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Ernährung bei Psoriasis (Schuppenflechte)

Ernährung bei Psoriasis (Schuppenflechte)

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(Zentrum der Gesundheit) – Die Ernährung beeinflusst jedes Geschehen im Körper. Mit der Ernährung lassen sich daher Krankheiten lindern oder aber verstärken. Oft wird dieser Einfluss der Ernährung unterschätzt und daher leider auch nicht in die Therapie miteinbezogen. Immer häufiger aber weisen wissenschaftliche Erkenntnisse darauf hin, dass eine gezielte Ernährung insbesondere bei chronischen Krankheiten sehr gut zu einer Besserung der Beschwerden führen kann – so auch bei der Psoriasis, der Schuppenflechte, einer chronisch entzündlichen Hauterkrankung.

Die richtige Ernährung bessert Psoriasis

Psoriasis (Schuppenflechte) ist eine chronisch entzündliche Hautkrankheit aus dem Kreis der Autoimmunerkrankungen. Meist sind es Erwachsene, die an der Schuppenflechte leiden, doch können vereinzelt auch Kinder betroffen sein.

Egal, in welchem Alter die Psoriasis ausbricht, man sollte die Krankheit als willkommenen Anlass nehmen, die persönliche Ernährung zu optimieren. Inzwsichen zeigen nämlich bereits mehrere wissenschaftliche Studien, dass eine ganz bestimmte Ernährung die Psoriasis enorm verbessern kann.

Ganzheitliche Massnahmen bei Psoriasis

Bei der Psoriasis kommt es an den betroffenen Stellen zu einer sehr trockenen, sich schuppenden und teilweise auch juckenden Haut. Charakteristisch sind dicke gelbliche Krusten an manchen Körperstellen, die mit Entzündungen einhergehen können. Sie entstehen aufgrund des bei der Psoriasis krankhaft beschleunigten Hautstoffwechsels, was heisst, dass sich die Zellen der obersten Hautschicht etwa achtmal schneller erneuern als beim gesunden Menschen.

Die Psoriasis kann in Schüben auftreten, also mal schwächer, mal stärker ausgeprägt sein. Zwar gilt die Psoriasis als unheilbar. Doch lässt sie sich durchaus so beeinflussen, dass die Schübe seltener oder immer schwächer verlaufen, und die Phasen mit geringer Symptomatik schliesslich immer länger werden. Dazu sind nicht immer Arzneimittel erforderlich. Oft helfen ganzheitliche Massnahmen bereits sehr gut, z. B. die folgenden:
 

  • Ernährung umstellen: Natürlich sollten Sie Ihre Ernährung umstellen. Wie Sie das am besten machen, erklären wir weiter unten.
  • Sonnenbaden: Sie können ausserdem Ihre Haut täglich für kurze Zeit der Sonne aussetzen (je nach Empfindlichkeit genügen schon 5 – 10 Minuten).
  • Vitamin D: Sollte das Sonnenbaden aufgrund des Wetters nicht möglich sein, sollten Sie in jedem Fall Ihre Vitamin-D-Versorgung optimieren. Denn Vitamin D spielt für die Hautgesundheit und auch die Gesundheit des Immunsystems eine wichtige Rolle. Gleichzeitig wirkt Vitamin D entzündungshemmend, so dass dieses Vitamin alle drei Bereiche positiv beeinflusst, die bei der Psoriasis gestört sind. Wie viel Vitamin D Sie persönlich benötigen, erfahren Sie hier: Ihr Vitamin-D-Spiegel – Was Sie wissen müssen
  • Bewegung: Sorgen Sie für Bewegung, denn:
     

Sport bessert Psoriasis

Wer sich gesünder ernährt, hat meist auch wieder mehr Lust auf Sport. Körperliche Aktivität verbessert jedoch ebenfalls die Psoriasis – wie man im British Journal of Dermatology im März 2014 lesen konnte. In einer Studie mit über 300 Teilnehmern hatte man festgestellt, dass ein 20-Wochen-Programm mit einer Ernährungsumstellung und gleichzeitig Sport nicht nur zu einer Gewichtsabnahme bei den übergewichtigen Psoriasis-Patienten führte, sondern auch die Entzündung der Psoriasis linderte und auf diese Weise zu einer merklichen Besserung der Symptome führte.

Weitere ganzheitliche Massnahmen bei Psoriasis haben wir hier beschrieben: Psoriasis – Ganzheitliche Massnahmen

Die richtige Ernährung bei Psoriasis

Bisher waren es lediglich Erfahrungen aus der Praxis, jetzt zeigen auch erste wissenschaftliche Untersuchungen, dass Betroffene ihre Psoriasis mit Hilfe einer bestimmten Ernährung eigenständig lindern können.

Ja, man zählt die Ernährung mittlerweile sogar zu den Risikofaktoren, die überhaupt erst zur Entstehung der Psoriasis führen. So ist es beispielswiese meist die Ernährung, die zu Übergewicht führt – und Übergewicht erhöht bei der entsprechenden Veranlagung eindeutig die Gefahr einer Psoriasis.

Doch auch unabhängig vom Gewicht stellt eine gezielte Änderung der Ernährung eine hervorragende Möglichkeit dar, die Psoriasis positiv zu beeinflussen, wie Forscher im Juli 2016 im Fachmagazin International Journal of Environmental Research and Public Health berichteten. Die Forscher der Universität von Neapel geben darin konkrete Ernährungsratschläge für Ärzte, damit diese ihren Psoriasis-Patienten eine hilfreiche Ernährungsberatung bieten können:

1. Glutenfrei ernähren

Gluten – das Eiweiss in Weizen, Dinkel, Roggen und Gerste – sollte bei Psoriasis zunächst einmal probeweise aus dem Speiseplan gestrichen werden, z. B. über einen Zeitraum von 4 bis 6 Monaten.

In der Fachzeitschrift Dermatology las man im Jahr 2015 über die Zusammenhänge der Zöliakie und Psoriasis. 218 Psoriasis-Patienten und 264 gesunde Kontrollpersonen wurden in einer entsprechenden Studie auf Zöliakie (eine Glutenunverträglichkeit infolge einer entsprechenden Dünndarmstörung) hin untersucht. Wenn die Blutuntersuchung ein positives Ergebnis erbrachte, wurde zur Bestätigung der Diagnose noch eine Biopsie durchgeführt.

Während in der Kontrollgruppe nur eine Person Zöliakie hatte, waren es bei den Psoriasis-Patienten neun. Man empfahl ihnen, sich glutenfrei zu ernähren. Nach 6 Monaten mit glutenfreier Ernährung zeigte sich bei sieben der acht Psoriasis-Patienten eine herausragende Besserung des Hautbildes.

Auch wenn bei Ihnen keine Zöliakie vorliegen sollte, lohnt sich ein glutenfreier Versuch. Denn auch ohne Zöliakie kann eine Glutenunverträglichkeit vorliegen. Man spricht dann von einer zöliakieunabhängigen Glutenunverträglichkeit, die viele chronische Krankheiten verstärken kann. Meiden Betroffene Gluten, geht es ihnen oft in vielen Bereichen des Lebens sehr viel besser.

Dass eine glutenfreie Ernährung gar nicht so schwierig ist, wie oft behauptet wird, lesen Sie hier: Glutenfreie Ernährung – leicht und lecker. Ausserdem genügt es oft bereits, wenn Sie sich glutenarm (statt völlig glutenfrei) ernähren. Sie müssen also nicht jede Spur von Gluten meiden. Manchen Menschen geht es schon merklich besser, wenn sie allein Weizenprodukte links liegen lassen. Denn das Gluten im Dinkel oder Hafer wird häufig ganz gut vertragen.

2. Abnehmen

Bei Übergewicht sollte man bis zum Normalgewicht abnehmen. Denn man weiss, dass eine Psoriasis besser wird, sobald ein bestehendes Übergewicht abgebaut wird.

3. Entzündungshemmende und antioxidantienreiche Lebensmittel

Der Speiseplan sollte aus entzündungshemmenden, antioxidantienreichen Lebensmitteln zusammengestellt werden. Denn gerade eine chronische Entzündung in Verbindung mit Übergewicht kann die Psoriasis verschlimmern.

Zur Entzündungshemmung können auch gezielt Nahrungsergänzungen z. B. Omega-3-Fettsäuren eingenommen werden. In Clinical Nutrition konnte man dazu im Juni 2014 lesen, dass eine kalorienreduzierte Ernährung mit einer Nahrungsergänzung aus Omega-3-Fettsäuren dabei helfen kann, die Entzündungsmarker zu reduzieren und die Psoriasis-Symptome zu verbessern.

Man hatte 44 übergewichtige Psoriasis-Patienten, die bereits immunsupprimierende Medikamente nahmen, in zwei Gruppen eingeteilt. Die einen (Gruppe 1) assen weiter wie bisher. Die anderen (Gruppe 2) erhielten eine kalorienreduzierte Kost (20 kcal/kg des Wunschgewichts) plus eine Nahrungsergänzung, die 2.600 mg Omega-3-Fettsäuren lieferte.

Nach 3 und auch nach 6 Monaten konnte man in der zweiten Gruppen signifikante Verbesserungen der Psoriasis feststellen. Hautbild, Juckreiz und Lebensqualität wurden allesamt besser, wenn kalorienreduziert gegessen wurde und Omega-3-Fettsäuren eingenommen wurden. Natürlich nahm Gruppe 2 auch ab. Der Taillenumfang reduzierte sich um durchschnittlich 10 cm. Auch regulierten sich Blutfett- und Cholesterinwerte.

Alles zu Omega-3-Fettsäuren und auf was Sie beim Kauf einer hochwertigen Omega-3-Nahrungsergänzung achten müssen, lesen Sie hier: Omega-3-Fettsäuren

Weitere Aspekte, die Sie bei einer Ernährungsumstellung zur Linderung einer Psoriasis berücksichtigen können, sind die folgenden:

Meiden Sie Zucker

Zu viel Zucker kann Entzündungen verschlimmern, so dass Sie bereits sehr viel für Ihre Haut tun, wenn Sie zunächst einmal den Zucker aus Ihrer Küche verbannen. Eliminieren Sie aber nicht nur die Zuckerdose, sondern auch alle Fertigprodukte, die Zucker enthalten (Süssigkeiten, Fertigdressings, Konserven, Essiggurken, Dips, Saucen etc.). Und denken Sie auch unterwegs daran, dass Sie gerade zuckerfrei leben!

Trinken Sie ausreichend Wasser

Wasser sorgt dafür, dass jeder Körperteil gut mit Feuchtigkeit versorgt ist – und so auch die Haut. Mit Hilfe von Wasser kann die Haut Stoffwechselschlacken leichter ausleiten und auch besser mit Vital- und Nährstoffen versorgt werden. Trinken Sie daher zur Versorgung mit Flüssigkeit reines Wasser (also keine Tees, Softdrinks, Säfte und keinen Kaffee). Die Haut wird eine bessere Konsistenz und ein gesünderes Aussehen bekommen sowie sich viel besser anfühlen.

Greifen Sie zu entzündungshemmenden Lebensmitteln

Gemüse, Beeren, Nüsse, Samen, Kräuter und Gewürze verfügen über Stoffe mit antientzündlicher Wirkung. Noch fehlen konkrete wissenschaftliche Belege, ob diese Lebensmittel bei Psoriasis helfen können, doch weiss man, dass diese Lebensmittel generell entzündungshemmend wirken, weshalb man davon ausgehen kann, dass dies auch bei Psoriasis der Fall ist. Übrigens führt auch schon allein das Abnehmen zu einer Linderung von Entzündungen, da im Bauchfett besonders viele der entzündungsfördernden Botenstoffe gebildet werden.

Ziehen Sie Lebensmittel vor, die arm an Arachidonsäure sind

Arachidonsäure ist eine Fettsäure, die ausschliesslich in tierischen Lebensmitteln enthalten ist, besonders in fettem Fleisch und Wurst. Die Arachidonsäure ist bekannt dafür, dass sie Entzündungen anheizt, z. B. auch bei der Arthritis, einer entzündlichen Gelenkerkrankung. Daher einmal ausprobieren, wie es geht, wenn man eine Weile vegetarisch oder vegan lebt.

Machen Sie den Ohne-Milch-Versuch

Viele Menschen vertragen keine Milch, wissen es aber gar nicht. Dabei geht es hier nicht um die Laktoseintoleranz und auch nicht um die Milchallergie, sondern um eine Milcheiweissunverträglichkeit, die sich unterschiedlich äussern kann. Beim einen in Hautproblemen, beim anderen in chronischen Atemwegsbeschwerden (häufige Infekte, ständiges Räuspern o. ä.).

Dr. Jerry Bagel, Dermatologe, der in New Jersey/USA eine Hautklinik leitet, glaubt ferner, dass die Kuhmilch in Sachen Psoriasis eine der Hauptschuldigen ist. Milchprodukte würden nicht nur die entzündliche Arachidonsäure liefern, sondern mit dem Kasein auch ein Eiweiss mit entzündungsfördernder Wirkung. Es lohnt sich daher enorm, bei Psoriasis einfach einmal einige Wochen lang keine Milchprodukte mehr zu essen.

Lehnen Sie Junk Food ab

Junk Food besteht meist aus minderwertigen Fetten und isolierten Kohlenhydraten (Weissmehl und Zucker). Beide Lebensmittelgruppen liefern keine Vitalstoffe und wirken gleichzeitig entzündungsfördernd. Essen Sie daher lieber Lebensmittel mit hoher Vitalstoffdichte und lassen Sie Junk Food mit niedriger Vitalstoffdichte besser liegen. Beispiele für Lebensmittel mit hoher Vitalstoffdichte sind z. B. Kohlgemüse, Kräuter, grüne Blattgemüse, Nüsse und Hülsenfrüchte. Sie liefern pro 100 g viele Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Junk Food dagegen liefert zwar viele Nährstoffe (Fett, Kohlenhydrate und Protein), dafür nur noch wenige Vitalstoffe. Beispiele sind Kuchen, Gebäck, Knabbersachen, Speiseeis, Backwaren etc.

Wählen Sie gesunde Fette

Ideal ist in Sachen Öle und Fette:
 

Auf diese Weise umgehen Sie in jedem Falle die ungesunden und entzündungsfördernden Transfette. Dabei handelt es sich um teilweise gehärtete Fette, die in manchen Süssigkeiten, Margarinen, Backwaren und manchen Fertigprodukten enthalten sein können oder auch beim Frittieren in der Imbissbude oder im eigenen Haushalt entstehen können (besonders wenn mehrfach dasselbe Öl erhitzt wird).

Wenn Sie die empfohlenen Ölsorten verwenden, vermeiden Sie ferner automatisch einen Überschuss der entzündlichen Omega-6-Fettsäuren. Diese finden sich vor allem im Sonnenblumenöl, im Distelöl, Maiskeimöl, Kürbiskernöl und Sojaöl.

Sagen Sie nein zu Alkohol

Laut Dermatologe Dr. Bagel sollte man in jedem Falle bei Psoriasis Alkohol meiden. Alkohol erweitert die Blutgefässe der Haut. Jetzt aber können die T-Zellen – bestimmte Immunzellen, die für Psoriasis verantwortlich gemacht werden – leichter in die äusseren Hautschichten gelangen, also genau dorthin, wo ein Psoriasis-Patient diese Zellen auf keinen Fall gebrauchen kann. Schon ein moderater Alkoholkonsum kann die Symptome der Psoriasis immer weiter verschlimmern, so Dr. Bagel.

Überprüfen Sie Ihre Empfindlichkeit in Bezug auf Nachtschattengewächse

Manche Psoriasis-Patienten berichten, dass es bei Ihnen zu einem Psoriasis-Schub komme, wenn sie Vertreter aus der Nachtschattenfamilie essen, wie z. B. Auberginen, Paprika, Tomaten, Kartoffeln etc.

Man glaubt, dass es die geringen Solaninmengen sein könnten, die bei solaninempfindlichen Menschen zu diesen Schüben führen. Solanin ist ein sekundärer Pflanzenstoff, der besonders hochkonzentriert in den grünen Stellen von Kartoffeln zu finden ist. In winzigen und für Gesunde unmerklichen Mengen ist er auch in den nichtgrünen Teilen der Kartoffel und in anderen Nachtschattengewächsen enthalten. Dr. Bagel meint dazu:

Ich bin mir nicht sicher, ob dieser Aspekt wirklich entscheidend ist. Doch habe ich nichts dagegen, wenn Patienten es einfach einmal ausprobieren."

Meiden Sie Ihre Allergene

Wer Allergiker ist, sollte in jedem Fall seine persönlichen Allergene meiden. Denn wer gleichzeitig Psoriasis hat, könnte über Allergene nicht nur seine Allergien triggern, sondern auch einen erneuten Psoriasisschub auslösen.

Checken Sie eine mögliche Gewürz-Überempfindlichkeit

Bei manchen Psoriasis-Patienten sind spezielle Gewürze die Auslöser oder Verstärker eines Schubs. Achten Sie darauf, ob Sie auf Pfeffer, Zimt, Curry, Essig oder Chili mit einer Verschlechterung der Symptome reagieren.

Natürlich müssten Sie dann auch schauen, in welchen Ihrer Lebensmittel die Gewürze – auf die Sie mit einer Verstärkung Ihrer Psoriasis reagieren – enthalten sind, z. B. Tabasco, Worcestershire Sauce, manche Ketchupsorten, Grillsaucen etc.

Richtige Ernährung bei Psoriasis – Die Praxis

Selbstverständlich streichen Sie jetzt nicht alle der genannten Lebensmittel aus Ihrem Speiseplan. Denn bei einer gesunden Ernährung geht es nicht um "Weglassen" und "Streichen". Stattdessen geht es darum, ungünstige Lebensmittel gegen gesunde Lebensmittel auszutauschen.

Noch einfacher klingt es für viele Menschen, wenn man rät, sich doch weitgehend an die Empfehlungen der sog. mediterranen Ernährungsweise zu halten. Denn genau diese Ernährungsform – so eine Studie im Journal of Translational Medicine vom Januar 2015 – wirkt entzündungshemmend, hilft gegen Übergewicht und versorgt mit zahlreichen Vitalstoffen und Antioxidantien, ohne gleichzeitig schädliche Lebensmittel zu enthalten. Sie erfüllt also alle Kriterien, die man an eine psoriasisgeeignete Ernährung stellt.

Mediterran bedeutet: Viele rohe Früchte essen, viele Gemüse frisch zubereiten, hochwertiges Olivenöl verwenden, Reis und Kartoffeln statt Back- und Teigwaren und ab und zu Fisch essen.

Glutenfrei essen – So geht`s

Will man glutenfrei essen, werden glutenhaltige Getreideprodukte gegen glutenfreie ausgetauscht:
 

  • Statt Hartweizenpasta greift man zu glutenfreier Pasta (zu Reisnudeln, Buchweizennudeln, Maisnudeln oder zu den kohlenhydratarmen Pastasorten aus roten Linsen, Mungbohnen oder Kichererbsen). Auch Konjaknudeln sind eine gute Wahl, da sie sehr gut beim Abnehmen helfen können. Hier finden Sie weitere Informationen zu Konjak.
  • Statt Weizenbrot isst man glutenfreies Brot.
  • Weizen wird gegen Hirse, Quinoa, Mais, Buchweizen, Amaranth, Teff oder auch gegen Dinkel und Hafer ausgetauscht. Die beiden zuletzt genannten sind nicht glutenfrei, passen aber in eine weizenfreie Ernährung.
     

Milchfrei essen – So geht`s

Statt Milchprodukten, Fleisch und Wurst isst man viel mehr Gemüse, Nüsse, Saaten, Hülsenfrüchte und Obst. Wer nicht vegan leben will, baut zweimal wöchentlich Fisch in den Speiseplan ein.

Aus Saaten, Keimlingen und Nüssen lassen sich wunderbare Pasteten, Brotaufstriche und "Käse" zaubern, aus Mandeln, Nüssen oder Getreide gibt es milchähnliche Getränke sowie "Sahne" zum Verfeinern von Saucen: Milchersatz

Ernährung bei Psoriasis – Der Ernährungsplan

Damit Sie sehen, wie die Ernährung bei Psoriasis gestaltet werden könnte, finden Sie hier einen Vorschlag für einen Ernährungsplan bei Psoriasis für drei Tage: Ernährungsplan bei Psoriasis

Und hier finden Sie eine Zusammenfassung der bei Psoriasis empfehlenswerten Nahrungsergänzungen: Vitalstoffe bei Psoriasis

Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

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Quellen:


Ausbildung zum Ernährungsberater an der Akademie der Naturheilkunde

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