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Heilpilz Cordyceps – Natürlicher Schmerzkiller bei Arthrose

Heilpilz Cordyceps – Natürlicher Schmerzkiller bei Arthrose

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(Zentrum der Gesundheit) – Der Heilpilz Cordyceps ist als Fitmacher bekannt, als Energiebooster für die Zellen, als Potenzmittel und als Leistungssteigerer für Sportler. Jetzt hat sich gezeigt, dass der Cordyceps auch Schmerzen lindern kann – und zwar jene, die im Zusammenhang mit Gelenkbeschwerden wie Arthrose entstehen. Aus dem Heilpilz will man daher in den nächsten Jahren ein Schmerzmittel entwickeln. Wie gut, dass es natürliche Cordyceps-Präparate schon jetzt gibt.

Cordyceps bei Arthrose-Schmerzen

Wissenschaftler der University of Nottingham untersuchen derzeit das Schmerz lindernde Potential von Cordycepin, einem Stoff, der im Heilpilz Cordyceps enthalten ist.

Cordyceps wird schon sehr lange als Heilmittel in der Traditionellen Chinesischen Medizin eingesetzt.

Dr. Cornelia de Moor und ihr Team fanden heraus, dass der Cordyceps Pilz besonders bei Arthroseschmerzen zu wirken scheint. Arthrose ist eine weit verbreitete Gelenkkrankheit, die viele Millionen Menschen betrifft – immer mehr auch in jungen und mittleren Jahren.

Allerdings befinden sich die Untersuchungen noch ganz in den Anfängen.

Die ersten Tests hatten jedoch gezeigt, dass Cordycepin Schmerzen vorbeugen kann, die normalerweise nach einer Verletzung des Gelenks entstehen. Auch bestehende Gelenkschmerzen können offenbar durch den Cordyceps Pilz gelindert werden.

Cordycepin blockt Schmerzen genau so effektiv wie Schmerzmittel

Dr. de Moor sagte, ihr Team sei begeistert über die Möglichkeiten, die der Cordyceps Pilz als neuer Schmerzkiller für Gelenkschmerzen böte.

"Wir waren zu Beginn unserer Untersuchungen sehr skeptisch und dachten, dass es doch sehr weit hergeholt sei, von einem Pilz schmerzlindernde Wirkungen zu erwarten",

erzählte Dr. de Moor.

"Dann jedoch waren wir sehr erstaunt, als wir die ersten Ergebnisse sahen. Darin zeigte sich das Cordycepin aus dem Cordyceps Pilz nämlich genauso effektiv in Sachen Schmerzlinderung wie herkömmliche Schmerzmittel bei Gelenkbeschwerden."

Die Studie von Dr. de Moor soll der erste Schritt zur Entwicklung einer neuen Arzneimittelklasse bei Arthrose werden.

Leider werde es noch mindestens sechs bis zehn Jahre dauern, bis man überhaupt erst klinische Studien mit Cordycepin starten kann – vorausgesetzt der Stoff erweise sich als sicher und tatsächlich wirksam – so Dr. de Moor.

Cordyceps: Neue Chancen in der Arthrose-Therapie

Cordycepin blockiert offenbar den entzündlichen Prozess, der zu den Schmerzen bei Arthrose führen kann.

Allerdings würde der Stoff aus dem Heilpilz dabei auf eine so ganz andere Weise wirken, als man das von herkömmlichen Arthrose-Medikamenten wie Cortison-Präparaten und Nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen kennt.

Die Forscher gehen davon aus, dass Cordycepin aus diesem Grunde möglicherweise auch in Fällen helfen kann, in denen Cortison und NSAR nicht mehr wirken. Ausserdem habe Cordycepin höchstwahrscheinlich weniger Nebenwirkungen.

Das Team um Dr. de Moor will als Nächstes den Wirkmechanismus von Cordycepin herausfinden und auch, wo der Stoff konkret ansetzt – ob also das Cordycepin direkt im Gelenk den Schmerz dämpft oder eher auf die Schmerz weiterleitenden Nerven einwirkt.

Cordyceps-Forschungsgelder müssen offenbar ausgeschöpft werden

Selbstverständlich warnt die Wissenschaftlerin vor einer Selbstmedikation mit dem Cordyceps Pilz. Man müsse erst noch weitere Informationen über den Heilpilz einholen.

Das ist auch ganz normal, dass Frau de Moor dieser Ansicht ist. Schliesslich stehen ihr 260.000 Englische Pfund Forschungsgelder für die nächsten drei Jahre zur Verfügung.

Würde de Moor schon jetzt jedem Arthrose-Gepeinigten zum Cordyceps Pilz raten, gäbe es kaum Grund für weitere Forschungen.

Vielleicht hat Dr. de Moor ja auch vergessen, dass der Cordyceps Heilpilz – wie eingangs erwähnt – in der Traditionellen Chinesischen Medizin schon seit Urzeiten im Einsatz ist (in Dosen von 1.000 bis 3.000 mg pro Tag) und auch in unseren Breiten schon etliche Jahrzehnte von Sportlern zur Leistungssteigerung eingenommen wird, also ganz sicher keine unbekannte Gefahr darstellt, der man nicht über den Weg trauen kann.

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Welche Dosis Cordyceps bei Arthrose?

Welche Dosis bei individuellen Arthrose-Schmerzen nun für den einzelnen Betroffenen erforderlich ist, ist nicht bekannt.

Besprechen Sie die Angelegenheit daher am besten mit Ihrem Heilpraktiker oder ganzheitlichen Arzt und testen Sie dann die für Sie passende Dosis aus, indem Sie mit niedrigen Dosen beginnen und diese bei Bedarf nach wenigen Tagen erhöhen.

Achten Sie beim Kauf von Cordyceps-Präparaten auf hohe Qualität, um Schadstoffbelastungen auszuschliessen und ziehen Sie Extrakte vor, da diese höher konzentriert sind.

Reishi – Ein weiterer Heilpilz gegen Gelenkschmerzen

Der Reishi ist ebenfalls ein Heilpilz mit entzündungshemmender Wirkung, der Schmerzen z. B. bei Arthritis ähnlich gut lindern kann wie ein schulmedizinisches Präparat. Unter dem Einfluss des Reishi Heilpilzes gehen Rötungen und Schwellungen und damit auch der Schmerz zurück.

So zeigte sich beispielsweise im Jahr 2007 in einer Studie der The Chinese University of Hong Kong an 32 Patienten mit aktiver Arthritis (Gelenkentzündung), dass die Gabe von täglich 4 Gramm Reishi Pilzpulver (über ein halbes Jahr hinweg und zusätzlich zu den herkömmlichen Medikamenten) besser die Schmerzen eindämmen konnte als dies die herkömmlichen Medikamente alleine taten, wie es in der Placebogruppe der Fall war. Details zum Reishi Heilpilz und seinen Anwendungsmöglichkeiten finden Sie hier: Reishi – Der Pilz des ewigen Lebens

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