Kuren zum Abnehmen

Zitronenwasser trinken – Am besten täglich

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 13.11.2018
  • 17 Kommentare
Zitronenwasser trinken – Am besten täglich
© Moravska - Shutterstock. com

Zitronenwasser ist äusserst gesund. Es wirkt basisch, hemmt Entzündungen, fördert die Verdauung und hilft beim Abnehmen. Zitronenwasser ist überdies schnell gemacht. Sie pressen eine halbe Zitrone aus und giessen den Zitronensaft in ein Glas Wasser. Jetzt geben Sie einen Tropfen Stevia oder eine Prise Xylit hinzu. Fertig ist das Zitronenwasser. Natürlich kann das Zitronenwasser auch warm getrunken werden. Heiss jedoch nicht, um die Vitalstoffe zu schonen. Erfahren Sie mindestens 10 Gründe, warum Sie Zitronenwasser am besten täglich trinken sollten. Ein einfaches Rezept finden Sie am Ende dieses Textes.

Inhaltsverzeichnis

Zitronenwasser – 10 Gründe, die überzeugen

Ein gesunder Lifestyle ist anstrengend: Gesundes Essen, regelmässig Sport, ausreichend Schlaf und vieles mehr. Nicht jeder hält durch. Eine einfache Massnahme jedoch, die kaum Aufwand erfordert und gleichzeitig so manch anderen Ernährungsfehler kompensieren kann, ist das Trinken von Zitronenwasser – am besten gleich morgens nach dem Aufstehen.

Der tägliche Zitronendrink benötigt nur eine Minute und passt daher auch noch in den engsten Manager-Zeitplan. In kürzester Zeit werden Sie den grossen Unterschied in Ihrem Befinden bemerken. Denn Zitronenwasser hat überzeugende Eigenschaften. Mindestens 10 Gründe gibt es, täglich Zitronenwasser zu trinken.

1. Zitronenwasser hydriert

Zitronenwasser hydriert sehr gut, das heisst, es versorgt den Organismus mit lebenswichtiger Flüssigkeit und gleichzeitig mit einer leichten, aber hochwertigen, weil gut bioverfügbaren Mineralisierung. Da Zitronenwasser den meisten Menschen weit besser schmeckt als Wasser, führt Zitronenwasser ausserdem dazu, dass mehr getrunken wird und dass das Trinken nicht – wie so oft – vergessen wird.

2. Zitronenwasser fördert und verbessert die Verdauung

Zitronenwasser ist eine hervorragende Möglichkeit, die Gesundheit des Verdauungssystems zu verbessern. Die Säuren der Zitrone unterstützen den Magen bei der Proteinverdauung und fördern die Gallenproduktion in der Leber, was wiederum die Fettverdauung optimiert und Verdauungsproblemen inklusive Verstopfung vorbeugt.

3. Zitronenwasser stärkt das Immunsystem

Zitronen, Zitronensaft und somit auch Zitronenwasser haben antibakterielle und entzündungshemmende Wirkungen. Ihr Vitamin-C-Reichtum sorgt ausserdem für ein hohes antioxidatives Potential. Alle diese Eigenschaften stärken und entlasten das Immunsystem.

Die antibakterielle Wirkung vom Zitronensaft ist sogar so gut, dass man Zitronensaft auch zur Desinfektion von bakteriell belastetem Wasser verwenden kann, wie ein Forscherteam der argentinischen University of Buenos Aires herausfand. Bereits eine 2-prozentige Zugabe von Zitronensaft ins verschmutzte Trinkwasser konnte nach 30-minütiger Einwirkzeit die dort befindlichen Cholera-Bakterien abtöten.

4. Zitronenwasser reinigt die Nieren

Zitronenwasser liefert von allen Fruchtsäften die grösste Citratmenge. Citrate jedoch – so ist längst bekannt – lösen Nierensteine auf und können einer erneuten Nierensteinbildung vorbeugen, wie wir bereits hier und hier erklärt haben.

5. Zitronenwasser schützt Gelenke

Die Citrate im Zitronenwasser lösen insbesondere calciumhaltige Nierensteine auf und Nierensteine, die aus Harnsäurekristallen bestehen. Harnsäurekristalle können sich jedoch auch in den Gelenken ablagern (Gicht).

Trinkt man nun jeden Morgen ein Glas Zitronenwasser, dann schützt man die Gelenke vor einer solchen Harnsäurekristalleinlagerung. Das Zitronenwasser löst die Kristalle auf, bevor diese überhaupt erst in die Gelenke gelangen können.

6. Zitronenwasser entgiftet

Zitronenwasser wirkt leicht diuretisch (entwässernd) und beschleunigt daher die Ausscheidung von überflüssigem Wasser sowie von Schad- und Giftstoffen mit dem Urin. Von den entgiftenden Fähigkeiten des Zitronenwassers kann man schon allein dann profitieren, wenn man täglich ein Glas Zitronenwasser trinkt.

Will man den Zitronensaft kurweise zur gezielten Entgiftung und Entschlackung über einen kurzen Zeitraum einsetzen, dann bietet sich dazu die Zitronensaft-Kur (Master Cleanse) an. man kann sie beispielsweise ein Mal jährlich durchführen. Details zur Zitronensaft-Kur finden Sie hier: Die Zitronensaft-Kur

7. Zitronenwasser entsäuert

Zitronensaft schmeckt zwar sauer, wirkt aber basisch. Die sauer schmeckenden Fruchtsäuren werden im Organismus schnell zu Kohlendioxid und Wasser abgebaut, übrig bleiben die basischen Mineralien der Zitrone.

Gleichzeitig wirkt die Zitrone und so auch das Zitronenwasser auf 8 Ebenen basisch und erfüllt damit unsere Voraussetzungen eines basischen bzw. basenbildenden und gesunden Lebensmittels. Details zu den 8 Ebenen eines basischen Lebensmittels finden Sie hier: Basische Ernährung. Die Zitrone verhält sich auf den 8 basischen Ebenen folgendermassen:

  • Die Zitrone ist relativ reich an Basen (Kalium, Magnesium).
  • Die Zitrone ist arm an säurebildenden Aminosäuren.
  • Die Zitrone regt die körpereigene Basenbildung an (fördert die Gallenbildung in der Leber und Gallenflüssigkeit ist basisch).
  • Die Zitrone verschlackt nicht, hinterlässt also keine belastenden Stoffwechselrückstände, die der Organismus mühevoll neutralisieren und ausleiten müsste.
  • Die Zitrone enthält bestimmte Stoffe, die dem Körper Vorteile verschaffen: Antioxidantien, Vitamin C und aktivierende Fruchtsäuren
  • Die Zitrone ist äusserst wasserreich und hilft daher bei der Ausschwemmung von Schlacken aller Art.
  • Die Zitrone wirkt entzündungshemmend.
  • Die Zitrone fördert die Magen-Darm-Gesundheit, indem Sie die Verdauung fördert und Schleimhäute regenerieren hilft (siehe 9.).

8. Zitronenwasser hilft beim Abnehmen

Aufgrund der beschriebenen diuretischen, verdauungsfördernden, entsäuernden und entgiftenden Wirkung erleichtert das Zitronenwasser natürlich auch das Abnehmen. Ja, das Zitronenwasser ist sicher mit die preiswerteste Komponente eines jeden Programmes, das zum Zwecke der Gewichtsreduktion durchgeführt wird.

Wenn Sie überdies auch die geriebene Zitronenschale verwenden (siehe unten unter "Zitronenwasser – Zutaten und Zubereitung"), dann kommen Sie überdies in den Genuss der reichhaltigen Polyphenole, die sich besonders in der Schale der Frucht befinden. Diese Polyphenole aktivieren Gene, die wiederum den Fettabbau fördern.

Das Abnehmen klappt also umso besser, je vollständiger man die Zitrone nutzt.

9. Zitronenwasser heilt Schleimhäute

Obwohl man glauben könnte, dass die Säuren im Zitronensaft die Schleimhäute angreifen, weiss man längst, dass meist genau das Gegenteil der Fall ist. Die unter 4. genannte Zitronensaft-Kur wurde überhaupt erst deshalb erfunden, weil man feststellte, dass Zitronensaft Magengeschwüre heilen und somit die Magenschleimhaut regenerieren konnte.

Auch hat sich bereits gezeigt, dass nach regelmässigem Trinken von Zitronensaft allergiebedingte Schleimhautentzündungen in der Nase wieder abheilen und sich auf diese Weise auch Bindehautentzündungen bessern lassen.

Selbstverständlich gilt auch beim Zitronenwasser - wie bei jedem anderen Lebensmittel auch - dass Menschen ganz unterschiedlich darauf reagieren. Manche berichten daher auch von Sodbrennen als Nebenwirkung. Allerdings muss wirklich darauf geachtet werden, das Zitronenwasser nüchtern, also auf leeren Magen zu trinken und einen Abstand von mindestens 30 Minuten zur ersten Mahlzeit einzuhalten. Andernfalls könnte Zitronenwasser auch nachteilig wirken.

10. Zitronenwasser zur Hautpflege

Zitronenwasser kann selbst äusserlich sehr gut zur Hautpflege eingesetzt werden. Als Gesichtswasser bekämpft es Bakterien, strafft das Bindegewebe, schützt vor freien Radikalen und wirkt auf diese Weise wie ein Anti-Aging-Tonikum.

Zitronenwasser-Rezept: Zutaten und Zubereitung

Schon allein aus diesen 10 Gründen wird klar, warum das morgendliche Trinken von Zitronenwasser so weitreichende Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann und warum man infolge dieser so einfach durchzuführenden Massnahme schon so grossartige gesundheitliche Verbesserungen verspürt.

Sie brauchen also nichts weiter als:

Zitronen, Wasser und eine Zitruspresse (ab 2 Euro). Wenn Sie das Zitronenwasser gesüsst trinken möchten, dann sind noch Stevia oder Xylit erforderlich.

Pressen Sie nun eine halbe oder, wenn Sie mögen, auch eine ganze Zitrone aus, giessen den Zitronensaft in ein Glas (250 ml) Wasser (Quellwasser oder gefiltertes Leitungswasser), süssen nach Wunsch und trinken es in aller Ruhe.

Sie können selbstverständlich das Wasser auch erwärmen. Heiss sollte es jedoch nicht sein, damit die wertvollen Stoffe der Zitrone nicht beschädigt werden.

Verwenden Sie unbehandelte Bio-Zitronen, da Sie dann auch die Schalen nutzen können. Sie können diese abreiben und in viele Gemüsegerichte, Desserts, Smoothies, Shakes oder Saucen geben, was den Speisen und Getränken ein wundervoll frisches Aroma verleiht - während Sie in den Genuss der Heilwirkungen gelangen, die in der Zitronenschale verborgen liegen.

Sie können auch die äussere Zitronenschale vom weissen Teil abschneiden, dann in kleine Stücke schneiden, trocknen (im Dörrgerät, im Backofen (niedrigstmögliche Temperatur), in der Sonne oder auf der Heizung) und im Winter davon in Ihre Tees geben.

Zähne und Zitronenwasser

Bei empfindlichen Zähnen oder Schmelzdefekten sollten Sie das Zitronenwasser nicht trinken.

Zitronenwasser wirklich täglich?

Während einer Kur mit dem Zitronenwasser trinkt man dieses täglich. Dies bedeutet jedoch nicht, dass man das Zitronenwasser dauerhaft trinken muss. Wir empfehlen eine kurweise Anwendung von immer wieder zwei bis drei Wochen. Dazwischen legt man eine mehrwöchige Pause ein, nicht zuletzt deshalb, weil es ja noch viele andere entschlackende und entgiftende Massnahmen mehr gibt, die man im Wechsel einsetzen kann.

Zitronen-Knoblauch-Kur

Wenn Sie die Wirkung des Zitronenwassers noch verstärken möchten, dann können Sie die Zitrone auch im Rahmen der Zitronen-Knoblauch-Kur zu sich nehmen. Hierbei kommen Sie nicht nur in den Genuss der positiven Wirkmechanismen und Vitalstoffe der Zitrone, sondern werden gleichzeitig von den entgiftenden Eigenschaften des Knoblauchs profitieren.

Wie Sie die Zitronen-Knoblauch-Kur zubereiten und durchführen, haben wir hier beschrieben: Die Zitronen-Knoblauch-Kur

Anzeige:

Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

Gesunde Ernährung ist Ihre Leidenschaft? Sie lieben die basenüberschüssige, naturbelassene Ernährung? Sie möchten gerne die Zusammenhänge zwischen unserer Nahrung und unserer Gesundheit aus ganzheitlicher Sicht verstehen? Sie wünschen sich nichts mehr als all Ihr Wissen rund um Gesundheit und Ernährung zu Ihrem Beruf zu machen?

Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit aus. Wenn Sie mehr über das Fernstudium an der Akademie der Naturheilkunde wissen möchten, dann erfahren Sie hier alle Details sowie Feedbacks von aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen.

Mehr zu diesem Artikel

Teilen Sie diesen Artikel

Leserkommentare

Liebe Leserinnen und liebe Leser

Wir haben uns immer sehr über Ihre Kommentare gefreut. Da uns die Ressourcen fehlen, um auf alle Ihre Fragen und Anmerkungen gebührend einzugehen, haben wir uns entschieden, die Kommentarfunktion zu deaktivieren.

Lieben Dank für Ihr Verständnis,
Ihr Team vom Zentrum der Gesundheit

Zuletzt kommentiert

anonym schrieb am 16.07.2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin sehr begeistert von Ihrem Portal, Ihre Ratschläge für ein gesundes Ernährungskonzept spricht mich schon lange sehr an! Vielen Dank dafür!!! So habe ich langsam aufbauend über die Jahre meine Ernährung umgestellt.

Auch baue ich mittlerweile regelmäßig Reinigungskuren (Darm, Leber) ein. Ich ernähre mich Basen überschüssig und nehme Sango Koralle... und ich lebe nun seit gut einem Jahr vegan (vorher wenig, nun gar nichts Tierisches mehr, aus moralischen Gründen) und Gluten frei, koche allerdings Gluten freies Getreide... und Hülsenfrüchte (möglichst vorher eingeweicht), esse viele Samen und Nüsse...

UND trinke viel Zitronen-Saft :-)

und lese nun durch Zufall von der Schaub Kost.... von erhöhter Gefahr durch Übersäuerung durch oben genannte Ernährung (Zitronensaft, Spinat/Oxalsäure ...). Man solle gutes Fleisch essen, kein Getreide (auch kein Pseudo-Getreide) und Zitronensaft soll ganz gemieden werden. Die Rede ist von gefälschten Studien zu Fleisch, Säuren-Basen-Theorien und von den Eskimos, die sich fast ausschließlich von tierischer Nahrung ernähren.

Um keinen falschen Eindruck zu erwecken: ich habe nicht vor, meine Ernährung zu verändern und schon gar nicht in Bezug auf tierische Produkte :-)).... Aber mich würde es trotzdem sehr interessieren, was sie davon halten?! Ich danke Ihnen sehr für Ihre baldige Antwort!

Mit freundlichem Gruss

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Es gibt wohl Hunderte verschiedene Ernährungsformen. Jede hat ihre Vertreter, die sie mit Inbrunst verteidigen. Die Lösung heisst, auf den eigenen Körper und das eigene Gefühl zu hören. Was bekommt einem gut? Und was kann man guten Gewissens essen, ohne dass andere Wesen dadurch zu schaden kommen?

Zur Paleo-Ernährung beispielsweise haben wir bereits zahlreiche kritische Informationen veröffentlicht, die Sie hier finden: Paleo-Ernährung. Hier finden Sie spannende Informationen zur basischen Steinzeiternährung.

Da sich gerade mit Hilfe der bei der Schaub-Kost zu meidenden Lebensmittel (Spinat, Zitrone, Obst, Vollkorngetreide) sehr gute Heilerfolge erzielen lassen und diese überdies gemeinsam mit vielen anderen Lebensmitteln verzehrt werden, weshalb die Oxalsäure kaum zum Tragen kommt und organische Säuren zudem auch positive Auswirkungen haben, sehen wir keinen Grund, sich an diese Regeln zu halten.

Dennoch können Sie es einfach einmal ausprobieren, ob sich eine Besserung/Veränderung in Ihrem Befinden ergibt, wenn Sie die Schaub-Kost testen. Schliesslich ist jeder Organismus ein wenig anders und es kann durchaus sein, dass der eine oder andere sehr gut auf die Regeln der Schaub-Kost reagiert.

Alles Gute!

Ihr ZDG-Team

Alle 17 Kommentare anzeigen

Quellen