Zentrum der Gesundheit
Sherry Young - Fotolia.com
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Alternativen zur HPV-Impfung

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(Zentrum der Gesundheit) - Die HPV-Impfung ist nach wie vor umstritten. So wurden im Zusammenhang mit der Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs teils lebensbedrohliche Nebenwirkungen beobachtet. Die HPV-Impfung kommt außerdem nur für junge Mädchen ohne bisherige sexuellen Kontakte in Betracht, so dass die Mehrheit aller Frauen nach wie vor nicht weiß, wie sie einer möglichen Erkrankung mit Gebärmutterhalskrebs vorbeugen kann. Studien haben jedoch gezeigt: Einfache Veränderungen der Ernährungsweise beugen der Krankheit vor und können sogar die Vorläufer des Gebärmutterhalskrebses beseitigen.

HPV-Impfung - Das Humane Papilloma Virus

Das Humane Papilloma Virus (HPV) gilt als ein Virus, das relativ häufig auf sexuellem Wege übertragen wird. Einige Formen des Virus können Vaginalwarzen (Papillome) verursachen. Andere Formen können zu einem abnormalen Wachstum der Cervixschleimhaut (Schleimhaut des Gebärmutterhalses) führen, was sich unter Umständen zu einer Krebserkrankung entwickeln kann.

Normalerweise jedoch ist eine Infektion mit HPV harmlos und verschwindet nach einiger Zeit ohne jede Behandlung. Ein gesundes Immunsystem beseitigt das Virus also in den allermeisten Fällen völlig selbständig. Aus diesem Grunde zeigen viele Frauen nach einer HPV-Infektion keinerlei Symptome oder sonstige gesundheitliche Probleme, die auf eine Erkrankung schließen lassen könnten.

Gebärmutterhalskrebs - Eine seltene Erkrankung

Gebärmutterhalskrebs ist eine im Vergleich zu anderen Krebsarten eher seltene Erscheinung. So sind die Erkrankungsraten von Hautkrebs, Darmkrebs, Lungenkrebs und Brustkrebs deutlich höher. Das Risiko einer Frau, an Brustkrebs zu erkranken, ist gar 15mal höher als ihr Risiko, einen Gebärmutterhalskrebs zu entwickeln.

HPV-Impfstoffe in der EU

In der EU wurde zwei HPV-Impfstoffen die Zulassung erteilt: Gardasil® im Jahre 2006 und Cervarix® im Jahre 2007. Bei Gardasil® handelt es sich um einen Vierfachimpfstoff gegen die Papillomavirustypen 6, 11, 16 und 18.

Der bivalente Impfstoff Cervarix® dagegen soll lediglich gegen die HPV-Virustypen 16 und 18 wirksam sein. Insgesamt sind mehr als 100 verschiedene HPV-Virustypen bekannt, darunter mindestens 15, die als krebsverursachend gelten.

Neben dem Impfstoff sind in jeder Impfdosis außerdem belastende Konservierungsstoffe und etwa 500 Mikrogramm Aluminium enthalten. Diese Hilfsstoffe können Autoimmunreaktionen auslösen. Aluminiumhydroxid hat ferner neurotoxisches Potential und kann das Nervensystem schädigen.

HPV-Vorsorgeuntersuchung trotz HPV-Impfung nötig

Die Impfstoff-Hersteller weisen auf ihren Beipackzetteln darauf hin,

dass die Impfung keinen Ersatz für routinemäßige Untersuchungen auf Gebärmutterhalskrebs darstellt.

Wenn die Schutzwirkung der Impfung jedoch tatsächlich bei den von den Herstellern behaupteten 98 bis 100 Prozent liegen würde, dann müssten diesbezügliche Vorsorgeuntersuchungen bei geimpften Frauen völlig überflüssig sein.

Die Empfehlung, dennoch entsprechende Untersuchungen vornehmen zu lassen, könnte also ein Zugeständnis in Bezug auf die nicht im Impfstoff vorhandenen HPV-Typen sein. Denn selbst, wenn die HPV-Impfung wie versprochen schützen könnte, dann wäre noch immer das Risiko vorhanden, sich mit jenen Virustypen anzustecken, die nicht in der Impfung enthalten sind.

HPV-Impfung stärkt seltene Virustypen

Die Forschung hat ferner gezeigt, dass Impfstoffe, die nur eine kleine Anzahl von krankheitserregenden Stämmen abdecken, dazu führen, dass die weniger häufig auftretenden Stämme nun den Platz dieser "unter Beschuss geratenen" Virustypen einnehmen. Diese ursprünglich selteneren Stämme können sich daraufhin zu sehr einflussreichen und gefährlichen Erregern entwickeln.

Wissenschaftler befürchten nun, dass gerade die HPV-Impfstoffe, die ja nur (wenn überhaupt) gegen 2 bzw. 4 der mindestens 15 verschiedenen Krebs verursachenden HPV-Stämmen wirksam sind, dazu führen könnten, dass sich die zuvor als vernachlässigbar eingestuften Virustypen ausbreiten und plötzlich zu einer ernsthaften Gefahr werden.

In die Notaufnahme nach HPV-Impfung

Bis Februar 2011 sammelte die US-Regierung mehr als 20.500 Berichte über nachteilige Reaktionen auf Gardasil® - was durchschnittlich 12 Berichten pro Tag entspricht. Fast die Hälfte aller berichteten Fälle führten zu einem Arztbesuch oder gar einer Notaufnahme im Krankenhaus. Hunderte Mädchen im Teenageralter und junge Frauen mussten außerdem längere Krankenhausaufenthalte auf sich nehmen. Mindestens 89 Frauen, die zuvor mit Gardasil® geimpft wurden, starben - zumeist deshalb, weil sich Thrombosen entwickelten.

HPV-Impfung birgt lebensgefährliche Nebenwirkungen

Als weitere ernsthafte und sogar lebensgefährliche Nebenwirkungen der HPV-Impfung wurden die folgenden Beschwerden registriert: das Guillain-Barrè-Syndrom (neurologische Erkrankung mit Lähmungen und Sensibilitätsstörungen), Anfälle, Krämpfe, Anschwellen von Extremitäten, Brustschmerzen, Herzrhythmusstörungen, Nierenversagen, Beeinträchtigung des Sehvermögens, Arthritis, Atembeschwerden, gravierende Ausschläge, anhaltender Brechreiz, Fehlgeburten, Menstruationsstörungen, Fortpflanzungsprobleme, Genitalwarzen, vaginale Läsionen und sogar HPV-Infektionen - was bekanntlich der Grund für die Impfung war.

HPV-Impfung gefährlicher als Gebärmutterhalskrebs

Laut Dr. Diane Harper, der Direktorin der Gynäkologischen Forschungsgruppe für Krebsprävention an der Universität von Missouri sei

das statistische Auftreten nachteiliger Reaktionen [auf Gardasil®] höher als die Erkrankungsrate an Gebärmutterhalskrebs.

(ABC News, 19. August 2009)

HPV-Impfung weder nützlich noch effektiv

HPV-Experte Dr. George Sawaya, der die einschlägigen HPV-Studien analysierte, wies darauf hin, dass der Nutzen des Impfstoffs gering und die Effektivität kaum erkennbar sei. Er erklärte:

Die Empfehlung einer großflächigen Impfung vor allem solcher Frauen, die bereits sexuell aktiv sind, sollte überdacht werden.

(Baltimore Sun, 10. Mai, 2007)

HPV-Impfung bei sexuell aktiven Frauen sinnlos

Gardasil® ist für Mädchen und Frauen im Alter von 9 bis 26 Jahren zugelassen. Der Impfstoff ist ganz offiziell nicht wirksam, wenn Frauen vor der Impfung mit einem im Impfstoff vorliegenden HPV-Virustyp in Kontakt kamen, was meistens dann der Fall war, wenn sie sexuell aktiv sind.

Viele junge Frauen sind jedoch bereits im Alter von 15 Jahren sexuell aktiv, spätestens mit 18 Jahren ist es die überwältigende Mehrheit aller Frauen. Daher sind bereits viele Teenager mit einem oder mehreren (in Gardasil® vorhandenen) HPV-Stämmen in Kontakt gekommen.

Aus diesem Grund stimmt die American Cancer Society nicht mit den Empfehlungen der Seuchenschutzbehörde CDC überein, den Impfstoff auch an ältere Teenager oder junge Frauen zu verabreichen.

(Wall Street Journal, 16. April 2007: A1+)

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HPV-Impfung erhöht Gebärmutterhalskrebs-Risiko

Gardasil® ist jedoch nicht nur unwirksam bei Frauen, die durch sexuelle Aktivitäten bereits HPV-Kontakt hatten. Gardasil® kann bei diesen Frauen sogar die Wahrscheinlichkeit erhöhen, überhaupt erst an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken.

In einer Studie an Frauen, die positiv auf einen "impfstoffrelevanten HPV-Stamm" getestet wurden, bevor sie die Gardasil®-Impfung erhalten hatten, zeigte sich, dass der Impfstoff das Risiko dieser Frauen, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, im Vergleich zur Placebo-Kontrollgruppe um statistisch signifikante 45 Prozent erhöhen konnte.

Die FDA meinte dazu,

dass es offenbar beeindruckende Hinweise dafür gibt, dass es dem Impfstoff an therapeutischer Wirksamkeit bei Frauen fehle, die bereits vor der Impfung dem HPV ausgesetzt waren und vorherige Infektionen nicht ausgeheilt haben.

(FDA, 18. Mai, 2006, VRBPAC Meeting: Table 17)

HPV-Impfung braucht Alternativen

Wissenschaftliche Untersuchungen haben überzeugende Beweise dafür geliefert, dass eine besondere Ernährungsweise viele Arten von Krebs - darunter auch Gebärmutterhalskrebs - vorbeugen und sogar Vorläufer der jeweiligen Erkrankung eliminieren könne. Dabei erwiesen sich speziell Früchte und Gemüse als nützlich gegen bösartige Tumorerkrankungen (Nutrition and Cancer 1992, 18: 1-29). Offenbar seien hier besonders jene Lebensmittel wirksam, die hohe Folat-Gehalte aufwiesen.

Folate schützen vor HPV-Infektion

Bei Folat handelt es sich um ein natürliches B-Vitamin. Folsäure hingegen ist lediglich die synthetische und inaktive Form des Folats, die zur Anreicherung von Lebensmitteln oder zur Herstellung von Nahrungsergänzungsmitteln verwendet wird. Folsäure muss in der Leber zu aktivem Folat umgewandelt werden.

In Studien zeigte sich, dass ein geringer Folat-Spiegel den Einfluss anderer Risikofaktoren für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs erhöhte. Je höher der Folat-Spiegel dagegen war, um so geringer schien die Wahrscheinlichkeit, sich mit HPV anzustecken und um so höher die Chance, dass sich bereits bestehende HPV-Läsionen wieder zurück bildeten.

Folatreiche Ernährung heilt Veränderungen der Gebärmutterhals-Schleimhaut

So entdeckten Forscher in einer Studie, die in einer führenden Fachzeitschrift für Onkologie veröffentlicht wurde, dass Folat eine schützende Rolle bezüglich prä-maligner Verletzungen der Gebärmutterschleimhaut spielen könnte (Cancer Causes and Control, Nov. 2003; 14(9): 859-870).

Weitere Untersuchungen haben außerdem ergeben, dass Folsäurepräparate bei Patienten, die orale Verhütungsmittel einnehmen, Läsionen der Gebärmutter heilen können. Patienten mit leichteren und moderateren Cervix-Läsionen konnten eine volle Heilung von ihrem Leiden verzeichnen, nachdem sie sich über einen Zeitraum von nur drei Monaten an eine folatreiche Ernährung gehalten hatten. [Am J Obstet Gynecol. (Mar 1992);166(3):803-809; JAMA 1992;267:528-533; Am J Clin Nutr. (Jan 1982); 35(1):73-82.] Andere Studien bestätigten bereits diese Resultate.

Folatreiche Lebensmittel für HPV-Schutz

Folate sind ganz besonders in Gemüse (hier speziell in grünem Blattgemüse) sowie in Hülsenfrüchten vorhanden. Eine einfache Methode, den persönlichen Konsum von grünem Blattgemüse zu erhöhen, besteht in der Zubereitung von grünen Smoothies (0,5 - 1 Liter täglich).

Eine Alternative dazu sind grüne Drinks aus Weizengras-Pulver, Gerstengras-Pulver, Dinkelgras-Pulver, Alfalfa-Pulver oder Kamutgras-Pulver. Im Nu mit Wasser oder Saft gemixt ergeben sie eine wunderbar vitalisierende, chlorophyllreiche und nicht zuletzt folatreiche Zwischenmahlzeit.

Tomaten beugen Gebärmutterhalskrebs vor

Eine Untersuchung, die im International Journal of Cancer veröffentlicht wurde, fand heraus, dass das Risiko prä-kanzeröse Läsionen auszubilden umso höher war, je weniger Tomaten verzehrt wurden. Frauen, die kaum Tomaten aßen, zeigten ein fünffach hohes Risiko, Krebsvorstufen an der Gebärmutterschleimhaut zu entwickeln. [1991; 48: 34-38].

Eine andere Studie maß und verglich die Nährstoffwerte im Blut von Frauen mit Gebärmutterhalskrebs mit jenen Werten von gesunden Frauen. Die Frauen mit den höchsten Lycopin- und Vitamin-A-Werten hatten eine um ein Drittel geringere Wahrscheinlichkeit, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken [Nutr. Cancer 1998;31: 31-40]. Lycopin ist ein bioaktiver Pflanzenstoff mit antioxidativer Wirkung. In besonders hohen Mengen findet sich Lycopin in Tomaten, rosa Grapefruits und Papayas.

Eine weitere Untersuchung, veröffentlicht im American Journal of Epidemiology, kam zu dem Schluss, dass eine zu geringe Aufnahme von Vitamin C das Risiko einer Entwicklung von hochgradigen HPV-Läsionen deutlich erhöhe [Nov 1981;114(5):714-24.].

Shiitake-Pilz gegen Gebärmutterhalskrebs

Zusätzlich könnte man den Shiitake-Pilz in die Ernährung einbauen. In ihm befindet sich ein Wirkstoffkomplex namens AHCC. AHCC steht für Active Hexose Correlated Compound. Es handelt sich dabei um einen Mix aus Polysacchariden, Aminosäuren und Mineralien.

AHCC zeigte in einer Studie eine hochinteressante Doppelwirkung: AHCC konnte sowohl das HP-Virus bekämpfen als auch den Krebs zum Schrumpfen bringen.

Da AHCC ausserdem das Immunsystem stärkt, indem es die Regeneration der Natürlichen Killerzellen (NK), der Makrophagen (Fresszellen) und der Zytokine (Botenstoffe des Immunsystems) fördert, scheint der Stoff auch als Nahrungsergänzungsmittel eine gute Massnahme zur Prävention oder begleitenden Therapie eines Gebärmutterhalskrebses bzw. einer HPV-Infektion zu sein.

Hier lesen Sie Details zur Wirkung des Shiitake-Pilzes und des AHCC-Komplexes bei Gebärmutterhalskrebs: Shiitake-Pilz besiegt Gebärmutterhalskrebs

Lesen Sie dazu auch: Shiitake-Pilz und seine Heilwirkungen

HPV-Schutzprogramm: Grüne Gemüse, Gras-Drinks, Früchte und Tomaten

Während also die HPV-Impfung extreme Risiken und Nachteile birgt, gleichzeitig - für die meisten Frauen - kaum einen ernsthaften Nutzen mit sich bringt, bietet eine gesunde Ernährungsweise, die reich an grünen Gemüsearten, Gras-Drinks, Früchten und Tomaten ist, offenbar einen deutlich höheren Schutz - und zwar nicht nur vor Gebärmutterhalskrebs, sondern verständlicherweise vor den meisten Krankheiten, die auf ein geschwächtes Immunsystem und ein gestörtes inneres Körpermilieu zurück zu führen sind.

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Quellen

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Quelle 2
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