Kartoffeln


Schonend gekocht liefern Kartoffeln viele gesunde Nährstoffe. Kartoffeln enthalten interessanterweise sogar bestimmte Stoffe, die gegen Bluthochdruck helfen können.


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Kartoffeln gegen Bluthochdruck

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(Zentrum der Gesundheit) - Kartoffeln enthalten eine Menge Kohlenhydrate, wenig Vitalstoffe und machen dick. - Genau das denken leider viele Menschen über diese tolle Knolle. Dabei sind Kartoffeln sehr gesund. Verschiedene Studien bestätigen: Kartoffeln enthalten zwar viel Stärke, machen aber nicht unbedingt dick. Ausserdem können Kartoffeln offenbar sogar dabei helfen, Bluthochdruck zu bekämpfen. Es kommt nur auf die Zubereitung an.

Kartoffeln gegen Bluthochdruck © Printemps - Shutterstock.com

Grundnahrungsmittel Kartoffel

Die Kartoffel hat eine sehr lange Geschichte. Man schätzt, dass die älteste Kartoffelsorte schon vor tausenden von Jahren in Südamerika existierte. Vor einigen hundert Jahren fand die Kartoffel dann ihren Weg von dort, über Spanien nach Europa und erlangte mit der Zeit weltweite Bekanntheit.

Heutzutage ist die Kartoffel ein wichtiges Grundnahrungsmittel für viele Menschen auf der Erde und trotzdem hat sie innerhalb der letzten Jahre - unberechtigterweise - einen schlechten Ruf als nährstoffarmer Dickmacher bekommen. Leider wird der eigentliche Wert dieser tollen Knolle von vielen Menschen unterschätzt.

Schlechter Ruf der Kartoffel

Höchstwahrscheinlich hat sich der schlechte Ruf der Kartoffel mit der Veränderung ihrer Zubereitung entwickelt. Die Zubereitungsart von Kartoffeln unterscheidet sich in der heutigen Zeit stark von der ursprünglichen. Vor allem in den USA, aber auch in Europa werden Kartoffeln häufig frittiert und mit viel Fett oder zumindest mit dickem Quark serviert. Natürlich machen solche Gerichte dick und sind auch nicht gesund, doch die Kartoffel an sich trägt eigentlich keine Schuld daran. Eine gekochte Kartoffel hat gar nicht so viele Kalorien und enthält sogar unzählige gesunde sekundäre Pflanzenstoffe.

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Gesunde Kartoffeln

Der Vitalstoffgehalt von gekochten Kartoffeln wird dramatisch unterschätzt. Das hat auch eine neue Studie des Chemieprofessors Joe Vinson der University of Scranton ergeben:

„Wir hoffen, dass unsere Untersuchung den allgemeinen Ruf der Kartoffel in Bezug auf ihren Nährwert verbessern kann.“

Obwohl Kartoffeln einen hohen glykämischen Index aufweisen (also den Blutzuckerspiegel beeinflussen), sind sie reich an wichtigen Nährwerten, die sogar dabei helfen können, Übergewicht und Bluthochdruck zu bekämpfen.

Nährstoffe der Kartoffel

Abgesehen von Mineralstoffen und Vitaminen - wie z.B. Vitamin C, B6, B1 und B3 - sind Kartoffeln (insbesondere die farbigen) reich an Kalium, Magnesium, Eisen, Zink und Phosphor, sowie Carotinoiden und natürlichen Phenolen.

Carotinoide sind Pflanzenpigmenten, die in den meisten farbigen Gemüsesorten enthalten sind, darunter auch Aprikosen, Karotten, Algen und grünes Blattgemüse. Da der menschliche Körper Carotinoide nicht selbst produzieren kann, müssen diese über die Ernährung aufgenommen werden, denn Carotinoide spielen eine wichtige Rolle bei zahlreichen metabolischen Prozessen. Zudem besitzen die meisten dieser Stoffe wichtige antioxidative Aktivitäten, die auch das Krebsrisiko senken und die Lebenserwartung verlängern können.

Kartoffeln gegen Bluthochdruck

Professor Vinson hat die gesundheitlichen Vorzüge lilafarbener Kartoffeln an einer Versuchsgruppe von 18 übergewichtigen und unter Bluthochdruck leidenden Personen getestet, denen über einen Zeitraum von einem Monat zweimal täglich sechs bis acht ungeschälte Kartoffeln (von der Grösse eines Golfballs) zu essen gegeben wurden. Vinson erklärte, dass er lila Kartoffeln ausgewählt habe, da diese besonders reich an Carotinoiden seien.

Das Forschungsteam hat den systolischen (zusammenziehenden) und diastolischen (ausdehnenden) Blutdruck der Patienten während der Versuchsperiode aufmerksam beobachtet. Bis zum Ende des Monats konnten die Wissenschaftler einen Abfall von durchschnittlich 4,3% beim diastolischen Blutdruck und von durchschnittlich 3,5% beim systolischen Blutdruck verzeichnen. Diese Zahlen sind besonders eindrucksvoll, wenn man bedenkt, wie kurz die Zeitspanne der Versuchsperiode war. Zudem hat niemand der Teilnehmer an Gewicht zugenommen oder von irgendwelchen negativen gesundheitlichen Veränderungen berichtet. [Quelle]

Aber wie funktioniert das? Welche Inhaltsstoffe sind für diese tollen Effekte verantwortlich? Dazu sollte man zunächst verstehen, was bei Bluthochdruck im Körper passiert.

Bluthochdruck

Bluthochdruck kann verschiedene Ursachen haben. Meist entwickelt sich Bluthochdruck unbemerkt über viele Jahre hinweg auf Grund einer schlechten Ernährung. Eine ungesunde Lebensweise kann bewirken, dass der Hormonhaushalt gestört wird, oder andere Faktoren auftreten, die schliesslich zur Erhöhung des Blutdrucks führen.

Gefahren durch Bluthochdruck

Bei Bluthochdruck ist der Druck, der durch das Pumpen des Herzmuskels in den Arterien entsteht, zu hoch. Durch die erhöhte Belastung der Arterienwände können folglich Risse in den Gefässen entstehen. Bei einem Vitamin- und Mineralstoffmangel fehlen unserem Körper die Stoffe, die er für die ständige Reparatur der Arterienwände benötigt. Deshalb sucht der Körper nach einer Notlösung und fängt an mit Hilfe von „schlechtem“ LDL-Cholesterin und Calcium die Risse wenigstens zu stopfen. Die Folge ist Arteriosklerose (Arterienverkalkung).

Durch die Verkalkung der Gefässe, entsteht ein Teufelskreis: Das Blut muss mit mehr Druck durch engere Arterien gepumpt werden. Der Blutdruck steigt weiter. Wenn sich nun Teile der Verkalkungen lösen und kleiner Blutgefässe im Gehirn oder im Herzen verstopfen, führt das zu einem Schlaganfall oder Herzinfarkt, wobei das nicht durchblutete Gewebe abstirbt.

Medikamente gegen Bluthochdruck

Die herkömmlichen Medikamente gegen Bluthochdruck versuchen die Symptome zu mindern, damit die Patienten keine Folgeschäden oder zumindest ein geringeres Risiko für Folgeschäden bekommen. Das Problem dabei ist, dass die eigentlichen Ursachen (meist eine ungesunde Lebensweise) nicht verändert werden und die Medikamente zudem enorme Nebenwirkungen haben können.

Es gibt viele Arten von Medikamenten gegen Bluthochdruck, die auf unterschiedlichste Weise bestimmte Systeme in unserem Körper beeinflussen, welche für die Regulation des Blutdrucks verantwortlich sind.

Betablocker gegen Bluthochdruck

Die meisten Menschen, die an Bluthochdruck leiden, bekommen von ihrem Arzt Betablocker verschrieben. Wie der Name schon sagt, blockieren diese Medikamente bestimmte Proteine - die so genannten Beta-Rezeptoren am Herz. Diese Beta-Rezeptoren werden normalerweise durch das Hormon Adrenalin aktiviert, was unserem Herz das Signal übermittelt, die Herzkraft und -frequenz zu steigern. Vor allem bei Stress oder Anspannung wird vermehrt Adrenalin ausgeschüttet, damit durch den erhöhten Blutdruck das Blut schneller zu den Organen gelangt und unser Körper kurzfristig leistungsfähiger ist. Wenn die Beta-Rezeptoren allerdings durch Betablocker blockiert sind, kann kein Adrenalin mehr binden, was dazu führt, dass der Blutdruck sinkt.

ACE-Hemmer gegen Bluthochdruck

Andere Medikamente gegen Bluthochdruck setzen an einem Enzym an, das ebenfalls den Blutdruck reguliert - an dem so genannten Angiotensin-konvertierenden Enzym (Angiotensin Converting Enzyme), kurz ACE. Dieses Enzym ist für die Bildung eines Hormons (Angiotensin 2) verantwortlich, welches die Blutgefässe verengt und den Blutdruck dadurch erhöht. So genannte ACE-Hemmer blockieren die Bildung dieses Hormons, was logischerweise die Senkung des Blutdrucks zur Folge hat.

ACE-Hemmer in Kartoffeln

Genau an diese Stelle könnte auch die Wirkung von Kartoffeln gegen Bluthochdruck begründet liegen. Neben den oben beschriebenen synthetisch hergestellten ACE-Hemmern, gibt es auch natürliche Stoffe in Kartoffeln, die das Angiotensin-bildende Enzym blockieren können und daher einen Einfluss auf den Blutdruck haben. Auch für Professor Vinson ist dies eine mögliche Erklärung für seine Versuchsergebnisse.

Für die nahe Zukunft plant Vinson daher auch den gesundheitlichen Nutzen von weissen Kartoffeln zu untersuchen, die - obwohl es ihnen an Farbstoffen mangelt - ebenfalls ungeahnte Gesundheitsvorteile bergen können.

Weitere natürliche Blutdrucksenker

ACE-hemmende und blutdrucksenkende Stoffe wurden jedoch nicht nur in der Kartoffel, sondern beispielsweise auch in Erbsen, Reis, Buchweizen, Brokkoli, Rosenkohl, Knoblauch, Spinat, Erdnüssen oder Sojabohnen gefunden. Durch die Verdauung dieser Lebensmittel entstehen bestimmte Protein-Bruchstücke (so genannte Peptide), die von unserem Körper aufgenommen werden können und als ACE-Hemmer den Blutdruck senken können.

Mit Sojabohnen wurden schon mehrere Studien durchgeführt, die den Mechanismus ihrer blutdrucksenkenden Wirkung aufdecken sollten. [Quelle]

Natto gegen Bluthochdruck

Bei Soja gibt es allerdings noch einen Spezialfall in Bezug auf die Regulation des Blutdrucks: Eine spezielle, japanische Sojazubereitung namens Natto besitzt verstärkte Kräfte gegen Bluthochdruck und dessen Folgen: Natto enthält neben natürlichen ACE-Hemmern auch ein bestimmtes Enzym, die Nattokinase, welche offenbar Ablagerungen in den Gefässen abbaut. [Quelle 1, Quelle 2, Quelle 3, Quelle 4]

Ausserdem enthält Natto - als eines der wenigen Lebensmittel - natürliches Vitamin K2, welches ebenfalls einen sehr positiven Einfluss auf das Herz-Kreislaufsystem und die Blutgefässe hat. Natto ist somit gewissermassen in der Lage den Teufelskreis zwischen Bluthochdruck, Arterienverkalkung und eventuellem Herzinfarkt oder Schlaganfall zu durchbrechen.

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Vorteile natürlicher Blutdrucksenker

Sie fragen sich nun vielleicht, was all diese natürlichen Blutdrucksenker von den herkömmlichen Medikamenten unterscheidet? Das Gute an diesen natürlichen Stoffen ist, dass sie prinzipiell keine Nebenwirkungen mit sich bringen. Da unser Körper synthetische Substanzen nur bedingt erkennt und daher nicht unbedingt differenziert einsetzen kann, wirken solche Medikamente natürlich auch an anderen Stellen im Körper, die eigentlich nicht beeinflusst werden sollten. Natürliche Stoffe, haben den Vorteil, dass unser Körper diese genau identifizieren und daher auch optimal nutzen kann.

Ernährung gegen Bluthochdruck

Aber sollen Menschen, die an Bluthochdruck leiden nun nur noch Natto oder Kartoffeln essen? Sicherlich nicht. Diese Lebensmittel sollen nur eine Unterstützung sein. Wenn man sich unausgewogen nur noch von Natto oder Kartoffeln ernährt, fehlt dem Körper mit der Zeit natürlich an einer anderen Stelle etwas. Auch der oben beschriebene Versuchsaufbau von Professor Vinson entspricht nicht unbedingt einer ausgewogenen Ernährung.

Am besten beugen Sie jegliche Krankheiten mit einer gesunden Ernährung vor, die Ihrem Körper alle Stoffe liefert, die er zum Leben braucht. So schaffen Sie eine der häufigsten Ursachen für Bluthochdruck, aber auch für andere Krankheiten am einfachsten aus dem Weg.

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Quellen:


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gsund
geschrieben am: samstag, 07. november 2015, 22:27
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Danke für den Bericht! Rohe, geschälte Kartoffeln werden von manchen Menschen problemlos vertragen, Berichten zu Folge. Daher wäre es interessant, zu wissen, ob Kartoffeln in rohem Zustand tatsächlich gesund sind, oder mit Nachteilen gerechnet werden muss (etwa verstärkte Schleimbildung im Körper, Nährstoffverluste u.a.). Freundliche Grüsse




Zentrum der Gesundheit:

Hallo gsund
Rohe Kartoffeln können - wenn sie vom einzelnen gut vertragen werden - in den Speiseplan eingebaut werden. Die Solaningehalte in heutigen Sorten sind gering und wenn man die Kartoffeln richtig lagert sowie schält, nicht mehr relevant. Ein Teil der Stärke liegt in der rohen Kartoffel als resistente Stärke vor. Sie kann nicht verdaut werden, was jedoch nicht ungesund ist, bei Menschen mit empfindlichem Verdauungssystem aber zu Völlegefühl oder anderen Verdauungsbeschwerden führen kann. Im gesunden starken Verdauungssystem jedoch kann sich die resistente Stärke darmflorafördernd auswirken. Es ist also nicht korrekt - wie man häufig lesen kann - dass rohe Kartoffeln aufgrund einer angeblich nicht verdaubaren Stärke ungeniessbar seien. Auch die sog. Proteaseinhibitoren in rohen Kartoffeln (beim Kochen werden diese inaktiviert) sind bei vollwertiger und abwechslungsreicher Ernährung (wenn man also nicht nur von rohen Kartoffeln, rohem Getreide o. ä. lebt) eher positiv zu werten, da sie antioxidative und anticancerogene Wirkungen mit sich bringen.
Rohe Kartoffeln können also gern in leckeren Variationen gegessen werden z. B. als rohe Kartoffelchips aus dem Dörrgerät. Auch roher Kartoffelsaft wird von manchen Menschen sehr geliebt und bei Sodbrennen eingesetzt.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

gsund
geschrieben am: montag, 21. januar 2013, 00:11
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Liebes Redaktionsteam Ich schätze Kartoffeln sehr, weil sie gesunde, basische Stärketräger sind. Behauptungen zu Folge sollen die Lektine in Kartoffeln für Menschen mit Blutgruppe A schädlich sein. Was ist Ihre Meinung zu dieser These? Freundliche Grüsse gsund




Zentrum der Gesundheit:

Lieber Gsund,
vielen Dank für Ihre Mails, die zwar möglicherweise aus ernährungsphysiologischer Sicht interessante Themen aufwerfen, denen jedoch aus unserer ganzheitlichen Sicht betrachtet nicht selten die Logik fehlt und deren Beantwortung unseren übrigen Lesern keinerlei praktischen Nutzen bringt. Genau das aber ist unsere Motivation auf Leserfragen einzugehen. Aus diesem Grunde bitten wir Sie, Ihre Fragen künftig mit Hilfe jener zu klären, die die Ihnen fragwürdigen Thesen aufwerfen bzw. jenen, die diesen Thesen widersprechen.
Lieben Dank für Ihr Verständnis und
mit besten Grüssen
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Bernhard Adlmüller
geschrieben am: sonntag, 30. oktober 2011, 13:32
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Liebes Team, soll man mehr geschälte also wir sagen Salzkartoffeln dazu essen, oder ungeschälte abkochen und dann die Pelle abziehen.
Danke für Ihre Antwort




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Herr Adlmüller,
lieben Dank für Ihre Mail.
Generell gilt, dass Pellkartoffeln empfehlenswerter sind als Salzkartoffeln, da durch die vorhandene Schale das Ausspülen der wasserlöslichen Mikronährstoffe verhindert oder zumindest reduziert wird.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Dierk Buschmann
geschrieben am: sonntag, 30. oktober 2011, 08:50
eMail-Adresse hinterlegt

Ich hätte eine Frage zum Calcium: Mein Blutdruck ist in der Regel 158 / 85. Meine Ernährung habe ich auf Rohkost umgestellt ( Schnitzer ). Zusätzlich nehme ich eine T. täglich 1000mg calz. + 500mg Magn. Ist das i.O. Vielen Dank für Ihre Info




Zentrum der Gesundheit:

Hallo Herr Buschmann,
vielen Dank für Ihre Mail.
Falls es sich um ein hochwertiges Mineralstoffpräparat handelt, gibt es zu Ihren Angaben nichts auszusetzen :-) Im Laufe der Zeit sollte sich Ihr systolischer Wert noch reduzieren - optimal wäre 130 und darunter.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Sandra Pawlowski
geschrieben am: sonntag, 02. oktober 2011, 13:35
eMail-Adresse hinterlegt

Guten Tag, mit Begeisterung lese ich regelmäßig ihre Seiten und erfreue mich seit meiner Ernährungsumstellung (nun überwiegend basisch) besserer körperlicher Verfassung. Und keine Probleme mehr mit Übergewicht! Nach 3 Tagen hat man sich auch an Rohkost gewöhnt. Vorsicht ist nur geboten, wenn man mal sündigt. Ein Rückfall zur ungesunden Ernährung ist dann verführerisch.

Allerdings rächt das der Verdauungstrakt sofort... Und es ist tatsächlich schwer, mit seiner Begeisterung die ungesund lebenden Mitmenschen zu überzeugen. Also an alle, die die gesunde Ernährung lieben gelernt haben: behaltet dieses Gold für euch! Aller Widerstand, auf den man stößt, und dieser tritt manchmal heftig auf, ist deprimierend. Man kann nicht jeden überzeugen, diese Seiten zu lesen.

Aber nun meine Frage zur Kartoffel: wie kann es sein, daß eine Kartoffel nach 90 Minuten Garzeit noch irgendetwas gesundes enthalten kann, wobei sonstiges Gemüse nur kurz erhitzt werden soll? Vielen Dank für die tollen Seiten!
Gruß, Sandra




Zentrum der Gesundheit:

Liebe Sandra,
vielen Dank für Ihre freundliche Mail.
Niemand sollte überzeugt werden müssen, sich gesund zu ernähren! Gesunde Ernährung soll Spass machen. Das aber gelingt nur, wenn der Betreffende dies aus eigener Motivation heraus tut. Informieren Sie Ihre Mitmenschen also nur, wenn diese Sie nach Ihrem Geheimnis für Ihr fantastisches Aussehen befragen ;-)

Kartoffeln sind - je nach Grösse - bereits nach 15 bis 30 Minuten gar. Darüber hinaus gibt es durchaus auch Vitalstoffe, die nicht unbedingt hitzeempfindlich sind, so dass Kartoffeln - im Vergleich zu den geläufigen Getreideprodukten - die gesündere Alternative darstellen.
Liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
 

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