Kommentare zu «Hanfprotein – Das Nährstoffwunder»

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anonym schrieb am 23.09.2018

Können sie mir kurz den Unterschied zwischen Hanfprotein und Hanfmehl erläutern.
Bei uns gibt es nämlich Produkte, die mit Hanfprotein (zB. A-Ware) werben. Dann gibt es ganz normales Hanfmehl. Dieses ist im Preis deutlich günstiger kann aus meiner Sicht jedoch auch nichts anderes sein, da hier auch Eiweiß enthalten ist.
Haben sie darüber Erfahrungswerte?
MFG

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Normalerweise ist ein Mehl nichts anderes als das, was entsteht, wenn man die jeweilige Saat möglichst fein mahlt. 

Bei Ölsaaten - wozu der Hanf gehört - wird jedoch meist nicht die Saat an sich gemahlen, sondern der Presskuchen, also das, was nach der Ölgewinnung von der Saat übrig ist. Man spricht dann von entöltem Mehl.

Auch Hanfprotein wird auf diese Weise gewonnen, nur wird hier noch ein grosser Teil der Ballaststoffe ausgesiebt, was den Proteingehalt automatisch steigen lässt. Der Proteingehalt des Mehls ist also im Allgemeinen deutlich geringer als beim konkreten Hanfprotein.

Am besten erkundigen Sie sich beim jeweiligen Hersteller, wie er sein Produkt herstellt, so dass Sie sich das für Sie passende Produkt auswählen können.

Alles Gute!

Ihr ZDG-Team

Dia schrieb am 05.08.2018

Hallo liebes Team vom Zentrum für Gesundheit, besten Dank für die ganzen Informationen!
Ich frage mich, ob ich die Hanfprodukte von eurem Shop auch meiner Tochter (4) geben kann, wie das Hanf-Proteinpulver und Hanföl. Auf der Packung der Hanfsamen steht, dass diese Kinder nicht verzehren dürfen (ungeschält von dm Eigenmarke). Vielen Dank im Voraus!

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Dia

Hanfprodukte sind sehr wertvolle Lebensmittel, von denen auch Kinder profitieren können. Wegen möglicher THC-Gehalte wird in manchen Fällen eine Verzehrmengenbeschränkung auf die Etiketten geschrieben. Beachten Sie diese, wenn das Produkt einen solchen Hinweis enthält.

Der Hinweis, dass Kinder die Samen nicht essen sollten, könnte sich auch darauf beziehen, dass man ein Verschlucken der Körnchen verhindern möchte.

Die von Ihnen genannten Hanfsamen würden wir daher Kindern nicht geben. Erkundigen Sie sich am besten direkt beim Hersteller nach dem Grund dafür, dass das Produkt für Kinder nicht geeignet sein soll.

Geschälte Hanfsamen (in kleinen Mengen, z. B. 1 EL pro Tag im Smoothie oder Müsli o. ä.), Hanföl (im Gemüse (nach dem Kochen zufügen) oder im Salat) und auch das Hanfprotein können Kindern jedoch normalerweise problemlos gegeben werden.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

AstridK schrieb am 22.05.2018

Hallo, macht es ernährungsphysiologisch einen Unterschied, ob man ganze Hanfsamen isst oder geschrotet? Vielen Dank!!

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo AstridK

Wenn Sie den geschroteten Hanfsamen sofort verzehren und nicht aufbewahren, dann macht es keinen Unterschied. Lediglich bei der Lagerung kann es aufgrund von Oxidationsprozessen zu Vitalstoffverlusten kommen und auch zur Oxidation der empfindlichen Fette.

Wenn Sie den ganzen Hanfsamen bevorzugen, achten Sie darauf, diesen gründlich zu kauen. Andernfalls wäre der frisch geschrotete tatsächlich wertvoller, da daraus dann die Nährstoffe besser verwertet werden können.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Kirsten schrieb am 25.03.2018

Hallo,
Mir wurde empfohlen, für die kommenden 8 Wochen eine Diät zu halten, um die festgestellte Fehlbesiedelung des Dünndarms und Dickdarm sowie Übersauerung zu regulieren. Zudem wurde mal eine Fructoseintoleranz festgestellt. Derzeit ist mein Ernährungsverhalten auch nicht gerade zuträglich für einen gesunden Lebenswandel (zucker- und kohlehydratreich).

Nun dachte ich als Einstieg, mich eine Woche lang mit Shakes aus Soja/Reismilch mit Hanfprotein zu ernähren, ggf noch angereichert mit guten Ölen und dann auf die mir "erlaubten" Lebensmittel zurückzugreifen.

Nun zu meiner Frage: Wieviel Hanfprotein ist täglich empfehlenswert, um die benötigte Menge an Nährstoffen zu erhalten? Ich wollte mir von einer kleinen Ölmühle das Bio Hanfprotein (50%) kaufen, welches zudem einen Fettgehalt von ca. 8, 2g und Ballaststoffe 24g hat.
Viele Grüße

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Kirsten

Wir empfehlen stets eine vollwertige basenüberschüssige Vitalkost. Shakes können im Rahmen dieser Ernährungsform z. B. als Frühstück oder Zwischenmahlzeit eingesetzt werden. Wir sehen jedoch keinerlei gesundheitliche Vorteile darin, sich eine Woche lang ausschliesslich von Shakes zu ernähren. Die wichtigste Lebensmittelgruppe (Gemüse und Salate) würde dabei automatisch wegfallen, so dass man nicht mehr von einer gesunden Ernährung sprechen könnte.

Die benötigten Nährstoffe können nur dann eingeschätzt werden, wenn Ihre Daten (Grösse, Gewicht, Alter, Konstitution), Ihr Gesundheitszustand, Ihr jetziger Vitalstoffstatus, Ihr Energiebedarf etc. bekannt sind. Um dann zu entscheiden, wie viel Hanfprotein zur Deckung des Bedarfs benötigt wird, ist die Nährstoff- und Vitalstoffanalyse dieses Produkts erforderlich, die Sie beim jeweiligen Hersteller anfordern können. Allein der Fett-, Protein- und Ballaststoffgehalt ist dazu nicht ausreichend.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Sussei schrieb am 23.02.2018

Hallo,
ich muss mich purinarm ernähren. Enthält Hanfprotein Purine? Leider ist das ja bei Bohnen der Fall.
Viele Grüße

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Sussei

Hanf ist eine Ölsaat, gehört also in dieselbe Lebensmittelgruppe wie Leinsamen und Sonnenblumenkerne. Und selbst das Lupinenprotein, das aus einer Hülsenfrucht hergestellt wird, kann in eine purinarme Ernährung integriert werden. Der konkrete Puringehalt im Hanfprotein ist uns nicht bekannt. Doch sind Nüsse und Samen generell eher purinreich. Allerdings haben wir hier (Harnsäurespiegel natürlich senken) erklärt, dass pflanzliche Purinquellen laut Untersuchungen den Harnsäurespiegel nicht annähernd so erhöhen, wie dies tierische Purinquellen tun. Im Gegenteil, eine pflanzliche Ernährung - ob purinhaltig oder nicht - reguliert den Harnsäurespiegel nachhaltig. Wenn Sie sich für den Puringehalt eines konkreten Produktes interessieren, empfehlen wir Ihnen, direkt beim Hersteller oder Händler anzufragen.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Anonym schrieb am 29.04.2017

Hallo liebes Team, meistens gebe ich meiner Tochter 18 Monate eine tl spitze Hanfproteinpulver in den Haferbrei, um diesen aufzupeppen. Ich hatte es mal empfohlen bekommen, auch weil wir uns vegetarisch ernähren. Jetzt habe ich aber gelesen,dass es für Kinder nicht geeignet wäre, weil diese davon high werden können. Jetzt bin ich etwas verunsichert und wollte fragen, ob die Menge okay ist ? Viele liebe Grüße

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hanfproteinpulver wird aus Speisehanf gewonnen, der kein THC, also keine berauschenden Substanzen mehr enthält.

Gerne können Sie sich direkt mit dem Hersteller Ihres Produktes oder Ihrer Bezugsquelle (Shop, Ladengeschäft) in Verbindung setzen und sich dies dort noch einmal bestätigen lassen.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Danaide schrieb am 23.05.2016

Liebes, mir sehr leibgewonnenes Zentrum der Gesundheit, ich bin verwirrt. Wenn ich eine gute Eiweißquelle möchte und vielleicht auch noch Omega3 auf diesem Weg zu mir nehmen möchte: soll ich mir dann Hanfmehl kaufen oder Hanfprotein oder Hanfblattpulver? Reicht das günstigere Hanfmehl aus, von dem ich dann einfach mehr esse? Ich finde im ganzen Internet keine gescheite Antwort auf diese Frage und hoffe jetzt auf Euch :) LG Danaide

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Danaide
Sie möchten Hanf als Proteinquelle nutzen? Dann vergleichen Sie einfach die Eiweissgehalte der im Netz angebotenen Hanfprodukte miteinander. Hanfprotein liefert 50 % Eiweiss, Hanfmehl 30 % und Hanfblattpulver unter 5 %. Genauso verfahren Sie mit dem Omega-3-Gehalt. Als Blatt liefert das Hanfblattpulver hier natürlich nur minimale Mengen. Hanfprotein und Hanfmehl liefern pro 100 g 1,5 bis 1,7 g Omega-3-Fettsäuren (natürlich abhängig vom Hersteller). Hanfblattpulver wird bevorzugt zur Optimierung der Calcium- und Eisenversorgung gewählt.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

lloony schrieb am 31.10.2015

Hallo, mich würde es sehr interessieren zum Thema Vitalstoffe des Hanfproteins mehr Details zu erfahren.Wieviel Vitamine und Mineralstoffe sind in 100g Hanfprotein enthalten. Eine umfangreiche Tabelle mit Lebensmitteln und genauen und vollständigen Vitalstoffangaben wäre echt stark.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Ilony
Tabellen dieser Art gibt es im Netz bereits (Nährwertrechner). Bezüglich Nährstoffen in Reisprotein sollten Sie sich an einen entsprechenden Händler wenden, da die Vitalstoff-/Nährstoffgehalte natürlich je nach Produkt bzw. Proteinmenge variieren.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

gsund schrieb am 26.09.2015

Das Hanfprotein haben Sie in der Liste ja auch bei den guten Säurebildnern (wie ich gerade gesehen habe). Auf Ihrer Übersicht "Basische Proteine" befindet sich dennoch ganz unten ein Hanfprotein, welches Ihr Shop derzeit allerdings nicht hat.

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo gsund
Die Liste "basische Proteine" ist eine Seite der Fair Trade Handels AG, die auf unserer Seite wirbt, aber nicht "unser Shop" ist. Daher müssten Sie dort anfragen, warum das Hanfprotein in der Liste der basischen Proteine auftaucht.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

gsund schrieb am 26.09.2015

Guten Abend! Ein Mensch könnte sich viele Monate lang ausschliesslich von Hanfprotein ernähren, ohne auch nur die geringsten Nährstoffmängel aufzuweisen. Aus dieser Info müssen wir Leser/innen schliessen, dass Hanfprotein basisch bzw. basengewinnend verstoffwechselt wird - logisch, mit einem Säurebildner kämen die Mängel ja deutlich früher. Ganze Hanfsamen zählen Sie in der Liste hingegen zu den guten Säurebildnern. Ist es tatsächlich der Vorgang des Pressens und Mahlens, der die Hanfsaat in den basischen Bereich verschiebt? Danke, dass Sie hier informieren! Freundliche Grüsse

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo gsund
Da es bekanntlich auch gesunde Säurebildner gibt, kann man sich von diesen tatsächlich monatelang ernähren, ohne Mängel zu zeigen. Denn - wie schon häufig erwähnt - ist allein das Säure- oder Basenpotential eines Lebensmittels nicht allein entscheidend, ob dieses nun gesund oder ungesund ist. Auch von Nüssen könnte man sich hervorragend ausschliesslich monatelang ernähren, ohne dass es zu Mängeln käme. Es ist also nicht sinnvoll, sich allein auf die Säure-Basen-Eigenschaften eines Lebensmittels zu fokussieren.
Viele Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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