Fruchtbarkeit fördern


Immer mehr Paare haben Probleme bei der Empfängnis. Hormontherapien und künstliche Befruchtungen liefern nicht immer die gewünschten Ergebnisse und sind meist begleitet mit unerwünschten Nebenwirkungen. Unfruchtbarkeit kann aber oft auf natürliche Weise behoben werden. Hier finden Sie Anregungen um Ihre Fruchtbarkeit zu fördern.

Unfruchtbarkeit besiegen – Natürliche Wege zum Babyglück

Veröffentlichung am 20.09.2010 um 14:56 Uhr / Aktualisierung am 17.03.2012 um 07:02 Uhr  Drucken Sie diese Seite

(Zentrum der Gesundheit) - Der sanfte ganzheitliche Weg zum Baby konzentriert sich nicht nur auf Hormone und Geschlechtsorgane, sondern hat den Menschen als Ganzes im Visier. Das allererste Ziel ist daher nicht eine Schwangerschaft um jeden Preis, sondern ein ausgeglichener, starker und gesunder Körper, in dem Unfruchtbarkeit ganz automatisch keinen Platz mehr haben wird.

Fruchtbarkeit fördern den eigenen Babywunsch erfüllen - ohne künstliche Hilfe

Unfruchtbarkeit belastet immer mehr Paare

Schon jetzt soll jedes sechste Paar Probleme bei der Empfängnis haben – und das scheint noch lange nicht die Spitze des Eisberges zu sein. Experten prophezeien, dass sich die Zahl der unfruchtbaren Paare im Laufe der nächsten zehn Jahre sogar noch verdoppeln wird. Die Reproduktionsmedizin hat folglich Hochkonjunktur. Doch verhelfen Hormontherapien und künstliche Befruchtungen nicht immer zum ersehnten Baby, dafür in vielen Fällen zu unerwünschten Nebenwirkungen, die Körper und Seele extrem belasten können. Unfruchtbarkeit kann oft auch auf natürliche Weise behoben werden.

Ganzheitliche Maßnahmen können die nötigen Voraussetzungen nicht nur für eine problemlose Empfängnis, für eine unkomplizierte Schwangerschaft und für das Heranwachsen eines gesunden Babys schaffen, sondern auch für ein ganz neues Lebensgefühl bei Mann und Frau.

Die Welt der Reproduktionsmedizin

Wenn ein Paar ein Jahr lang erfolglos versucht hat, ein neues Familienmitglied in die Welt zu setzen bzw. mit ihm schwanger zu werden, dann gilt es gemeinhin als unfruchtbar. Normalerweise ist in einer solchen Situation der Gynäkologe der erste Ansprechpartner. Er informiert dann darüber, dass 40 Prozent der Paare deshalb steril seien, weil es Probleme beim Mann gäbe. In weiteren 40 Prozent der Fälle liege das Problem bei der Frau und 20 Prozent der Paare seien „grundlos“ kinderlos, das heißt, bei ihnen finde man einfach keine offensichtliche Ursache.

Der Gynäkologe schlägt meistens umgehend verschiedene Vorgehensweisen zur Ursachenergründung vor – und schon befindet sich das Paar mitten in einer Welt, in der es um nichts anderes mehr geht als um die fruchtbaren Tage, um Spermiogramme, das richtige Scheidenmilieu, Urintests, Abstriche, Gebärmutterspiegelung, Eileiteruntersuchung und natürlich auch um den wichtigsten Kandidaten überhaupt, den Hormonspiegel. Mit Hormonspritzen wird er schließlich so manipuliert, dass reife Eizellen in einem unter Umständen schmerzhaften und risikoreichen Eingriff entnommen und später im Reagenzglas befruchtet werden können.

Gleichzeitig darf sich der Mann im Nebenraum mit sich selbst vergnügen, um das nötige Sperma beizusteuern. Von den gezüchteten Embryonen werden schließlich nur ein bis drei ausgewählt. Die übrigen – die nicht mehr, aber auch nicht weniger Mensch sind als die auserwählten Embryonen – werden vernichtet.

Baby oder Depression

Damit Menschen all das überhaupt mit sich machen lassen, damit sie mit (mehr oder weniger) Freude ihr Liebesleben nach den Anordnungen ihrer Ärzte ausrichten und mit Begeisterung auf einen nicht unerheblichen Teil ihrer Intimsphäre verzichten, werden sie mit herzerweichenden Erfolgsstorys gefüttert. Berichtet wird mit Euphorie über all die Babys, die nach reproduktionsmedizinischen Eingriffen bereits das Licht der Welt erblickt haben. In Wirklichkeit beträgt die Baby-Take-Home-Rate gerade einmal 18 Prozent. In Worten: Lediglich 18 von 100 Paaren nehmen nach der Tortur der Fertilitätsbehandlung und künstlichen Befruchtung schließlich ein Baby mit nach Hause. Die übrigen dürfen das ganze Spiel erneut über sich ergehen lassen oder aufgeben und statt mit einem Baby mit massiven Komplexen und Depressionen nach Hause gehen.

Langzeitfolgen finden kaum Erwähnung

Über die Schattenseiten der Kinderwunschbehandlung wird selten berichtet. Nicht wenige Frauen kämpfen noch viele Jahre nach den fruchtbarkeitsfördernden Maßnahmen mit deren quälenden Langzeitfolgen – und zwar ganz einerlei, ob ein Baby daraus entstanden war oder nicht. Auch über all die gescheiterten Partnerschaften wird ungern gesprochen. Sie zerbrachen, weil jahrelang nur noch die Zeugung eines Babys im Mittelpunkt stand und weil der Tages- oder Wochenablauf auf das planmäßige von Onkel Gyn angeordnete Liebesleben abgestimmt war.

Erfahrungsbericht: Kinderwunschbehandlung endete mit Trauma

Jeder noch so mickerigen Pille liegt ein Beipackzettel bei, der zwar selten über die Langzeitfolgen, aber doch wenigstens über die während oder unmittelbar nach einer Medikation möglichen Nebenwirkungen informiert. In manchen Kinderwunschkliniken ist nicht einmal das selbstverständlich.

Magda Telus schildert im Deutschen Ärzteblatt(1), wie sie ihre Kinderwunschbehandlung erlebte. Während der Behandlung sei sie nicht über die psychischen und sozialen Gefahren aufgeklärt worden. Die körperlichen Risiken habe man verharmlost.

Sie erzählt: „Die reproduktionsmedizinischen Vorgehensweisen erlebte ich als im höchsten Maße degradierend. Nach drei hormonellen Stimulationen bekam ich einen Ovarialtumor und verlor ein Stück des Ovars. Ich erlitt ein Trauma mit anschließender Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS)(2). [...] Aus Gesprächen mit anderen Betroffenen weiß ich, dass ich kein Einzelfall bin.“

Der Preis für ein eventuelles Mutterglück ist hoch

Eine umfassende Sterilitätsbehandlung ist für den Körper kein Sonntagsspaziergang. Zu den möglichen unerwünschten Nebenwirkungen gehört zum Beispiel das Überstimulationssyndrom (OHSS = Ovarian hyperstimulation syndrome). Es kann sich in leichtem Unwohlsein äußern, es kann aber auch Lebensgefahr bedeuten.

Beim OHSS ist der Eierstock überstimuliert. Eine gewisse Überstimulation ist bei der Fruchtbarkeitstherapie durchaus erwünscht. Allerdings handelt es sich um eine Art Gratwanderung und das Ausmaß der Stimulation kann oft nicht annähernd so exakt kontrolliert und dirigiert werden, wie sich die Reproduktionsmediziner das wünschen würden.

Ein überstimulierter Ovar aber führt aus bisher noch ungeklärten Gründen dazu, dass Blutgefäßwände durchlässig werden und daraufhin Flüssigkeit und Eiweiß aus der Blutbahn in den Bauchraum und in die Gewebe sickern. Völlegefühl, Druck und Bauchschmerzen sind die Folge. Gleichzeitig wird das Blut dickflüssiger und die Gefahr für Thrombosen steigt. Die Nieren werden schlechter durchblutet, was deren Entgiftungsfunktion massiv einschränkt und bis hin zu Nierenversagen führen kann.

Möglicher Verlust des Eierstocks und hohe Fehlgeburtenrate

Ovarialtumore, die durch die hormonelle Stimulation entstehen, müssen operativ entfernt werden. Nicht selten verliert die Frau dadurch einen ganzen Eierstock, was nicht gerade zu einer Erhöhung ihrer Fruchtbarkeit beiträgt. Auch die relativ hohe Fehlgeburtenrate wird nicht an die große Glocke gehängt. Denn immerhin werden etwa 27 Prozent aller künstlich befruchteten Frauen schwanger, die Baby-Take-Home-Rate jedoch beträgt bekanntlich nur 18 Prozent.

Auch soll für das ersehnte Baby ein höheres Risiko für erblich bedingte Krankheiten und Fehlbildungen bestehen, wenn es aus künstlicher statt aus natürlicher Befruchtung hervorgegangen ist. (Mehr dazu im Text Künstliche Befruchtung – Gesundheitsrisiken für das ungeborene Kind?)

Der Grund für dieses erhöhte Risiko muss nicht unbedingt in der künstlichen Befruchtung an sich verborgen liegen, sondern viel eher in der Tatsache, dass sich der Körper für eine Schwangerschaft nicht bereit fühlt, weil die Rahmenbedingungen einfach noch nicht stimmen. Wie diese „Rahmenbedingungen“ erfüllt werden können, lesen Sie weiter unten im Kapitel Die natürliche Fruchtbarkeitsbehandlung.

Die Alternative

Es lohnt sich also, darüber nachzudenken, ob es nicht eine für Körper, Geist und Seele friedvollere und harmonischere Alternative zur Kinderwunschklinik und ihrer radikalen Vorgehensweise geben könnte. Eine Alternative, die nicht „ein Kind um jeden Preis“ zum Ziel hat, sondern zuerst einmal die idealen Voraussetzungen dafür schafft, damit sich das Wunschkind im Mutterleib überhaupt wohl fühlen und dort gesund aufwachsen kann.

Vielleicht geht es gar nicht um die Austricksung der Natur mit ausgefeilter technischer Raffinesse, um mit aller Gewalt zum gewünschten Zeitpunkt neue Menschenkörper zu schaffen. Wäre es nicht viel schöner, seinem Körper alle Wertschätzung zukommen zu lassen, zu der man fähig ist? Ihn in dem Maße von Giften und Schlacken zu reinigen, mit gesunder Ernährung, Bewegung, Entspannung und allen Nährstoffen und Mikronährstoffen zu versorgen, damit er wieder einwandfrei arbeiten kann?

Damit sein Hormonspiegel von ganz allein wieder in sein Gleichgewicht findet? Wenn der Körper von Dankbarkeit und Liebe erfüllt ist, wird sich eine Menschenseele mit viel mehr Freude in ihm inkarnieren als dort, wo Reproduktionsmediziner Hand in Hand mit der Pharmaindustrie manipulieren und tricksen, so dass letztendlich nicht einmal sicher ist, was sie motiviert: Agieren sie, um Menschen glücklich zu machen oder vielleicht eher um des Fortschritts willen?

Unfruchtbarkeit – die wirklichen Ursachen

Ein Reproduktionsmediziner will, dass bei seiner Patientin Eizellen reifen. Er will, dass ihr Hormonhaushalt das tut, was er verlangt. Mehr nicht. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt er seine chirurgischen Fähigkeiten sowie alle Mittel ein, die ihm von der Pharmaindustrie zur Verfügung gestellt werden. Der Grund, warum der Körper der Frau überhaupt erst in seinen unfruchtbaren Zustand geriet, interessiert ihn für gewöhnlich nicht. Er interessiert sich nicht dafür, ob sie quecksilberhaltige Amalgamfüllungen in den Zähnen hat und auch nicht dafür, ob ihr Organismus eventuell unter dem Einfluss von Chemikalien und Umweltgiften leidet. Und wenn die Patientin nicht gerade von Magersucht oder übermäßiger Fettleibigkeit gezeichnet ist, dann ist es ihm einerlei, wie sie sich ernährt. Weder ihr Säure-Basen-Haushalt noch ihr chronischer Vitalstoff- und Mineralstoffmangel gehört in seinen Zuständigkeitsbereich.

Ginge er auf all diese Punkte ein und riete er zu Zahnsanierung, Schwermetallausleitung, Entgiftung, Entsäuerung und einer vitalstoffreichen basischen Ernährung, dann käme er in vielen Fällen nicht mehr dazu, seine reproduktionsmedizinischen Fähigkeiten anzuwenden, weil das Baby ganz ohne seine Hilfe entstünde.

Da der schädliche Einfluss von Umweltgiften, Zahngiften, ungünstiger Ernährung und teilweise hochgradigem Vitalstoffmangel auf die weibliche und männliche Fruchtbarkeit vielen Menschen leider nicht bewusst ist, soll nachfolgend – bevor die Maßnahmen zur Wiederherstellung der Fruchtbarkeit erklärt werden – anhand einiger ausgewählter Beispiele dieser Zusammenhang verdeutlicht werden.

Umweltgifte

Manchmal entscheidet sich schon vor der Geburt des jeweiligen Menschen, ob er als Erwachsener Kinder haben wird oder nicht. Umweltgifte können den Embryo in seiner Entwicklung so beeinträchtigen, dass der spätere Mensch schließlich unfruchtbar oder nur eingeschränkt fruchtbar sein wird. Bei ungeborenen Jungen stören Chemikalien die Ausbildung der Sertoli-Zellen im Hoden, die später für die Spermienproduktion zuständig sind. (Mehr dazu im Text Was macht Männer unfruchtbar?)

Gifte schon von Kindesbeinen

Kaum ist das Baby geboren bekommt es Schnuller, Fläschchen und pulverförmige Babynahrung aus Dosen, die mit Wasser aus Plastikflaschen angerührt wird. In all diesen Produkten fand man die Chemikalie Bisphenol A. Sie macht Plastik härter und wird daher bei der Herstellung von Polycarbonat-Kunststoffen verwendet. Allerdings verlässt diese Chemikalie gelegentlich den Kunststoff und wandert in die Nahrung bzw. – bei Schnullern & Co. – direkt in den Mund des Babys.

Bisphenol A kann in den frühen Entwicklungsphasen des Kindes die ordnungsgemäße Ausbildung der Organe und Drüsen behindern sowie die sexuelle Entwicklung hemmen. Wissenschaftliche Studien wiesen nach, dass Bisphenol A ein hochgiftiger Stoff mit hormonähnlicher Wirkung ist, der das empfindliche hormonelle Gleichgewicht des Menschen stören und daher unter anderem zu Beeinträchtigungen der Fortpflanzungsfähigkeit führen könne. (Mehr dazu in den Texten über Bisphenol A)

Triclosan

Eine weitere Chemikalie, die nach jahrzehntelangem Einsatz neuerdings im Verdacht steht, den Hormonhaushalt nachteilig zu beeinflussen, ist Triclosan. Dieses hochwirksame Desinfektionsmittel ist in vielen alltäglichen Körperpflegeprodukten enthalten, wie zum Beispiel in der Zahncreme, im Mundwasser, im Duschgel, in antibakteriellen Seifen, aber auch im Geschirrspülmittel, in mancher Kleidung und in Schuhen. (Mehr dazu im Text Triclosan – Gift in Hygieneartikeln und Textilien)

Quecksilber

Vor über 2000 Jahren nahmen Chinesinnen Quecksilber als Verhütungsmittel ein, so dass quecksilberhaltige Amalgamzahnfüllungen sicher nicht als fruchtbarkeitsfördernd betrachtet werden können. Dr. med. Joachim Mutter schreibt in „Zivilisationskrankheiten durch Amalgam-Quecksilber“, dass 77 Prozent einer Gruppe unfruchtbarer Frauen nach Entfernen ihrer Amalgamfüllungen und der Ausleitung mit DMPS(3), Selen und Zink innerhalb eines Jahres ohne zusätzliche Behandlung schwanger geworden seien.

Quecksilber stört die Fortpflanzungsfähigkeit also ganz gewaltig. Es bringt den Östrogenzyklus durcheinander und senkt den Progesteronspiegel. Eine Zahnsanierung mit anschließender Ausleitung sollte möglichst lange vor einer geplanten Schwangerschaft durchgeführt werden. Andernfalls können Quecksilberrückstände beim künftigen Baby zu schweren Hirnschädigungen führen. Mehr dazu in den Texten Was ist Amalgam?, Quecksilber entfernen und Schwermetalle ausleiten – Entgiftung

Ernährung

Eine ungünstige Ernährung belastet den Organismus und damit die Fruchtbarkeit auf verschiedene Weise. Erstens geschieht das über Chemikalien, die in der Nahrung enthalten sind und zweitens über Stoffwechselgifte, die bei der Verstoffwechslung und Verdauung ungeeigneter Nahrungsmittel erst im Organismus entstehen und unter anderem zu einer Übersäuerung führen können. (Mehr dazu in den Texten Entsäuerung und basische Ernährung.)

Drittens mindert der heute übliche Vitalstoff- und Mineralstoffmangel herkömmlicher Nahrungsmittel sowohl wichtige Funktionen des Körpers als auch ganz besonders seine Entgiftungsfähigkeit. Gerade in konventionell erzeugten und verarbeiteten Lebensmitteln steckt ein extrem unterschätztes Gesundheitsrisiko, das von vielen Menschen leider immer wieder achselzuckend bagatellisiert wird.

Schwermetalle in kunstgedüngter Nahrung

Schwermetalle sind nicht nur in Zahnfüllungen enthalten, sondern auch in der Nahrung. Sie können zu Hormonstörungen, aber auch zu Früh-, Fehl- und Totgeburten führen. Quecksilber wurde beispielsweise in industriell verarbeitetem Maissirup gefunden, der zur Standardrezeptur vieler Fertigprodukte gehört.

Das Schwermetall Cadmium senkt erwiesenermaßen die Fruchtbarkeit. Bei Männern mindert dieses Element sowohl Samenmenge als auch Samenqualität. Es reichert sich besonders in Böden an, die mit synthetischen Phosphatdüngern behandelt werden und gelangt über konventionell erzeugte Nahrung in uns Menschen. Gerade bei unfruchtbaren Frauen findet man besonders hohe Cadmiumwerte.

Auch Blei stört den Hormonhaushalt und kann zu Zyklusstörungen führen. Untersuchungen von Frauen, die Kinder mit Fehlbildungen geboren hatten, zeigten, dass sie oft unter erhöhten Bleikonzentrationen im Blut litten. Blei ist in manchen Farben enthalten, in einigen Glasuren von Keramikgefäßen, in Nahrungsmitteln, die in der Nähe von Industriegebieten (Erzhütten oder Blei verarbeitende Industrie) angebaut wurden oder im Trinkwasser, wenn es durch Bleirohre floss (wie in manchen Altbauhäusern vor allem in den neuen Bundesländern noch gang und gäbe).

Längst verbotene Chemikalien finden sich auch heute noch in der Nahrung

Chemikalien wie beispielsweise PCB (Polychlorierte Biphenyle), die schon vor Jahrzehnten verboten wurden, belasten noch heute unsere Nahrungsmittel, insbesondere Fisch und tierische Fette.

PCB sind hochgiftige und krebsauslösende Chemikalien, die einst unter anderem in Transformatoren, in elektrischen Kondensatoren, als Weichmacher in Lacken und in Kunststoffen Verwendung fanden. Aufgrund von unsachgemäßem Abfallmanagement verteilten sich PCB völlig unkontrolliert in der Umwelt und stehen heute unter Verdacht, bei Männern zu Unfruchtbarkeit zu führen. Auch für Hodenhochstand sowie für andere hormonell bedingte Erkrankungen könnten sie verantwortlich sein.

Gensoja macht unfruchtbar

Mittlerweile wird kaum noch ein Nutztier ohne Gensoja und ohne Genmais ernährt. Lediglich Bio-Tiere dürfen sich an gentechnikfreiem Futter erfreuen. Russische Forscher führten bereits vor wenigen Jahren Versuche mit Hamstern durch, die einerseits gentechnikfreies Sojafutter und andererseits Gensoja erhielten. Bereits die dritte Generation der Gensojagruppe war größtenteils steril. Unter den wenigen Babys, die noch geboren wurden, herrschte eine hohe Sterblichkeitsrate.

Die Hamster wuchsen außerdem – im Vergleich mit der vermehrungs- und wuchsfreudigen gentechfreien Truppe – von Generation zu Generation immer langsamer und erreichten ihre Geschlechtsreife immer später. Am Rande sei noch erwähnt, dass die Hamster plötzlich unter einer unerklärlichen Missbildung litten: Ihnen wuchs zwischen und hinter den Zähnen büschelweise Fell.

Die Forscher waren sich nicht sicher, ob diese Erscheinung ebenfalls auf die genetische Veränderung des Sojafutters zurück zu führen sei oder möglicherweise die Folge der Herbizide sein könnte, die beim Gensoja-Anbau besonders üppigen Einsatz finden. Wie sich der Verzehr von mit Genfutter ernährten Tieren (Fleisch) oder deren Produkten (Milchprodukte, Eier) langfristig auf die Fruchtbarkeit des Menschen auswirkt, weiß niemand. Besonders vorteilhaft dürfte es nicht sein.

Magnesiummangel

Gleichzeitig fehlen der heute üblichen modernen Ernährungsweise oft Substanzen, wie sekundäre Pflanzenstoffe, Enzyme, Spurenelemente, Vitamine und Mineralstoffe, die natürlicherweise dabei helfen würden, die genannten Gifte und generell unbrauchbare Stoffe schneller aus dem Körper zu schaffen.

Magnesium zum Beispiel ist einer jener Mineralstoffe, die in Pizza, Pommes, Sandwich & Co nur sehr spärlich enthalten sind. In unserem Körper aber ist Magnesium der zweithäufigste intrazelluläre Mineralstoff. Magnesium ist nicht nur am Aufbau des Skelettsystems und der Knochen beteiligt, sondern ist Bestandteil von nicht weniger als 300 verschiedenen Enzymen.

Jedes davon hat wiederum ganz spezielle Aufgaben zu erledigen. Keine einzige Zelle in unserem Körper kann ohne Magnesium leben, geschweige denn funktionieren – auch die Zellen der Geschlechtsorgane nicht. So ist leicht vorstellbar, welche weitreichenden Folgen – unter anderem für die Fruchtbarkeit – allein Magnesiummangel haben kann. Magnesium ist in vielen Lebensmitteln enthalten, die heute nur noch ungern verzehrt werden, z. B. in grünem Blattgemüse sowie in Nüssen und Samen.

Magnesium ist außerdem nicht gleich Magnesium. Viele Magnesiumpräparate, die oral eingenommen werden, können vom Organismus nur zu einem sehr kleinen Teil verwertet werden. Von allen Magnesiumverbindungen kann Magnesiumchlorid vom menschlichen Körper am schnellsten erkannt und am effektivsten assimiliert werden. Außerdem stellte man fest, dass Magnesium bedeutend besser über die Haut aufgenommen werden kann als über das Verdauungssystem.

MAGOL Magnesiumöl, das direkt auf die Haut gesprüht wird, ist daher eine der besten Möglichkeiten, jede einzelne Zelle unseres Organismus mit hochwertigem Magnesium zu versorgen.

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Die Sango Meeres Koralle ist ein magnesiumreiches Naturprodukt. Sie gehört zu den wenigen Nahrungsergänzungsmitteln, die Magnesium – auch bei oraler Aufnahme – in einer optimal verwertbaren Form und im richtigen Verhältnis zu Calcium enthalten.

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Zinkmangel

Leider ist Magnesium nicht der einzige lebenswichtige Stoff, der in Fast Food und Fertigprodukten Mangelware, für die Fruchtbarkeit aber unverzichtbar ist. Das Spurenelement Zink fehlt ebenfalls in stark verarbeiteten Lebensmitteln. Zink ist ein unverzichtbares Antioxidans, das freie Radikale vernichten und Schwermetalle eliminieren kann. Zink ist Bestandteil von über 200 Enzymen und damit an den unterschiedlichsten Stoffwechselvorgängen beteiligt. Ohne Zink sind Geschlechtshormone, Schilddrüsenhormone und auch Insulin blockiert.

Zinkmangel reduziert die Zahl der Spermien und macht sie unbeweglicher. Bei Zinkmangel ist Unfruchtbarkeit also keine Besonderheit. Ist dagegen ausreichend Zink vorhanden, kann dieses Spurenelement sogar das erwähnte fruchtbarkeitsmindernde Schwermetall Cadmium neutralisieren.

Chlamydien können Eileiter verkleben – infizieren den Körper jedoch nur bei geschwächtem Immunsystem

Auch sind Magnesium und Zink für das Immunsystem und für Heilprozesse aller Art von extremer Wichtigkeit. Fehlen beide, dann verfügt der Körper nur noch über eine reduzierte Abwehrkraft und wird anfällig für Infektionen aller Art. Jetzt erst können auch die berüchtigten Chlamydien (eine Bakterienart) den Organismus überrumpeln und im Unterleib für Entzündungen sorgen.

Wenn diese Entzündungen vom Gebärmutterhals in die Eileiter aufsteigen, dann kann es zu den gefürchteten Verklebungen und Verwachsungen der Eileiter kommen, was eine natürliche Befruchtung unmöglich macht. Es lohnt sich also dringend, bereits im Vorfeld für ein leistungsfähiges Immunsystem und ein gesundes Körpermilieu zu sorgen, damit Erregern – gleich welcher Art – nicht die geringste Chance zur Einnistung geboten wird.

Unfruchtbar, weil die Leber schwach ist?

Chemikalien, Zahngifte, schlechte Ernährung und meistens auch noch ein stressiger Alltag beeinflussen ein Organ ganz besonders: Die Leber – unser Entgiftungsorgan Nummer eins. Sie erledigt unendlich viele Aufgaben für uns und ist pausenlos im Einsatz. Sie schleust Gifte aus unserem Körper, speichert Vitamine und Mineralstoffe und baut Eiweiße, Blut und Enzyme auf. Sie ist an der Verdauung, der Blutgerinnung und Energiegewinnung beteiligt. Abgesehen davon hilft sie bei der Hormonregulierung. Sie baut Hormone ab – sowohl überschüssige körpereigene Hormone, aber auch Hormone, die mit der Nahrung (Fleisch) oder mit Medikamenten (Antibaby-Pille, Cortison) von außen in den Körper gelangen.

Ist die Leber bei der heute üblichen Giftbelastung, der gleichzeitig schlechten Versorgung mit Vitalstoffen und womöglich noch durch Alkohol und Medikamentenmissbrauch geschwächt, kann sie nur noch das Nötigste erledigen. Der Abbau von Hormonen gehört leider nicht dazu. Es kommt zu Hormonstörungen, die zu Empfängnisproblemen führen können.

Die natürliche Fruchtbarkeitsbehandlung

Selbstverständlich gibt es noch viele andere Ursachen von Unfruchtbarkeit, die nicht alle erwähnt werden können. Auch kann Unfruchtbarkeit als Folge einer seelischen Disharmonie in Erscheinung treten. In den meisten Fällen jedoch ist sie ein multifaktorielles Geschehen, das heißt, die Fruchtbarkeit des Menschen wird von mehreren Faktoren gleichzeitig beeinflusst.

Grundsätzlich aber kann Unfruchtbarkeit als die natürliche Konsequenz einer allgemeinen Überlastung des Organismus durch die verschiedensten Schadstoffe und Gifte (auch seelische Gifte wie Ängste, Kummer, negative Gedanken etc.) gepaart mit Vitalstoffmangel bezeichnet werden. Eine natürliche Fruchtbarkeitsbehandlung konzentriert sich daher auf die Entlastung des gesamten Organismus in Kombination mit einer biologischen, vitalstoffreichen und basischen Ernährung sowie gegebenenfalls einer Nahrungsergänzung mit einigen wenigen sorgfältig ausgewählten Produkten. Begleitend können spezielle Heilpflanzen zum Einsatz kommen, die den Hormonhaushalt sanft harmonisieren, ohne ihn unter Druck zu setzen.

Die natürliche Fruchtbarkeitsbehandlung umfasst sieben Basis-Maßnahmen (1. – 7.), die nach Wunsch um zwei weitere (8. und 9.) ergänzt werden können:

  1. Zahnsanierung und gezielte Schwermetallausleitung
  2. Allgemeine Entgiftung mit u. a. einer intensiven Darmreinigung und dem Aufbau einer gesunden Darmflora
  3. Entsäuerung und Remineralisierung
  4. Entlastung der Leber mit Hilfe von Heilpflanzen und Bitterstoffen sowie ggfs. einer Leberreinigung
  5. Giftvermeidung durch basische Ernährung mit biologischen, vitalstoffreichen und basischen Lebensmitteln, durch natürliche basische Körperpflege und durch einen bewussten Einkauf von Konsum- und Gebrauchsgütern.
  6. Stressabbau
  7. Kaltes Duschen – was besonders für Männer gilt
  8. Heilpflanzen zur Harmonisierung des Hormonhaushaltes
  9. Ausgewählte Nahrungsergänzungsmittel zur Stärkung speziell der Geschlechtsorgane

1. Zahnsanierung und gezielte Schwermetallausleitung

Lassen Sie sich vor einer Zahnsanierung ausführlich beraten und wählen Sie einen Zahnarzt, der all Ihren Ansprüchen gerecht wird. Über den Bundesverband der Naturheilkundlich Tätigen Zahnärzte in Deutschland e. V. können Sie eine kompetente Praxis in Ihrer Nähe finden. Bei der Quecksilberausleitung sollten Sie sich von einem wirklich erfahrenen Therapeuten begleiten lassen – nicht zuletzt, um die Dosis der Ausleitungspräparate Ihrem Befinden und dem Verlauf der Ausleitung anzupassen.

Die Quecksilber- bzw. Schwermetallausleitung wird außerdem von der nachfolgend beschriebenen Darmreinigung unterstützt, wenn nicht gar stark beschleunigt. Falls Sie unter Pilzbefall leiden, so sollten Sie eine Anti-Pilz-Kur erst nach einer vollendeten Zahnsanierung und Ausleitung in Angriff nehmen. Wenn Sie allerdings die hier empfohlenen Ideen im Bereich der Ernährung und Entgiftung in die Tat umsetzen, dann werden sich die Pilze meist automatisch zurückziehen, da ihnen die Lebensgrundlage entzogen wird.

Mehr über Amalgam und Schwermetallausleitung in den Texten Was ist Amalgam?, Quecksilber entfernen und Schwermetalle ausleiten – Entgiftung

2. Allgemeine Entgiftung und Darmreinigung

Manche Ärzte und Verbraucherberatungsstellen raten Paaren mit bislang unerfülltem Kinderwunsch inzwischen immer häufiger dazu, Haus und Arbeitsplatz von Schadstoffen zu befreien, da man vermutet, dass auch Wohngifte sterilisierend wirken können. An eine Entfernung dieser Gifte aus dem Körper denken dabei die wenigsten.

Die Sanierung von Wohnung und Arbeitsplatz verhindert zwar den Nachschub von Giften, entfernt aber nicht die bereits im Körper vorhandenen. Ein gesunder, von Schlacken befreiter Darm, eine gesunde Darmflora und ein dadurch gestärktes Immunsystem kämen mit künftigen Giften viel besser zurecht und könnten die vorhandenen viel schneller aus dem Körper schleusen, weshalb eine intensive Darmreinigung eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Familienplanung ist.

Mehr über Entgiftung
Mehr über Darmreinigung und den Aufbau einer gesunden Darmflora

3. Entsäuerung und Remineralisierung

Ein intensives Entsäuerungsprogramm entfernt Säuren und – teilweise bereits seit Jahren eingelagerte – Schlacken aus Ihrem Körper. Ihr Organismus kann aufatmen und wird in die Lage versetzt, Störungen (z. B. Hormonstörungen) eigenständig zu beheben. Richtige Entsäuerung besteht aus drei Schritten: Entfernung von Säuren, Basische Ernährung und Versorgung mit basischen Mineralien.

Mehr über Entsäuerung finden Sie im Text Gesund und jung durch Entsäuerung und basische Ernährung.
Zur Intensiven 3-Monats-Entsäuerungskur geht es hier.

4. Entlastung der Leber

Die Leber ist ein unglaublich bescheidenes Organ, das auf jede Zuwendung mit erhöhter Aktivität reagiert. Im weiterführenden Text „Leberreinigung“ werden vier Heilpflanzen beschrieben, die sich intensiv um die Leber kümmern: Mariendistel, Artischocke, Löwenzahn und Süßholz. Sie können in Form von Kapseln, Säften, Tees oder auch als Rohkost (Löwenzahn) eingenommen werden.

Mehr dazu im Text Leberreinigung

Mariendistelöl

Da sich die leberschützenden Wirkstoffe der Mariendistel bevorzugt in Öl lösen, bietet sich ganz besonders der Einsatz von Mariendistelöl an. Dieses Öl kann sehr gut zum Verfeinern von Salaten verwendet werden und fördert neben der Bildung neuer Leberzellen außerdem durch das in verschwenderischer Menge enthaltene Vitamin E sowohl die Fruchtbarkeit der Frau als auch die Zeugungsfähigkeit des Mannes.

Mehr Informationen zum Mariendistelöl finden Sie hier.

Bitterstoffe

Auch Bitterstoffe in Form von bitteren Salaten (Chicoree, Zuckerhut, Radicchio) oder speziellen bitterstoffreichen Wild- und Heilkräutern (z. B. Wermut, Beifuß, Engelwurz, Schafgarbe, etc.) aktivieren und unterstützen die Leber, so dass sie möglichst täglich verzehrt werden sollten. Besonders einfach gelingt die Versorgung mit Bitterstoffen mit Hilfe konzentrierter Bitterstofftinkturen (z. B. Bitterstern®), wovon nur wenige Tropfen vor den Mahlzeiten genügen, um sowohl die Leber zu beleben, die Verdauung zu unterstützen, die Bildung körpereigener basischer Sekrete zu fördern als auch die Entgiftung schädlicher Substanzen zu beschleunigen.

Mehr Informationen über Bitterstoffe finden Sie hier.
Zum Kräuterbitter Bitterstern® geht es hier.

5. Giftvermeidung durch basische Ernährung und ein bewusstes Einkaufsverhalten

Eine gesunde basische Ernährung erfreut den Körper in vielerlei Hinsicht, da sie einerseits weitgehend frei von Schadstoffen ist, bei ihrer Verstoffwechslung kaum schädliche Säuren entstehen und sie den Organismus mit einer Fülle lebendiger und aktiver Vitalstoffe versorgt. Übergewichtige erreichen mit einer basischen Ernährungsweise außerdem ganz nebenbei und peu à peu wieder ihr Idealgewicht. Meiden Sie also künftig sämtliche säurebildenden Nahrungs- und Genussmittel und konzentrieren Sie sich auf frische pflanzliche Lebensmittel. Gleichzeitig können Sie verstärkt solche Lebensmittel in Ihren Speiseplan einbauen, die konkret die Fruchtbarkeit erhöhen können.

Kürbiskerne beispielsweise sollen die Fruchtbarkeit des Mannes verbessern und von Rote Bete wird gesagt, sie erhöhe deshalb die Fruchtbarkeit, weil sie die körpereigenen Entgiftungsenzyme aktiviere, reich an Folsäure sei, bei der Reparatur der DNS helfe und sogar Geburtsfehlern vorbeuge. Ein weiteres fruchtbarkeitssteigerndes Lebensmittel ist biologisches Kokosöl. Es steckt voller wunderbarer Inhaltsstoffe und man sagt, es könne außerdem die Spermienanzahl erhöhen. Mehr über Kokosöl erfahren Sie hier.

Details zur richtigen Ernährung finden Sie unter basische Ernährung und gesunde Ernährung.

Beim Kauf von Möbeln, Holzverkleidungen, Lacken, Farben, Teppichböden, Wohntextilien, aber auch von Geschirr und Kleidung können Sie Ihre Schadstoffbelastung reduzieren, indem Sie eine sorgfältige Auswahl treffen.

6. Stressabbau

Mit Hilfe von speziellen Entspannungstechniken und/oder auch durch die gezielte Erhöhung Ihres Serotoninspiegels können Sie langsam aber sicher zur Ruhe kommen und in bester Laune Ihren Alltag wohlorganisiert meistern.

Mehr dazu im Text Serotonin – Werden Sie zum Meister Ihres Seelenlebens.

7. Kalte Duschen

Duschen Sie kalt! Das gilt insbesondere für Männer, die heiße Duschen oder Bäder unbedingt weiträumig umgehen sollten. Heißes Wasser senkt auf dramatische Weise die Spermienzahl. Kalte Duschen hingegen geben Ihnen Energie und steigern – konsequent und täglich durchgeführt – Ihre Spermienzahl. Das Wasser muss dabei nicht kurz davor sein, zur Eisscholle zu werden. Die Temperaturen sollten einem angenehm erfrischenden Bad im sommerlichen Atlantik ähneln. Stellen Sie sich vor, Sie lebten in einem Haus an der Algarve und erfreuten sich jeden Tag an der prickelnden Frische des Ozeans.

Interessante Infos zur verhütenden Wirkung von heißem Wasser finden Sie im Text Verhütung für Männer.

8. Heilpflanzen zur Harmonisierung des Hormonhaushaltes

Während die schulmedizinischen Präparate zur Stimulierung des Eisprunges nicht nur den Eierstock anregen, sondern unter Umständen auch Zysten und Myome zum Wachsen bringen, können Heilpflanzen den Eizellen ganz ohne negative Nebenwirkungen auf die Sprünge helfen.

Zu den hormonell stimulierenden Heilpflanzen gehören Rosmarin, Beifuß, Damiana und Frauenmantel. Tees aus diesen Pflanzen sollten jeweils zwischen Blutung und dem Zeitpunkt des Eisprungs getrunken werden. Bei Gelbkörpermangel helfen Keuschlammfrüchte (Agnus Castus), und die Schafgarbe fördert die Einnistung der befruchteten Eizelle.

Auch für Männer gibt es spezielle fruchtbarkeitsfördernde Heilpflanzen. So kann ein Tee aus Liebstöckelwurzel, Männertreu und Brennnesselwurzel die Spermienproduktion anregen. Dasselbe klappt auch mit Brennnesselsamen, wovon man täglich zwei Esslöffel (oder mehr) einnimmt. Diese Anwendungen müssen über längere Zeit, täglich und regelmäßig durchgeführt werden.

9. Ausgewählte Nahrungsergänzungsmittel zur Stärkung speziell der Geschlechtsorgane

Wild Yam, die ursprünglich aus Nord- und Mittelamerika stammende Nahrungspflanze mit der stärkereichen Wurzel, harmonisiert und reguliert den weiblichen Hormonhaushalt. Mehr über Wild Yam finden Sie hier.

Maca ist in den südamerikanischen Anden heimisch und dient den Einheimischen seit Jahrtausenden als Fruchtbarkeits- und Stärkungsmittel. Die pulverisierte Wurzel hat die Besonderheit, auch nach langer Lagerzeit ihre Wirkstoffe nicht zu verlieren. Maca gleicht auf natürlichem Wege den Hormonspiegel der für die Empfängnis entscheidenden Hormone aus. Bei täglich ein bis zwei Teelöffel kann außerdem die Libido gesteigert werden.

Gelée Royale nennt man die Spezialnahrung, die Bienen für ihre Königinnen herstellen. Allein die Ernährungsmethode entscheidet, ob aus einer Bienenlarve eine Königin wird oder „nur“ eine gewöhnliche Arbeiterin. Erhält sie Honig, wird aus ihr eine unfruchtbare Arbeiterin. Erhält sie jedoch Gelée Royale entwickelt sie sich zur fortpflanzungsfähigen Königin und wird zur Mutter eines großen viele hundert Mitglieder zählenden Bienenvolkes. So soll Gelée Royale auch den menschlichen Hormonspiegel ausbalancieren und die Qualität sowohl der Ei- als auch der Samenzellen erhöhen können.

Die natürliche Fruchtbarkeitsbehandlung ist also nicht einfach nur eine Behandlung, die man kurzfristig durchführt. Es handelt sich um ein ganzheitliches Lebenskonzept in Harmonie mit unserer Umwelt, so dass davon letztendlich nicht nur der Mensch profitiert, sondern unser ganzer Planet. Eine solche Vorgehens- und Lebensweise empfiehlt sich daher nicht nur für Menschen, die Empfängnisschwierigkeiten haben, sondern für jedes Paar, das für sein künftiges Baby ideale Voraussetzungen zum Werden und Wachsen schaffen möchte.

Quellen

Quelle 1
Quelle 2
Quelle 3

Fussnoten

(1)Deutsches Ärzteblatt 2001; 98: A 3430–3435 [Heft 51–52]

(2)PTBS: Die Posttraumatische Belastungsstörung entsteht als Folgereaktion auf ein sehr belastendes Ereignis mit außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigem Ausmaß, das eine tiefe Verzweiflung hervorruft wie z. B. Naturkatastrophen, Kriegserlebnisse, KZ-Erlebnisse, Folter, Vergewaltigung etc. Betroffene leben ständig in der Erinnerung ihres traumatisierenden Erlebnisses. Sie leiden unter Albträumen, Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit, emotionaler Stumpfheit und fühlen sich wie betäubt. Sie wirken oft gleichgültig gegenüber anderen Menschen sowie teilnahmslos und freudlos. Angstzustände, Depressionen und Selbstmordgedanken prägen den Alltag.

(3)DMPS: Dimercaptopropansulfonsäure ist ein Gegengift, welches als Chelat-Therapie zur Behandlung von Vergiftungen mit Schwermetallen verwendet wird. Es wird unter anderem bei Arsen- und Quecksilbervergiftungen eingesetzt. Bei Vergiftungen mit Blei oder Cadmium ist DMPS hingegen nicht sinnvoll. DMPS bildet mit den Giften stabile Komplexe, so dass sie sich nicht an lebenswichtige körpereigene Enzyme binden und außerdem schneller ausgeschieden werden können.




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(1)

Anna
geschrieben am: Donnerstag, 26. Mai 2011, 18:49
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Sehr geehrte Damen und Herren, mit großem Interesse habe ich Ihre Seite gelesen, vorallem den Artikel zu Unfruchtbarkeit fand ich sehr interessant. Einer der Gründe warum es nicht zu einer Schwangerschaft kommt, können auch Uterusmyome sein. Da dies ein relativ unbekannt ist und ich es auch auf Ihrer Seite nicht gefunden habe, wollte ich Sie darauf aufmerksam machen. Vielleicht haben Sie ja daran Interesse auch Ihre Leser darüber zu informieren. Auf folgender Seite können Sie mehr darüber lesen: uterusmyomen.de Für Nachfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen, Anna


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