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Was ist Amalgam?

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 03.06.2018
  • 8 Kommentare
Was ist Amalgam?
© Lucky Business - Shutterstock.com

Amalgam (latein: amalgama) ist eine lose Verbindung, die zur einen Hälfte aus Quecksilber, zur anderen aus Silber, Zinn und Kupfer besteht. Alle Bestandteile werden den Schwermetallen zugeschrieben. Amalgam ist gefährlich, weil es für diverse Krankheitsentstehungen verantwortlich gemacht wird.

Inhaltsverzeichnis

Amalgamfüllungen lösen sich auf

Amalgamfüllungen haben die Eigenschaft sich langsam aufzulösen, so dass sich nach ca. 10 Jahren nur noch die Hälfte des ursprünglich vorhandenen Quecksilbers in den Plomben befindet.

Dadurch treten zwei Risikofaktoren auf:

  • Zum einen werden die "ungeschützten Stellen im Mund", dankbar von Bakterien aller Arten als Lebensraum genutzt.
  • Zum anderen zeigt das "Verschwinden der Füllungen", dass der Körper das Amalgam bzw. das Quecksilber im Laufe der Zeit anscheinend aufgenommen hat.

Wie gelangen die Gifte in den Körper?

Die Freisetzung von Quecksilber aus Amalgam kann durch viele verschiedene Faktoren ausgelöst werden. Hier eine kleine Auswahl:

  • Kauen und Zähneknirschen
  • Heisse oder saure Speisen und Getränke (Cola, Limonade, Kaffee, Essig usw.)
  • Zucker und zuckerhaltige Nahrung, die innerhalb von 5 Minuten von Bakterien in Säure verwandelt werden
  • Fluorid- und schleifmittelhaltige Zahncremes
  • Rauchen
Zeolith Kapseln

Was ist so gefährlich an Amalgam/Quecksilber

Die Giftigkeit von Quecksilber hängt vor allem von seiner Neigung ab, sich an Schwefel zu binden. Schwefel ist Bestandteil vieler Proteine im Körper, z.B. von Cystin, Cystein und Methionin. Proteine wiederum sind Hauptbestandteile von Enzymen, die den Stoffwechsel abwickeln, Energie und Hormone produzieren und Schlacken entsorgen.

Quecksilber bindet sich an die Schwefelgruppen der Enzyme und blockiert sie damit. Ausserdem kann dieses Schwermetall Spurenelemente wie Selen und Zink von ihren Bindungsstellen in Enzymen verdrängen, die damit ihre Wirksamkeit verlieren. Es entsteht ein Spurenelementmangel.

Durch die Bindung an Zellmembranproteine hemmt Quecksilber - aber auch Aluminium, Blei und Cadmium - den Transport von Calcium, Kalium und Natrium in die Zellen, was deren Funktion einschränkt. Zu allem Überfluss bildet es auch noch verstärkt freie Radikale, die allen Geweben und Organen Schaden zufügen können. Es ist beteiligt an der Entstehung von Autoimmunkrankheiten, Krebs, Arthrose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, beschleunigt das Altern, usw.

Eine neue Erkenntnis ist, dass Bakterien bei Anwesenheit von Amalgam gegenüber dem Quecksilber resistent werden und gleichzeitig auch nicht mehr auf verschiedene Antibiotika reagieren.

Wie bemerkt man Vergiftungserscheinungen?

Es können 15 Jahre und mehr vergehen, bis sich bei Amalgamträgern die ersten Vergiftungssymptome zeigen. Da die Giftwirkung nicht dramatisch oder akut ist, bringt man häufige Erkrankungen wie z.B. Erkältungen oder Kopfschmerzen nicht in Zusammenhang mit Amalgam/Quecksilber. (Experten meinen, dass Quecksilberbelastungen an den meisten Krankheiten zumindest mitbeteiligt sind.) Jedoch können auch Leitsymptome ersichtlich werden. Hierzu zählen: Schmerzen oder Krämpfe im Kiefer, starke Müdigkeit, Schmerzen in Händen und Füssen, metallischer Geschmack im Mund, Zittern der Hände, verminderte Muskelkraft, starker schneller Herzschlag nach geringster Anstrengung, unklares Schwindelgefühl, Überempfindlichkeit gegenüber Kritik, Infektanfälligkeit.

Welche Krankheiten können auftreten?

Nach Dr. Klinghardt ist Quecksilber im Gehirn verantwortlich für Nervenerkrankungen wie Morbus Alzheimer, Multiple Sklerose, amyotrophe Lateralsklerose, Morbus Parkinson, Gedächtnisstörungen, Schwindel, Depressionen, Wutanfälle, Schüchternheit, Stottern, Lernstörungen, Legasthenie, Seh- und Hörstörungen mit Tinnitus.

Organische Erkrankungen: Jeder gutartige oder bösartige untersuchte Tumor an Leber, Nieren und Knochenmark wies hohe Quecksilberwerte auf. Immunschwäche und gleichzeitige Antibiotikaresistenz können auf Quecksilber hinweisen.

Gelenkprobleme, Rheuma und Fibromyalgie aber auch Darmprobleme mit Verstopfung, Durchfall oder Pilzinfektionen können durch Quecksilber verursacht sein.

Wie wird man das Quecksilber wieder los?

Indem man das Quecksilber in einem ersten Schritt aus dem Bindegewebe und im zweiten Schritt aus den Zellen und Nerven herausholt.

Vorher müssen alle Amalgamplomben unter entsprechenden Schutzmassnahmen aus dem Mund entfernt werden. Im Anschluss daran kann man bezüglich der Quecksilber-Ausleitung zwischen verschiedenen naturheilkundlichen Therapieformen wählen.

Die Nosoden-Therapie ist beispielsweise grundsätzlich eine ausgezeichnete Therapieform zur Ausleitung von Giften jeder Art.

Aber auch andere Ausleitungsformen wie Bioresonanz, Entgiftung mit organischem Silizium sind empfehlenswert. Wichtig ist nur, sich von einem versierten Therapeuten begleiten zu lassen.

Sich von Amalgam, bzw. Schwermetallen und insbesondere Quecksilber zu befreien ist eine langwierige, aber lohnende Angelegenheit in Hinblick auf Ihre Gesundheit und die dadurch zurück gewonnene Lebensfreude!

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Zuletzt kommentiert

Linda W. schrieb am 08.03.2018

Liebes Team von Zentrum der Gesundheit,
ich habe eine Amalgam Füllung, die ich mir auf jeden Fall entfernen lassen will. Ich bin mir nun nicht sicher, ob ich das jetzt schon machen könnte, weil ich meine Tochter noch stille. Haben Sie dazu eine Empfehlung? Wenn die Ausleitung gut gemacht wird, sollte es eigentlich kein Problem sein oder? Denn ich weiß ja selbst jetzt nicht ob mein Körper belastet ist. Außerdem hätten wir gerne ein zweites Kind. Das heißt, es würde noch eine Weile dauern bis ich nicht mehr stille...

Ich freue mich auf Ihre Antwort.

Herzliche Grüße
Linda

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Linda

Ein ganzheitlicher Zahnarzt oder auch ein Umweltmediziner kann abklären, ob bei Ihnen eine Quecksilberbelastung vorliegt. Wenn ja, sollte die Ausleitung und Entfernung der Füllung ausserhalb der Stillzeit und ausserhalb einer Schwangerschaft vorgenommen werden. Andernfalls würden Ihre Kinder u. U. ebenfalls quecksilberbelastet werden. Weitere Informationen finden Sie hier: Quecksilber ausleiten

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

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