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Wassermelonen können den Blutdruck senken

Wassermelonen sind besonders in der heissen Jahreszeit bei alt und jung gleichermassen beliebt. Sie gelten als der ideale gesunde Durstlöscher, denn sie haben trotz ihres hohen Wassergehaltes von über 90 Prozent ein köstlich erfrischendes Aroma.

Aktualisiert: 08 Juli 2024

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Die Wassermelone – ein unterschätztes Lebensmittel

Die Wassermelone passt sehr gut in wohl jedes Entsäuerungs-, Entgiftungs- und Gewichtsreduktions-Programm, denn sie unterstützt die Entschlackung sehr gut.

Auf diese Weise trägt sie dazu bei, dass der Köper Schadstoffe schneller ausscheiden kann und ganz nebenbei auch einige überflüssige Pfunde purzeln lässt. Besonders wertvoll ist der extrem hohe Wasseranteil der Melone, denn hierbei handelt es sich um ein Pflanzenwasser, das aus der Sicht unseres Körpers qualitativ nicht zu überbieten ist. Ihre rote Farbe hat die Wassermelone dem natürlichen Farbstoff Lycopin zu verdanken, der auch als antioxidativer Radikalfänger wirkt und auf diese Weise das Immunsystem stärkt.

Gefässerweiternde Aminosäure in der Wassermelone

Ein Bluthochdruck hat sich als Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Schlaganfall und Herzinfarkt herauskristallisiert. Gerade in einem Bereich, in dem der Blutdruck zwar erhöht, aber noch nicht zwingend medikamentös behandelt werden muss stellt der regelmässige Verzehr der rotfleischigen Melone eine sehr effektive und darüber hinaus ausgesprochen schmackhafte Präventiv-Massnahme dar ( 4 ).

Verantwortlich dafür ist die Aminosäure Citrullin, die in der Melone reichlich enthalten ist (100 mg pro 100 g roter Wassermelone). Einmal im Körper angekommen, wird sie in die Aminosäure Arginin umgewandelt. In dieser Form hat sie eine gefässerweiternde Wirkung ( 2 ). Arginin lässt das Blut leichter zirkulieren, so dass einem krankhaften Anstieg des Blutdrucks entgegengewirkt wird. Dadurch kann das Risiko für die damit in Verbindung stehenden Herz-Kreislauferkrankungen deutlich gesenkt werden.

Andere Lebensmittel, die Citrullin enthalten, sind Honigmelonen (durchschnittlich 55 mg/100 g), Kürbis (bis zu 50 mg) und Gurken (bis zu 30 mg).

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Studie untersucht die Auswirkung auf den Blutdruck

Ernährungswissenschaftler der Florida State University haben unter der Forschungsleitung von Dr. Arturo Figueroa in einer Studie belegt, dass der Verzehr von sechs Gramm Citrullin, über einen Zeitraum von sechs Wochen, den systolischen und diastolischen Blutdruck aller an der Studie teilnehmenden Patienten (9 Personen) normalisieren konnte ( 1 ). Dr. Arturo Figueroa und sein Team waren die ersten Wissenschaftler, die diese signifikante Verbesserung des Blutdrucks, hervorgerufen durch den regelmässigen Melonen-Verzehr in entsprechender Menge, dokumentieren konnte ( 3 ).

Insbesondere Menschen mit Arterienstarrheit und erhöhtem Blutdruck – vor allem jene Patienten, denen chronische Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes diagnostiziert wurde, können durch den Verzehr von Wassermelonen einige positive Auswirkungen erwarten", so Dr. Figueroa.

Tipp: Der Wassermelonen-Salatgurken-Smoothie

Wassermelonen kann man ganz einfach pur essen - oder aber einen Smoothie daraus machen. Besonders erfrischend schmeckt die Kombination mit der Gurke.

Hierzu benötigen Sie:

  1. 3/4 Melone geschält und in Stücke geschnitten
  2. 1 Bio-Salatgurke in Stücke geschnitten

Geben Sie die Melonen- und Gurkenstücke in einen Mixer. Nach dem Mixen füllen Sie den Smoothie in Gläser und stellen sie in den Kühlschrank. Vor dem Servieren geben Sie nach Wunsch Eiswürfel dazu - fertig.

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Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.