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  • Glückliche sportliche Frau, die nach dem Fasten in der Küche zu Hause auf die Zeit zum Essen wartet, während sie die Uhr hält
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Fasten entlastet das Herz

Wer abends mindestens drei Stunden vor dem Schlafen die letzte Mahlzeit zu sich nimmt, entlastet sein Herz. Denn längeres nächtliches Fasten wirkt sich positiv auf den Blutdruck, die Pulsfrequenz und den Blutzucker aus.

Fachärztliche Prüfung: Gert Dorschner
Stand: 14 März 2026
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Nächtliches Fasten, damit spätes Essen Stoffwechsel und Herz nicht stört

Viele Menschen essen abends erst spät oder gönnen sich vor dem Schlafen noch einen Snack. Doch der Zeitpunkt der letzten Mahlzeit ist entscheidend. Wer das nächtliche Fasten verlängert, tut seiner Gesundheit etwas Gutes. Man spricht auch vom Intervallfasten.

Der Körper arbeitet nach einer inneren Uhr (zirkadianer Rhythmus). Tagsüber ist er eher auf Aktivität und Verdauung ausgerichtet – nachts auf Ruhe und Regeneration. Wenn wir spät am Abend noch etwas essen, muss der Stoffwechsel weiterarbeiten, obwohl der Körper bereits auf Schlaf umschaltet.

Der Blutdruck und die Herzfrequenz (Puls bzw. Pulsfrequenz) fallen nachts natürlicherweise ab. Bleibt der Blutdruck dagegen nachts hoch, ist das mit einem höheren kardiovaskulären Risiko verbunden.

Nächtliches Fasten senkt Blutdruck und Pulsfrequenz

In einer Studie von 2026 wurden 39 übergewichtige Probanden in zwei Gruppen eingeteilt: Die erste Gruppe verlängerte die nächtliche Phase, in der nicht gegessen wird, so, dass zwischen der letzten Mahlzeit und dem Schlaf mindestens drei Stunden lagen (1). Daraus ergab sich eine nächtliche Esspause von 13 bis 16 Stunden (bis zum Frühstück am nächsten Morgen).

Die Kontrollgruppe behielt ihre üblichen Essgewohnheiten bei und kam so auf eine Esspause von nur etwa 11 bis 13 Stunden. Beide Gruppen sollten außerdem drei Stunden vor dem Schlafen das Licht dimmen. Die Studie dauerte 7,5 Wochen.

In der Gruppe, die länger fastete, sank der nächtliche Blutdruck (2) um 3,5 Prozent und die Pulsfrequenz sogar um 5 Prozent. Eine Senkung des Blutdrucks um 3,5 Prozent kann bei 4-5 mmHg liegen. Man weiß, dass eine solche Senkung um 2–5 mmHg langfristig das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt senken kann.

Zudem waren in dieser Gruppe die Herzfrequenzvariabilität höher und das nächtliche Cortisol niedriger als in der Kontrollgruppe – beides Hinweise darauf, dass der Körper nachts mehr zur Ruhe kommt. Auch der morgendliche Glukosetoleranztest fiel günstiger aus.

Fazit: Nächtliches Fasten ist gut fürs Herz

Nicht nur was und wie viel wir essen, spielt eine Rolle für die Gesundheit – auch der Zeitpunkt, zu dem wir am Abend die letzte Mahlzeit einnehmen, ist wichtig.

Wenn Sie Ihren Stoffwechsel und Ihr Herz entlasten möchten, können Sie die nächtliche Esspause etwas verlängern. Planen Sie Ihre letzte Mahlzeit so, dass zwischen Essen und Schlaf mindestens drei Stunden liegen. Spätere Snacks sollten zur Ausnahme werden oder besser ganz ausfallen.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie im Artikel Intervallfasten: Herz-Patienten leben länger.

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Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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