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Shiitake-Pilz besiegt Gebärmutterhalskrebs

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 09.11.2018
  • 2 Kommentare
Shiitake-Pilz besiegt Gebärmutterhalskrebs
© unicusx - Fotolia.com

Shiitake-Pilze sind in der Naturheilkunde schon lange als Anti-Krebs-Lebensmittel bekannt. Eine amerikanische Studie bestätigte nun die krebsfeindliche Wirkung des Shiitake-Pilzes. Ein Extrakt des Shiitake-Pilzes besiegte in dieser Studie nicht nur das HP-Virus, das für den Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) verantwortlich gemacht wird, sondern liess auch bereits bestehenden Gebärmutterhalskrebs schrumpfen.

Inhaltsverzeichnis

Shiitake-Pilz: Ein köstlicher Heilpilz

Der Shiitake-Pilz (Lentinula edodes) stammt aus Asien. Doch gibt es ihn schon lange auch in Europa als leckeren Speisepilz in vielen Supermärkten und natürlich auf Gemüsemärkten.

Der Shiitake-Pilz schmeckt herzhaft-würzig, ist aber in China nicht nur eine beliebte Delikatesse, sondern insbesondere auch ein bewährter Heilpilz.

Shiitake-Pilz senkt den Cholesterinspiegel

Der Shiitake-Pilz wird in der Volksmedizin meist gegen chronische Entzündungen aller Art eingesetzt, aber auch gegen Magen- und Leberprobleme. Er soll überdies aufgrund eines speziellen Stoffes namens Eritadenin den LDL-Cholesterinspiegel senken und somit – regelmässig verzehrt – gegen Arteriosklerose wirken.

Ein weiterer hochwirksamer Stoff im Shiitake-Pilz ist das sog. AHCC. AHCC steht für Active Hexose Correlated Compound. Es handelt sich dabei um eine spezifische Mischung aus Polysacchariden, Aminosäuren und Mineralien.

Diese Mischung ist einzigartig und findet sich nirgendwo sonst – ausser im Shiitake-Pilz.

AHCC zeigte in Studien eine modulierende Wirkung auf das Immunsystem. So kann der Stoff die Regeneration der Natürlichen Killerzellen (NK), der Makrophagen (Fresszellen) und der Zytokine (Botenstoffe des Immunsystems) bewirken.

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Shiitake-Pilz gegen Krebs und Viren

Der AHCC-Mix soll ausserdem – gemeinsam mit dem ebenfalls im Shiitake-Pilz vorkommenden Stoff Lentinan – für die Anti-Krebs-Wirkung des Pilzes verantwortlich sein, weshalb der Shiitake-Pilz bzw. Extrakte daraus in manchen asiatischen Ländern per Infusion bei verschiedenen Krebsarten eingesetzt werden.

Gleichzeitig weiss man, dass der Shiitake-Pilz sehr gut Viruserkrankungen bekämpfen kann.

Und genau diese Kombination – einerseits die Anti-Krebs-Wirkung und andererseits die Anti-Virus-Wirkung – macht den Shiitake-Pilz zum idealen Mittel gegen Gebärmutterhalskrebs, der ja bekanntlich von Viren (HPV) verursacht werden soll.

Shiitake-Pilz: Einsatz gegen Gebärmutterhalskrebs

Eine Studie der University of Texas widmete sich exakt diesem Thema. Die Studie wurde im Fachjournal Cancer Prevention Research veröffentlicht und im März 2014 beim 45. Frauenkrebs-Jahresmeeting der Society of Gynecological Oncology (Gesellschaft für gynäkologische Onkologie) in Florida präsentiert.

Die Studie sollte klären, wie und ob AHCC aus dem Shiitake-Pilz gegen Gebärmutterhalskrebs bzw. die den Krebs auslösenden HP-Viren (Humane Papilloma Viren) wirkt.

Versuch Nr. 1 mit AHCC aus Shiitake-Pilzen

In einer ersten Versuchsreihe wurde AHCC gegen mit HPV infizierte Gebärmutterhalskrebszellen eingesetzt. Über 72 Stunden hinweg beobachtete man daraufhin, inwieweit sich die Aktivität der Viren veränderte.

Versuch Nr. 2 mit AHCC

In einem zweiten Versuch behandelte man die Gebärmutterhalskrebszellen nicht nur ein Mal, sondern in 24stündigem Abstand mit AHCC – und zwar über eine Woche hinweg.

Versuch Nr. 3 mit AHCC

Ein dritter Versuch fand mit Mäusen statt. Sie erhielten – ebenfalls eine Woche lang – täglich 50 mg AHCC pro Kilogramm Körpergewicht. Anschliessend injizierte man den Mäusen menschliche Gebärmutterhalskrebszellen und behandelte sie weitere 90 Tage täglich mit AHCC.

Während dieser Phase wurde die Tumorgrösse drei Mal wöchentlich gemessen.

Dann folgte eine 30tägige Phase ohne AHCC-Gabe, um zu sehen, ob in dieser Zeit der Krebs zurückkehrte (falls er zuvor zurückgegangen sein sollte).

Schlussendlich wurde der Krebs entfernt, um darin die Aktivität der HP-Viren zu untersuchen.

Ergebnisse der Shiitake-Studie: HP-Virus tot, Krebs schrumpft

In allen drei Versuchsreihen konnte der Wirkstoff AHCC aus dem Shiitake-Pilz die HP-Viren in ihrer Aktivität hemmen und somit das Krebswachstum eindämmen.

Im ersten Versuch wurde die Entwicklung des Virus während der ersten 24 Stunden deutlich unterdrückt. In den folgenden 24 Stunden – in denen bekanntlich keine erneute AHCC-Dosis eingesetzt wurde – kehrte das Virus jedoch mit aller Macht zurück.

Wenn aber – wie im zweiten und dritten Versuch – mit der Gabe von AHCC im Abstand von 24 Stunden fortgefahren wurde, kam es zu einer dauerhaften Hemmung des HP-Virus.

Darüber hinaus ging das Krebswachstum – im Vergleich zur unbehandelten Kontrollgruppe – um fast 16 Prozent zurück.

AHCC aus dem Shiitake-Pilz: Ideale Komplementärtherapie bei Gebärmutterhalskrebs

Die leitende Wissenschaftlerin der Studie, Dr. Judith Smith, erklärte: "Die Ergebnisse unserer Versuchsreihen zeigen, dass die tägliche Gabe von AHCC das HP-Virus auslöschen kann – und zwar genau jene Typen (16/18), die Gebärmutterhalskrebs auszulösen vermögen."

AHCC könne daher – so Smith – eine allopathische Krebs-Therapie begleiten und deren Wirkung verstärken sowie die Rückkehr des Krebses verhindern.

Allerdings fehlte noch eine bestätigende Studie mit HPV-positiven Frauen. Diese ist nun abgeschlossen und die Ergebnisse liegen vor:

AHCC bekämpft Gebärmutterhalskrebs beim Menschen

In einer Folgestudie untersuchten Dr. Smith und ihr Team die Wirkung von AHCC aus Shiitake-Pilzen konkret auf den menschlichen Körper.

Die Ergebnisse wurden im Oktober 2014 veröffentlicht.

Zehn Frauen, die das HP-Virus im Blut hatten, erhielten bis zu sechs Monate lang täglich eine Nahrungsergänzung mit AHCC aus dem Shiitake-Pilz (täglich 3000 mg).

Fünf der Frauen wurden im Anschluss daran negativ auf HPV getestet, bei drei von ihnen war das Virus nachweislich vollständig und dauerhaft aus dem Körper verschwunden.

Dr. Smith erläutert, dass in der Regel eine Nahrungsergänzung über drei Monate hinweg ausreichend ist. In einzelnen Fällen könne diese jedoch problemlos auf ein halbes Jahr ausgedehnt werden.

Es ist unerlässlich, dass die Einnahme regelmässig täglich erfolgt. Andernfalls kommt das Virus unweigerlich zurück.

In 99 Prozent der Gebärmutterhalskrebsfälle spielen HP-Viren eine Rolle. Auch das Risiko für sämtliche andere Krebserkrankungen an weiblichen und männlichen Sexualorganen lässt der Erreger in die Höhe schnellen.

Eine medizinische Behandlung gegen HPV gibt es bislang nicht. Eine Nahrungsergänzung mit AHCC aus dem Shiitake-Pilz ist jedoch nicht nur sehr wirkungsvoll, sondern auch noch frei von Risiken und Nebenwirkungen.

Zudem wirkt AHCC offenbar nicht nur gegen HPV und Gebärmutterhalskrebs.

In einer japanischen Studie, die im September 2014 veröffentlicht wurde, hatten sich auch äusserst positive Ergebnisse gegen Pankreaskrebszellen ergeben – und zwar gegen solche Krebszellen, die bereits gegen ein bekanntes Krebsmedikament – das Zytostatikum (Gemcitabin) – resistent waren.

Gebärmutterhalskrebs: Vorbeugung durch Ernährung

Es ist also eine gute Idee, den Shiitake-Pilz regelmässig in den Speiseplan einzubauen.

Er kann genau wie andere Pilze auch zubereitet werden und eignet sich sehr gut für Suppen und Sossen, zum Braten im Wok oder auch als Rohkost in Salate.

Feine Rezepte mit dem Shiitake-Pilz finden Sie ausserdem in unserer Rezepte-Datenbank, z. B. hier:

Ernährung gegen Gebärmutterhalskrebs

Natürlich hilft nicht nur der Shiitake-Pilz in der Krebs-Prävention. Hinsichtlich des Gebärmutterhalskrebses weiss man ausserdem, dass besonders jene Frauen gefährdet sind, die einen niedrigen Folatspiegel aufweisen und umgekehrt für Frauen, die hohe Folatspiegel besitzen, ein sehr viel geringeres Risiko für Gebärmutterhalskrebs besteht.

Folat ist die Bezeichnung für die natürliche Folsäure in Lebensmitteln, während sich die Bezeichnung Folsäure nur auf entsprechende Präparate bezieht.

Folat ist beispielsweise besonders reichlich in grünem Blattgemüse, in Kräutern (Petersilie, Brennnessel, Löwenzahn u. ä.), Grasdrinks (Gerstengras, Weizengras etc.) und Hülsenfrüchten enthalten.

Ja, Studien hatten sogar gezeigt, dass bei Frauen, die bereits an Gebärmutterhalskrebsvorstufen litten, die Läsionen am Gebärmutterhals wieder ausheilten, wenn sie sich nur drei Monate lang folatreich ernährten.

Neben Folat können auch solche Lebensmittel zur Prävention bzw. Heilung des Gebärmutterhalskrebses eingesetzt werden, die reich an Vitamin A, Vitamin C und Lycopin (z. B. in Tomaten) sind.

Details zu den Punkten in diesem letzten Absatz lesen Sie in unserem ausführlichen Artikel über Alternativen zur HPV-Impfung (Impfung gegen HP-Viren bzw. Gebärmutterhalskrebs).

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Zuletzt kommentiert

Nina schrieb am 17.02.2018

Liebes ZDG-Team, nach meiner ersten Schwngerschaft, wurde bei mir der HP-Virus nachgewiesen. Da ich mit Gardasil geimpft wurden bin, ist es nicht der Typ 16 und nicht der Typ 18. Es ist ein anderer High Risk Typ. Es ist alles genauso wie es in Ihrem Artikel steht "Alternativen zur HPV Impfung"- ich bin das beste Beispiel dafür. Nun habe ich 7 Jahre nach meiner Tochter einen Sohn bekommen. Überall die Jahr konnte ich mein Immunsysten soweit stärken, das der Virus keinen Schaden angerichtet hat. Der Pap war immer in Ordnung. Viel Geld hatte ich in der Zwischenzeit für Heilpraktiker ausgegeben um den Virus loszuwerden. Dies ist nicht passiert!!! Nun stoße ich auf Ihren Artikel. Meine letzte Hoffnung: DER SHIITAKE-PILZ! Frage 1) Wie nehme ich ihn am besten ein. Im Bio Laden bekomme ich die PILZE. Wie viele am Tag? 2) Oder als Kapsel Form? 3) Besteht ein Problem weil ich stille? Ich freue mich über Antwort!

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Nina

Im Artikel werden die Art der Einnahme, die Dauer, die Dosierung und die Art des Präparates beschrieben und zwar unter "AHCC bekämpft Gebärmutterhalskrebs beim Menschen". Man nimmt also im Fall eines Falles nicht den Pilz zu sich, sondern AHCC, eine Substanz aus dem Pilz. Da Sie stillen, würden wir vor der Einnahme mit einem Apotheker, Heilpraktiker oder einem ganzheitlich orientierten Gynäkologen sprechen. Möglicherweise kann auch Ihre Hebamme hier weiterhelfen.

Viele Grüsse

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

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