnen, wie Sie Ihren Bedarf an den verschiedensten Nähr- und Vitalstoffen mit einer veganen Ernährung ganz einfach decken können.

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Hafer-Schoko-Müsli

(Zentrum der Gesundheit) - Kakao kann nicht nur den LDL-Wert des Cholesterinspiegels verringern, sondern auch gleichzeitig bewirken, dass die Oxidationsrate des LDL-Cholesterins erheblich sinkt. Denn gerade oxidiertes Cholesterin gilt als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Probleme aller Art. Kakao - wie z. B. in unserem selbst gemachten Schoko-Müsli - oder auch hochwertige Schokolade, die sich durch niedrige Zucker- und hohe Kakaoanteile auszeichnet, kann dazu beitragen, Ihren Cholesterinspiegel zu senken.

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Haferschleim - Suppe (3 Pers.)

(Zentrum der Gesundheit) - Hafer ist ein hervorragender Nährstofflieferant und versorgt – im Gegensatz zu Reis oder vielen anderen Getreidearten – bereits über kleine Verzehrmengen mit einer grossen Anzahl sowie interessanten Mengen einiger wichtiger Nähr- und Vitalstoffe.

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Haferflocken - Tomaten - Suppe ( 2 Pers.)

(Zentrum der Gesundheit) - Obwohl Hafer geringe Mengen Gluten enthält , ist Hafer für Glutensensitive meist viel besser verträglich als glutenreiche Getreide wie Weizen, Roggen und Dinkel.

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Getreide-Milch der ideale Milchersatz

(Zentrum der Gesundheit) - Getreidedrinks erobern seit einigen Jahren die Küche. "Reismilch" war das erste dieser Getränke, das in der veganen Ernährung und von Milchallergikern verwendet wurde. Allerdings kann man aus allen Getreidearten solche milchigen Getreide-Getränke herstellen, wenn man entsprechende Verfahren verwendet. Bald wird der Verbraucher daran gewöhnt sein, nicht nur Hafer, Dinkel, Reis oder Mais als Korn kaufen zu können, sondern auch Hafer-, Dinkel, Reis- oder Mais-Drink.

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Gesundes Essen für Eilige

(Zentrum der Gesundheit) - Wer ständig in Eile ist und nie Zeit hat, ist meist ein dankbarer Abnehmer von Fast Food aller Art. Viele Leute glauben ausserdem, dass Fast Food und gesundes Essen nicht zusammen passen. Das aber ist falsch. Selbst für die Managertypen unter den Eiligen gibt es eine Lösung, wie schnelles, aber gleichzeitig gesundes Essen zubereitet werden kann. Wenn Sie also darauf achten, immer die folgenden zehn Lebensmittel zu Hause zu haben, dann sind Sie auf ungesunde Snacks nicht mehr angewiesen. Lesen Sie bei uns, wie einfach es ist, gesundes Essen für Eilige zuzubereiten.

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Braunhirse - Silicium vom Feinsten

(Zentrum der Gesundheit) – Hirse gilt schon seit Urzeiten als wertvolles Lebensmittel. Die Braunhirse hingegen ist in der Hirsefamilie ein Sonderfall. Sie wird nicht als Brei oder Beilage verzehrt, sondern als natürliches Nahrungsergänzungsmittel bei verschiedenen chronischen Leiden eingesetzt. So gibt es beispielsweise sehr viele Menschen, die wunderbare Erfahrungen mit der Braunhirse bei der Bekämpfung von Arthrose gemacht haben. Immer wieder wird jedoch behauptet, der Verzehr von Braunhirse sei gesundheitsbedenklich. Wir klären auf.

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Getreide verhindert Gesundheit

(Zentrum der Gesundheit) - Getreide ist unser Grundnahrungsmittel Nummer eins. Ein Leben ohne Brot, ohne Kuchen, ohne Nudeln? Für die meisten Menschen ist das unvorstellbar. Und doch gehört Getreide erst seit wenigen tausend Jahren zur Ernährung des Menschen. Anfangs war das Urkorn sicher eine Bereicherung für den steinzeitlichen Speisezettel. Heute trägt Getreideverzehr jedoch maßgeblich, gemeinsam mit anderen stark verarbeiteten Nahrungsmitteln und einer unnatürlichen Lebensweise, zur allgemeinen Verschlechterung des Gesundheitszustandes, zu früher Alterung und zur Entwicklung vieler chronischer Erkrankungen bei.

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Magnesium - Eine Wohltat für die Gesundheit

(Zentrum der Gesundheit) - Jeder Mensch braucht Magnesium. Magnesium entspannt, Magnesium wirkt entzündungshemmend, Magnesium hilft bei Diabetes, Magnesium ist an der körpereigenen Eiweissproduktion und damit am Muskelaufbau beteiligt, Magnesium erhöht die Leistungsfähigkeit und Magnesium lockert die Sportlermuskulatur – kurz: Ohne Magnesium läuft vieles nicht so, wie es soll. Leider kann der Magnesiumbedarf nicht immer problemlos gedeckt werden. Denn manche Lebensumstände erhöhen den persönlichen Magnesiumbedarf enorm. Wie sieht es bei Ihnen aus? Sind Sie mit Magnesium gut versorgt?

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Magnesiummangel

(Zentrum der Gesundheit) - Magnesiummangel betrifft uns alle. Erfahren Sie die vielfältigen Ursachen eines Magnesiummangels und beugen Sie sodann einem Magnesiummangel vor. Wenn Sie bereits an einem Magnesiummangel leiden, lesen Sie bei uns ganzheitliche Massnahmen, wie Sie Ihren Magnesiummangel auf natürliche Weise rasch beheben können.

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Organisches Silizium - Die effektivste Art, einen Siliziummangel auszugleichen

(Zentrum der Gesundheit) - Silizium ist DAS Spurenelement für unsere Haut, unser Haar und unsere Nägel. Doch wussten Sie auch, dass Silizium immer dort zur Stelle ist, wo sich das Knochengewebe gerade regeneriert und Silizium daher für gesunde Knochen und Gelenke unverzichtbar ist? Silizium ist jedoch nur in wenigen Lebensmitteln enthalten. Gleichzeitig hält sich die Bioverfügbarkeit des Siliziums aus diesen Lebensmitteln in engen Grenzen. Siliziummangel ist heutzutage daher an der Tagesordnung. Mit Nahrungsergänzungsmitteln liesse sich der Siliziummangel beheben. Doch welches Präparat wählt man dazu? Soll es in kolloidaler oder organischer Form vorliegen?

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Folsäure: Wie Sie einen Mangel beheben

(Zentrum der Gesundheit) - Möchten Sie einer der häufigsten Todesursachen – dem Schlaganfall – möglichst lange aus dem Wege gehen? Dann gibt es dafür eine sehr einfache Lösung: Beheben Sie Ihren Folsäuremangel – entweder über eine Nahrungsergänzung oder noch besser: Mit einer gesunden und gleichzeitig folsäurereichen Ernährung. Da Folsäure natürlich nicht nur Schlaganfällen vorbeugt, sondern noch viele andere gesundheitliche Vorteile mehr mit sich bringt, lohnt sich eine derartige Ernährungsumstellung gleich mehrfach. Wie eine folsäurereiche Ernährung aussehen kann, stellen wir Ihnen hier vor.

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Fettleber fördert Herzkrankheiten

(Zentrum der Gesundheit) – Beim Begriff Fettleber denken viele, dass es eine Folge von zu viel Alkohol ist. Doch es ist nicht nur der Alkohol, der Lebererkrankungen wie die Fettleber hervorrufen kann. So wird die sogenannte nicht-alkoholische Fettleber in erster Linie durch Übergewicht, Bewegungsmangel und falsche Ernährung verursacht. Sie kann im Laufe ihrer Entwicklung auch andere Organe in Mitleidenschaft ziehen – so zum Beispiel das Herz. Laut einer Studie, die kürzlich auf dem Internationalen Leberkongress 2015 thematisiert wurde, ist die Fettleber ein bedenklicher Risikofaktor für Herzkrankheiten.

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Trotz Gluten: Vollkorn ist gesund

(Zentrum der Gesundheit) – Getreide ist in letzter Zeit ein wenig in Verruf geraten. Es passt weder zur Paleoernährung noch in die Low Carb Schiene – und glutenfrei ist es natürlich auch nicht. Doch trotz Gluten und Kohlenhydrate hat sich gezeigt, dass Getreide – wenn in der Vollkornvariante verzehrt – die Lebenszeit offenbar verlängern kann. Getreide ist also nicht rundheraus und auch nicht für jeden schlecht, sondern hält durchaus auch gesundheitliche Vorteile bereit. Man muss nur wissen, welche Getreide, in welcher Form und in welcher Menge man sie essen sollte.

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Seitan – Eine gesunde Fleischalternative?

(Zentrum der Gesundheit) – Seitan ist eine beliebte rein pflanzliche Fleischalternative. Aus Seitan gibt es Würstchen, Aufschnitt, Steak und Burger – alles vegetarisch. Im Gegensatz zu Tofu verleiht Seitan den Fake-Würsten einen fleischähnlichen Biss und ist daher in nicht wenigen Veggie-Küchen eine gern gesehene Zutat. Doch woraus besteht Seitan? Gibt es unterschiedliche Seitanarten? Ist vielleicht selbst gemachter Seitan viel besser als gekaufter? Und wie gesund ist Seitan überhaupt?

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Haferflockenmüsli mit Sojajoghurt

(Zentrum-der-Gesundheit) - Vollkornhafer zählt zu den gesündesten Getreidearten. Er ist glutenarm und deutlich nährstoffreicher als andere Getreide. Hafer ist eine ausgezeichnete Biotin-, Zink-, Eisen- Silizium und Magnesiumquelle. Von seinem Mineralienreichtum profitieren das Bindegewebe, Knochen und Gelenke sowie Haut und Haare ebenso wie das Nervensystem. Zudem wirkt sich der regelmässige Verzehr von Hafer positiv auf den Blutzucker- und den Cholesterinspiegel aus.

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Canihua – Das königliche Anden-Korn

(Zentrum der Gesundheit) – Canihua ist ein Verwandter von Quinoa und gehört damit ebenfalls zu den glutenfreien und sehr nährstoffreichen Pseudogetreiden. Wie Quinoa und auch der Amaranth stammt Canihua aus den südamerikanischen Andenländern. Studien haben gezeigt, dass Canihua bei Eisenmangel hilft und Proteinmangel beheben kann. Canihua ist aber nicht nur äusserst gesund, sondern mit seinem nussigen Geschmack auch besonders lecker – und zwar ganz gleich ob in Form von Pops, als Beilage oder aber als Zutat in Brot, Kuchen, Puddings und Getränken.

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Teff – Das glutenfreie Power-Korn

(Zentrum der Gesundheit) – Teff – das kleinste Getreide der Welt – stammt aus Äthiopien und wird auch Zwerghirse genannt. Teff ist frei von Gluten, das Teffmehl besitzt aber dennoch sehr gute Backeigenschaften. Und da es keinen geschälten Teff gibt, ist Teff grundsätzlich vollwertig und daher entsprechend vitalstoffreich. Besonders Calcium, Magnesium und Eisen liefert das Mini-Korn in interessanten Mengen. Teff gehört überdies zu den eiweissreichsten Getreidearten. Gleichzeitig schmeckt Teff sehr lecker und kann zu allerlei Köstlichkeiten verwandelt werden, wie dem traditionellen Fladenbrot Äthiopiens oder süssen Pancakes.

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Ballaststoffe schützen vor Lungenkrankheiten

(Zentrum der Gesundheit) – Eine ballaststoffreiche Ernährung schützt nicht nur vor Diabetes und Herzkrankheiten, sondern ausserdem vor Lungenkrankheiten – so eine Studie, die im Januar 2016 in den Annals of the American Thoracic Society veröffentlicht wurde. Menschen, die sich ballaststoffreich ernähren, zeigten in dieser Untersuchung sehr viel bessere Lungenfunktionen – und das bei nur knapp 20 Gramm Ballaststoffen pro Tag. Welche Lebensmittel müsste man essen, um diese Ballaststoffmenge aufzunehmen?

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