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Wie Ihr Lebensstil Ihr Brustkrebsrisiko beeinflusst

Das Brustkrebsrisiko lässt sich durch ein paar Veränderungen des eigenen Lebensstils günstig beeinflussen. Besonders ins Gewicht fallen sechs Faktoren, die wir in diesem Artikel vorstellen. Drei davon lassen sich besonders leicht ändern.

Fachärztliche Prüfung: Gert Dorschner
Stand: 24 März 2026
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Brustkrebsrisiko: Welche Lebensstilfaktoren sind wichtig?

  1. Brustkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen. Neben nicht beeinflussbaren Faktoren spielen auch Lebensstilfaktoren eine bedeutende Rolle für das Risiko.
  2. Sechs zentrale Risikofaktoren, die man selbst beeinflussen kann sind: hoher Konsum von rotem Fleisch, Alkohol, Rauchen (auch passiv), hoher Blutzucker, Übergewicht und Bewegungsmangel.
  3. Mit entsprechenden Änderungen des Lebensstils lässt sich also auch das Krankheitsrisiko deutlich reduzieren.

Das Risiko ist beeinflussbar!

Brustkrebs ist so häufig, dass es allein im Jahr 2023 weltweit 2,3 Millionen neue Fälle bei Frauen gab – 764.000 starben daran.

Beim Krebsrisiko haben viele Faktoren einen Einfluss. Manche wie etwa das Alter oder die erbliche Veranlagung lassen sich nicht beeinflussen. Andere hängen stärker mit dem Lebensstil zusammen.

Hier setzt eine weltweite Analyse von 2026 an. Sie untersuchte, wie stark bestimmte Lebensstilfaktoren zu Brustkrebs beitragen können (1).

Sechs Risikofaktoren spielen eine wichtige Rolle

Für die Arbeit werteten die Forscher Daten aus nahezu allen Ländern der Welt von 1990 bis 2023 aus. Es handelt sich also nicht um eine klinische Studie, sondern um eine Analyse der weltweiten Entwicklung.

Die Forscher untersuchten, welche Risikofaktoren die Krankheitslast am stärksten beeinflussen. Die Krankheitslast gibt an, wie viele gesunde Lebensjahre durch Krankheit, Behinderung und vorzeitigen Tod (jeweils immer durch Brustkrebs) weltweit insgesamt verloren gingen – und nicht nur, wie viele Fälle auftraten.

Sechs Lebensstilfaktoren machten zusammen knapp ein Drittel der Krankheitslast aus:

  1. Rotes Fleisch essen
  2. Alkohol trinken
  3. Rauchen und Passivrauchen
  4. ein hoher Blutzucker
  5. Übergewicht
  6. Bewegungsmangel

Rotes Fleisch hat mehr Einfluss als Rauchen

Am stärksten fiel eine Ernährung mit viel rotem Fleisch ins Gewicht. Sie machte rund 11 Prozent der weltweiten Krankheitslast durch Brustkrebs aus.

Danach folgten Rauchen und Passivrauchen mit rund 8 Prozent, ein hoher Nüchternblutzucker mit 6 Prozent, ein hoher Body-Mass-Index (kurz BMI) mit 4 Prozent, hoher Alkoholkonsum mit 2 Prozent und zu wenig Bewegung ebenfalls mit 2 Prozent.

Fazit: Lebensstilfaktoren beeinflussen Brustkrebsrisiko

Man kann also sehr viel tun, um das persönliche Brustkrebsrisiko zu senken. Besonders einfach können Sie drei der Risikofaktoren reduzieren: rotes Fleisch meiden, keinen Alkohol mehr trinken und für mehr Bewegung sorgen.

Diese drei Punkte kann man sofort umsetzen, während Übergewicht reduzieren, Rauchentwöhnung und Blutzuckerregulation im Allgemeinen etwas zeitintensiver sind, bis man sie realisiert hat.

Welche Rolle einzelne Lebensmittel und Ernährungsgewohnheiten spielen, lesen Sie in unserem Artikel Wie beeinflusst die Ernährung Brustkrebs?

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Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel wurde auf Grundlage (zur Zeit der Veröffentlichung) aktueller Studien verfasst und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Ihrem Arzt. Besprechen Sie daher jede Massnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Ihrem Arzt.

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