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Gesundheit
Schwarzkümmelöl - Geheimnisvoll und wundersam

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 24.07.2017
Schwarzkümmelöl - Geheimnisvoll und wundersam
© Geo-grafika - Shutterstock.com

Was wäre, wenn wir Ihnen erzählen würden, es gäbe ein Gewürz, das so vollgepackt ist mit heilend wirkenden Substanzen, sodass Krebs, Bakterien, Viren, Geschwüre, Diabetes, chronische Entzündungen und viele andere gesundheitliche Leiden keine Chance haben, in seiner Gegenwart zu überleben? Der Schwarzkümmel, um den es hier geht, ist nicht zu verwechseln mit Sesam, der ihm täuschend ähnlich sieht. Schwarzkümmel hat den historisch gewachsenen Ruf, ein Allheilmittel gegen nahezu jedes gesundheitliche Problem zu sein – ausser gegen den Tod *.

Schwarzkümmelöl wird seit 2000 Jahren verwendet

Wenn Sie noch nie von Echtem Schwarzkümmel (Nigella sativa) gehört haben sollten, dann liegt das höchstwahrscheinlich daran, dass dieses Gewürz in der westlichen Welt relativ unbekannt ist. Auch wenn der Schwarzkümmel bereits seit mehr als 2000 Jahren als Gewürz und als natürliches Heilmittel Einsatz findet, werden in den Industrieländern bevorzugt pharmazeutische Präparate verwendet, die weitaus ineffektiver sind und zudem gefährliche Nebenwirkungen haben können.

Wenn Sie Ihren gesundheitlichen Problemen mit natürlichen Mitteln entgegnen wollen, sollten Sie jetzt darüber nachdenken, welchen Nutzen der Schwarzkümmel für Sie haben könnte.

Die Eigenschaften des Schwarzkümmelöls

Seit 1964 wurden mittlerweile hunderte wissenschaftliche Studien veröffentlicht, die sich in irgendeiner Form mit Schwarzkümmel befasst haben.

In der Gesamtheit belegen all diese Untersuchungen genau das, was vorderasiatische und nordafrikanische Kulturen seit tausenden von Jahren bereits wussten – dass nämlich der Echte Schwarzkümmel im Grunde ein wahres Wundermittel, zumindest ein äusserst wirksames Allheilmittel ist.

Die positiven Eigenschaften, die Schwarzkümmel seit 2000 Jahren zugesprochen werden, konnten auch wissenschaftlich nachgewiesen werden. Schwarzkümmel wirkt

  • schmerzlindernd
  • entzündungshemmend
  • antibakteriell
  • antiviral
  • antifungal
  • gegen Geschwüre
  • blutdrucksenkend
  • antioxidativ
  • schützend vor strahlungsinduziertem oxidativem Stress
  • entkrampfend
  • bronchospasmolytisch (den Tonus der Bronchialmuskulatur senkend)
  • antidiabetisch
  • Insulin sensibilisierend
  • Interferon induzierend
  • die Leber schützend
  • die Nieren schützend
  • den Tumor Nekrose-Faktor Alpha hemmend

Vielseitige Einsatzmöglichkeiten von Schwarzkümmelöl

Im Detail erwies sich Schwarzkümmel als schmerzlindernd bei Patienten, die wegen einer akuten Pharyngitis behandelt wurden. Zudem kann das Gewürz vorbeugend gegen Krankheiten helfen, die nach dem Kontakt mit chemischen Waffen ausbrechen würden.

Es hilft ausserdem bei der Langzeitbehandlung von Opiumabhängigen, lindert Symptome allergischer Rhinitis (Entzündung der Nasenschleimhaut), bekämpft Infektionen, die durch den Heliobacter pylori (H. pylori) ausgelöst wurden, hilft bei der Behandlung des Typ-2-Diabetes, mildert Asthma-Symptome ab, senkt den Blutdruck, beugt epileptischen Anfällen vor und kann überdies Pilz- und Candidiasisbefall beseitigen.

Kokosöl

Schwarzkümmelöl und Krebs

Doch das ist noch lange nicht alles. Im Nahen Osten gilt Schwarzkümmel schon lange Zeit als das wirksamste Antikrebsmittel, das Mutter Natur bereitstellt. Untersuchungen haben gezeigt, dass die regelmässige Einnahme von Schwarzkümmel oder Schwarzkümmelöl das Wachstum und die Ausbreitung von Darmkrebszellen verhindern könne.

Das Gewürz ist aber auch geeignet, um andere Krebserkrankungen zu verhindern oder zu behandeln. Forscher am Cancer Immuno-Biology Laboratory in South Carolina haben beispielsweise entdeckt, dass Schwarzkümmel die Aktivität der Neutrophilen Granulozyten anregt.

Die Neutrophilen sind die in unserem Körper am häufigsten auftretenden weissen Blutkörperchen. Sie sind verantwortlich dafür, Krebszellen anzugreifen und zu beseitigen, bevor aus ihnen Tumore entstehen können.

Schwarzkümmelöl hilft grundsätzlich bei der Stimulation der Knochenmarksproduktion und des Immunsystems,

schrieben die Autoren der Studie.

Es erhöht die Interferon-Produktion, schützt normale Zellen vor den schädlichen Effekten viraler Erkrankungen, zerstört Tumorzellen und steigert das Vorkommen der B-Zellen, welche Antikörper produzieren.

Verwendung

Da er einen sehr würzigen, leicht nussigen Geschmack aufweist, kann man den Schwarzkümmel entweder gemahlen aber auch gekörnt über verschiedene Speisen streuen. Das Schwarzkümmelöl kann zum Verfeinern von Salaten und anderen Gerichten verwendet werden.

Schwarzkümmelpulver ergibt zusammen mit Wasser eine klebrig-schleimige Substanz, welche jener ähnelt, die entsteht, wenn man Wasser mit Chia-Samen mischt. Dieses Gel kann getrunken oder als Eier-Ersatz für die Zubereitung gluten- und mehlfreier Backwaren verwendet werden.

Empfehlung

Zur Stärkung des Immunsystems empfiehlt es sich, täglich ca. eine Stunde vor dem Frühstück einen Teelöffel des Öls einzunehmen. Um den intensiven Geschmack etwas abzumildern kann das Öl mit wenig Honig gemischt oder in einen frisch gepressten Saft gegeben werden.

Als begleitende Massnahme bei Autoimmunerkrankungen oder während einer Krebstherapie oder sollte 3 x täglich 1 TL Schwarzkümmelöl eingenommen werden. In beiden Fällen kann auch der gleichzeitige Verzehr von frischem Knoblauch sehr hilfreich sein.

Bitte beachten Sie die Qulität des Schwarzkümmelöls

Die Qualität des Schwarzkümmels ist selbstverständlich immens wichtig. Daher sollte ausschliesslich hochwertiges, schonend hergestelltes (kaltgepresstes) Öl aus kontrolliert biologischem Anbau verwendet werden.

Wenn Sie sich in therapeutischer Behandlung befinden, sollten Sie das Schwarzkümmelöl nur in Absprache mit Ihrem Therapeuten verwenden.

Fussnote:

*Originalzitat: "Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: Im Schwarzkümmel gibt es Heilung für jede Erkrankung, mit Ausnahme des Todes." [Sahih Al-Bucharyy Nr. 5688]

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Donald 111 schrieb am 28.10.2017

Guten Tag. Hilft Schwarzkümmel auch bei Gallenkrebs? Auf verschiedenen Internet Seiten werden verschiedene Krebsarten genannt, nur nirgends Gallenkrebs. Warum kann man Gallensteine und teilweise Krebs Zellen durch Medikamente bzw. Bestrahlung, Chemo zerstören aber Polypen nicht? Wäre doch am besten wenn man die Polypen vernichten könnte bevor sie entarten. Vor zwei Jahren hab ich 3 mm Gallenblasenpolyp per Ultraschall diagnostiziert bekommen. Gestern dann gewachsen auf nicht ganz 6 mm. Bezeichnet man ca. 3 mm in zwei Jahren als sehr langsam oder als schnell? Wären bei konstantem Wachstum 1,5 mm pro Jahr. Wachsen die denn konstant oder je größer je schneller oder immer anders? Weil es ja Heisst dass ein sehr langsames Wachstum gegen Bösartigkeit spricht. Kann mir da jemand helfen?? Ich soll jetzt zum Farb Ultraschall. Kann man da mehr sehen? Würde Endosonographie da eingesetzt werden? Davor hab ich ehrlich gesagt etwas Angst. Gruß

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Donald

Die meisten Ihrer Fragen sollten an den behandelnden Arzt gerichtet werden, da er Ihre Werte und Untersuchungsergebnisse vorliegen hat und über die entsprechenden Erfahrungswerte verfügt sowie derjenige ist, der die weitere Diagnostik vornimmt.

Sicher liessen sich auch Polypen durch Bestrahlung, Chemo etc. zerstören. Da diese Medikamente und Therapien jedoch derart starke Nebenwirkungen haben und u. U. sogar krebserregend wirken können, wendet man sie nur bei wirklich bösartigen Entartungen an. Polypen in der Gallenblase jedoch sind gutartig und entwickeln sich nur in seltenen Fällen zu Krebs. Sollten Ihre Polypen in der Gallenblase ein Krebsrisiko darstellen, würde die Gallenblase entfernt werden, was ein recht unkomplizierter Eingriff ist und meist auch langfristig gut vertragen wird.

Lt. Untersuchungen weiss man, dass Polypen in der Gallenblase zunächst wachsen, dann aber offenbar nach einigen Jahren wieder zum Stillstand kommen, bei manchen Personen nehmen sie auch wieder grössenmässig ab.

Wir würden zu einem insgesamt gesunden Lebens- und Ernährungsstil raten und begleitend zur regelmässigen Einnahme von Bitterstoffen, Curcumin und z. B. Artischockensaft oder -extrakt, die allesamt der Gallenblase sehr gut tun.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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