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Entgiften nach der Chemotherapie

Entgiften nach der Chemotherapie

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(Zentrum der Gesundheit) - Hauptverantwortlich für die qualvollen Nebenwirkungen einer Chemotherapie ist die Toxizität der eingesetzten Medikamente. Sie vergiften den Körper, lähmen das Immunsystem und schädigen die Organe. Daher sollte das Entgiften nach der Chemotherapie nicht vergessen werden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Körper nach der Chemotherapie entgiften können – intensiv und sanft zugleich - und wie Sie ihn gleichzeitig mit allen Vitalstoffen versorgen, damit Sie bald wieder zu Kräften kommen.

Wie entgiften nach der Chemotherapie?

Nach der Chemotherapie möchten viele Menschen entgiften. Schliesslich ist der Körper vollgepumpt mit hochgiftigen Medikamenten und leidet meist noch deutlich unter deren Nebenwirkungen.

Doch wie entgiftet man nach der Chemotherapie? Schliesslich erhielt nicht jeder Betroffene dieselben Medikamente oder Medikamentenkombinationen.

Wie also soll es da pauschale Entgiftungsprogramme geben können?

Die Entgiftung nach der Chemotherapie verläuft jedoch nach einem anderen Konzept. Die verabreichten Medikamente werden also nicht aus dem Körper gezogen, wie das ein Magnet mit Metall tun würde.

Die Entgiftung nach der Chemotherapie wird hingegen mit den folgenden Zielen durchgeführt:

  • Die körpereigenen Entgiftungsmechanismen werden aktiviert und wieder zum Leben erweckt.
  • körpereigene Antioxidantienproduktion wird beschleunigt und/oder man nimmt ganzheitliche Antioxidantien ein.
  • Die Regeneration beschädigter Gewebe wird unterstützt.
  • Das Immunsystem wird gestärkt.
  • Vorhandene Toxine werden nach und nach gebunden und ausgeleitet.

Bevor wir jedoch zur tatsächlichen Entgiftung nach der Chemotherapie kommen, werfen wir zunächst einen Blick auf die Chemotherapie an sich und auf die Geschehnisse im Körper, während die Medikamente gegen den Krebs kämpfen.

Das Ziel einer Chemotherapie

Bei einer Krebserkrankung ist die Chemotherapie eine der am häufigsten angewandten Behandlungsformen. Gemeinsam mit der Strahlentherapie zählt sie in schulmedizinischen Kreisen zu den Standard-Therapien.

Eine Chemotherapie basiert auf der Verwendung von Medikamenten, die Krebszellen töten sollen. Die Wirkung der so genannten Zytostatika zielt auf den Zellkern ab, wodurch die Steuerzentrale und damit auch die Erbsubstanz (DNA) der Krebszelle zerstört werden soll.

Gelingt es dem Medikament, die DNA (Desoxyribonukleinsäure) zu schädigen, wird die abnorm schnelle Zellteilung der Krebszelle gehemmt. Im günstigsten Fall bewirkt das Medikament das Absterben der entarteten Zelle.

Die Chemotherapie besteht in den meisten Fällen aus einer Kombination verschiedener Zytostatika mit unterschiedlichen Wirkprinzipien, die überwiegend in Form von Spritzen oder Infusionen verabreicht werden. Die Wirkstoffe gelangen dann über den Blutkreislauf schnell in alle Bereiche des Körpers.

Chemotherapie zerstört nicht nur Krebszellen

Dass Zytostatika in allen Körperbereichen ihre Wirkung entfalten können, klingt zunächst einmal vorteilhaft. Doch genau diese Eigenschaft - verbunden mit ihrer extremen Toxizität - macht die Medikamente so gefährlich.

Den Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums zufolge ist es nämlich so, dass die allermeisten Zytostatika gar nicht krebsspezifisch wirken, sondern ihre Aktivität gegen ALLE Zellarten richten, die sich schnell erneuern.

Zu diesen Zellarten gehören Haarwurzelzellen, Mundschleimhautzellen, die Schleimhautzellen des Magen-Darmtraktes sowie die blutbildenden Zellen im Knochenmark. Daher sind diese Zellbereiche ganz besonders gefährdet.

So erklären sich bereits die häufigsten Nebenwirkungen einer Chemotherapie, zu denen Haarausfall, Übelkeit, Entzündungen im Magen-Darmbereich sowie eine stark geschwächte Immunabwehr zählen.

Chemotherapie greift das Immunsystem an

Weisse Blutkörperchen (Leukozyten) spielen als wesentlicher Bestandteil des Immunsystems eine ganz besondere Rolle bei der Abwehr von Krankheitserregern. Zu diesen gehören neben Bakterien, Viren, Pilzen und Giften jeder Art auch Tumorzellen.

Daher ist das Immunsystem eines Krebspatienten bereits vor der Chemotherapie immens gefordert.

Normalerweise müsste bei einer Krebserkrankung das Abwehrsystem des Körpers bestmöglich unterstützt werden, doch stattdessen erfolgt eine Therapie, die einen Grossteil der essentiellen weissen Blutkörperchen zerstört.

Diese Massnahme schwächt das Immunsystem dermassen, dass es seiner Abwehrfunktion nicht mehr ausreichend nachkommen kann. Infolge dessen steigt die Infektions-Anfälligkeit, die für den Krebspatienten lebensbedrohlich werden kann.

In manchen Fällen werden jetzt prophylaktisch Antibiotika verordnet, damit es eben nicht zu derart gefährlichen Infekten kommt.

Chemotherapie beeinträchtigt die Blutbildung

Auch die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) bleiben von den Auswirkungen der Zytostatika nicht verschont, denn die Medikamente beeinträchtigen die Blutneubildung im Knochenmark.

Sinkt die Produktion der roten Blutkörperchen zu weit ab, kann es vorübergehend zu einer Blutarmut kommen.

Da die Aufgabe der roten Blutkörperchen darin besteht, Sauerstoff durch den Körper zu transportieren, führt eine Blutarmut in erster Linie zu einer Sauerstoffarmut, was sich in Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Erschöpfung äussern kann.

Chemotherapie irritiert die Blutgerinnung

Und auch die dritte Blutzellengruppe – die Blutplättchen (Thrombozyten) – können von der Chemotherapie geschädigt werden.

Die Thrombozyten sidn als kleinste der Blutzellen für die Blutgerinnung verantwortlich. Ein Thrombozyten-Mangel kann daher zu anhaltenden Blutungen wie Nasenbluten und Zahnfleischbluten sowie zu einer verlängerten Menstruationsblutung führen.

Die Chemotherapie tötet demnach (mit viel Glück) die Krebszellen, jedoch auch Milliarden gesunder Zellen.

Chemotherapie vergiftet den Organismus

Die bei der Chemotherapie eingesetzten Medikamente enthalten hochgiftige Substanzen. Die erste dieser Art war ein Abkömmling des Senfgases, das im ersten Weltkrieg als chemische Waffe eingesetzt wurde.

Chemische Varianten dieser tödlichen Substanz, wie beispielsweise Chlorambucil, Isofamid oder Cyclophosphamid sind noch heute in Zytostatika enthalten.

Insgesamt gibt es mehrere Dutzend verschiedener Zytostatika. Giftig sind sie alle, doch sie unterscheiden sich in ihren jeweiligen Wirkmechanismen und somit auch in ihren Nebenwirkungen.

Wie ausgeprägt die gesundheitlichen Folgen der Zytostatika im Einzelnen sind, hängt von der jeweils verabreichten Dosis sowie vom allgemeinen Gesundheitszustand des Betroffenen ab.

Daher sind glücklicherweise nicht alle Patienten von den möglichen schwerwiegenden Nebenwirkungen der Chemotherapie betroffen.

Auch werden oft vorbeugend wieder andere Medikamente gegeben, die den Symptomen dieser Nebenwirkungen entgegenwirken, z. B. Arzneimittel gegen Übelkeit oder Durchfall.

Hier ist natürlich die Magen- oder Darmschleimhaut dennoch angegriffen, doch spürt man die Schmerzschreie des Körpers eben nicht mehr.

Antimetaboliten in der Chemotherapie

Einige Zytostatika, die zu den so genannten Antimetaboliten zählen,bestehen aus Platin-Verbindungen.

Teile dieses toxischen Schwermetalls heften sich direkt an die Moleküle der DNA. Dadurch wird die Erbinformation zerstört oder zumindest nach der Zellteilung nicht mehr gleichmässig auf die beiden neuen Zellen verteilt, so dass deren Wachstum verhindert wird.

Diese Zystostatika sind zwar sehr wirkungsvoll, haben dafür jedoch auch gravierende Nebenwirkungen. So können sie allergische Reaktionen auslösen, die Sehkraft beeinträchtigen, zu schweren Hörschäden führen sowie die Nieren und das Nervensystem schädigen.

Antitumor-Antibiotika in der Chemotherapie

Andere Zytostatika, so genannte Antitumor-Antibiotika, werden zumeist aus Pilzen gewonnen. Sie verhindern den Kopiervorgang bei der Zellteilung, indem sie spezielle Enzyme deaktivieren, die am Aufbau der DNS beteiligt sind. Dadurch können sich diese Zellen nicht mehr teilen.

Diese Zytostatika können in hohen Dosen zu schweren Herzschäden führen. Zudem beeinträchtigen sie die Aktivität des Immunsystems immens.

Daher werden diese Medikamente häufig auch bei Autoimmunerkrankungen eingesetzt, z. B. bei Multipler Sklerose, Colitis Ulcerosa, Hashimoto-Thyreoiditis etc.

Jede Chemotherapie hinterlässt ihre eigenen Spuren

Die Auswirkung einer Chemotherapie auf den Körper kann ebenso schwerwiegend wie vielfältig sein. Alleine die Toxizität der Medikamente vergiftet den Körper der Patienten - mit weit reichenden Folgen für deren Gesundheit.

Zu den bereits oben erwähnten Nebenwirkungen der jeweiligen Zytostatika können auch Schädigungen des Erbguts, Nervenschäden, Gedächtnisverlust sowie multiple Organschäden – insbesondere die der Leber und Nieren – gezählt werden.

Und so kurios es auch klingen mag: Eine Chemotherapie kann die Entstehung neuer Krebsgeschwüre im ganzen Körper verursachen. Dies ist auf dem Beipackzettel einiger Zytostatika nachzulesen. Mehr zu diesem Thema finden Sie im Artikel Krebs durch Chemotherapie.

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Chemotherapie auch für Therapeuten gefährlich

Wie gefährlich die Medikamente der Chemotherapie tatsächlich sind, kommt besonders anschaulich dadurch zum Ausdruck, dass Pharmazeuten, Ärzte und Krankenschwestern, also jene Menschen, die direkten Umgang mit diesen Substanzen haben, entsprechende Sicherheitsmassnahmen strikt einhalten müssen.

Die in den Zytostatika enthaltenen Chemikalien gelangen extrem schnell über die Haut und Schleimhaut in den Körper. Daher sind alle Personen, die damit bei der Zubereitung oder beim Auspacken in Berührung kommen, den oben genannten Gefahren ausgesetzt und somit angewiesen, geeignete Schutzkleidung zu tragen.

So müssen z. B. spezielle Schutzhandschuhe getragen werden, die in einem Zeitabstand von 30 Minuten zu wechseln sind. Das Tragen eines besonderen Schutzkittels sowie einer Schutzbrille ist ebenfalls Pflicht.

Entsorgt werden muss die getragene Kleidung sowie alle mit Zytostatika in Kontakt gekommenen Instrumente (Spritzen, Kanülen etc.) über den Sondermüll.

Den Krebspatienten jedoch werden diese hochgiftigen Medikamente zum Zwecke der „Heilung“ verabreicht…

Entgiften Sie nach der Chemotherapie!

Viele Betroffene haben in unterschiedlicher Weise am eigenen Leib erlebt, welche Tortur eine Chemotherapie für den Körper darstellen kann.

Eine Entgiftung nach der Chemotherapie mit den eingangs erwähnten Zielen ist hier also eine wirklich sehr gute Idee.

Doch vergessen Sie nicht, Ihre gewählten Massnahmen zur Entgiftung nach der Chemotherapie mit Ihrem Onkologen zu besprechen.

1. Schritt: Entgiften nach einer Chemotherapie – Die Ernährung

Die Ernährung spielt nach einer Chemotherapie eine überaus wichtige Rolle. Eine falsche, ungesunde Ernährungsweise überfordert das ohnehin geschwächte Verdauungssystem und entzieht dem Körper seine letzten Energiereserven.

Infolge der Krebserkrankung als solcher, der verabreichten Medikamente sowie dem anhaltenden psychischen Stress ist der Körper zudem stark übersäuert und extrem geschwächt. Daher muss die Ernährung in dieser Situation auf die besonders hohen Bedürfnisse des Patienten ausgerichtet werden.

Das Ziel der Ernährungsumstellung sollte daher eine basenüberschüssige Ernährung sein. Sie versorgt den Körper mit wichtigen Nähr- und Vitalstoffen, ohne ihn zu belasten.

Zudem sollten die verwendeten Lebensmittel von bester Qualität sein, damit Ihr Körper keinesfalls durch enthaltene Gifte (Dünge- und Spritzmittel, etc.) zusätzlich belastet wird. Kaufen Sie daher bevorzugt Lebensmittel aus kontrolliert biologischem Anbau.

Integrieren Sie täglich Superfoods in Ihre Ernährung wie z. B. Gerstengrassaft. Sie werden schnell spüren, dass Ihr Energiepegel ebenso wie Ihr Wohlbefinden kontinuierlich steigt.

Das Gerstengras hat gerade auf das Verdauungssystem eine sehr heilende Wirkung und hilft konkret der malträtierten Darmschleimhaut bei der Regeneration. Zusätzlich liefert Gerstengras wichtige Antioxidantien, die dem Schutz der gesunden Zellen dienen.

Falls Sie aufgrund der Erkrankung bereits zu viel Gewicht verloren haben, können zusätzlich folgende Empfehlungen hilfreich sein: Gesund zunehmen bei Untergewicht.

2. Schritt: Entgiften nach einer Chemotherapie – Antioxidantien

Schon die im ersten Schritt erwähnten Superfoods sind hervorragende Quellen für Antioxidantien.

Antioxidantien gehören zu den wichtigsten Komponenten einer Entgiftung nach der Chemotherapie.

Denn die Medikamente führen zur Entstehung einer grossen Zahl freier Radikale, die im Körper gefährliche Oxidationsprozesse auslösen, den gesunden Zellen schaden sowie zu subtilen Entzündungen führen können. Das Immunsystem wird dadurch extrem belastet und die Regeneration des Körpers immens behindert.

Um die freien Radikale unschädlich zu machen, bedarf es einer ausreichenden Zufuhr von Antioxidantien – jenen Verbindungen, die in der Lage sind, die freien Radikale zu neutralisieren.

Da der Bedarf an Antioxidantien nach einer Chemotherapie besonders hoch ist, kann es allerdings schwierig werden, ihn ausschliesslich über die Ernährung zu decken.

Daher ist es ratsam, zusätzlich ein starkes Antioxidans in Form einer ganzheitlichen Nahrungsergänzung einzunehmen. Die Aronia Beere ist beispielsweise ein Lebensmittel mit stark antioxidativer Wirkung.

Sie kann auch in gepresster Form als Saft getrunken werden.

Ein ebenso starkes Antioxidans ist das Astaxanthin. Es wird in Kapselform angeboten, was eine besonders bequeme und einfache Einnahme gewährleistet.

3. Schritt: Entgiften nach einer Chemotherapie – Entgiftung

Bei einer Entgiftung nach der Chemotherapie denkt man im Allgemeinen daran, die hochgiftigen Substanzen aus den Zytostatika wieder aus dem Körper zu schaffen.

Diese sind jedoch in den seltensten Fällen noch gegenwärtig. Sie wirken eher wie ein Tornado, der durch den Körper wirbelt. Doch hat sich der Sturm gelegt, dann ist vom Tornado nichts mehr da. Nur die Verwüstung, die er zurückliess.

Und genau diese Verwüstung gilt es bei der Entgiftung nach der Chemotherapie "aufzuräumen".

Verwüstung bedeutet, dass die Medikamente viele Körperfunktionen beeinträchtigt und gesundes Gewebe geschädigt haben.

Das Verdauungssystem ist besonders strapaziert, die Darmflora aus ihrem Gleichgewicht geraten und die Darmschleimhaut beschädigt. Die Nahrung kann nicht mehr wie erforderlich verdaut werden.

Es entstehen viel mehr unerwünschte Stoffwechselabfallprodukte als im gesunden Körper.

Bei gestörter Darmflora belasten ferner Toxine schädlicher Darmbakterien das System, und über eine beschädigte Darmschleimhaut können Gifte und unvollständig verdaute Partikel in den Blutkreislauf geraten.

Die Entgiftungsorgane (Leber und Nieren) sind bereits massiv überlastet und bräuchten eigentlich nichts dringender als Erholung.

Eines der besten Mittel, um gerade im Verdauungssystem Gifte jeder Art unschädlich zu machen, ist die Mineralerde Bentonit. Sie zieht Toxine an wie ein Magnet und bindet sie an sich. Anschliessend wird beides zusammen über den Darm ausgeschieden.

Dies führt zu einer zügigen und intensiven Entgiftung, die zur Regeneration Ihres Körpers unverzichtbar ist. Daher hat die Einnahme von Bentonit (zusammen mit viel Wasser) bei der Entgiftung nach der Chemotherapie oberste Priorität.

Denn je mehr Gifte Bentonit ausleiten kann, umso weniger werden die Entgiftungsorgane belastet und haben somit mehr Kraft zur Regeneration.

4. Schritt: Entgiftung nach der Chemotherapie – Aufbau der Darmflora

Das geschädigte Verdauungssystem wird bereits durch den 3. Schritt ganz enorm bei der Regeneration unterstützt.

Um die Darmflora wieder in harmonische Bahnen zu lenken und das Darmmilieu für die Ansiedlung der erwünschten Laktobakterien und Bifidobakterien vorzubereiten, gehört der Darmfloraaufbau mit hochwertigen Probiotika zu einem sehr wichtigen Schritt im Rahmen der Entgiftung nach der Chemotherapie.

Sind die genannten Bakterien nämlich nicht in ausreichender Menge vorhanden, gewinnen die schädlichen Fäulnisbakterien, die sich normalerweise in deutlich geringerer Anzahl im Darm aufhalten, die Oberhand.

Für sie stellt das nun giftige Darmmilieu einen optimalen Lebensraum dar. Die Überzahl der pathogenen Darmbakterien wird als Dysbakterie oder auch als Dysbiose bezeichnet.

Der Mangel an Lakto- und Bifidobakterien verhindert auch die vollständige Auswertung der aufgenommenen Lebensmittel. Es entsteht ein Nähr- und Vitalstoffdefizit, welches ganz besonders nach einer Chemotherapie unbedingt vermieden werden sollte.

Zudem schützt eine gesunde Darmflora die Darmschleimhaut. Da der Darm überdies der Sitz eines grossen Teils des Immunsystems darstellt, bedeutet eine gesunde Darmflora auch gleichzeitig ein starkes Immunsystem.

Wie die Darmflora aufgebaut werden kann, lesen Sie hier: Aufbau der Darmflora

5. Schritt: Entgiftung nach der Chemotherapie – Leberregeneration

Die Leber ist unser grösstes Entgiftungsorgan. Sie hat u. a. die wichtige Aufgabe, sämtliche anfallende Gifte zu neutralisieren und zur Ausscheidung zu bringen. Für das enorm hohe Giftaufkommen, mit dem sie bei einer Chemotherapie konfrontiert wird, ist die Leber allerdings nicht gerüstet.

Sie ist mit dieser Giftmenge überfordert, denn auch die Leber hat nur eine begrenzte Leistungsfähigkeit. Dennoch muss sie auch nach der Chemotherapie nicht nur die Medikamentenrückstände, sondern auch alle anderen Toxine, die tagtäglich in den Körper gelangen, weiterhin unschädlich machen.

Die Leber ist zwar in der Lage, sich recht schnell zu regenerieren, aber in dieser schwierigen Situation ist sie auf Ihre Unterstützung angewiesen.

In Verbindung mit den bereits erwähnten Massnahmen, von denen Ihre Leber ebenfalls in jeder Hinsicht profitiert, würde die zusätzliche Gabe pflanzlicher Bitterstoffe, wie Löwenzahnpulver, Löwenzahnextrakt, Basen-Bitterkräuter oder Kräuterbitter (z. B. Bitterstern) Ihrer Leber wieder zur alten Form verhelfen.

Auch eine gezielte Kur mit der Mariendistel oder mit kombinierten Präparaten, die in sich verschiedene leberschützende und leberregenerierende Kräuter vereinen, kann zur Anwendung kommen.

Details zu Massnahmen, die der Leber nützen, lesen Sie hier: Die ganzheitliche Leberreinigung

Eine Chemotherapie schädigt den Patienten also in vielfacher Hinsicht. Zum einen machen den Betroffenen die Nebenwirkungen der Medikamente schwer zu schaffen und zum anderen leiden sie unter den Auswirkungen der Vergiftung, die diese Therapie hervorruft.

Die von uns empfohlenen Massnahmen zur Entgiftung nach der Chemotherapie zielen daher darauf ab, den Körper schnellst möglich wieder in einen Zustand zu versetzen, der es ihm ermöglicht, die Zellschäden zu reparieren und seine Regulationsmechanismen zu aktivieren. So kann er sich selbst wieder in Gleichgewicht bringen und gesunden.

Und wenn Sie darüber hinaus täglich etwa 2,5 Liter stilles Wasser trinken, damit die neutralisierten Gifte über den Urin ausgeschieden werden können, Ihren Körper regelmässig und in adäquater Weise in Bewegung halten, für ausreichend Vitamin D und für einen erholsamen Schlaf sorgen, wird es Ihnen schon bald gesundheitlich besser gehen als je zuvor.

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Quellen:

  • Zentrum der Gesundheit


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