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Autoimmunerkrankungen
Amalgam und Multiple Sklerose

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 11.07.2017
Amalgam und Multiple Sklerose
© reborn55 - Fotolia.com

Amalgam ist eine hoch-giftige Substanz, die sogar heute noch in vielen Zahnarztpraxen für Zahnfüllungen verwendet wird. Ein Grund dafür ist der, dass die Kosten für Amalgamfüllungen von den Krankenkassen übernommen werden. Patienten, die auf gesundheitlich unbedenkliche Alternativen wie Keramik-Füllungen bestehen, müssen - von wenigen Ausnahmen abgesehen - die Mehrkosten selber tragen.

Gefährlichkeit seit dem 18. Jahrhundert bekannt

Amalgam wurde erstmals 1832 in Frankreich verwendet. Die Gefährlichkeit dieser Substanz wurde schon zu diesem Zeitpunkt deutlich, da zeitgleich zur Anwendung des Amalgams in Frankreich das erstmalige Auftreten von Multipler Sklerose sowie einer damalig neuen Form der Leukämie festgestellt wurde.

Eine aktuelle Untersuchung testet bei MS-Patienten die Cerebrospinalflüssigkeit (die Hirn-Rückenmarksflüssigkeit) vor und nach einer Entfernung von amalgamhaltigen Füllungen. Dabei waren vorher bislang unbekannte Eiweisse nachweisbar, nachher aber nicht. Damit ist Amalgam als ein möglicher Mitverusacher der Multiplen Sklerose entlarvt.

Ausserhalb des Mundes schädlich

Die Vereinigung amerikanischer Zahnärzte vertritt offiziell die Meinung, dass Amalgam als Zahnfüllung unschädlich wäre. Dabei erkennen ihre Mitglieder selbstverständlich an, dass Quecksilber ausserhalb des Mundes eindeutig eine schädliche Substanz ist. Sie behaupten, dass sie im Mund gebunden und somit unschädlich wäre.

Die grundsätzliche Giftigkeit von Quecksilber wird nicht angezweifelt. Katastrophen wie ein Massensterben von Fischen und Vögeln in Japan als Folge des Verzehrs von mit hohen Quecksilberdosen belasteten Fischen werden auch von den Befürwortern der Amalgam-Füllungen nicht bestritten.

Quecksilber wird eingelagert

Bei jedem Kauvorgang werden winzige Mengen des Quecksilbers aus den Füllungen gelöst, die jedoch nur in Kleinstenmengen vom Körper ausgeschieden werden können. Der Rest sammelt sich an und gelangt über die Lunge in das Blut. In der Leber wird Quecksilber zu Methylquecksilber umgebaut, einem Stoff, der etwa die hundertfache Giftigkeit des Ausgangsstoffes besitzt. In dieser Form lagert sich der Stoff in den Fettzellen ab. Quecksilber kann auch ins Gehirn gelangen. Die Lösung des Quecksilbers aus den Amalgam-Füllungen bleibt in Studien, die zum Thema Amalgam gemacht wurden, in der Regel völlig unberücksichtigt.

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Reduzierte Enzymtätigkeit im Körper

Selbstverständlich erkrankt nicht jeder Mensch, der Amalgam Füllungen im Mund hat, an Multipler Sklerose. Einige Symptome treten jedoch bei fast allen Betroffenen auf. So wird die Enzymtätigkeit ebenso reduziert, wie die Körpertemperatur. Die Zellteilung ist gestört und die Müdigkeit nimmt auffallend zu.

Es stellt sich die Frage, ob die drastische Zunahme an Erkrankungen am Chronischen Müdigkeits-Syndrom ebenfalls in Zusammenhang mit Amalgam-Füllungen steht. Das in die Schilddrüse gelangte Quecksilber führt zu einer erheblichen Reduzierung der Leistungsfähigkeit.

Zahnärzte sind oft selbst vergiftet

Dass gerade Zahnärzte auf der angeblichen Ungefährlichkeit von Amalgam beharren, verwundert besonders, da gerade dieser Berufsstand besonders häufig an den typischen Vergiftungs-Symptomen erkrankt. So können viele Zahnärzte das Zittern ihres gesamten Körpers nicht mehr unterdrücken. Ebenso leidet ein sehr hoher Anteil von ihnen an Depressionen. Der regelmässige Umgang mit Quecksilber ist mit Sicherheit eine der Ursachen für diese Erscheinungen.

Schnelle positive Wirkungen

Ein auf die Entfernung von Amalgam spezialisierter Arzt ist Dr. Higgins. Er entfernt die Füllungen quadrantenweise, wofür er das Zahnbild in Quadranten aufteilt und dann mit demjenigen beginnt, wo er die stärkste negative Spannung feststellen kann.

Eine Sitzung dauert maximal zwei Stunden und besteht aus der Entfernung aller Amalgam-Füllungen aus diesem Quadranten. Für die nächste Sitzung wird erneut getestet, wo die stärkste Belastung vorliegt. Bereits unmittelbar nach der Entfernung der Füllungen zeigen sich erste positive Wirkungen.

Therapie zur Entgiftung

Allerdings stellt die Entfernung der Füllungen lediglich den ersten Schritt der Behandlung dar. Jetzt kann zwar kein Quecksilber mehr ausgasen und den Körper weiter vergiften, aber das vorher ausgegaste Gift befindet sich noch in den Organen. Aus diesem Grund ist eine Therapie zur Entgiftung erforderlich. Diese muss schrittweise erfolgen, damit nicht zu viele Gifte gleichzeitig den Körper verlassen müssen. Bei einer zu schnellen Entgiftung könenn die Ausleitungsorgane überfordert werden.

Das für die Entgiftung verwendete Medikament ist DMSA (Dimercaptobernsteinsäure). Diese bildet wasserlösliche Verbindungen mit Schwermetallen und somit auch mit Quecksilber und fördert die Ausschwemmung des Giftes aus dem Körper. Die Verträglichkeit des Medikamentes ist verschieden ausgeprägt.

Wer eine hohe Dosis verträgt, kann in ein bis acht Monaten entgiftet werden; in anderen Fällen dauert der Vorgang mehr als ein Jahr. Allerdings lässt sich auch mit der Dimercaptobernsteinsäure nicht das komplette Quecksilber aus dem Körper entfernen. Das Ziel der Behandlung ist deshalb, soviel von diesem Giftstoff auszuschwemmen, dass das Immunsystem wieder ungestört arbeiten kann und der Patient keine Beschwerden hat.

Chlorella unterstützt die Ausleitung

Chlorella fördert die Entgiftungsprozesse im gesamten Organismus (z.B. bei Amalgam-Ausleitungen). Das Chlorophyl, ein dem Hämoglobin verwandtes Farbpigment, unterstützt die Blutreinigung und den Aufbau einer gesunden Darmflora. Dadurch wird das Immunsystem entlastet und gestärkt.

Quecksilber dringt ins Erdreich

Amalgam besteht zu mehr als 50 % aus reinem Quecksilber. Die durch dieses Gift verursachte Emissionen schädigt nicht alleine den Körper des Patienten, in dessen Mund sich die Amalgamfüllungen befinden. Es gelangt nach dessen Tod auch in die Umwelt, wobei es unerheblich ist, ob das Quecksilber bei einer Verbrennung im Rauch entweicht oder bei einer Erdbestattung das Erdreich vergiftet.

Amalgam ist GIFT

Letztendlich kann es nicht angehen, dass medizinisch gebildete Personen heute immer noch die These vertreten, Amalgam wäre ein unbedenklicher Werkstoff für Zahnfüllungen. Es ist nicht ratsam, einem derartige Äusserungen machenden Zahnarzt weiterhin zu vertrauen.

Quelle:

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Zuletzt kommentiert

Anonym schrieb am 13.05.2017

Hallo, ich verfolge ihre Artikel zum Thema Amalgam und MS recht neugierig. Nun steht nach einem positiven Allergietest bei mir die Entfernung meiner Amalgamplomben an und ich möchte gern meinen Körper entsprechend vorbereiten und danch natürlich entsprechend entgiften, können Sie mir vielleicht weiterhelfen und mir sagen bei welchem Arzt ich diebezüglich vorstellig werden muss? Mein Zahnarzt konnte mir da nicht weiterhelfen, er meinte nur er hat mal was von Entgiftungsmaßnahmen gehört, aber weiß leider nicht wer sowas anbietet. Nun bin ich auf der Suche nach Hilfe. Könnt ihr da evtl. Tipps geben, wohin man sich wenden kann oder welche Ärztliche Fachrichtung da angesprochen werden könnte? Vielen Dank und viele Grüße,

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Wir würden empfehlen, dass Sie Ihre Zahnsanierung bei einem Zahnarzt durchführen lassen, der über alle Sicherheitsmassnahmen Bescheid weiss (Clean-up, Cofferdam, Sauerstoffversorgung etc.) bzw. Sie über die modernsten Massnahmen informieren kann. Wir haben hier darüber geschrieben.

Ein ganzheitlicher Zahnarzt kann normalerweise auch über die Entgiftung informieren bzw. diese begleiten. Auch Heilpraktiker bieten Entgiftungen und Ausleitungen an, allerdings raten wir von einer rein homoöpathischen Ausleitung ab, falls Ihnen diese angeboten werden sollte. Genauso können Sie Schulmediziner mit naturheilkundlicher Zusatzausbildung oder Umweltmediziner telefonisch kontaktieren und sich dann jenen Therapeuten aussuchen, der Sie bereits am Telefon kompetent informieren konnte.

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit