HPV-Impfung und das Risiko für Pankreatitis
Die HPV-Impfung soll das Risiko für eine Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) erhöhen können.
Was ist eine Pankreatitis?
Eine akute Pankreatitis beginnt häufig mit heftigen Unterleibsschmerzen. Andere Symptome können Schwellungen, Fieber, Übelkeit, Erbrechen und schneller Puls sein. In schlimmeren Fällen, kann es zu Blutdruckabfall und Austrocknung kommen.
Manchmal kommt es zu Herz-, Lunge- oder Nierenversagen. Kommt es zu einer Blutung innerhalb der Bauchspeicheldrüse, wäre ein Schockzustand oder gar der Tod eine mögliche Folge.
Therapiemaßnahmen beinhalten oft intravenöse Flüssigkeiten, Sauerstoff, Antibiotika oder einen chirurgischen Eingriff.
Pankreatitis nach HPV-Impfung
Eine der australischen Frauen, die eine Pankreatitis entwickelte, war 26 Jahre alt. Nachdem sie ihre erste Dosis des Gardasil® Impfstoffs verabreicht bekam, wurde sie 4 Tage nach der HPV-Impfung ins Krankenhaus eingeliefert (2).
Die Frau bekam Fieber, Ausschlag, entsetzliche Schmerzen und musste häufig erbrechen. 10 Tage verbrachte sie im Krankenhaus. Während die gesundheitlichen Probleme im zweiten Fall nicht lange anhielten, befindet sich das dritte Mädchen immer noch in Behandlung.
Weitere Fälle gibt es in den USA
Ähnliche Fälle gibt es auch von amerikanischen Frauen. Die Familie von Jesalee Pasons hat mittlerweile Klage wegen Impfschädigung eingereicht.
Jesalee entwickelte innerhalb von wenigen Stunden nach der Impfung eine akute Pankreatitis, so dass sie sich einer Operation unterziehen musste, in der ihr ein Teil ihrer Bauchspeicheldrüse entfernt wurde.
Impfstoff mit Langzeitschäden?
Bei Gardasil® handelt es sich um einen Impfstoff, dessen Risiko für mögliche Langzeitschäden als gering eingestuft werden. Dennoch kommt es natürlich immer wieder zu individuellen Unverträglichkeiten und Fällen wie den oben beschriebenen.