Kurkuma gegen Tumore
Kurkuma soll die Tumorbildung verhindern können. Eine neue Studie weist darauf hin, dass auch bei bereits vorhandenem Brustkrebs, Kurkuma in der Lage ist, die Ausbreitung der Krebszellen in die Lunge zu verhindern.
Veröffentlichung am
04.06.2008 um
09:05 Uhr / Aktualisierung am
12.04.2012 um
16:46 Uhr
Kurkuma wird erfolgreich eingesetzt bei den verschiedensten Erkrankungen, von Alzheimer bis hin zu Krebs.
Kurkuma ist hellgelb und gibt dem Curry seine charakteristische Farbe. Traditionell ist es als indischer Safran bekannt. Kurkuma gilt als bedeutende Arznei in der chinesischen und indischen Medizin.
Kurkuma-Öl hat eine deutlich entzündungshemmende Wirkung. Kurkumin ist allerdings noch wirksamer als das Öl und wird als primärer pharmakologischer Wirkstoff eingesetzt.
Zahlreiche Studien haben gezeigt, daß Kurkumin genauso wirksam gegen Entzündungen im Körper vorgeht, wie Hydrokortison, Phenylbutazon (Butazolidin) und freiverkäufliche NSARs, wie Aspirin® oder Ibuprofen®, allerdings ohne schädliche Nebenwirkungen.
Freie Radikale können zu Gelenkentzündungen führen. Da Kurkuma eine starke antioxidative Wirkung zeigt, wird es gerne bei entzündlichen Erkrankungen wie Arthritis eingesetzt.
Epidemiologische Studien bringen auch die regelmäßige Verwendung von Kurkuma mit einem niedrigeren Anteil an Brust-, Prostata-, Lungen- und Darmkrebs in Verbindung.
Kurkuma soll die Tumorbildung verhindern können. Eine neue Studie weist darauf hin, dass auch bei bereits vorhandenem Brustkrebs, Kurkuma in der Lage ist, die Ausbreitung der Krebszellen in die Lunge zu verhindern. Kurkuma wirkt dabei als Transkriptionsfaktor, sozusagen als Hauptschalter. Diese Transkriptionsfaktoren regulieren alle Gene, die für eine Tumorbildung benötigt werden. Werden diese ausgeschaltet, werden das Wachstum sowie die Ausbreitung der Krebszellen gestoppt.
Oxidiertes Cholesterin schädigt die Blutgefäße. Es sammelt sich in den Plaques an und kann zum Schlaganfall oder zum Herzinfarkt führen. Kurkumin könnte die Oxidation von Cholesterin im Körper verhindern.
Kurkumin enthält außerdem das Vitamin B6. Dieses Vitamin dafür sorgt, dass der Homocysteinspiegel nicht zu hoch ansteigt. Hohe Homocysteinspiegel können zu Schädigungen an den Gefäßwänden führen und werden als bedeutende Risikofaktoren bei artherosklerotischen Ablagerungen und Herzkrankheiten angesehen.
Kurkumin kann die Blut-Hirn-Schranke durchdringen. Es gibt zunehmend Beweise dafür, dass Kurkumin möglicherweise vor neurodegenerativen Erkrankungen schützt. Es wird angenommen, dass Alzheimer dadurch entsteht, dass sich ein fragmentiertes Protein in den Gehirnzellen ansammelt und oxidativen Streß und Entzündungen hervorruft.
Dabei bilden sich Ablagerungen (Plaques) zwischen den Nervenzellen im Gehirn, die die Gehirnfunktion unterbrechen. Kurkumin kann möglicherweise diese Oxidation und Entzündung verhindern.
Forscher berichten im Journal of Experimental Medicine and Biology 2007, dass existierende Medikamente in der Behandlung von akuten und chronischen Lungenerkrankungen nicht effektiv sind. Diese Erkrankungen werden durch berufliche und umweltbedingte Belastungen, wie mineralischem Staub, Luftverschmutzung, Zigarettenrauch, Chemotherapie oder Strahlentherapie verursacht.
In mehreren Tierversuchen wurde Kurkumin bei Lungenfibrose getestet. Es stellte sich heraus, dass Kurkumin Lungenverletzung und Lungenfibrose mildert, die durch Bestrahlung, Chemotherapeutika und Giftstoffe verursacht wurden.
Verschiedene Studien lassen den Schluss zu, dass Kurkumin eine Schutzfunktion bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD), akutem Atemnotsyndrom (ARDS), akut-inflammatorischer Lungenerkrankung (ALI) und allergischem Asthma ausübt. Der therapeutische Einsatz liegt in der Prävention bzw. Modulation von Entzündung und oxidativem Streß.
Im Allgemeinen werden Kortikosteroide zur Therapie bei verschiedenen chronischen Atemwegserkrankungen, wie Asthma und COPD, eingesetzt.
Anfang 2008 wird im Molecular Nutritional and Food Research berichtet, dass diese Kortikosteroide sich dabei nicht als effektiv erwiesen haben, da sie die oxidativen Auswirkungen nicht reduzieren.
Im Kurkumin sind natürlich vorkommende Polyphenole enthalten, die freie Radikale, wie das Superoxid-Anion und Stickstoffmonoxid, abfangen und wichtige Signalwege modulieren.
In der März-Ausgabe der Molecular Nutritional Research wird folgender Tierversuch beschrieben: Mäusen wurde ein entzündungsförderndes Mittel verabreicht, das normalerweise zu Colitis führt. Setzte man ihrem Futter 5 Tage vorher Kurkumin zu, trat diese Entzündung nicht auf. Außerdem hatten die Mäuse, die Kurkumin erhielten, weniger an Gewicht verloren.
Forscher vermuten, dass Kurkumin diese schützende Wirkung aufgrund seiner antioxidativen Wirkung ausübt. Zudem ist Kurkumin in der Lage, die Aktivierung von NFkappaB, ein zelluläres Regulatormolekül, dessen Aktivierung als kritisch für die Entstehung von Entzündungen gilt, zu unterdrücken.
Kurkumin wird als leberschützendes Antioxidans angesehen. In einem Experiment wurden Ratten 70% der Leber entfernt. 24h nach der Operation wurden Blut- und Gewebeproben entnommen, um Leberregenerationsmarker, Leberfunktion und die Schädigung der Leberzellen zu ermitteln. Die Raten wurden entweder nur mit Erythropoetin (ein Hormon, das die Bildung der roten Blutkörperchen anregt) bzw. mit einer Kombination von Erythropoetin und Kurkumin behandelt.
Erythropoetin allein hat die Leberregeneration nicht verbessert, aber eine Kombination von beidem resultierte in einer deutlich erhöhten Leberregeneration, begleitet von einem reduzierten oxidativen Stress.
Getrocknetes Kurkuma ist fast überall erhältlich. Um sicher zu gehen, dass das Kurkuma nicht bestrahlt wurde, sollten Sie unbedingt ausschließlich biologisch angebautes Kurkuma verwenden.
Die Farbe ist kein Qualitätsmerkmal. Kurkuma hat einen viel höheren Gehalt an Kurkumin als Currypulver und kann dieses in Rezepten gut ersetzen. Kurkuma sollte in gut verschlossenen Behältern, an einem kühlen und dunklen Ort aufbewahrt werden.
Im Internet finden sich viele Rezepte mit Kurkuma oder man gibt es einfach zu Reisgerichten. Kurkuma eignet sich auch sehr gut als Ergänzung zur Budwig-Diät, indem man 1 TL in die morgendliche Quark-Leinöl-Kombination gibt.
Kurkumin ist bereits in kleinen Dosen, die man normalerweise zum Essen gibt, wirksam. Auch in sehr hohen Dosen zeigen sich keine Nebenwirkungen.
Die meisten frei lebenden Tiere zehren seit jeher zum Ende der Winterzeit von ihren letzten Kräften. Ähnlich erging es bis ins vorletzte Jahrhundert hinein auch uns Menschen. Nach Monaten karger Nahrung suchten Mensch und Tier nach Pflanzen, die in der Lage waren, den entstandenen Energiemangel auszugleichen. Und genau diese Pflanzen lässt Mutter Natur im Frühling in einer Vielfalt erblühen.
Kuzu ist eine wilde Weinart aus dem asiatischen Raum. In der traditionellen japanischen Medizin wird Kuzu von je her als Heilpflanzen bei verschiedenen gesundheitlichen Problemen eingesetzt.
( Von Dr. med. Matthias Rath) - Offenbar bedurfte es des Selbstversuches eines Heidelberger Universitäts-Professors, der sich selbst mit grünem Tee heilte, um die Bedeutung der darin enthaltenen hochwirksamen Naturstoffe im Kampf gegen Krebs und anderen Krankheiten zum Durchbruch zu verhelfen.
(Zentrum der Gesundheit) - Eine neue Studie, die im European Journal of Cardiovascular Prevention and Rehabilitation veröffentlicht wurde, hat weitere Beweise für die günstigen Auswirkungen von grünem Tee in Bezug auf die Risikofaktoren, die zu Herzinfarkt führen können, angeführt.
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Guten Tag ich wollte mich bei Ihnen über brassica informieren, habe aber leider nur englischen Text gefunden. Damit kann ich nichts anfangen. cafekanne
Zentrum der Gesundheit:
Hallo Cafekanne,
vielen Dank für Ihre Mail.
Mit "Brassica" wird gemeinhin der Kohl bzw. Vertreter der Kreuzblütengewächse bezeichnet. Dazu finden Sie z. B. hier Informationen:
Brokkoli gegen Krebs
oder hier:
Wirkung Brokkoli
Auch hier:
Die Heilkraft von Kohl
und hier:
Sulforaphan
Wir hoffen, diese Artikel können Ihnen weiterhelfen und senden
herzliche Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Meine Mutter leidet unter eierstockkrebs und lungenfibrose was glauben Sie wo ich diese kurkuma kaufen könnte und wie viel menge oder wie oft mann das essen sollte?Ich würde mich auf mehr Infos freuen Ich bedanke mich im vorraus
Zentrum der Gesundheit:
Vielen Dank für Ihre Frage.
Kurkuma/Curcuma finden Sie in der Gewürzabteilung in nahezu jedem Lebensmittelgeschäft. Um eine möglichst unbelastete Qualität zu erhalten, empfehlen wir den Einkauf in einem Naturkostgeschäft. Zur Dosierung und Einnahme finden Sie am Ende des obigenTextes einen Vorschlag.
Alles Gute für Ihre Mutter und liebe Grüsse
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Für mich ein Widerspruch: auf der einen Seite warnen Sie vor Milchverzehr, auf der Seite übre Kurkuma schreiben Sie: Im Internet finden sich viele Rezepte mit Kurkuma oder man gibt es einfach zu Reisgerichten. Kurkuma eignet sich auch sehr gut als Ergänzung zur Budwig-Diät, indem man 1 TL in die morgendliche Quark-Leinöl-Kombination gibt. Ach?!
Zentrum der Gesundheit:
Vielen Dank für Ihre Mail.
Unsere Seite soll den Menschen helfen, ihre Ernährungs- und Lebensweise zu optimieren. Dies gelingt den meisten Menschen nicht über Nacht - was in vielen Fällen auch nicht empfehlenswert ist, da es zu negativen Begleiterscheinungen aufgrund der dann einsetzenden Reinigungsprozesse kommen kann. Eine schrittweise Umstellung ist daher - wobei die Geschwindigkeit und auch das Ziel grundsätzlich dem persönlichen Zustand und den individuellen Bedürfnissen angepasst werden - die angeratene Vorgehensweise. Ernährte sich eine Person bislang von der üblichen "Zivilisationskost", dann ist bereits die Umstellung auf die Budwig-Diät ein enormer Fortschritt, weil bei dieser Ernährungsform sehr viel Wert auf naturbelassene, natürlich gewürzte Lebensmittel gelegt wird. Die Budwig-Diät basiert auf Gemüse, Früchten, hochwertigen Ölen, Nüssen und Milchprodukten. Auch wenn hier Milchprodukte verzehrt werden, so ist diese Ernährungsform (vorausgesetzt die betreffende Person verträgt Milch) bereits als sehr großer Schritt in die richtige Richtung zu werten - und genau darum geht es.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit