Schutz vor Aluminium mit Silizium
Lebensmittel und Trinkwasser können mit Aluminium belastet sein. Auch über Impfstoffe nehmen wir regelmäßig das Metall auf – und das meist schon in jüngsten Jahren. Auch aus älterem Camping-/Kochgeschirr kann sich das Leichtmetall lösen.
Oft gelingt es dem Körper nicht, das Metall wieder vollständig auszuleiten. Dann lagern sich die Gifte in den Geweben und Organen ein, nicht selten auch im Gehirn und können dort gesundheitliche Probleme verursachen.
Besonders aluminiumhaltige Impfstoffe sind in dieser Hinsicht problematisch, denn sie werden direkt ins Gewebe injiziert und umgehen so automatisch den Verdauungstrakt, der als Barriere für Gifte aller Art fungiert.
Im Blutbild oder über Urinproben ist eine entsprechende Belastung nur nach einer akuten Vergiftung mit hohen Dosen erkennbar, aber nicht bei schleichender Anhäufung der Gifte. Denn dann hat sich das Metall bereits ins Gewebe und/oder Gehirn verschoben.
Silizium nun ist ein Spurenelement, das vor einer Aluminiumbelastung schützen kann - auch das Gehirn. Da es aber offiziell keine Mangelsymptome gibt, gilt Silicium nicht als essenzielles Spurenelement.
Spurenelement mit Schutzeffekt
Silizium wird vom Körper nur in kleinen Mengen genutzt. Doch sind genau diese kleinen Dosen für viele Funktionen hilfreich, beispielsweise für gesunde Haare und feste Nägel. Das Element macht auch das Bindegewebe geschmeidig und unterstützt Haut, Blutgefäße und Knochen.
Eine weniger bekannte Eigenschaft von Silizium ist seine Fähigkeit, Aluminium aus dem Körper auszuleiten und auf diese Weise auch das Gehirn vor dem Leichtmetall zu schützen.
Das Gehirn vor Aluminium schützen
Silizium verhindert einerseits, dass sich Aluminium überhaupt erst im Körper niederlassen kann. Und wenn es dafür bereits zu spät ist, löst es andererseits das Metall wieder aus den Geweben, sogar aus dem Gehirn und sorgt dafür, dass es über die Ausleitungsorgane aus dem Körper ausgeschieden werden kann.
Ein Schutz vor Aluminium und damit auch eine Reduzierung des Alzheimer-Risikos ist also möglich, nämlich dann, wenn ausreichend Silizium im Körper ist (1).
Belege dafür liefert beispielsweise eine wissenschaftliche Studie, die bereits 1987 im Fachjournal Alzheimer disease and associated disorders veröffentlicht wurde. Die Wissenschaftler der University of California hatten bei dieser Untersuchung Ratten in vier Gruppen eingeteilt:
Eine Gruppe erhielt eine siliziumarme Ernährung, die zweite dieselbe Ernährung plus Aluminium, die dritte Gruppe bekam ein Siliziumpräparat und die vierte ein solches Präparat gemeinsam mit Aluminium.
Am Ende des Experiments stellte man zunächst fest, dass Silizium unabhängig von der Art der Ernährung oder Nahrungsergänzung im Gehirn vorhanden war. Die Forscher vermuteten, dass Silizium ein essenzielles Spurenelement sein könnte (also mit der Nahrung aufgenommen werden muss) - was aber von der offiziellen Meinung nicht geteilt wird.
Ferner zeigte sich in dieser Untersuchung, dass Aluminium die Siliziumvorräte im Gehirn schrumpfen ließ, unter anderem in jenen Gehirnregionen, die mit der Alzheimer Krankheit in Verbindung gebracht werden.
Je weniger Silizium nun die Ratten fraßen, umso mehr Aluminium lagerte sich in ihren Gehirnen ab.
Bei jenen Ratten jedoch, das Spurenelement als Nahrungsergänzung bekamen, konnte kein Anstieg der Metallbelastung im Gehirn festgestellt werden, so dass die Forscher schlussfolgerten.
Weitere Informationen lesen Sie dazu auch in unserem Artikel Ausleitung von Aluminium.
Silizium schützt Organe vor Aluminium
Obige Ergebnisse wurden einige Jahre später (1998) im selben Fachjournal mit einer weiteren Studie bestätigt.
Spanische Wissenschaftler der Rovira i Virgili University in Reus/Tarragona konnten nachweisen, dass eine Nahrungsergänzung mit Silizium nicht nur vor einer Al-Einlagerung im Gehirn bewahren kann, sondern auch vor einer entsprechenden Belastung in anderen Organen schützen kann (2).
Nahmen die Probanden nämlich das Spurenelement ein, dann zeigten Leber, Knochen, Milz, Nieren und natürlich auch das Gehirn deutlich niedrigere Aluminiumwerte als die Organe der Kontrollgruppe, die das Spurenelement nicht erhalten hatte.
Die Forscher verkündeten daraufhin, dass letzteres äußerst wirksam vor einer Aluminiumresorption aus dem Magen-Darm-Trakt schützen könne, so dass in Gegenwart von Silizium das Metall also gar nicht erst in den Körper oder ins Gehirn gelangen kann.
Mehrere Studien zu diesem Thema wertete das International Life Sciences Institute im Jahr 2011 aus. Das Ergebnis war stets das gleiche:
Allem Anschein nach hemmt Silizium die Resorption des Leichtmetalls im Magen-Darm-Trakt, beugt auf diese Weise schädlichen Ablagerungen im ganzen Körper vor, auch im Gehirn (4).
Das Gegenmittel für Aluminium
Eine französische Kohortenstudie aus dem Jahr 2007 zeigte, dass ein hoher Aluminiumgehalt im Trinkwasser sowohl kurz- als auch langfristig negative Auswirkungen auf das Gehirn hat (3).
Die Forscher stellten jedoch gleichzeitig fest, dass Probanden mit vergleichsweise hoher Siliziumaufnahme nicht nur besser bei einem Gedächtnistest abschnitten, sondern ihr Alzheimerrisiko auch noch wesentlich geringer war.
Daraus schlossen die Wissenschaftler, dass das Spurenelement höchstwahrscheinlich ein natürliches Gegengift für Aluminium darstelle.
Eine siliziumreiche Ernährung bzw. ein hochwertiges Präparat sollten daher nicht nur zur Vorbeugung zum Schutz des Gehirns, sondern auch zur Therapie einer Alzheimererkrankung oder anderen neurologischen Erkrankungen gehören.
Mehr über eine effektive Alzheimer-Prävention erfahren Sie in unserem Artikel Alzheimer-Prävention: Tipps zur Vorbeugung.
Wie kann man genügend Silizium zu sich nehmen?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich mit dem Spurenelement zu versorgen. 1. über die Ernährung, 2. über bestimmte Heilpflanzen und 3. über Nahrungsergänzungsmittel.
Siliziumreiche Ernährung
Getreide wie Hirse, Braunhirse, Hafer und Gerste sowie Kartoffeln sind theoretisch siliziumreich, wobei Hafer hier eindeutig Spitzenreiter ist.
Da vor allem die äußeren Kornschichten Spurenelemente enthalten, gehen diese bei der Verarbeitung zu feinem Mehl verloren. Um den geschätzten täglichen Siliziumbedarf von 10 bis 40 mg oder mehr zu decken, isst man regelmäßig Hafer und greift möglichst häufig auf Vollkornprodukte zurück.
* Hier finden Sie ein sehr gut bioverfügbares Siliziumpräparat (kombiniert mit einem Probiotikum).
Heilkräuter mit Silizium
Auch manche Heilkräuter können das Spurenelement enthalten, die Brennnessel und das Zinnkraut (Schachtelhalm) beispielsweise.
Die Brennnessel kann leicht in Form von Brennnesselblattpulver eingenommen werden, das man in Smoothies oder Salatdressings oder auch in Brotrezepte mischt. Man kann sie aber auch wie Spinat zubereiten oder in Smoothies mixen.
Wie Sie einen Schachtelhalmtee zubereiten, um von dessen Siliziumgehalt profitieren zu können, finden Sie in unserem Artikel Silizium: Wie Sie einen Mangel ausgleichen.
Nahrungsergänzungen
Sicherheitshalber kann auch auf die Einnahme eines hochwertigen Nahrungsergänzungsmittels zurückgegriffen werden. Denn Silizium ist oft schlecht bioverfügbar. Das bedeutet, es wird kaum in die Blutbahn aufgenommen, sondern meist mit dem Stuhl ungenutzt ausgeleitet.
Beim SAM-Silizium wurde das Spurenelement mit der sogenannten Surface-Activated-Minerals-Technologie aufbereitet. Dadurch wurde es in eine sehr feine, gelöste Form gebracht, wodurch es vom Körper viel besser aufgenommen und verwertet werden kann.
Das ist wichtig. Denn nur wenn das Element tatsächlich im Blut ankommt, kann es dort Aluminium binden und die Ausscheidung unterstützen.
Ideal wäre eine Kur über mindestens drei bis sechs Monate hinweg (Dosis wie vom Händler angegeben).
Auch steht einer dauerhaften Einnahme in den üblichen Dosierungen nichts im Wege. Selbstverständlich sollten Überdosen vermieden werden.
Wer chronische Erkrankungen hat, insbesondere der Nieren, sollte eine Einnahme mit dem Arzt besprechen, da Mineralstoffüberschüsse über die Nieren ausgeschieden werden und diese zusätzlich belasten könnten. Dies ist dann aber bei allen Mineralstoffen und Spurenelementen ein Problem.
Fazit: Silizium schützt das Gehirn vor Aluminium
Wir sind also der Umweltbelastung mit Aluminium nicht ausgeliefert und können den gesamten Organismus (auch das Gehirn) mit Silizium effektiv vor dem Metall schützen.
* Wenn Sie wissen möchten, ob Sie mit Aluminium belastet sind, können Sie dies anhand einer Haar- oder Nagelprobe feststellen lassen, z. B. mit diesem Test: Mineral-Check Toxic