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Schwarzkümmelöl in den Wechseljahren: Wirkung und Tipps

Schwarzkümmelöl ist ein traditionelles Heilmittel aus der persischen Medizin. Es kann innerlich und auch äußerlich eingesetzt werden. Wir stellen die Wirkungen und Eigenschaften des Öls bei Wechseljahresbeschwerden vor. Häufig treten in den Wechseljahren auch Gelenkprobleme auf. Auch hier ist das Schwarzkümmelöl ein guter Helfer.

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Schwarzkümmelöl in den Wechseljahren

Der Echte Schwarzkümmel (Nigella sativa) blickt auf eine jahrtausendelange Geschichte als traditionelles Heilmittel zurück. Meist wird dazu das Schwarzkümmelöl eingesetzt – das fette Öl, das aus den Samen gepresst wird.

Der Hauptwirkstoff ist das Thymochinon. Sein Anteil beträgt weniger als 1 Prozent im Schwarzkümmelöl. Zusätzlich sind in geringeren Mengen die Wirkstoffe Thymohydrochinon, Dithymochinon, Thymol und Carvacrol enthalten.

Bis heute wird Schwarzkümmelöl insbesondere in der persischen Naturheilkunde bei ganz unterschiedlichen Beschwerden eingesetzt, etwa bei Bluthochdruck, bei Gelenk- oder Regelschmerzen, bei Durchfall und auch (äußerlich) bei Hauterkrankungen.

Des Weiteren kommt das Öl als Lebertonikum zum Einsatz, als Diuretikum (harntreibendes Mitel) oder – bei stillenden Frauen – zur Förderung der Milchbildung. Auch zur Behandlung der sog. Mastalgie (Schmerzen in der Brust) kann man das Öl verwenden. Dazu wird es äußerlich aufgetragen.

Wichtig: Prüfen Sie bei äußerlicher Anwendung erst an einer kleinen Hautstelle, ob Sie das Öl vertragen, da es manchmal zu Überempfindlichkeitsreaktionen wie Rötungen, Bläschen und Juckreiz kommen kann.

Schwarzkümmelöl lindert Brustschmerzen

Eine Mastalgie (Brustschmerz oder Brustspannen) tritt häufig im Rahmen des Prämenstruellen Syndroms (PMS) auf, aber auch in der Perimenopause, also in den Wechseljahren noch vor der letzten Monatsblutung (wenn der Körper mitten in der hormonellen Umstellung ist).

In einer Studie von 2016 trugen die Teilnehmerinnen – sie litten alle unter moderaten bis schweren Brustschmerzen – entweder Schwarzkümmelöl, Diclofenac-Gel oder ein Placebogel zweimal täglich auf die schmerzenden Brüste auf (pro Anwendung 0,6 g des jeweiligen Gels/Öls) (1). Ein bekanntes Diclofenacgel ist z. B. Voltaren Schmerzgel.

Die Behandlung dauerte 2 Monate. Bereits nach dem ersten Monat zeigte sich in der Schwarzkümmelöl-Gruppe eine deutliche Schmerzreduktion im Vergleich zum Ausgangswert und auch im Vergleich zur Placebogruppe.

Die Wirksamkeit war außerdem identisch mit der Wirkung des Diclofenac-Gels. Nebenwirkungen gab es keine.

Die Teilnehmerinnen der vorgestellten Studie waren zwar maximal 35 Jahre alt, doch können die Ergebnisse auch für Frauen in den Wechseljahren relevant sein. Denn auch in der Perimenopause können hormonelle Schwankungen Brustspannen und Brustschmerzen auslösen, insbesondere durch zeitweise hohe Östrogenspiegel bei nachlassender Progesteronproduktion (Östrogendominanz).

Schwarzkümmelöl innerlich bei Hitzewallungen

Hitzewallungen zählen zu den anstrengendsten Symptomen in den Wechseljahren. Auch hier könnte Schwarzkümmelöl helfen und die plötzlichen Hitzeschübe auf natürliche Weise lindern – zumindest laut der beiden folgenden Studien:

Aus 2022 stammt die erste Untersuchung. Daran nahmen 72 Frauen zwischen 45 und 60 Jahren teil (2). Je 36 Frauen erhielten acht Wochen lang abends eine Kapsel mit 1 g Schwarzkümmelöl oder einem Placebo.

Untersucht wurden verschiedene Wechseljahresbeschwerden, wie Hitzewallungen, Schlafprobleme, depressive Stimmung und Ängstlichkeit. In beiden Gruppen besserten sich die Beschwerden, in der Ölgruppe aber deutlicher, besonders die Hitzewallungen.

Die zweite Studie ist von 2024. Auch hier verringerte die Gabe von 1 g Schwarzkümmelöl – allerdings über 6 Monate hinweg – die Belastung durch Hitzewallungen. In dieser Untersuchung wirkte auch nanomizellares Curcumin (80 mg) lindernd auf die Hitzewallungen (7).

Schwarzkümmelöl bei Harninkontinenz auf den Bauch auftragen

Eine Harninkontinenz kann sich ebenfalls während oder nach den Wechseljahren entwickeln (oder verstärken, falls schon zuvor eine Tendenz dazu vorhanden war). Typisch sind ungewollter Urinverlust beim Husten, Niesen oder Sport (Belastungsinkontinenz) sowie plötzlich starker Harndrang, bei dem die Toilette nicht rechtzeitig erreicht wird (Dranginkontinenz).

Vor allem der sinkende Östrogenspiegel ist verantwortlich. Er macht die Schleimhäute von Harnröhre und Scheide dünner und empfindlicher. Im Alter nimmt aber generell auch die Muskulatur ab und der Beckenboden wird schwächer. (Daher hilft hier auch Beckenbodentraining sehr gut!)

In einer Studie von 2023 mit 60 Frauen nach den Wechseljahren wurden bei der Hälfte der Teilnehmerinnen 8 Wochen lang täglich 2-3 Tropfen eines Schwarzkümmelöls zweimal täglich auf die Haut unterhalb des Bauchnabels aufgetragen. Bei der anderen Hälfte war es ein Placeboöl (3).

Das Schwarzkümmelöl besserte eine Mischinkontinenz stärker als das Placeboöl. Auch die Lebensqualität wurde in der Schwarzkümmelölgruppe besser (weil die inkontinenzbedingten Beschwerden weniger wurden).

Bei einer Mischinkontinenz liegen beide Inkontinenzformen gleichzeitig vor - Drang- und Belastungsinkontinenz. Bei Frauen, die nur eine Belastungsinkontinenz oder nur eine Dranginkontinenz hatten, wurde dagegen keiner deutliche Wirkung festgestellt.

Gute Kombination in den Wechseljahren: Schwarzkümmelöl und Curcumin

In den Jahren 2022 bis 2025 erschienen sechs Ergebnisse ein und derselben Studie. Jedes Ergebnis wurde gesondert veröffentlicht (4-9). Die Teilnehmerinnen waren aber immer dieselben 120 Frauen zwischen 50 und 65 Jahren. Sie litten bereits an Osteoporose oder einer Vorstufe (Osteopenie).

Die Frauen wurden auf vier Gruppen verteilt und erhielten sechs Monate lang täglich eines der folgenden Präparate:

  1. 1 g Schwarzkümmelöl (mit mind. 6,5 mg Thymochinon)
  2. 80 mg nanomizellares Curcumin
  3. beide Präparate zusammen
  4. Placebo

Alle Gruppen erhielten außerdem 1-mal wöchentlich 70 mg Alendronat – ein Osteoporose-Medikament sowie täglich 500 mg Calcium und 400 IE Vitamin D.

Werte des Knochenstoffwechsels bessern sich

Nach 6 Monaten prüfte man zunächst den Wert der alkalischen Phosphatase (AP) – ein Wert, der bei fortgeschrittener Osteoporose oft erhöht ist. In der Öl-Gruppe sank der Wert um 12 %, in der Öl-Curcumin-Gruppe um 17 %, während er in der Placebo-Gruppe sogar etwas stieg. In der Gruppe, die nur Curcumin nahm, blieb er unverändert.

In der Öl- und Placebogruppe maß man auch den Wert des IGFBP-2. Dies ist ein Transporteiweiß, das wiederum für einen am Knochenaufbau beteiligten Wachstumsfaktor wichtig ist. In der Öl-Gruppe stieg der Wert um knapp 8 %. In der Placebo-Gruppe blieb er nahezu unverändert (5).

Konkret bei der Knochendichte gab es zwar eine Zunahme, doch keine eindeutigen Unterschiede in den einzelnen Gruppen, so dass die Verbesserung auch mit dem Medikament zusammenhängen könnte, das die Frauen ja zusätzlich erhielten (7).

Blutzucker- und Insulinwerte reagieren positiv

Schwarzkümmelöl führte außerdem zu einem niedrigeren Nüchternblutzucker und einem niedrigeren Insulinspiegel, als dies in der Placebogruppe der Fall war (6).

Dies ist gerade in den Wechseljahren hilfreich. Denn durch die hormonellen Veränderungen kommt es vermehrt zur Einlagerung von Bauchfett, das sich wiederum ungünstig auf die Blutzuckerregulation und die Insulinwirkung auswirken kann. (Deutlich wichtiger ist hier aber natürlich eine insgesamt gesunde und vollwertige Ernährung in Kombination mit Bewegung.)

Sogar der Östrogenspiegel stieg bei den Frauen, die das Schwarzkümmelöl nahmen, etwas – und zwar stärker als in der Placebogruppe. Der Anstieg war mit etwa 6 pg/ml im Vergleich zu 3,3 pg/ml in der Placebogruppe aber dennoch sehr gering.

Entzündungswerte sinken

Bei den Entzündungswerten zeigte sich das folgende Bild: Die Werte der Entzündungsbotenstoffe Interleukin-6 und Tumornekrosefaktor-alpha sanken mit dem Öl, mit Curcumin und auch mit der Kombination stärker als mit dem Placebo-Präparat.

Zusätzlich prüfte man den besonders sensiblen Entzündungsmarker hs-CRP, der auch chronische niedriggradige Entzündungsprozesse anzeigt. Er sank in der Öl-Gruppe und auch in der Öl-Curcumin-Gruppe stärker als in der Placebo-Gruppe.

* Von effective nature gibt es Kapseln mit Schwarzkümmelöl, die pro Tagesdosis 1000 mg des Öls liefern.

Schwarzkümmelöl bei Gelenkbeschwerden

In den Wechseljahren treten immer wieder auch Gelenkbeschwerden auf – entweder tatsächlich als Folge der hormonellen Umstellung oder aber, weil das für Arthrose typische Alter erreicht ist. Auch hier kann das Schwarzkümmelöl verwendet werden.

Interessant ist hier zunächst eine Studie (von 2022), in der man untersuchte, was nun für die Gelenkschmerzen besser ist, die innerliche oder die äußerliche Anwendung (12).

Äußerliche Anwendung wirkt besser als die Einnahme des Öls

Für die Untersuchung nahmen die Teilnehmer (alle mit Kniearthrose) im Alter von Mitte 50 entweder sechs Wochen lang 2-mal täglich 2,5 ml des Öls ein oder sie trugen 3-mal täglich 2,5 ml auf die Knie auf.

Die überzeugenderen Ergebnisse zeigte die äußerliche Anwendung: Auf einer Schmerzskala von 0 bis 10 sank der Mittelwert von 4,6 um gut 2 Punkte, also um fast die Hälfte. Die Einnahme führt nur zu einer Abnahme um 1,1 Punkte.

Auch die Steifigkeit nahm bei äußerlicher Anwendung eher ab (um mehr als die Hälfte), bei der Einnahme nur um weniger als ein Drittel.

Allerdings könnte es auch von der Dosis abhängen, wie gut die innerliche Einnahme auf eine Arthrose wirkt – wie folgende Studie zeigt:

Bei oraler Einnahme sind möglicherweise höhere Dosen nötig

In einer Untersuchung von 2022 nahmen die 116 Teilnehmer (zwischen 50 und 70 Jahre alt) einen Monat lang alle acht Stunden 2,5 ml Schwarzkümmelöl oder Placebo ein (13). Die Öl-Gruppe nahm also insgesamt 7,5 ml pro Tag ein. Der Thymochinongehalt betrug in diesen 7,5 ml etwa 7,3 mg.

Die Schmerzen nahmen in der Öl-Gruppe durchschnittlich um fast 34 % ab, in der Placebo-Gruppe um gut 9 %. Auch die Steifigkeit und Einschränkungen im Alltag besserten sich – in der Öl-Gruppe um knapp 28 %, in der Placebo-Gruppe nur um gut 1 %.

Die Teilnehmer, die das Öl nahmen, brauchten außerdem seltener eine Paracetamol-Tablette (500 mg).

Schwarzkümmelöl vs. Schmerzmittel - Was Vergleichsstudien zeigen

In etlichen Studien verglich man die Wirkung des Schwarzkümmelöls mit herkömmlichen Schmerzmitteln, z. B. mit Diclofenac-Gel oder mit der Einnahme von Paracetamol.

Studie 1: Schwarzkümmelöl schneidet besser ab als Paracetamol

Letzteres zum Beispiel in einer Studie von 2016 mit 40 Kniearthrose-Patienten (über 70 Jahre). Sie sollten erst einen Monat lang täglich 1 ml vom Öl alle 8 Stunden 5 Minuten lang ins Knie einmassieren. Dann pausierte man einen Monat, bevor ein weiterer Monat lang alle 8 Stunden 325 mg Paracetamol genommen wurde.

Die Schmerzen besserten sich zwar in der Schwarzkümmelölphase besser, allerdings war der Unterschied gering und die Paracetamoldosis relativ niedrig (oft werden pro Einnahme 500-1000 mg empfohlen) (9).

Studie 2: Schwarzkümmelöl wirkt deutlicher als Diclofenac-Gel

Im Jahr 2019 verglich man das Schwarzkümmelöl mit Diclofenac-Gel (z. B. Voltaren) bei je 25 Personen mit Kniearthrose (11).

Über 21 Tage hinweg wurden morgens und abends jeweils 1 ml Schwarzkümmelöl beziehungsweise etwa 1 g Diclofenacgel mit 1 % Wirkstoff zwei Minuten auf das schmerzende Knie einmassiert.

Die Schmerzen nahmen in der Öl-Gruppe um fast die Hälfte ab, in der Diclofenac-Gruppe nur um 28 %. Allerdings wird häufig (laut Packungsbeilage) das Diclofenac-Gel mehrmals täglich und in größeren Mengen angewendet als in der Studie. Zudem gibt es das doppelt so hoch dosierte Voltaren forte.

Studie 3: Schwarzkümmelöl wirkt, Schmerzgel dagegen kaum

In einer im Jahr 2026 veröffentlichte türkische Studie verglich man ein in der Türkei gebräuchliches Schmerzgel mit Schwarzkümmelöl (14). Die 75 Kniearthrose-Patienten (etwa 60 Jahre alt) verwendeten 21 Tage lang 3-mal täglich das Öl, das Schmerzgel oder Vaseline (Placebo-Gruppe).

Die drei Mittel – jeweils 1 ml pro Knie – sollten 2 Minuten lang einmassiert werden. Die bisherigen medizinischen Behandlungen blieben unverändert.

In der Schwarzkümmelöl-Gruppe nahmen die Schmerzen um ungefähr 53 % ab, mit dem Schmerzgel nur um 10 % und mit Vaseline um 23 %. Auch die Kniebeweglichkeit verbesserte sich in der Öl-Gruppe deutlich, in der Schmerzgel-Gruppe nicht. Nebenwirkungen wurden nicht berichtet.

Studie 4: Das Einmassieren des Öls könnte wichtig sein!

Nicht alle Studien dieser Art zeigten für das Schwarzkümmelöl überzeugende Wirkung. In einer Untersuchung von 2018 beispielsweise nahmen die Schmerzen nach einer 1-monatigen Schwarzkümmelöl-Behandlung zwar etwas ab (und in der Kontrollgruppe zu), aber es blieben noch deutliche Schmerzen zurück (10).

In dieser Studie wurde das Öl aber nicht einmassiert, sondern nur aufgetragen (3-mal täglich 1 TL Öl).

Sogar bei Rheuma kann eine Besserung eintreten

Nach den Wechseljahren wird auch Rheuma, also die rheumatoide Arthritis häufiger neu diagnostiziert als davor.

Während Arthrose als Verschleißerkrankung bezeichnet wird, gilt Rheuma als entzündliche Autoimmunerkrankung. Die beiden Erkrankungen unterscheiden sich also deutlich. Doch auch bei Rheuma kann das Schwarzkümmelöl offenbar Linderung bringen.

Aus dem Jahr 2012 etwa stammt eine Studie mit 40 Frauen, die an rheumatoider Arthritis litten (15). Sie nahmen zwar ihre üblichen Anti-Rheuma-Medikamente, aber zusätzlich auch einen Monat lang 2-mal täglich jeweils 500 mg Schwarzkümmelöl in Kapselform. Davor hatten alle Frauen einen Monat lang Placebo-Kapseln erhalten.

17 von 40 Frauen, also 42,5 %, erlebten eine mindestens 20-prozentige Verbesserung ihrer Beschwerden (Schwellungen, Morgensteifigkeit). Man könnte das Öl also begleitend ins Therapiekonzept integrieren, auch wenn die vorgestellte Studie klein war und weitere Studien dazu wünschenswert wären.

Verträglichkeit, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen

Die Einnahme von 1 g Schwarzkümmelöl pro Tag wurde in den Studien überwiegend gut vertragen. Es traten lediglich vereinzelt Übelkeit, Aufstoßen oder ein unangenehmer Geschmack auf. Auch Verdauungsbeschwerden sind möglich. Die Leber- und Nierenwerte veränderten sich aber nicht.

Äußerlich können Hautreaktionen, wie Rötungen, Bläschen oder Juckreiz auftreten, weshalb man vor der Anwendung das Öl erst vorsichtig auf Verträglichkeit testet.

Da Schwarzkümmelöl als blutzuckerregulierend gilt, könnte diese Eigenschaft blutzuckersenkende Medikamente in ihrer Wirkung verstärken. Wenn Sie beides gleichzeitig nehmen möchten, kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Blutzuckerspiegel.

Worauf beim Kauf von Schwarzkümmelöl achten?

Die Basis-Kriterien (bio und kaltgepresst) werden von vielen Herstellern erfüllt. Oft heißt es zusätzlich „mit hohem Thymochinongehalt“, ohne dass dieser angegeben wäre.

Laut der obigen Studien sollte das Öl für die äußerliche Anwendung mindestens 100 mg Thymochinon pro 100 ml enthalten. In den Studien 4 bis 9 lieferte das tägliche Gramm Schwarzkümmelöl 6,5 mg Thymochinon.

Allerdings kann man nie sagen, dass allein der Thymochinongehalt entscheidend ist, denn Schwarzkümmelöl ist ein Naturprodukt, das viele verschiedene Wirkstoffe enthält und daher auch in seiner Gesamtheit wirkt.

Fazit: Schwarzkümmelöl kann in den Wechseljahren hilfreich sein

Schwarzkümmelöl ist somit bei Wechseljahresbeschwerden durchaus einen Versuch wert. Sicher wird es nicht alle Symptome sofort zum Verschwinden bringen und auch nicht als alleinige Maßnahme ausreichen.

Doch ist das Öl eine sehr einfache Maßnahme, die leicht im Alltag umgesetzt und in ein ganzheitliches Konzept zur Linderung der Wechseljahresbeschwerden integriert werden kann.

Eine Kur mit dem Öl könnte z. B. 8 Wochen lang durchgeführt werden (1000 mg pro Tag – morgens und abends je 500 mg). Beobachten Sie, ob sich in dieser Zeit eine Besserung zeigt. Wenn ja, können Sie die Kur immer mal wieder wiederholen, z. B. dreimal pro Jahr mit einem Abstand von jeweils 2 Monaten dazwischen.

Bei Gelenkbeschwerden massiert man das Öl am besten 3-mal täglich je 5 Minuten lang ins schmerzende Gelenk. (Vorher an kleiner Hautstelle testen, ob das Öl vertragen wird!)

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Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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