Schmerzen
Schmerzen sind in unserer Gesellschaft kein Einzelfall. Mehr als die Hälfte der Deutschen leidet gelegentlich unter Schmerzen - doch nicht immer ist ein Gang zum Arzt notwendig!

Das Hauptsymptom der Migräne ist der halbseitige, pulsierende Kopfschmerz, häufig von Lichtscheu und Übelkeit begleitet. Immer öfter wird Migräne bei Kindern beobachtet.
Bei einigen Patienten beginnt die Migräneattacke mit einem schmerzfreien Vorstadium. In diesem Stadium kann es zu Sehstörungen, z.B. zu Flimmersehen, Gefühlsstörungen wie Taubheit oder Kribbeln und zu Lähmungserscheinungen im Gesicht und an den Gliedmaßen kommen.
Ein Migräneanfall kann zwischen 4 und 72 Stunden andauern. Die Anfallshäufigkeit variiert von wenigen Tagen im Jahr bis hin zu fast täglichen Anfällen.
Bei der Migräne kommt es nach anfänglicher Engstellung von Gefäßen im Kopf zu einer anschließenden Weitstellung, die erst die eigentlichen Schmerzen verursacht. Es handelt sich bei der Migräne also um eine Funktionsstörung der Gefäße. Verschiedene Botenstoffe (so genannte Neurotransmitter) - wie beispielsweise das Serotonin - sind an dieser Funktionsstörung beteiligt, da das Serotonin auf die Blutgefäße im Gehirn eine erweiternde Wirkung hat.
Normalerweise wirkt das Serotonin stimmungsaufhellend, entspannend, schlaffördernd, antidepressiv und schmerzhemmend.
Bei Migräneanfällen kommt es jedoch zu einer verstärkten Serotonin-Ausschüttung. Dieser erhöhte Serotoninspiegel stimuliert das Brechzentrum,
ist für die Symptome der Migräne-Vorstufe, sowie auch zum Teil für die Schmerzentwicklung verantwortlich.
Eine Migräne kann durch verschiedenste Faktoren ausgelöst werden. Hierzu zählen u.a.:
Bei der Neigung zu Migräneanfällen spielt die gesamtgesundheitliche Situation - und hier ist immer auch der Säure-Basen-Haushalt zu beachten - eine wesentliche Rolle.
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