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  • Schuppen auf der Kopfhaut
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Rosmarin gegen Schuppen

Rosmarin eignet sich als Stärkungsmittel für Kopfhaut und Haare. Die Pflanze hilft z. B. gegen Schuppen und eine juckende Kopfhaut - am besten in Form einer Haarspülung mit dem ätherischen Rosmarinöl oder auch als Rosmarinessig.

Stand: 09 Mai 2026
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Rosmarin gegen Schuppen

In der Antike galt Rosmarin (Rosmarinus officinalis) nicht nur als Heilpflanze, sondern auch als Symbol der Liebe und Treue und so mancher Hochzeitskranz war aus dem duftenden Kraut geflochten.

In der Naturheilkunde wird die Pflanze bei zahlreichen Leiden wie Migräne, Rheuma, Atemwegserkrankungen, sogar bei Gedächtnisstörungen oder gegen Haarausfall und Schuppen eingesetzt *( 1 ).

Letzteres ist in erster Linie ein ästhetisches Problem. Gleichzeitig weisen die Hautschüppchen auf eine Kopfhaut hin, die ihr gesundes Gleichgewicht verloren hat.

Ist die Kopfhaut zu trocken, entstehen trockene Schuppen. Produziert die Kopfhaut hingegen zu viel Talg, entstehen fettige Schuppen.

Auch manche Krankheiten gehen mit übermäßiger Schuppenbildung einher, wie z. B. die Psoriasis. Rosmarin hilft zwar in erster Linie gegen die nicht krankhafte Schuppenbildung, es hilft jedoch auch bei Psoriasis bei der Entfernung der Schuppen.

Anwendung gegen Schuppen

Nur wenn die Kopfhaut gut durchblutet ist, kann sich die Haut regelmäßig und ohne Schüppchenbildung erneuern.

Ätherisches Öl ins Shampoo

Ist die Kopfhaut trocken und gereizt, wirkt ätherisches Rosmarinöl ausgleichend und beruhigend und rissige Hautstellen werden gepflegt (2).

Die Anwendung ist ganz simpel: Geben Sie einfach zehn Tropfen des Öls pro 300 ml Shampoo in Ihre Shampoo-Flasche und waschen Sie damit Ihr Haar wie gewohnt.

Tee als Haarspülung

Ein Aufguss aus frischen oder getrockneten Blättern ergibt eine ganz natürliche Anti-Schuppen-Spülung.

Übergießen Sie vier Esslöffel Rosmarinzweige mit einem Liter kochendem Wasser. Decken Sie den Tee ab und lassen Sie ihn für zehn Minuten ziehen. Anschließend lassen Sie den Aufguss abkühlen, bis er lauwarm ist.

Dann gießen Sie den Tee durch ein Sieb. Kneten Sie die Spülung durch die Haare und massieren Sie Ihre Kopfhaut. Die Spülung findet immer nach der Haarwäsche Verwendung und wird nicht ausgespült.

Ebenfalls durchblutungsfördernd und damit vorteilhaft bei Schuppen wirkt der Rosmarinessig.

* Hier finden Sie das ätherische Öl.

Rosmarinessig für gesunde Kopfhaut

Rosmarinessig ist aus wenigen Zutaten sehr leicht herzustellen. Vermischen Sie 25 g der frischen Blättchen mit einem Liter Apfelessig und lassen die Mischung 2 Wochen lang ziehen. Dann durch einen Kaffeefilter abgießen und in kleine Glasflaschen abfüllen (beschriften nicht vergessen!).

Kneten Sie nach der Haarwäsche zwei kleine Löffel des Kräuteressigs sanft in die Haare und massieren Sie Ihre Kopfhaut. Danach spülen Sie den Essig mit warmem Wasser aus.

Der Kräuteressig wird traditionell schon seit Jahrhunderten auch gegen Haarausfall eingesetzt. Bereits die alten Römer nutzten die Pflanze, wenn das Haar licht wurde.

Rosmarin gegen Haarausfall

Besonders das ätherische Öl wirkt sich positiv auf das Haarwachstum aus. Es zeigt eine antimikrobielle Aktivität gegen viele Bakterien, wirkt vitalisierend und fördert sehr gut die Durchblutung der Kopfhaut.

Auch in Form von Tee wirken die nadelförmigen Blättchen anregend – und zwar nicht nur auf den Kreislauf (wenn man den Tee trinkt), sondern auch auf die Kopfhaut (wenn man den Tee – natürlich abgekühlt – als Haarwasser oder Spülung verwendet).

Das ätherische Öl bindet überdies Sauerstoff, wodurch eine bessere Sauerstoffversorgung der Kopfhaut gewährleistet wird.

Anwendung bei Haarausfall

Mischen Sie einfach sechs Tropfen des ätherischen Öls mit einem Teelöffel eines neutralen, kalt gepressten Öls (z. B. Olivenöl).

Diese Mischung wird mit kreisenden Bewegungen in die Kopfhaut einmassiert und sollte einige Stunden einwirken können. Abschließend wird das Öl gründlich ausgespült.

Das Öl regt das Haarwachstum insbesondere bei diffusem Haarausfall an.

Die Wirkstoffe

Die Heilpflanze enthält 8 Prozent Gerbstoffe und 2,5 Prozent ätherische Öle, dazu Flavonoide, Glycolsäure, Bitterstoffe, Saponine und Harze.

Für die Wirkung gegen Gedächtnisstörungen könnte die sog. Carnosolsäure zuständig sein. Sie wirkt gegen Toxine und freie Radikale, die an der Entstehung von Demenzerkrankungen wie Alzheimer beteiligt sein sollen.

Die Verwendung in der Küche

Die Pflanze kann aber auch als aromatisches Gewürz in der Küche ihre Wirkkraft entfalten. Lesen Sie mehr in unserem Artikel Rosmarin - Wirkung und Verwendung.

Es gibt auch viele leckere Rezepte mit der mediterranen Pflanze. Nutzen Sie gerne unsere Suchfunktion und stöbern in unserer Rezepterubrik.

Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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